CH357212A - Photographisches Gauss-Objektiv - Google Patents

Photographisches Gauss-Objektiv

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CH357212A
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Gilbert Baker James
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Perkin Elmer Corp
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

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Description


  Photographisches     Gauss-Objektiv       Die Erfindung bezieht sich auf ein photogra  phisches     Gauss-Objektiv,    in dem ein Paar konvex  konkaver Glieder mit rein divergierender Wirkung  vorgesehen ist, die zwischen Sammelgliedern ange  ordnet sind und an gegenüberliegenden Seiten einer  Blende einander zugekehrte konkave Flächen auf  weisen, welches Objektiv durch ungewöhnlich     gute     Korrektureigenschaften, sowohl hinsichtlich der  Aberration niederer Ordnung und der schrägen sphäri  schen Aberration wie auch der     astigmatischen    Fehler  höherer Ordnung gekennzeichnet ist.

   Das erfindungs  gemässe Objektiv ist besonders ,geeignet, um den An  forderungen zu entsprechen, die durch die moderne       Nacht-Luftphotographie    an Objektive mit mittlerer  Brennweite, Lichtstärke und Bildwinkel gestellt  werden. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Objektivs, das diesen Bedingungen ent  spricht, hat eine Brennweite von 30,48 cm, eine  Lichtstärke von 1 : 2,5 und einen Bildwinkel von 55 .  



  Es ist bereits schon seit langem bekannt, dass       Gauss-Objektive    sowohl bei Betrachtungssystemen  wie auch für photographische Zwecke ein grosses gut  korrigiertes Bildfeld liefern, und     d'ass    man durch ver  schiedene Abwandlungen dieser Objektive die Kor  rekturen erhalten kann, die bei dem jeweiligen Ver  wendungszweck des Objektivs     gefordert    werden. Je  doch weisen die bekannten     Gauss-Objektive    gewisse  Mängel auf, durch die ihre Lichtstärke und der Bild  winkel begrenzt werden.

   Ein bemerkenswertes Bei  spiel eines solchen Mangels ist das Auftreten sphäri  scher Aberration bei beträchtlich     achsenfernen    Win  keln, die als schräge sphärische Aberration bezeich  net wird und lediglich das Wiederauftreten der korri  gierbaren     achsennahen    sphärischen Aberration ist.

    Die schräge sphärische Aberration ändert sich im  allgemeinen mit dem Quadrat des Bildwinkels der       achsenfernen    Strahlen und mit der dritten Potenz    der relativen     Blendenöffnung,    so dass man bei einem       Gauss-Objektiv    mit grossem Bildwinkel und grosser  Lichtstärke erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten  hat, die sich aus der schrägen sphärischen Aberration  ergeben, wobei diese Schwierigkeiten noch grösser  werden, wenn die erforderlichen Brennweiten wesent  lich grösser sind als die, die für gewöhnliche photogra  phische Zwecke benutzt werden.  



  Ein weiterer Nachteil der     Gauss-Objektive    ist der,  dass der Astigmatismus höherer Ordnung bei grösser  werdendem Bildwinkel rasch grösser wird. Dabei ist  diese Tendenz so stark ausgeprägt, dass man für die  Zwecke, für die das erfindungsgemässe Objektiv be  stimmt ist, ungewöhnliche Mittel zur Korrektur der  Aberration zur Anwendung bringen muss.    In dem am 5.

   Dezember 1950 ausgegebenen     USA-          Patent    Nr. 2 532 751 wurde bereits dargelegt, wie  eine Vergrösserung des     Blendenraumes    eines     Gauss-          Objektivs    dazu verwendet werden kann, die schräge  sphärische Aberration zu vermindern, indem man den  grössten Teil dieser Aberration, die sich mit der  dritten Potenz der     Blendenöffnung    ändert, ausschaltet  und auf einen Beitrag zu den Restfehlern, die sich  mit der fünften und höheren Potenzen der Blenden  öffnung ändern, beschränkt. Auch das USA-Patent  Nr. 2<B>6713</B> 80, ausgegeben am 9.

   März 1954, zeigt  bereits, wie Ausgleichsmittel in den Mittelluftraum  eines solchen Objektivs eingeführt werden können,  um dadurch Vorteile einschliesslich der Berichtigung  schräger sphärischer Aberration zu verwirklichen.  Somit kann durch Anwendung der in diesen Paten  ten dargelegten Mittel die schräge sphärische Aberra  tion in ihrer Grösse vermindert werden und ihr Ein  fluss auf beliebige vorgegebene Zonen und Bild  winkel kann etwa auf den Wert Null gebracht wer  den.      Bei der Entwicklung eines als Nachtobjektiv aus  gebildeten     Gauss-Objektivs    mit einer Brennweite von  30,48 cm, einer Lichtstärke von 1 : 2,5 und einem  Bildwinkel von     55     wurde festgestellt, dass ein solches  gemäss den Erkenntnissen dieser Patente ausgebildetes  Objektiv eine geringere optimale Güte aufweist.

   Tat  sächlich zeigt sich, dass die Verwendung verhältnis  mässig stark gekrümmter um die Blende herum an  geordneter Linsenflächen, was bei solchen Objektiven  mit grossem     Blendenraum    erforderlich ist, zu einer  Vergrösserung der schrägen sphärischen Aberration  in der     sagittalen    Richtung führt.

   Die normale schräge  sphärische Aberration eines solchen Objektivs, bei  dem die Flächen der um die Blende angeordneten  Linsen schwächere Krümmungen aufweisen, bewirkt  bei der Abbildung einer     punktförmigen    Lichtquelle  bei nur mässiger Ausdehnung in der     sagittalen    Rich  tung eine beträchtliche Ausdehnung in der     merid'io-          nalen    Richtung, während solche Objektive mit grossem       Blendenraum    und stärker gekrümmten, die Blende  umgebenden Linsenflächen in     meridionaler        (tangen-          tial)    Richtung schwächere und in     sagittaler        (skew)

       Richtung stärkere schräge sphärische Aberration auf  weisen. Bei den letztgenannten Objektiven ist die       Aberrationsänderung    über das gesamte Feld ver  hältnismässig gering, so dass diese Objektive hervor  ragende     achsenferne    Abbildungen liefern. Wenn je  doch eine weitere Verbesserung der Güte der     achsen-          fernen    Abbildung erreicht werden soll, dann muss  die schräge sphärische Aberration in der     sagittalen     Richtung noch weiter vermindert werden, wobei die  Korrektur dieser Aberration     meridionaler    Richtung  aufrechterhalten wird.  



  Der vorliegenden Erfindung lieb daher die Auf  gabe zugrunde, ein     Gauss-Objektiv    vorzusehen, das  in seiner Güte den bisher vorgeschlagenen Objektiven  überlegen ist, und bei dem eine Reihe von     Mitteln     in neuartiger Kombination zur Anwendung gekom  men sind, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

    Die Erfindung betrifft ein photographisches Objek  tiv, das für sphärische und chromatische Aberration,  einschliesslich schräger sphärischer Aberration, Koma,       astigmatische    Fehler,     Bildfeldkrümmun.g    und Ver  zerrung     korrigiert    ist und aus einem Paar äusserer  Glieder mit rein     sammelnder    Wirkung und einem  Paar     konvexkonkav    ausgebildeter Glieder besteht, die  eine rein negative Wirkung haben und zwischen  den äussern     Gliedern    angeordnet sind und auf gegen  überliegenden Seiten einer Blende so angeordnet sind,  dass sie der Blende     ihre    konkaven Flächen     zukehren,

       wobei beide     Sammelglieder    eine Brechzahl aufweisen,  die zwischen 1,58 bis 1,80 liegt, während das vor  dere     Sammelglied    gegen die Blende zu eine konkave,  an Luft angrenzende Fläche mit einer Brechkraft  von -0,2 bis -0,8 aufweist, während das hintere  Sammelglied gegen die Blende hin ebenfalls eine an  Luft angrenzende Fläche mit einer Brechkraft von  -0,3     bis-0,4    hat, wobei ferner das vordere konvex  konkave Glied eine an die Blende angrenzende kon  kave Fläche aufweist, die eine Brechkraft von -1,7    bis -2,8 hat, während die Brechkraft der an die  Blende angrenzenden konkaven Fläche des hintern       konvexkonkaven    Gliedes zwischen -1,0 und -1,9  liegt und einen numerischen Wert hat,

   der kleiner  als der der besagten konkaven Fläche des vordern       konvexkonkaven    Gliedes ist, wobei alle diese     Brech-          kräfte    unter Bezugnahme auf die als Einheit an  genommene Brechkraft des Objektivs angegeben  sind, und wobei der axiale Abstand der konkaven  Flächen der negativen     konvexkonkaven    Glieder  grösser als 0,14 F und kleiner als 0,28 F ist, wenn F  die Brennweite des Objektivs ist.  



  Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der  Erfindung, wobei       Fig.    1 und 2 schematische Ansichten zweier ver  schieden ausgebildeter Objektive darstellen.  



       Fig.        IA    und 2A Teilansichten in vergrössertem  Massstab sind, die die Anwendung einer     asphärischen          Krümmung    bei zwei Linsenflächen der Objektive  nach     Fig.    1 und 2 zeigen, und       Fig.    3 eine schematische Darstellung einer von  dem in der     Fig.    1 gezeigten Ausführungsbeispiel ab  weichenden Ausbildung des Objektivs ist, bei dem  eine     Feldebnungslinse    verwendet wird.  



  Die Form des in der     Fig.    1 dargestellten     Gauss-          Objektivs    hat sich als die günstigste für ein Nacht  aufnahmeobjektiv mit einer Lichtstärke von 1 : 2,5,  einer Brennweite von 30,48 cm und einem Bildwinkel  von     55,     erwiesen. Das Objektiv besitzt äussere  Sammelglieder, die die Form gekitteter Dubletten  haben, wobei das Vorderglied aus einer äussern Sam  mellinse 1 und einer innern Zerstreuungslinse     II    be  steht, während die das Hinterglied des optischen  Systems bildende Doppellinse aus einer innern Zer  streuungslinse     VII    und einer äussern Sammellinse       VIII    gebildet wird.

   Diese Sammelglieder umschliessen  negative     konvexkonkave    Glieder, deren konkave  Flächen der in der Mitte des Systems liegenden  Blende zugewandt sind, wobei jedes dieser konvex  konkaven Glieder anstatt aus miteinander verkitte  ten Dubletten, wie sie üblicherweise bei bekannten       Gauss-Objektiven    Verwendung finden, aus einem  Paar voneinander getrennter     konvexkonkaver    Linsen  besteht. Das vordere     konvexkonkave    Glied besteht  aus einer äussern positiven Linse<B>111</B> und einer innern  Zerstreuungslinse IV, während das hintere konvex  konkave Glied aus einer innern Zerstreuungslinse V  und einer äussern Sammellinse     VI    besteht.

   Bei dem  Objektiv gemäss     Fig.    1 wird die Korrektur schräger  sphärischer Aberration dadurch erreicht,     dass.    man  gekittete Doppellinsen als äussere Glieder des Ob  jektivs verwendet, obwohl auch Einzellinsen mit       asphärischen    Flächen für diesen Zweck hätten be  nutzt werden können. Die positiven Linsen I, 111,       VI    und     VIII    des Objektivs sind aus hochbrechendem  Glas seltener Erden hergestellt. Die durch die Ver  wendung von Glas seltener Erden erzielte Verbesse  rung liegt in der Hauptsache in noch grösserer Ver  vollkommnung der Korrektur bei gegebenen Werten  der Lichtstärke der Brennweite und des Bildwinkels.

        Das in der     Fig.    2 dargestellte Objektiv ist hin  sichtlich der Art der Glieder und der diese bildenden  Linsen dem der     Fig.    1 sehr ähnlich. Es unterscheidet  sich von dem Objektiv nach     Fig.    1 lediglich dadurch,  dass die hier zur Verwendung gekommenen Gläser  eine mittlere bis hohe Brechzahl aufweisen, und dass  keine Gläser aus seltenen Erden verwendet werden.  Die Korrektur des Objektivs nach     Fig.    2 ist unter  schiedlich von der des in der     Fig.    1 dargestellten  Objektivs, liegt aber nicht wesentlich unterhalb dem  bei dem Objektiv nach     Fig.    1 erzielten Wert.

   Im  Hinblick auf die Tatsache aber, dass man bei mo  dernen photographischen Objektiven bestrebt ist,  absolute Vollkommenheit zu erzielen, dürfte selbst  eine Verbesserung der Leistung des Objektivs um       201/9,    wie sie durch die Verwendung von Gläsern  aus seltenen Erden bei dem in der     Fig.    1 dargestell  ten optischen System erreicht wird, die Verwendung  dieses Materials rechtfertigen.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Objektive  sind als typische Ausführungsbeispiele anzusehen,  wobei das verwendete Glasmaterial innerhalb des  obern Teils des praktisch realisierbaren Brechzahl  bereiches liegt. Wenn ein Opfer auf Kosten der  Lichtstärke gebracht werden kann, dann können  Objektive, bei denen die älteren Arten optischer  Gläser mit mittlerem bis niedrigem Brechungsindex  Verwendung finden, hergestellt werden, deren Güte  im übrigen mit denen der in den     Fig.    1 und 2 dar  gestellten Objektiven vergleichbar ist.  



  Bei     Gauss-Objektiven    sind die     meridionalen     Strahlenbündel in der Regel grösserer Aberration  unterworfen als     sagittale    Strahlenbündel, da die Bre  chungswinkel in der     Meridionalebene    praktisch an  jeder Fläche ihren maximalen Wert erreichen. An  derseits sprechen die Korrekturen     meridionaler     Strahlen mehr als die Korrektur der     sagittalen     Strahlen auf Kompensationsbrechungen an.

   Dem  gemäss ist es möglich, durch Anwendung einer An  zahl von Linsenelementen mit verhältnismässig  flachen Krümmungen die erforderlichen Korrekturen  der schrägen sphärischen Aberration der     meridiona-          len    Strahlen zu bewirken, wobei ein Brechungs  ausgleich durch geeignete Bemessung der Krüm  mungen, der Abstände und der     Brechzahldifferenzen     erreicht werden kann. Durch die Verwendung sol  cher flachen Krümmungen erhält man dann die ge  ringste schräge sphärische Aberration in     sagittaler     Richtung.

   Weitere Korrekturen, deren Wert beträcht  lich ist, kann man durch die Verwendung von     asphä-          rischen    Flächen erzielen, wobei allerdings bei in  grösseren Mengen herzustellenden Linsen derartig  grosse Abweichungen von den sphärischen Flächen  praktisch nicht durchführbar sind.  



  Die in den Objektiven nach     Fig.    1 und 2 verwen  deten Linsen weisen im Vergleich zu denen bekann  ter Objektive verhältnismässig flache Krümmungen  auf; und wenn man auch Linsen verwenden könnte,  deren Flächen noch flachere Krümmungen als bei  diesen beiden Objektiven aufweisen, so würde man    doch dadurch ein optisches System mit übergrosser  Baulänge erhalten. Da Gläser mit hoher Brechzahl  gewöhnlich auch eine grössere Lichtabsorption als  Gläser mit niedriger Brechzahl besitzen, ist es mit  Rücksicht auf eine möglichst geringe Lichtabsorption  erforderlich, dass die Masse des optischen Systems  auf das     kleinste    Mass zurückgeführt wird, wenn  solche Gläser mit hoher Brechzahl verwendet werden  sollen.

   Die optischen Systeme nach     Fig.    1 und 2  sind demzufolge verhältnismässig kompakt gestaltet,  um die Gesamtlänge des durch das Glas verlaufen  den Strahlenganges so gering wie möglich zu halten,  wobei ein Kompromiss mit dem Korrekturzustand  eingegangen werden muss. Ein weiterer Vorteil eines  kompakten optischen Systems ist der, dass bei diesem  im allgemeinen bei grossen     achsenfernen        Winkeln     ein geringeres     Vignettieren    auftritt, da die ver  schiedenen Lichtbündel gewöhnlich innerhalb kleiner  Raumwinkel zur     Lichteintrittspupille    liegen. über  dies ist auch ein Objektiv kompakter Bauart im all  gemeinen Gebrauch zu bevorzugen.  



  Die Objektive können so ausgeführt werden, dass  sie im Rahmen der nachfolgend bezeichneten  Grenzen eine Reihe voneinander abweichender Merk  male aufweisen. Bei Objektiven, wie sie in den     Fig.    1  und 2 dargestellt sind, bei denen die äussern     Sammel-          glieder    aus gekitteten Sammelgliedern bestehen,  kann zwischen der     Brechzahl    der ersten und letzten  gekitteten     Fläche    ein erheblicher Unterschied be  stehen.

   Bei dem ersten Glied des optischen Systems,  das aus den Linsen I und Il gebildet wird, soll die  Linse I die höhere Brechzahl aufweisen, und die  Differenz zwischen dieser und der Brechzahl der ge  kitteten Fläche, die durch den Radius R2 bestimmt  wird, soll innerhalb eines Bereiches von 0,03 und  0,08 liegen. Eine geringere     Brechzahldifferenz    als  0,03 kann zu einer zu starken Krümmung der Fläche  und demzufolge zu einer zu grossen Dicke des Gliedes  oder zu einer     I7berkorrektur    durch die Fläche führen,  während eine zu grosse     Brechzahldifferenz    sowohl  Verzerrung als auch das Auftreten     astigmatischer     Bildfehler verursacht.

   Was das im hintern Teil des  optischen Systems angeordnete äussere     Sammelglied     anbetrifft, so machen die konvergierenden Licht  strahlenbündel, um die gewünschte Korrekturwir  kung zu erzielen, eine stärker gekrümmte Fläche er  forderlich, und wegen der grösseren Neigung der  stärker gekrümmten Fläche ist eine geringere     Brech-          zahldifferenz    erwünscht.

   Bei dem hintern     Sammel-          glied    soll die Linse     VII    die kleinere Brechzahl auf  weisen, wobei der bevorzugte Bereich für die     Brech-          zahldifferenz    zwischen dieser Linse und der durch  den Radius     Ris    bestimmten Fläche als zwischen den  Werten 0,01 und 0,06 liegend ermittelt wurde.

    Hierbei muss beachtet werden, dass sich bei Sammel  gliedern, die komplizierter als gekittete Doppel  linsen ausgebildet sind, die erwähnten     Brechzahl-          differenzen    auf die gekitteten Flächen beziehen, deren  Scheitel von der Blende abgewendet ist, da die  Krümmungen anderer Flächen, die sich zu der in      der Mitte des optischen Systems liegenden Blende  hin öffnen, unempfindlich sind und keine grosse  Korrekturwirkung aufweisen.  



  Wie oben bereits erwähnt, soll das arithmetische  Mittel der Brechzahlen der     äussern    Sammelglieder  so gross wie praktisch möglich sein, obgleich man  auch Objektive mit hervorragenden Eigenschaften  erhalten kann, wenn der Wert der Brechzahl min  destens 1,58 beträgt. Da das gegenwärtig für die  Herstellung solcher Linsen zur     Verfügung    stehende  Glas mit einer grösseren Brechzahl als 1,80 bemer  kenswert gelb ist und sich aus diesem Grunde nicht  für diese Verwendung eignet, kann das vordere und  das hintere Sammelglied bloss ein arithmetisches  Mittel der Brechzahlen aufweisen, die in einem Be  reich von 1,58 bis<B>1,80</B> liegt.  



  Dadurch, dass bei dem vorgeschlagenen Objektiv  stark brechende Dubletten als äussere Sammelglieder  zur Anwendung kommen, ist eine bequeme     Farb-          korrektur    möglich, wodurch bei der Wahl des  Glases für die negativen, an der Blende angrenzen  den     konvexkonkaven    Linsen weniger Beschränkun  gen bestehen. Demgemäss können diese negativen       konvexkonkaven    Linsen eine kleinere Brechzahl als  die aufweisen, die bei bekannten     Gauss-Objektiven     üblich ist, woraus sich ein Vorteil in bezug auf die       Petzvalsche    Summe ergibt.

   Verwendet man für die  negativen     konvexkonkaven    Linsen Gläser mit klei  nerer Brechzahl, dann würde dies normalerweise  stärkere     Krümmungen    der an die Blende angrenzen  den     Linsenflächen    erforderlich machen, und dies  wiederum würde sich     schädlich    auf die schräge  sphärische Aberration und auf die     achsennahe     sphärische Zone auswirken. Bei den beschriebenen  Ausführungsformen     berühren    sich jedoch die Linsen.  der     konvexkonkaven    Glieder des Systems nicht, und  dadurch ist es möglich, mässige Krümmungen bei  den an der Blende angrenzenden Flächen dieser  Linsen beizubehalten.

   Es hat sich gezeigt, dass das  vordere negative     konvexkonkave    Glied mindestens  eine negative Linse haben muss, deren     Brechzahl    um  0,02 bis 0,15 kleiner ist als das arithmetische Mittel  der Brechzahlen des     vordern    Sammelgliedes. In       ähnlicher    Weise soll das hintere     konvexkonkave     Glied mindestens eine negative Linse besitzen, deren  Brechzahl um 0,05 bis 0,20 kleiner als die mittlere  Brechzahl des hintern     Sammelgliedes    ist.  



  Die Brechzahlen der positiven Linsen der nega  tiven     konvexkonkaven    Glieder können gross sein,  ohne dass dadurch ein zu grosser Astigmatismus her  vorgerufen wird, da diese Linsen ja     konvexkonkave     Form aufweisen. Um die besten Ergebnisse zu er  halten, soll die grösste     Brechzahl    der positiven       Linsen    der negativen     konvexkonkaven    Glieder grösser  als das arithmetische Mittel der     Brechzahlen    ent  weder des     vordern    oder des     hintern        Sammelgliedes     sein,

   und die grösste Brechzahl der positiven Linsen  in jedem der     konvexkonkaven    Glieder soll um 0,03  bis 0,25 grösser sein als die kleinste Brechzahl der  negativen Linsen in diesen     Gliedern.    Um eine    Störung der Symmetrie innerhalb des optischen  Systems zu vermeiden, muss diese günstige Vertei  lung der Brechzahlen innerhalb bestimmter Grenzen  gehalten werden, wobei für die Brechzahlen der posi  tiven Linsen der negativen     konvexkonkaven    Glieder  ein Wert von 1,85 als obere Grenze anzunehmen  ist. In diesem Zusammenhang mag darauf hingewie  sen werden, dass die Linse     VI    des in der     Fig.    1 dar  gestellten Objektivs aus Glas mit einer Brechzahl  von 1,8 hergestellt ist.  



  Kennzeichnend ist ausser den hinsichtlich der  Brechzahlen gemachten Angaben auch die Beschrän  kung bestimmter weiterer baulicher Merkmale, und  eins dieser Merkmale, das in bestimmten Grenzen  gehalten werden muss, ist die effektive Brechkraft,  die den Sammelgliedern zugemessen wird, wobei die  Linsendicke     vernachlässigt    wird. Bei den beschrie  benen Objektiven liegt der     Brechkraftbereich    der  dünnen Linse des vordern Sammelgliedes zwischen  0,45 und 0,75, wobei die Brechkraft des gesamten  Objektivs als Einheit angenommen wird.

   Entspre  chend liegt, unter Zugrundelegung des gleichen Mass  stabes, der     Brechkraftbereich    des hintern     Sammel-          gliedes    zwischen 0,75 und 1,10, wobei dieser Be  reich in erster Linie durch die Erfordernisse der  Korrektur von Verzerrung und des Koma bestimmt  wird.  



  Eine weitere nützliche Beschränkung, die den       Aufbau    der Sammelglieder kennzeichnet, betrifft den  allgemeinen Ablenkungsgrad der einzelnen Glieder  des optischen Systems. Bei dem vordern Sammelglied  ist eine bestimmte Tendenz zur     konvexkonkaven     Gestalt erforderlich, wobei diese Tendenz am besten  durch eine Beschränkung der Brechkraft der innern       Luft-Glas-Brechungsfläche,    das heisst der durch den  Radius     R#,    bestimmten Fläche, auf einen Bereich von  -0,2 bis -0,8 gewährleistet werden kann; dabei  geht man von der Brechkraft des gesamten Objektivs  als Einheit aus.

   Das hintere Sammelglied kann nur  schwach     konvexkonkav    ausgebildet sein, im allge  meinen wird jedoch eine schwach bikonvexe Gestalt  bevorzugt. Diese charakteristischen Merkmale des  hintern Sammelgliedes können in der Weise bestimmt  werden, indem man die Brechkraft der     innern          Luft-Glas-Fläche    als durch einen Bereich von -0,3  bis +0,4 begrenzt bezeichnet, wobei wieder die  Brechkraft des gesamten Objektivs als Einheit an  genommen wird. Hinsichtlich der Brechkraft einer  einzelnen Linsenfläche ist dieser Begriff in seiner  üblichen     dioptrischen    Bedeutung aufzufassen.  



  Wenn, wie oben     ausgeführt,    die Brechkraft und  der Ablenkungsgrad für die Sammelglieder begrenzt  worden sind, so handelt es sich bei den Begrenzun  gen hinsichtlich der Form der negativen konvex  konkaven Glieder in der Hauptsache um den Ab  lenkungsgrad. Bei gut berichtigter     Petzvalscher     Summe, wie dies bei Qualitätsobjektiven der Fall  ist, liegen die Brechkräfte der negativen konvex  konkaven Glieder im wesentlichen fest, so dass ledig  lich die Frage des Ablenkungsgrades in Betracht zu      ziehen bleibt.

   Diese Ablenkung kann am besten durch  Hinweis auf die Brechkraft der sich um die Blende  herum öffnenden konkaven Flächen und durch die  Konvergenz der objektseitig einfallenden Strahlen  bündel beschrieben werden, wobei die negative  Brechkraft der vordern konkaven Fläche beträcht  lich grösser als die Brechkraft der hintern Fläche ist.  Es wurde festgestellt, dass zur Erzielung einer gün  stigen     Krümmungsfreiheit    des Feldes und zur Kor  rektur der sphärischen Aberration die Brechkraft  der an die Blende angrenzenden     vordern    konkaven  Fläche, das heisst die Fläche, die durch den Radius       R7    bestimmt wird, in einem Bereich von -1,7 bis  -2,8 liegen soll.

   Die bevorzugte Brechkraft der       hintern,    an die Blende angrenzenden Fläche, das  heisst die durch den Radius     R8    bestimmte Fläche  liegt zwischen -1,0 und -1,90. Ausserdem kann  man eine günstige Korrektur des Koma erreichen,  wenn die Brechkraft der vordern konkaven Fläche,  absolut genommen, grösser ist als die der hintern  konkaven Fläche.  



  Weiter muss die Länge des in der Mitte des  Systems befindlichen Luftraumes, in dem sich die  Blende befindet, in bestimmten Grenzen gehalten  werden. Zum Zwecke einer günstigen Korrektur der  schrägen sphärischen Aberration in der     sagittalen     Richtung wird der Luftraum so gewählt, dass er  vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 0,14 F  bis 0,28 F liegt, wobei F die Brennweite des ge  samten Objektivs ist.

   Verwendet man einen Luft  raum kürzerer Länge, dann neigt die     meridionale     schräge sphärische Aberration dazu, unkontrollierbar  zu werden, während, wenn der Luftraum über die  angegebene obere Grenze hinaus verlängert wird, ein  beträchtlicher Verlust der     Gesamtbrechkraft    eintritt,  und hierdurch wird wieder ein allgemeines Steiler  werden der Krümmungen mit sich daraus ergebender  Aberration bedingt.  



  Bei der Entwicklung der beschriebenen Objektive  wurde festgestellt, dass oft die Korrektur der obern  und untern Randstrahlen wesentlich verbessert wer  den kann, wenn man an den geeigneten Flächen       asphärische    Korrekturen in wohl überlegter Weise  vornimmt. Wenn die     Objektivfassung    eine Gesamt  länge hat, die einen wesentlichen     Bruchteil    der  Brennweite des Objektivs darstellt, dann werden im  allgemeinen die schräg einfallenden Strahlenbündel,  die durch die Eintrittspupille treten, auf Punkten  des vordern und hintern Sammelgliedes auftreffen,  die ziemlich weit von der optischen Achse des  Systems entfernt liegen.

   Die äussern Strahlen be  nutzen die äussern Teile solcher Flächen, die durch  die zum mittleren Teil des Feldes hin gerichteten  Strahlenbündel überhaupt nicht berührt werden.  Demgemäss ist es also möglich, in den Randzonen  solcher Flächen     asphärische    Korrekturen vorzu  nehmen, um auf diese Weise die Abbildung in den  Randgebieten zu beeinflussen, ohne dass dabei die  Güte des Objektivs im mittleren Bereich des Feldes  beeinträchtigt wird. Häufig erweist sich als ange-    bracht, nur eine solche Fläche im vordern Teil und  eine zweite entsprechende Fläche im     hintern    Teil des  optischen Systems zu wählen.

   Die Anwendung     asphä-          rischer    Korrekturen kann als die zusätzliche Anord  nung einer sehr schwachen Linse angesehen werden,  die einer bestimmten Linse überlagert wird, wobei  eine solche Linse, je nach dem im Zusammenhang  mit andern     Konstruktionseigenschaften    des optischen  Systems gegebenen Erfordernis, entweder positiv  oder negativ auf den betreffenden Strahl wirken  kann. Die Wirksamkeit der in dieser     Weise    zur An  wendung kommenden     asphärischen    Korrektur ergibt  sich aus der Tatsache, dass diese Korrektur fast  vollkommen unabhängig von andern Parametern ist,  die bereits durch die Beeinflussung der Gesamt  leistung des optischen Systems stark     beansprucht     sind.

   Wenn das beschriebene Objektiv richtig durch  gebildet ist, dann können die erwähnten     asphärischen     Korrekturen als zusätzliche Massnahme angesehen  werden, die dann in Verbindung mit andern bereits  erwähnten Faktoren benutzt wird, um einwandfreie,       achsenfern    gelegene Abbildungen in den äussern  Ecken des     Bildformats    zu erhalten. In der Praxis  wird man lieber Linsen mit eingezogenen Kanten als  solche mit aufwärts gerichteten Kanten verwenden,  weil die ersteren leichter herzustellen sind, indessen  kann die Verwendung von Linsen beider Kantenarten  erforderlich sein.  



  Bei den beschriebenen Objektiven variiert die  Tiefe der     asphärischen    Korrektur am äussern Rand  der freien     Blendenöffnung    mit dem jeweilig gewähl  ten optischen System und kann nur für einen Teil  des sichtbaren Spektrums, nämlich für die Wellen  länge des Lichtes einer     Natriumlampe,    sein, das  eine Wellenlänge von 5893 A besitzt. Bei einem  Objektiv mit einer     Blendenöffnung    von 1 : 2,5, einer  Brennweite von 30,48 cm und einem Bildwinkel von  55  sollen die     asphärischen    Korrekturen eine Tiefe  haben, die der Länge von mindestens das Fünffache  dieser Wellenlänge entspricht.

   Die Bezeichnung   Tiefe  bedeutet dabei den Abstand, der am Rande  der     Blendenöffnung    parallel zur optischen Achse  zwischen der sphärischen Grundfläche und der über  lagerten     asphärischen    Fläche vorhanden ist. Während  man eine bestimmte obere Grenze der     asphärischen     Variation nicht genau angeben kann, so kann doch  gesagt werden, dass es ungewöhnlich wäre, wenn       asphärische    Korrekturen am Rande der freien       Blendenöffnung    mit einer axialen Tiefe von mehr als  das 200fache der Wellenlänge des     Natriumlichtes     erforderlich wären, um eine     achsenferne    Korrektur  zu erhalten;

   und wenn die maximale axiale Tiefe der       asphärischen    Korrektur in bezug auf die sphärische  Grundfläche grösser als 200 Wellenlängen des Na  triumlichts sein würde, dann wäre es unwahrschein  lich, dass das Objektiv im dazwischenliegenden Feld  eine einwandfreie Leistung zeigen würde.  



  In der     Fig.    1 zeigen die gestrichelten Linien     L1     an der Linse     II    .(in stark     übertriebener    Darstellung)  eine eingezogene Kante an der durch den Radius           R3    bestimmten Fläche, wodurch diese Fläche     asphä-          risch    wird. Die gestrichelten Linien     L2    an der Linse       VII    zeigen in ähnlicher Weise (ebenfalls wieder in  stark     übertriebener    Darstellung) eine eingezogene  Kante an der durch den Radius     R12    bestimmten  Fläche.

   Durch das Einziehen der Kanten erhält man       asphärische        Korrekturen    an den     Rändern    der freien       Blendenöffnung,    und bei dem Objektiv nach     Fig.    1  haben diese     Berichtigungen    eine axiale Tiefe D, die  der Länge von etwa zehn Wellenlängen des Natrium-    Lichts entspricht.

   Bei dem Objektiv nach     Fig.    2 zei  gen die gestrichelten Linien     L1    und     L2    die einge  zogenen Kanten an den durch die Radien R3     bzw.          R12    bestimmten Flächen an, wobei durch das Ein  ziehen der Kanten     asphärische    Korrekturen mit einer  axialen Tiefe D, die der Länge von etwa zehn  Wellenlängen des     Natriumlichts    entspricht, erzielt  werden.  



  Die Daten des Objektivs nach     Fig.    1 sind im       wesentlichen    wie folgt:  
EMI0006.0023     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  F <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> f/2,5
<tb>  Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> nD <SEP> <I>y</I>
<tb>  <B>1</B> <SEP> R1 <SEP> = <SEP> 0,635 <SEP> t1 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2
<tb>  <B>il</B> <SEP> R2 <SEP> = <SEP> -1,667 <SEP> t2 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,68900 <SEP> 30,9
<tb>  R3 <SEP> = <SEP> 1,061 <SEP> S1 <SEP> = <SEP> 0,002
<tb>  11<B>1</B> <SEP> R4 <SEP> = <SEP> 0,312 <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,050 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2
<tb>  R5 <SEP> = <SEP> 0,681 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,020
<tb>  IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,817 <SEP> t4 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,60500 <SEP> 37,9
<tb>  R7 <SEP> = <SEP> 0,243 <SEP> S3 <SEP> = <SEP> 0,

  200+
<tb>  V <SEP> R8 <SEP> = <SEP> -0,399 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,62031 <SEP> 60,3
<tb>  R9 <SEP> = <SEP> -1,609 <SEP> S4 <SEP> = <SEP> 0,020
<tb>  VI <SEP> Rio <SEP> = <SEP> -0,909 <SEP> t6 <SEP> = <SEP> 0,054 <SEP> 1,80370 <SEP> 41,8
<tb>  Ril <SEP> = <SEP> -0,500 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002
<tb>  VIl <SEP> R12 <SEP> = <SEP> 5,001 <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,72000 <SEP> 29,3
<tb>  VIII <SEP> R13 <SEP> = <SEP> 0,435 <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,74450 <SEP> 45,8
<tb>  Ri,l <SEP> = <SEP> -0,944 <SEP> f' <SEP> = <SEP> 0,703++
<tb>  + <SEP> Die <SEP> Blende <SEP> liegt <SEP> 0,1147 <SEP> vom <SEP> Krümmung <SEP> sscheitel <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R;

   <SEP> bestimmten <SEP> Fläche <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> des
<tb>  Krümmungsscheitels <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R8 <SEP> bestimmten <SEP> Fläche <SEP> entfernt.
<tb>  ++ <SEP> f' <SEP> = <SEP> die <SEP> hintere <SEP> Brennweite.       Die Daten des Objektivs nach     Fig.    2 sind im wesentlichen wie folgt:

    
EMI0006.0025     
  
    <I>Beispiel <SEP> Il</I>
<tb>  F <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> f/2,5
<tb>  Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> nD <SEP> y
<tb>  I <SEP> R1 <SEP> = <SEP> 0,631 <SEP> t1 <SEP> = <SEP> 0,079 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8
<tb>  <B>11</B> <SEP> R2 <SEP> ._ <SEP> -1,126 <SEP> <I>t2</I> <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,64900 <SEP> 33,8
<tb>  R3 <SEP> = <SEP> 1,370 <SEP> S1 <SEP> = <SEP> 0,002
<tb>  III <SEP> R4 <SEP> = <SEP> 0,33<B>1</B> <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,053 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8
<tb>  R5 <SEP> =.

   <SEP> 0,798 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,029
<tb>  IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,960 <SEP> t4 <SEP> = <SEP> 0,015 <SEP> 1,64900 <SEP> 33,8
<tb>  R7 <SEP> = <SEP> 0,260 <SEP> S3 <SEP> = <SEP> 0,171+
<tb>  V <SEP> R8 <SEP> = <SEP> -0,366 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,015 <SEP> 1,51868 <SEP> 64,2
<tb>  R6 <SEP> = <SEP> -1,598 <SEP> S4 <SEP> = <SEP> 0,017
<tb>  VI <SEP> Rio <SEP> = <SEP> -0,727 <SEP> t6 <SEP> = <SEP> 0,061 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8
<tb>  Ril <SEP> = <SEP> -0,431 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002       
EMI0007.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> Il</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  F <SEP> =1,000 <SEP> <B>1</B><I>/2,5</I>
<tb>  Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> nD <SEP> y
<tb>  VII <SEP> R12 <SEP> = <SEP> 2,170 <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,006 <SEP> <B>1</B>,68900 <SEP> 30,9
<tb>  VIII <SEP> R13 <SEP> - <SEP> 0,439 <SEP> t8 <SEP> = <SEP> 0,099 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,

  8
<tb>  R1,1 <SEP> _ <SEP> -1,085 <SEP> f' <SEP> = <SEP> 0,688++
<tb>  -- <SEP> Die <SEP> Blende <SEP> liegt <SEP> 0,101 <SEP> vom <SEP> Krümmungsscheitel <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R7 <SEP> bestimmten <SEP> Fläche <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> des
<tb>  Krümmungsscheitels <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R8 <SEP> bestimmtsn <SEP> Fläche <SEP> entfernt.
<tb>  ++ <SEP> F <SEP> = <SEP> die <SEP> hintere <SEP> Brennweite.

         Nachdem die verschiedenen, oben beschriebenen  Verbesserungen mit geeigneten     Massnahmen    zur Kor  rektur der normalen Aberration kombiniert worden  sind, verbleibt noch ein Zonenfehler     in    der     Bildfeldwöl-          bung,    der mit den in dem soweit definierten Objektiv  vorhandenen Mitteln nicht vermindert werden kann.  Bei nicht vorhandenem Astigmatismus hat die Ab  weichung von einer flachen     Brennpunktebene    im  gesamten Bildfeld eine Grösse von etwa 0,0036 der  Brennweite und erreicht ihren Maximalwert bei etwa  0,70 des Abstandes von der Achse zur Kante des  bezeichneten Feldes.

   Wenn erforderlich, kann die  oben bezeichnete Flächenabweichung durch die Ver  wendung einer     Feldebnungslinse    ausgeschaltet wer  den.  



  Es ist bekannt, dass man eine zusätzliche Feld  ebnungslinse in der Nähe der hintern Brennebene  eines Objektivs anordnen kann, um so zur Beseiti  gung der Flächenabweichung beizutragen, ohne dass  dabei die optischen Korrekturen des Objektivs  nennenswert beeinträchtigt werden, insbesondere,  wenn die letzteren mit der     Feldebnungslinse    abge  stimmt werden. Eine solche     Feldebnungslinse    kann  auch benutzt werden, um die     Petzvalsche    Summe  dritten Annäherungsgrades zu reduzieren, wobei es  dann erforderlich ist, dass der Linse eine schwach  negative Brechkraft erteilt wird.

   Eine     asphärische     Verformung kann der     Feldebnungslinse    zusätzlich  erteilt werden, um so die Aufgabe der Feldebnung  zu vervollständigen.  



  Das in der     Fig.    3 dargestellte Objektiv ist das  gleiche, das in der     Fig.    1 gezeigt wird, mit dem Un  terschied, dass hier zusätzlich eine     Feldebnungslinse     zum Zwecke der Beseitigung der     Restflächenabwei-          chung    vorgesehen ist. Bei dem in der     Fig.3    dar  gestellten Objektiv handelt es sich um ein Objektiv,  bei dem der Abstand der     Feldebnungslinse    von der  Bildebene verändert werden kann oder die sphäri  schen und die     asphärischen    Teile der Linsenfläche  ganz oder teilweise zwischen der vordern und der  rückwärtigen Fläche dieser Linse verteilt werden  können.

   Es ist auch möglich, eine zusammengesetzte  Linse mit sphärischen oder     asphärischen    Flächen in  einer solchen örtlichen Anordnung in der Nähe der  Bildebene zu verwenden, um verbesserte Korrekturen  der Feldebnung und Ausschaltung chromatischer  Verzerrung und restlicher     Randfarbenfehler    zu er  reichen.    Die     Feldebnungslinse    muss im allgemeinen ziem  lich nahe an der Brennebene angeordnet sein, so  dass andere Aberrationen nicht durch die Feld  ebnungswirkung in solchem Masse beeinträchtigt wer  den können, dass eine Korrektur derselben nicht mehr  möglich ist. Bisweilen kann es wünschenswert sein,  die     Feldebnungslinse    so anzuordnen, dass ihre letzte  Fläche die Bildebene berührt.

   Wenn die Rückseite  der Feldebnung     slinse    flach ist und     mit    der Bild  ebene zusammenfällt, kann diese als Bezugsfläche  dienen, auf die eine photographische Emulsion oder  ein Fadenkreuz aufgebracht werden kann. Öfter  noch wird man die     Feldebnungslinse    absichtlich mit  einem geringen Abstand von der Bildebene entfernt  anordnen, um so eine Abbildung von Staub und  Polierfehlern auf dem optischen Bild zu     verhindern,     oder auch um den erforderlichen Raum für den Ein  bau eines Schlitzverschlusses, einer Gradplatte, eines  Filters usw. vorzusehen.

   Ist der Abstand der rück  wärtigen     Fläche    der     Feldebnungslinse    von der Bild  ebene grösser als 0,15 F, dann verliert diese Linse  ihre Fähigkeit der Feldkorrektur und wird     im     wesentlichen die Eigenschaft einer Linse des opti  schen Systems annehmen. Demgemäss kann die ört  liche Anordnung der     Feldebnungslinse    in der Weise       definiert    werden, indem man die Bedingung aufstellt,  dass ihre     rückwärtige    Fläche mit einem Abstand von  0 bis 0,15 F von der Bildebene     entfernt    liegt.  



  Die     Feldebnungslinse    kann eine sehr schwach  sphärische oder     asphärische    Linse sein, die im  Rahmen des optischen Hauptsystems für die     End-          korrektur    der mit Ausnahme einer     Restfeldkrüm-          mung    einwandfreien Leistung des Objektivs verwen  det wird; auch kann die     Feldebnungslinse        eine    weit  gehend negative Brechkraft besitzen, um zur Kor  rektur der massgebenden     Petzvalschen    Feldkrüm  mung beizutragen. Weist eine     Feldebnungslinse    an  irgendeinem Punkt eine Dickenvariation auf, die  grösser ist als z.

   B. 0,04 F, dann verliert sie ihre  Eigenschaft als     Feldebnungslinse    und wird ein  starkes optisches Element des Objektivs. Wenn die       Feldebnungslinse    nahe an der Bildebene angeordnet  und aus einem Glas mittlerer Brechzahl hergestellt  ist, dann liegt im allgemeinen die maximale Ver  änderlichkeit der durch eine Dickenänderung der       Feld'ebnungslinse    hervorgerufenen     Brennpunktver-          schiebung    bei 0,015- F.

   Bei einer Brennweite von      100 mm hat eine     Feldebnungslinse,    deren Dicken  änderung maximal 0,04 F beträgt, eine Korrektur  leistung von Feldkrümmungen von<B>1,5</B> mm, die im  normalen Bereich der     Restfeldkrümmungen    optischer  Systeme     liegt,    die für den allgemeinen Gebrauch be  stimmt sind.

   Um nun sicherzustellen, dass sich die,  Wirkung der bei den beschriebenen Objektiven ver  wendeten     Feldebnungslinse    auf die Feldebnung be  schränkt, muss die Dickenvariation dieser Linse in       einem    Bereich von etwa 0 bis 0,04 F     liegen.    Hierbei  wurde die untere Grenze von etwa 0 F gewählt, weil  die     asphärische    Korrektur der     Feldebnungslinse    bis  weilen eine axiale Tiefe haben kann, die nur wenigen  Wellenlängen des     Natriumlichtes    entspricht, und die  Dicke der     Feldebnungslinse    benutzt werden kann,

    um eine kleine Endkorrektur der Verzerrung und       astigmatischer    Fehler im     äussern    Feld zu bewirken.    Obwohl, wie oben ausgeführt, die obere Grenze  der Dickenvariation der     Feldebnungslinse    bei 0,04 F  liegt, kann nicht diese gesamte Variation in dem       asphärischen    Teil der Linse ausgenutzt werden. Die       asphärische    Korrektur der     Feldebnungslinse    wird  angewendet, um Feldkrümmungen höherer Ordnung  zu beseitigen.

   Demzufolge kann für die     asphärische     Variation der     Feldebnungslinse    eine obere Grenze  von 0,02 F festgelegt werden, wobei sich diese  Grenze auf den     maximalen    axialen Abstand zwischen  der     asphärischen    Fläche und einer sphärischen Fläche  bezieht, deren Mittelpunkt auf der optischen Achse       liegt    und durch den     Krümmungsscheitel    und die  äussere Erstreckung der     asphärischen    Fläche ver  läuft.  



  Die Daten des Objektivs nach     Fig.    3 sind fol  gende:  
EMI0008.0025     
  
    <I>Beispiel <SEP> 111</I>
<tb>  F <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> <I>f12,5</I>
<tb>  Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> np <SEP> <I>y</I>
<tb>  <B>1</B> <SEP> R, <SEP> = <SEP> 0,635 <SEP> ti <SEP> - <SEP> 0,075 <SEP> 1,755<B>1</B>0 <SEP> 47,2
<tb>  II <SEP> R2 <SEP> = <SEP> -1,667 <SEP> t2 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,68900 <SEP> 30,9
<tb>  R3 <SEP> = <SEP> 1,061 <SEP> Si <SEP> = <SEP> 0,002
<tb>  <B>1</B>11 <SEP> R4 <SEP> = <SEP> 0,312 <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,050 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2
<tb>  R5 <SEP> = <SEP> 0,681 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,020
<tb>  IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,817 <SEP> 14 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,60500 <SEP> 37,9
<tb>  R7 <SEP> = <SEP> 0,243 <SEP> S3 <SEP> = <SEP> 0,200+
<tb>  V <SEP> R8 <SEP> = <SEP> -0,

  399 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,62031 <SEP> 60,3
<tb>  R9 <SEP> = <SEP> -1,609 <SEP> S4 <SEP> = <SEP> 0,020
<tb>  VI <SEP> Rio <SEP> = <SEP> -0,909 <SEP> t6 <SEP> = <SEP> 0,054 <SEP> 1,80370 <SEP> 41,8
<tb>  Rii <SEP> = <SEP> -0,500 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002
<tb>  VII <SEP> Ri2 <SEP> = <SEP> 5,001 <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,72000 <SEP> 29,3
<tb>  VIII <SEP> Ri3 <SEP> = <SEP> 0,435 <SEP> t8 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,74450 <SEP> 45,8
<tb>  R14 <SEP> = <SEP> -0,944 <SEP> S6 <SEP> = <SEP> 0,640
<tb>  IX <SEP> Ri5 <SEP> plano+++ <SEP> to <SEP> = <SEP> 0,020 <SEP> 1,51700 <SEP> 64,5
<tb>  R16 <SEP> piano <SEP> f <SEP> = <SEP> <B><I>0,050-</I></B>
<tb>  <B>+</B> <SEP> Die <SEP> Blende <SEP> liegt <SEP> 0,

  1147 <SEP> vom <SEP> Krümmungsscheitel <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R7 <SEP> bestimmten <SEP> Fläche <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> des
<tb>  Krümmungsscheitels <SEP> der <SEP> durch <SEP> den <SEP> Radius <SEP> R$ <SEP> bestimmten <SEP> Fläche <SEP> entfernt.
<tb>  ++ <SEP> f' <SEP> = <SEP> die <SEP> hintere <SEP> Brennweite.
<tb>  +++ <SEP> Diese <SEP> Fläche <SEP> ist <SEP> asphärisch <SEP> und <SEP> hat <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Gestalt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Dicke <SEP> dieser <SEP> Linse <SEP> bei <SEP> 0,32 <SEP> Bogengraden, <SEP> gerechnet
<tb>  von <SEP> der <SEP> Achse <SEP> aus, <SEP> den <SEP> Grösstwert <SEP> erreicht;

   <SEP> bei <SEP> 0,42 <SEP> Bogengraden <SEP> ist <SEP> die <SEP> Dicke <SEP> etwa <SEP> der <SEP> Dicke <SEP> an <SEP> der <SEP> optischen
<tb>  Achse <SEP> gleich. <SEP> Die <SEP> grösste <SEP> Dickenänderung <SEP> beträgt <SEP> etwa <SEP> 0,011 <SEP> der <SEP> Brennweite.       Das im Beispiel 1 beschriebene Objektiv kann,  falls     erforderlich,    ohne     Feldebnungslinse    verwendet  werden, jedoch ist eine     Feldebnungslinse    dann zu       verwenden,    wenn Idealergebnisse erzielt werden  sollen.

   Das Objektiv ist, um es auch ohne Feld  ebnungslinse verwenden zu     können,    so ausgebildet,  dass die     astigmatischen    Flächen über den grössten  Teil des Feldes zusammenfallen, wobei nur die     Rand-          zonenfeldkrümmung    zu korrigieren bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographisches Gauss-Objektiv, das für sphä rische und chromatische Aberrationen, einschliesslich schräger sphärischer Aberration, Koma, astigmatische Fehler, Bildfeldkrümmung und Verzerrung korrigiert ist und aus einem Paar äusserer Glieder mit rein sammelnder Wirkung und einem Paar konvexkonkav ausgebildeter Glieder besteht, die eine rein negative Wirkung haben und zwischen den äussern Gliedern angeordnet sind und auf gegenüberliegenden Seiten einer Blende so angeordnet sind, dass sie der Blende ihre konkaven Flächen zukehren,
    wobei beide Sam- melglieder eine Brechzahl aufweisen, die zwischen 1,58 bis 1,80 liegt, während das vordere Sammelglied gegen die Blende zu eine konkave, an Luft angren zende Fläche mit einer Brechkraft von -0,2 bis 0,8 aufweist, während das hintere Sammelglied gegen die Blende hin ebenfalls eine an Luft angrenzende Fläche mit einer Brechkraft von -0,3 bis -0,4 hat, wobei ferner das vordere konvexkonkave Glied eine an die Blende angrenzende konkave Fläche aufweist, die eine Brechkraft von -1,7 bis -2,8 hat,
    wäh rend die Brechkraft der an die Blende angrenzenden konkaven Fläche des hintern konvexkonkaven Gliedes zwischen -1,0 und -1,9 liegt und einen numerischen Wert hat, der kleiner als der der be sagten konkaven Fläche des vordern konvexkonkaven Gliedes ist, wobei alle diese Brechkräfte unter Be zugnahme auf die als Einheit angenommene Brech- kraft des Objektivs angegeben sind, und wobei der axiale Abstand der konkaven Flächen der negativen konvexkonkaven Glieder grösser als 0,14 F und kleiner als 0,28 F ist, wenn F die Brennweite des Objektivs ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes der negativen konvexkon- kaven Glieder aus wenigstens einer positiven und einer negativen Linse besteht, wobei die Brechzahl einer jeden positiven Linse der konvexkonkaven Glieder mindestens um 0,03, jedoch weniger als 0,25 grösser ist als die Brechzahl einer jeden negativen Linse des betreffenden Gliedes. 2.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das vordere Sammelglied min destens eine gekittete Fläche aufweist, deren Scheitel der Blende zugekehrt ist, wobei die Brechzahldiffe- renz an dieser Kittfläche zwischen 0,03 und 0,08 liegt und in der Richtung des Lichtdurchganges der Linse grösserer Brechzahl die Linse kleinerer Brechzahl folgt. 3.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das hintere Sammelglied min destens eine gekittete Fläche aufweist, deren Schei tel der Blende zugewendet ist, wobei die Brechzahl- differenz an dieser Kittfläche zwischen 0,01 und 0,06 liegt und in der Richtung des Lichtdurchganges der Linse kleinerer Brechzahl die Linse grösserer Brech- zahl folgt. 4. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das vordere, negative, konvex konkave Glied mindestens eine negative Linse mit einer Brechzahl aufweist, die um einen im Bereiche von 0,02 bis 0,15 liegenden Wert kleiner ist als das arithmetische Mittel der Brechzahlen des vordern Sammelgliedes. 5.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das hintere negative konvex konkave Glied mindestens eine negative Linse mit einer Brechzahl aufweist, die um einen im Bereiche von 0,05 bis 0,20 liegenden Wert kleiner ist als das arithmetische Mittel der Brechzahlen des hintern Sammelgliedes. 6. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die grösste Brechzahl der in d'en negativen konvexkonkaven Gliedern vorhandenen positiven Linsen grösser als das arithmetische aus den Brechzahlen der beiden Sammelglieder, jedoch kleiner als 1,85 ist. 7.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Brechkraft des vordern Sam- melgliedes, die unter Vernachlässigung der Linsen dicken aus den Krümmungen errechnet wird, in einem Bereich von 0,45 bis 0,75 liegt, während die in gleicher Weise errechnete Brechkraft des hintern Sammelgliedes innerhalb eines Bereiches von 0,75 bis 1,10 liegt. B. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine der an Luft an grenzenden Flächen der Sammelglieder asphärisch ist. 9.
    Objektiv nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die asphärische Abweichung einer jeden Luftfläche eines Sammelgliedes eine Tiefe hat, die einer Länge von mindestens fünf Wellen längen des Natriumlichtes mit einer Wellenlänge von 5893 Angström entspricht. 10.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussern Sammelglieder und die zwischen diesen liegenden negativen konvexkonkaven Glieder eine aus aneinander angrenzenden Elemen ten bestehende Gruppe bilden und eine Feldebnungs- linse ausserhalb dieser Gruppe liegt, wobei die Feld- ebnungslinse vor der Bildebene liegt und der Krüm- mungsscheitel der hintern Fläche dieser Linse längs der optischen Achse einen Abstand von der Bild ebene aufweist, der in einem Bereiche von 0 bis 0,15 F liegt, wenn F die Brennweite des gesamten Objektivs darstellt. 11.
    Objektiv nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dickenänderung der Feld' ebnungslinse nicht grösser als 0,04 F ist. 12. Objektiv nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldebnungslinse an wenig stens einer ihrer Flächen asphärisch ist, wobei die asphärische Abweichung der Fläche von einer ge dachten sphärischen Fläche, deren Mittelpunkt auf der optischen Achse liegt und durch den Krüm- mungsscheitel und die äussere Erweiterung der asphärischen Fläche verläuft, eine Tiefe hat, die nicht grösser als 0,02 F ist.
    13. Objektiv nach Patentanspruch, das folgende Daten aufweist: EMI0010.0001 F <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> f/2,5 <tb> Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> 1. <tb> <B>1</B> <SEP> R, <SEP> = <SEP> 0,635 <SEP> ti <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2 <tb> <B>11</B> <SEP> R2 <SEP> = <SEP> -<B>1</B>,667 <SEP> <I>t2</I> <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,68900 <SEP> 30,9 <tb> R3 <SEP> = <SEP> 1,061 <SEP> Sl <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> <B>111</B> <SEP> R4 <SEP> = <SEP> 0,312 <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,050 <SEP> 1, <SEP> 10 <SEP> 47,2 <tb> R5 <SEP> = <SEP> 0,681 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,020 <tb> IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,817 <SEP> t.4 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,60500 <SEP> 37,9 <tb> R7 <SEP> - <SEP> 0,243 <SEP> <I>S3</I> <SEP> = <SEP> 0,200 <tb> V <SEP> R<I>8</I> <SEP> = <SEP> -0,399 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,62031 <SEP> 60,
    3 <tb> R9 <SEP> = <SEP> -<B>1</B>,609 <SEP> S4 <SEP> = <SEP> 0,020 <tb> VI <SEP> Rio <SEP> = <SEP> -0,909 <SEP> t6 <SEP> = <SEP> 0,054 <SEP> 1,80370 <SEP> 41,8 <tb> R,<I>1</I> <SEP> = <SEP> -0,500 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> VII <SEP> R12 <SEP> = <SEP> 5,00<B><I>1</I></B> <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,72000 <SEP> 29,3 <tb> VIII <SEP> R13 <SEP> = <SEP> 0,435 <SEP> t8 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,74450 <SEP> 45,8 <tb> Rl4 <SEP> = <SEP> -0,944 <SEP> f' <SEP> = <SEP> 0,703 und dessen Blende 0,1147 vorn Krümmungsscheitel der durch den Radius R7 bestimmten Fläche in Richtung des Krümmungsscheitels der durch den Radius R8 bestimmten Fläche entfernt liegt, und wobei f' die hintere Brennweite bedeutet. 14.
    Objektiv nach Patentanspruch, das folgende Daten aufweist: EMI0010.0006 F <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> f/2,5 <tb> Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> rzn <SEP> <I>y</I> <tb> I <SEP> R, <SEP> = <SEP> 0,63<B>1</B> <SEP> t, <SEP> = <SEP> 0,079 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8 <tb> <B>11</B> <SEP> R2 <SEP> = <SEP> -1,126 <SEP> t2 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,64900 <SEP> 33,8 <tb> R3 <SEP> = <SEP> 1,370 <SEP> S, <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> III <SEP> R4 <SEP> = <SEP> 0;
    331 <SEP> t3 <SEP> = <SEP> 0,053 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8 <tb> R5 <SEP> = <SEP> 0,798 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,029 <tb> IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,960 <SEP> t4 <SEP> = <SEP> 0,015 <SEP> 1,64900 <SEP> 33,8 <tb> R7 <SEP> = <SEP> 0,260 <SEP> S3 <SEP> = <SEP> 0,<B>1</B>71 <tb> V <SEP> R8 <SEP> = <SEP> -0,366 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,015 <SEP> 1,51868 <SEP> 64,2 <tb> R9 <SEP> = <SEP> -1,598 <SEP> S4 <SEP> = <SEP> 0,017 <tb> VI <SEP> Rlo <SEP> = <SEP> -0,727 <SEP> <B>16</B> <SEP> - <SEP> 0,061 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8 <tb> R,<I>1</I> <SEP> = <SEP> -0,431 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> VII <SEP> R12 <SEP> = <SEP> 2,170 <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,006 <SEP> 1,68900 <SEP> 30,9 <tb> VIII <SEP> R13 <SEP> = <SEP> 0,439 <SEP> ts <SEP> = <SEP> 0,099 <SEP> 1,70065 <SEP> 47,8 <tb> R14 <SEP> = <SEP> -1,085 <SEP> <B>f</B>= <SEP> 0,688 und dessen Blende 0,
    101 vom Krümmungsscheitel der durch den Radius R7 bestimmten Fläche in Rich tung des Krümmungsscheitels der durch den Radius RS bestimmten Fläche entfernt liegt und wobei f' die hintere Brennweite bedeutet. 15.
    Objektiv nach Patentanspruch, das folgende Daten aufweist: EMI0011.0001 F= <SEP> 1,000 <SEP> f/2,5 <tb> Linse <SEP> Radien <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> Linsen <SEP> rzD <SEP> <I>y</I> <tb> 1 <SEP> R1 <SEP> = <SEP> 0,635 <SEP> t1 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2 <tb> II <SEP> R2 <SEP> = <SEP> -1,667 <SEP> t2 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,68900 <SEP> 30,9 <tb> R;
    , <SEP> = <SEP> 1,061 <SEP> S1 <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> <B>1111</B> <SEP> RI <SEP> = <SEP> 0,312 <SEP> t<I>3</I> <SEP> = <SEP> 0,050 <SEP> 1,75510 <SEP> 47,2 <tb> R5 <SEP> = <SEP> 0,681 <SEP> S2 <SEP> = <SEP> 0,020 <tb> IV <SEP> R6 <SEP> = <SEP> 0,817 <SEP> t<I>1</I> <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,60500 <SEP> 37,9 <tb> R7 <SEP> = <SEP> 0,243 <SEP> S<B><I>3</I></B> <SEP> = <SEP> 0,200 <tb> V <SEP> R8 <SEP> = <SEP> -0,399 <SEP> t5 <SEP> = <SEP> 0,013 <SEP> 1,62031 <SEP> 60,3 <tb> R9 <SEP> = <SEP> -1,609 <SEP> <I>S.1</I> <SEP> = <SEP> 0,020 <tb> VI <SEP> Rio <SEP> = <SEP> -0,909 <SEP> t6 <SEP> = <SEP> 0,054 <SEP> 1,80370 <SEP> 41,8 <tb> R11 <SEP> = <SEP> -0,500 <SEP> S5 <SEP> = <SEP> 0,002 <tb> VII <SEP> R12 <SEP> = <SEP> 5,001 <SEP> t7 <SEP> = <SEP> 0,007 <SEP> 1,72000 <SEP> 29,3 <tb> VIII <SEP> R1@ <SEP> - <SEP> 0,435 <SEP> t8 <SEP> = <SEP> 0,075 <SEP> 1,74450 <SEP> 45,
    8 <tb> R1.1 <SEP> = <SEP> -0,944 <SEP> S6 <SEP> = <SEP> 0,640 <tb> IX <SEP> R15 <SEP> = <SEP> piano <SEP> t9 <SEP> = <SEP> 0,020 <SEP> 1,51700 <SEP> 64,5 <tb> R16 <SEP> = <SEP> piano <SEP> f' <SEP> = <SEP> 0,050 und dessen Blende 0,1147 vom Krümmungsscheitel der durch den Radius R7 bestimmten Fläche in Rich tung des Krümmungsscheitels der durch.
    den Radius RA bestimmten Fläche entfernt liegt, und wobei f die hintere Brennweite bedeutet und die asphärische Fläche eine solche Gestalt hat, dass die Dicke dieser Linse bei 0,32 Bogengraden, gerechnet von der Achse aus, den maximalen Wert erreicht, während bei 0,42 Bogengraden die Dicke etwa der an der opti schen Achse vorhandenen Dicke der Linse gleich ist und die maximale Dickenänderung etwa 0,011 der Brennweite des Objektivs beträgt.
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