CH158092A - Einrichtung zur Fernanzeige von Drehgeschwindigkeiten mittelst Impulsen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernanzeige von Drehgeschwindigkeiten mittelst Impulsen.

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CH158092A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zur Fernanzeige von     Dreligeschwindigkeiten    mittelst Impulsen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Fernanzeige von     DreUgesellwindigkeiten,     zum Beispiel     dorjenigen    eines umlaufenden       Messinstrumentes,    mittelst Impulsen. Gemäss  der Erfindung besitzt die Einrichtung einen  selbstanlaufenden Motor und eine Schaltvor  richtung, welche den Motor     zwangläufig     auf eine der anzuzeigenden Drehgeschwin  digkeit proportionale Drehzahl einzustellen  vermag. Das Anzeigeinstrument am Emp  fangsort liegt im     Autriebsstromkreis    dieses  .Motors.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkennt  nis,     dass    der Strom eines Motors abhängig  von dessen Drehzahl ist. Wenn nun der An  triebsmotor gezwungen wird, dieselbe Zahl  von Umdrehungen zu machen wie die Welle,  deren Drehzahl gemessen werden soll, so ist  der Antriebsstrom des Motors auch von der  Drehzahl der Geberwelle abhängig.  



  In der Zeichnung sind einige     Ausfüli-          rungsbeispiele    der Erfindung dargestellt. In       Abb.   <B>1</B> ist ein Zähler, dessen Drehzahl fern-    gemessen werden soll. Dieser Zähler treibt  über die     Schneeke    2 und das     Schneckenrad     <B>3</B> eine Welle an, an der der Kontaktarm 4       angebraallt    ist.<B>6</B> ist ein gewöhnlicher     Am-          perestundenzählermotor.    Seine Drehgeschwin  digkeit wird durch den Vorlaufkontakt<B>11</B>       zwangläufig    gesteuert.

   Der Motor<B>6</B> besitzt  einen Anker<B>7</B> und einen permanenten Feld  magneten<B>8.</B> Im Ankerstromkreis des Mo  tors<B>6</B> liegt eine Batterie<B>13,</B> die Fernleitung  <B>18</B> und das Empfangsinstrument<B>19.</B> Der       Vorlaufkontaktarm   <B>11</B> ist so angeordnet,     dass     bei einer Drehung des Zählers<B>1</B> der Kontakt  4 den Kontakt<B>11</B> berührt. Dadurch wird  ein Stromkreis geschlossen, der von der Bat  terie<B>13</B> über den Schleifring<B>5,</B> die beiden  Kontaktarme 4 und<B>11,</B> den     Schleifring    12,  den Motoranker<B>7,</B> die Fernleitung<B>18,</B> das  Empfangsinstrument<B>19</B> zur Batterie<B>13</B> zu  rückführt, Der Anker<B>7</B> erhält infolgedes  sen einen Stromimpuls und beginnt sich zu  drehen.

   Dadurch wird der Kontaktarm<B>11</B>  von dem Kontakt 4 fortbewegt. Der Kon-           fakt    wird geöffnet und damit der Antriebs  stromkreis des Motors<B>6</B> unterbrochen, so     dass     die Drehzahldes Motors wieder absinkt. In  folgedessen holt der Zähler<B>1</B> die Gangdif  ferenzen wieder auf und sein Kontaktarm 4  berührt wiederum den Kontaktarm<B>11</B> und  das Spiel beginnt von neuem. Solange der  Zähler<B>1</B>     siel:L    dreht erhält in dieser Weise  der Motor<B>6</B> dauernd Impulse und legt ebenso  viel Umdrehungen zurück wie der Zähler<B>1</B>  und sein Ankerstrom ist proportional der zu  messenden Drehgeschwindigkeit.  



  Um der Tatsache,     dass    der Antriebsstrom  des Motors<B>6</B> aus einzelnen Stromstössen be  steht, Rechnung zu tragen, ist als Empfangs  instrument<B>19</B> ein träges Instrument, bei  spielsweise ein ballistisches Instrument, ver  wendet, dessen Zeitkonstante so gewählt ist,       dass    selbst bei der kleinsten     Drehgeschwindig-          keit,    die noch lern angezeigt -werden     muss,     der Zeiger des Instrumentes nicht pendelt.  



       Abb.    2 zeigt eine Einrichtung für den  Fall,     dass    Vorwärts- und     Rückwärtslauf    des  Zählers<B>1</B> fernangezeigt werden sollen. Die       Bezifferung    der Einzelteile entspricht der       Abb.   <B>1.</B> Der Kontaktarm 4 kommt bei Vor  wärtslauf mit dem Kontaktarm     lia,    bei       Rückwärtslauf    mit dem Kontaktarm     Ilb    in  Berührung.

   Die Schaltung der Batterie<B>13</B>  ist dabei derart getroffen,     dass    bei Kontakt  gabe zwischen den Kontaktarmen 4 und     lia     der Anker<B>7</B> im umgekehrten Sinne strom  durchflossen ist als bei Kontaktgabe zwischen  den Kontaktarmen 4 und     llb.    Da der Gleich  strommotor<B>6</B> permanente Erregung besitzt,  ist der von dem Instrument<B>19</B> gemessene  Ankerstrom nicht nur der Grösse, sondern  auch der Richtung nach proportional der  Drehgeschwindigkeit des Zählers<B>1.</B> Das  Empfangsinstrument<B>19,</B> wieder zweckmässig  ein ballistisches Instrument, ist mit Null  punkt in der Mitte der Skala ausgeführt.  



  Die     Abb.   <B>3</B> zeigt eine Einrichtung zu  demselben Zweck wie die der     Abb.    2, nämlich  zur Fernübertragung von Vor- und     Rück-          wärtslauf.    Statt der beiden Kontaktarme     lia     und     llb    in     Abb.    2 ist jedoch in     Abb.-3    nur    ein einziger Kontaktarm<B>11</B> vorhanden.<B>An</B>  den Kontaktarm 4 wird mit Hilfe eines von  der Schnecke 2 des Zählers<B>1</B> betätigten Um  schaltkontaktes 20 bei der Umkehr der Dreh  richtung des Zählers<B>1</B> Plus-     bezw.        MinLi,-          spannung    angelegt.

   Dadurch wird, ebenso  wie in     Abb.    2 die Stromrichtung im Anker  <B>7</B> gewechselt und so die Umsteuerung des  Motors<B>6</B> bewirkt.  



       Abb.    4 zeigt eine besondere Ausführungs  form der Kontaktarme 4 und<B>11,</B>     nämliel-i     eine solche, mit     Schleifkontakt        anStelle    der  in den     Abb.   <B>1</B> und<B>3</B> gezeichneten Druck  kontakte. Die Wirkungsweise einer     Fern-          übertragungseinrichtung    mit dieser Kontakt  anordnung ist dieselbe wie sie bei den vor  hergehenden Abbildungen erläutert ist.

   Sie  hat ihnen gegenüber den Vorteil,     dass    der  Zähler<B>1</B> auch dann weiterlaufen und auf  ein vorhandenes Zählwerk arbeiten kann,  wenn der Motor<B>6</B> etwa infolge irgend einer  Störung oder infolge Unterbrechung der       Fernübertragungsleitung    sieh nicht mehr  dreht.  



  Der Motor<B>6</B>     (Abb.   <B>1)</B> kann auch ein       Wechselstrommotor    sein, etwa ein     Ferraris-          motor.    An Stelle der Batterie<B>13</B> hat dann  eine     Wechselstromquelle    zu treten. Der Vor  teil der     Wechselstromeinrichtung    ist,     dass     sie ohne Batterie betrieben, also zum Beispiel  an ein Wechselstromnetz angeschlossen wer  den kann.  



  Die beschriebene Einrichtung kann auch  in der Weise abgeändert werden,     dass    der  Motor<B>6</B> von     Abb.   <B>1</B> sich nicht an der Geber  stelle, sondern an der     Empfangssielle    be  findet. Eine solche Einrichtung ist in     Abb.   <B>5</B>  dargestellt. Sie eignet sieh für eine, Fern  messung nach dem     Impulsfrequenzfernmess-          system,    bei dem die Häufigkeit der über die  Fernleitung geschickten Impulse proportio  nal der zu übertragenden Drehgeschwindig  keit ist.

   In der Fernleitung 21 liegt das  Empfangsrelais 522, dessen Anker mittelst  einer Klinke<B>2.3</B> bei jedem Impuls das Klin  kenrelais 24 um einen Zahn     weiterschaltet.     Mit der Achse des     Klinkenrades    ist aber eine      Feder mit Kontaktarm<B>25</B> verbunden, der  mit einem von dem Motor getragenen Kon  taktarm<B>26</B> zusammenarbeitet. Zwischen der  Achse des     Klinkenrades    24 und dein Kontakt  arm<B>25</B> befindet sieh ein     Energiespeic'her,    der  zum Beispiel, wie in der Zeichnung darge  stellt, aus einer Feder besteht.

   Zwischen  Feder und Kontaktarm<B>25</B> ist noch eine       Wirbelstrombremse        dazwisellengeschaltet.    Der  'Kontaktarm<B>25</B> dreht sieh mit einer mitt  leren Geschwindigkeit, die der Impulsfre  quenz proportional ist. Der Energiespeicher  und die     Wirbelstrombremse    wirken dabei in  der Weise,     dass    aus der     sehrittweisen    Bewe  gung des Klinkenrades 24 eine gleichförmige       Drelibewegung    des Kontaktarmes<B>25</B> entsteht.  Bei jeder Berührung mit dem Vorlaufkontakt  <B>26</B> wird ein Stromkreis für den Motor<B>28</B>  geschlossen.

   Der Stromkreis verläuft von  <B>D</B>       Erd6    über Batterie<B>27,</B> Kontaktarm<B>25,</B> An  ker<B>28</B> des Motors, Anzeigeinstrument<B>29</B>  nach Erde. Durch den     Stromsc'hluss    wird  der Motor in Bewegung gesetzt und unter  bricht dadurch seinen eigenen Stromkreis.  Der Anker<B>28</B> und der Vorlaufkontakt<B>26</B>  legen infolge der ständigen Stromunter  brechungen einen aus einzelnen Schritten be  stehenden Weg zurück, der     zwangläufig     gleich demjenigen des Kontaktarmes<B>25</B> ist.  Die Ankerstromstärke des Motors ist pro  portional der Drehgeschwindigkeit und somit  ein Mass für die     fernanzuzeigende        Messgrösse.     Sie wird in dem Instrument<B>29</B> gemessen.  



  Ein Absinken der Spannung der Batterie  <B>27</B> ist auf die Anzeige des Instrumentes<B>29</B>  ohne     Einfluss,    da die     Gesanitzahl    der Um  drehungen des Motors<B>28</B>     zwangläufig    auf  den richtigen Wert eingeregelt wird und zu  einer bestimmten Gesamtumdrehungszahl  ein festes     Strominiegral    unabhängig von der  Höhe der Spannung gehört.  



  Bei dem     inder        Abb.   <B>6</B> dargestellten wei  teren Ausführungsbeispiel wird ebenso wie  bei der Einrichtung nach     Abb.   <B>5</B> ein Klinken  rad 24 durch ein Empfangsrelais     22    ange  trieben. Auf der Achse dieses Klinkenrades  befindet sieh jedoch jetzt das Sonnenrad<B>30</B>  eines Differentialgetriebes. Das zweite, Son-         nenrad   <B>31</B> wird von dem Motor<B>36</B>     ange,     trieben. Durch das Planetenrad     32    wird ein  Betätigungshebel<B>33</B> bewegt, welcher eine       Kontakteinrichtung    34 schliesst und öffnet.

    Diese letztere liegt parallel zu einem Wi  derstand<B>35</B> im Antriebsstromkreis des Mo  tors<B>36.</B> Der Antriebsstromkreis des Motors  enthält ausserdem eine Batterie<B>37</B> und das  Anzeigeinstrument<B>39.</B> Die Achse des Mo  tors<B>36</B> treibt über das Getriebe<B>38</B> das  bereits genannte Sonnenrad<B>31</B> an. Der Wi  derstand<B>35</B> und die Spannung der Batterie  <B>37</B> sind derart bemessen,     dass    beim Schliessen  des Kontaktes 34 die Geschwindigkeit des  vom Motor<B>36</B> angetriebenen Sonnenrades<B>31</B>  auf einen Endwert ansteigt, welcher über  der höchsten Geschwindigkeit des Sonnen  rades<B>30</B> liegt und     dass    beim Öffnen des Kon  taktes 34 das Rad<B>31</B> eine Endgeschwindig  keit unterhalb der geringsten Geschwindig  keit des Rades<B>30</B> annimmt.

   Die     Einric'h-          tung    arbeitet nun derart,     dass    bei einem kon  stanten Wert der anzuzeigenden Drehge  schwindigkeit, also bei einem konstanten  Wert der Impulsfrequenz, das Rad<B>30</B> mit  konstanter, das Rad<B>31</B> jedoch mit einer Ge  schwindigkeit rotiert, die abwechselnd um  einen gewissen Betrag über und unter der  jenigen des Rades<B>30</B> liegt. Wenn die     Ge-          seliwindigkeit    des Rades<B>31</B> etwas höher  liegt als     die.jenige    des Rades<B>30,</B> wird der  Kontakt 34 geöffnet.

   Dadurch wird der  Widerstand<B>35</B> in den Stromkreis des Motors  <B>36</B> eingeschaltet und die Drehzahl des Motors  <B>36</B> sinkt auf den oben     ervvähnten    Mindest  wert. Noch bevor dieser Mindestbetrag er  reicht ist, wird jedoch durch die     Anderung     der Bewegungsrichtung des Kontaktarmes<B>33</B>  der Kontakt 34 wieder geschlossen, die Dreh  zahl<B>36</B> des Motors erhöht sich wieder, so     dass     der Betätigungsarm<B>33</B> wieder in umgekehr  ter Richtung bewegt wird und den Kontakt  arm 34 wieder öffnet.

   In dieser Weise wird  bei konstanter Geschwindigkeit des Sonnen  rades<B>30</B> durch abwechselndes Schliessen und  Öffnen der Kontakte 34 die     Gesc'hwindig-          keit    des Rades<B>31,</B> das heisst diejenige des  Motors<B>36</B> auf einen im Mittel gleichen Wert      wie diejenige des Rades<B>30</B> eingeregelt. Der  Antriebsstrom des Motors<B>36,</B> der im Instru  ment<B>39</B> gemessen wird, ist dieser Drehzahl  und damit der     fernanzuzeigenden    Drehge  schwindigkeit des     Messinstrumentes    am  Sendeort proportional.  



  Statt den im Antriebsstromkreis des Mo  tors<B>36</B> liegenden Widerstand<B>35</B> kurzzu  schliessen und einzuschalten, genügt es auch  lediglich die Grösse des Widerstandes zu  ändern. Ein derartiges Ausführungsbeispiel  ist in     Abb.   <B>7</B> dargestellt. Der Widerstand  -wird hierbei durch die über die Fernleitung  kommenden Impulse im einen Sinne und  durch den Motor 45 im andern Sinne ver  ändert. 41 ist das Empfangsrelais für die  auf der Fernleitung ankommenden Impulse.  Diese Impulse verstellen aber die Klinke 42  und das Klinkenrad 43, das eine Sonnenrad  44 des Differentialgetriebes. Der Motor 45  trägt auf seiner Achse eine Kontaktvorrich  tung 46, welche bei jeder     Umdrellung    den  Stromkreis des     Hilfsrelais    47 einmal schliesst.

    Dieses Hilfsrelais verstellt über eine Klinke  48 und ein Klinkenrad 49 das andere Son  nenrad<B>50</B> des Differentialgetriebes. Auf der  Achse, des Planetenrades<B>51</B> sitzt ein kreis  förmiger Widerstand<B>52,</B> der als Spannungs  teiler geschaltet ist und seine Spannung von  einer Hilfsbatterie<B>53</B> bezieht. Es sei zu  nächst angenommen,     dass    die fernübertra  genen Impulse mit derselben Häufigkeit ein  laufen, nach der von der Kontaktvorrichtung  46 das Hilfsrelais 47 erregt wird.

   Die     Son-          iienräder    44 und<B>50</B> werden dann<U>immer</U>  gleichzeitig um jeweils gleiche Beträge in  entgegengesetzter Richtung verdreht, so     dass     die Achse des Planetenrades<B>51</B> sich über  haupt nicht bewegt und demgemäss der Wi  derstand 52 gegenüber der     Schleifbürste    54  auch nicht bewegt wird.

   Zwischen dieser  Bürste und dem Pluspol des Widerstandes  52 liegt dann eine Spannung, die der Im  pulsfrequenz direkt proportional ist und in  folgedessen     dreht,sich    der Motor 45 mit einer  Geschwindigkeit und nimmt einen Strom auf,  der der Impulsfrequenz und damit der     fern-          anznzeigenden    Drehgeschwindigkeit eben-    falls direkt proportional ist. Dieser Strom  wird in dem Anzeigeinstrument<B>55</B> gemessen.  



  Falls die Erregung des Empfangsrelais 41  und diejenige des Hilfsrelais 47 zwar mit  gleicher Häufigkeit, aber mit einer konstan  ten Phasenverschiebung erfolgt, führt der  Widerstand<B>52</B> unter der Bürste 54 eine     hin-          und    hergehende Bewegung derart aus,     dass     der Mittelwert des abgegriffenen Widerstan  des und damit der Mittelwert des den Motor  45 und das Instrument     55    durchfliessenden  Stromes der Impulsfrequenz direkt propor  tional ist.  



  Ändert sich die Häufigkeit der auf der  Fernleitung eintreffenden Impulse, so wird  der Widerstand<B>52</B> so lange verstellt, bis die  Impulse der     Kontakt-vorrichtung    46 wieder  mit gleicher Häufigkeit, wie die auf der  Fernleitung ankommenden Impulse auftreten.  Zu diesem neuen Zustand gehört ein anderer  Strom im Antriebskreis des Motors<B>55,</B> wel  cher der neuen Drehgeschwindigkeit propor  tional ist.  



  Die bei nicht gleichphasiger Erregung  der Relais 41 und 47 in dem das Anzeige  instrument durchfliessenden Strom enthaltene       reehteckförmige    Oberwelle kann auch durch  einen Kondensator, der dem Instrument<B>55</B>  parallel geschaltet werden kann, zum grossen  Teil unterdrückt werden. Die Kapazität  dieses Kondensators ist, wie bei allen Paral  lelkondensatoren zur Unterdrückung von  Oberwellen, mit Rücksicht     auf    die Frequenz  und mit Rücksicht auf die Amplitude der  Oberwelle zu wählen. Die Berechnung eines  solchen Kondensators ergibt, wenigstens für  niedrige Werte der Impulsfrequenz, ausser  ordentlich hohe Kapazitäten. Jedoch kann  durch eine besondere Wicklungsabstufung  des Widerstandes<B>52</B> der Kondensator ver  kleinert werden.

   Der Widerstand<B>52</B> ist zu  diesem Zwecke so zu bewickeln,     dass    die in  dem Spannungsteiler<B>52</B> zwischen seinem  positiven Ende und der Bürste 54 auftretende  Spannung<B><I>U</I></B><I> sieh</I> abhängig von der anzu  zeigenden Drehgeschwindigkeit     M    nicht     pro-          portiona,1,    sondern etwa wie in-     Abb.   <B>8</B> dar-      gestellt, ändert.

   Bei kleineren Impulsfre  quenzen ist also die Amplitude der im  Strom des Motors enthaltenen     rechteckförmi-          ,gen    Oberwelle kleiner als bei grossen     Im-          Z          pulsfrequenzen.    Dadurch ist der Tatsache  Rechnung getragen,     dass    der Kondensator für  geringe Frequenzen einen weniger vollkom  menen     Nebensehluss    darstellt als für hohe.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Fernanzeige von Dreh geschwindigkeiten mittelst Impulsen, da durch gekennzeichnet, dass ein selbstanlau fender Motor vorgesehen ist, und eine Schaltvorrichtung, -welche den Motor zwang- läufig auf eine der anzuzeigenden Drehge schwindigkeit proportionale Drehzahl einzu stellen vermag, und dass das Anzeigeinstru ment am Empfangsort im Antriebsstromkreis dieses Motors liegt.
    UNTERANSPRüCHE. <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Motor über einen Vor- und Nachlaufkontakt von einer mit der anzuzeigenden Dreh geschwindigkeit umlaufenden Vorrich tung gesteuert wird. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch.
    und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zur Übertragung von Vor- und Rückwärtslauf zwei Vorlaufkon takte vorgesehen sind', deren einer den Motor zum ]Rechts- und deren zweiter ihn zum Linkslauf veranlasst. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gek-ennzeie h- net,
    dass an den Nachlaufkontakt mit- telst eines in Abhängigkeit von der Dreh richtung der Ausgangswelle<B>-</B> betätigten Schalters<B>je</B> nach Vorzeiehen der zu übertragenden Drehrichtung eine gegen über dem Vorlaufkontakt verschiedene Spannung gelegt -wird zum Zwecke eine Umkehr in der Drehrichtung des Vor laufmotors zu bewirken. 4. Einrichtung nach Patentansprucli. und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Vorlaufkontakt als Schleifkontakt ausgebildet ist.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen <B>1</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das im Antriebs- stroinkreis des Motors befindliche In strument als ballistisches Instrument ge baut ist. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mittelst Kon takten ein Widerstand im Antriebsstrom kreis des Motors ein- und ausgeschaltet wird. <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem An triebsstromkreis des Motors ein Wider stand liegt, der durch die über die Fern leitung kommenden Impulse im einen Sinne und durch den Motor im andern Sinne verändert wird.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeich net, dass ein Hilfsrelais vorgesehen ist, über das der Motor auf die Verstellung des Widerstandes einwirkt. <B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüc'hen <B>7</B> und<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass ein Kondensator pa rallel zu dem Anzeigeinstrument ge schaltet ist.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch. und Unteransprüchen<B>7</B> bis<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Widerstand der art ungleichmässig abgestuft ist, dass durch eine bestimmte Verstellung der auf den Widerstand schleifenden Kon takte bei kleiner Impulsfrequenz der dem Motor zugeführte Strom in gerin gerem Masse geändert wird als bei grö sseren Impulsfrequenzen.
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