CH158193A - Gerät zum Reinigen von Web- oder Wirkwaren. - Google Patents

Gerät zum Reinigen von Web- oder Wirkwaren.

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CH158193A
CH158193A CH158193DA CH158193A CH 158193 A CH158193 A CH 158193A CH 158193D A CH158193D A CH 158193DA CH 158193 A CH158193 A CH 158193A
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CH
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bristles
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brush
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Inventor
Reuter Hanns
Original Assignee
Reuter Hanns
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  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description


  Gerät zum     Reinigen    von     Web-    oder Wirkwaren.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät  zum Reinigen von Web- oder Wirkwaren,  zum Beispiel     Kleidungen,    Teppichen usw.,  und hat zum Ziel, ein billiges und leicht zu  handhabendes Gerät zu schaffen, das den  besonderen Vorzug des     teueren        Staubsaugers     aufweist, nämlich den Staub aufzunehmen,  ohne ihn aufzuwirbeln.  



  Erfindungsgemäss zeichnet sich das Ge  rät dadurch aus,     da.ss    an einem auf der Un  terseite mit     mindestens    einer     Erhöhung        ver-          sehenen    Körper, der mindestens     in    bezug auf  die     Oberfläche,der    Erhöhung     bezw.    Erhöhun  gen aus elektrisch nicht leitendem Stoff be  steht, der beim Überfahren des zu reinigen  den Gegenstandes elektrisch geladen     wird,     mindestens ein     Borstensatz    vorgesehen ist.  



  Der     Gerätkörper    hat vorteilhaft längliche  Form, und die Erhöhung     bezw.    Erhöhungen  bestehen zweckmässig in längslaufenden Rip  pen. Der     Borstensatz        kann    so angeordnet  sein,     ,dass    die Borsten ungefähr in gleicher  Höhe mit der     bezw.    den Erhöhungen enden,    weil man dann beide gleichzeitig so zur Ein  wirkung bringen kann, dass fester haftende  Staubteilchen von den Borsten gelöst und  von den elektrisch geladenen Oberflächen  der Erhöhungen aufgenommen werden.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.     Fig.    1 ist eine Seiten  ansicht und     Fig.    2 eine Stirnansicht des Ge  rätes;     Fig.    3 zeigt den     Borstensatz    allein in  Form einer Bürste;     Fig.    4 ist eine Unter  ansicht und     Fig.    5 eine Oberansicht des Ge  rätes ohne den     Borstensatz.     



  Der Körper des gezeichneten Gerätes be  steht aus einer länglichen Deckplatte 1 aus  Holz, auf deren Unterseite eine Hartgummi  platte 2 befestigt ist, die ihrerseits auf der  Unterseite längslaufende Rippen 3 aufweist.  In der Deckplatte 1 und in der Hartgummi  platte 2 ist an einem Ende des     Gerätkörpers     ein über einen Teil der Länge desselben sich       erstreckender    Schlitz zur Aufnahme einer  mit Borsten 4     versehenen    Bürste 5 vor-      gesehen. Der Schlitzteil in der Deckplatte 1  ist weiter als der Schlitzteil in der Platte 2.

    Der weitere Schlitzteil in der Deckplatte 1  nimmt den Bürstenrücken auf, während der  schmälere Schlitzteil in der     Platte    2 nur     hin-          ieicht    zum Einführen der Borsten, wenn die  Bürste in Längsrichtung des Schlitzes in die  sen     eingeschoben    wird. Zweckmässig wird  der Schlitzteil in der Platte 2 etwas enger  als der in ihn einzuführende Teil des Bor  stenstreifens gehalten, weil dann die Reibung  der Borsten an seinen Kanten genügt, um  die Bürste vor dem Herausfallen zu sichern.

    Die Länge der Borsten der Bürste ist     nach     der Zeichnung so bemessen, dass die Borsten  über die Unterkanten der Rippen vorstehen,  wenn, wie in     Fig.    2 dargestellt, der Bürsten  rücken, den weiteren Schlitzteil ausfüllend,  mit seiner Unterseite gegen die Platte 2 an  liegt; indessen könnte die     Borstenlänge    auch  nur so bemessen sein, dass die Borsten etwa  in gleicher Höhe mit den Rippen enden. In  der gezeichneten Bürstenstellung kommen  beim Gebrauch des Gerätes die Borsten zum  kräftigen Eingriff und können     festhaftende     Staub- oder Schmutzteilchen ablösen, die       dann    auf der Oberfläche der Rippen sich ab  setzen.

   Der Rücken der Bürste 5 hat eine  solche Höhe, dass er in der beschriebenen  Stellung über die Oberseite des Körpers auch  dann noch hinausragt, wenn er den weiteren  Teil des Schlitzes ausfüllt, so dass die Bürste  bequem durch Druck eines Fingers der das  Gerät führenden Hand festgehalten werden  kann. Soll lediglich loser Staub aufgenom  men werden, dann gibt man die Bürste frei.  Diese verschiebt sich .dann nach Bedarf in  Richtung der Borsten infolge des von dem  zu reinigenden Körper auf die Borsten aus  geübten Druckes so weit zurück, bis die Bor  sten nicht mehr oder nur in dem gewünsch  ten Masse zum Eingriff kommen. Dann dient  lediglich die beim Überfahren des zu reini  genden Stoffes von den Rippen erzeugte Rei  bungselektrizität dazu, den losen Staub auf  zunehmen, so dass das Gewebe geschont wird.

    An dem von der Bürste abgewendeten Ende  ist die Deckplatte 1 in der aus     Fig.    1 er-    sichtlichen Weise im Bogen verlaufend ab  geflacht, um besser auch aus Ecken, zum  Beispiel unterhalb der Banden eines Billards,  den Staub entfernen zu können. Diese Ab  flachung der Deckplatte 1 kann gegebenen  falls so weit getrieben sein, dass die .dortige  Stirnseite des Körpers lediglich von den  Rippen und einem diese     verbindenden        Steg-          teil    der Deckplatte gebildet     wird.     



       Ein    besonderer Vorteil der herausnehm  baren Bürste 5 besteht darin, dass sie nach       Herausnahme    aus dem Körperschlitz dazu  dienen kann, den zwischen den Rippen 3 sich  ansammelnden Staub zu entfernen.  



  Mannigfache Änderungen sind denkbar.  Zunächst können die Teile 1 und 2 zu einem  einzigen vereinigt sein. Sie können aus be  liebigem Material bestehen, das nicht einmal  ein Isolator zu sein braucht, wenn man die  Rippen nachträglich mit einer isolierenden  Schicht, zum Beispiel einem geeigneten Lack.  überzieht. Weiterhin kann die Form, Grösse,  Lage und Befestigungsart der     Bürste    5, ins  besondere mit Rücksicht auf besondere Ver  wendungszwecke, weitgehende Abänderungen  erfahren. Auch die Form der Handhabe das  Gerätes kann speziellen Zwecken angepasst  werden, zum Beispiel     durch    Anordnung einer  zum Einsetzen eines Stiels geeigneten Lager  stelle.  



  Unter Umständen kann man auf die     Ab-          nehmbarkeit    der Bürste auch ganz verzich  ten und dann den     Borstenansatz    zum Bei  spiel unmittelbar in die Handhabe des Ge  rätes einsetzen.  



  Die Form des     Gerätkörpers    kann statt  länglich oval, rund, oder     sonstwie    gestaltet  sein. Auch können die Rippen zur Längs  richtung des     Gerätkörpers    schräg oder quer  gestellt sein. Statt durchgehende Körper lie  ssen sich auch nur einzelne     Zapfen    oder Er  höhungen oder Rippenabschnitte vorsehen.  



  Schliesslich kann man den     Borstensatz     auch in anderer Weise über die Arbeitsfläche  des Gerätes verteilen, zum Beispiel in meh  reren durch Rippen voneinander getrennten       Borstenstreifen    oder     Borstenreihen    anordnen,      oder man kann mich ganz von der Streifen  form abgehen und einzelne     Borsteninseln    an  bringen. Auch sind mehrere     Borstensätze     denkbar. Der oder -die     Borstensätze        können     unter Umständen fest mit dem     Gerätkörper     verbunden .sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Reinigen von Web- oder Wirk waren, dadurch gekennzeichnet, dass an einem auf der Unterseite mit mindestens einer Erhöhung versehenen Körper, der min destens in bezug auf die Oberfläche der Er höhung bezw. Erhöhungen aus elektrisch nicht leitendem Stoff besteht, der beim Über fahren des zu reinigenden Gegenstandes elek trisch geladen wird, mindestens ein Borsten satz vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper länglich gestaltet und mit längslaufenden Rippen versehen ist. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Borstensatzes an einem Rücken an geordnet ist, der lösbar mit dem Körper verbunden ist. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Borstensatz am Gerätkörper derart angeordnet ist, dass die Borsten des Satzes etwa in gleicher Höhe mit der Erhöhung bezw. den Er höhungen -des Gerätkörpers enden. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Körper desselben ein Schlitz vorgesehen ist, welcher zur Aufnahme eines Bürstenrückens mit daran befestigten Borsten dient. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz im Gerätkörper sich von oben nach unten gegen die Streichfläche des Gerätes hin erstreckt. 6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Borstensatz in Richtung seiner Borsten am Körper des Gerätes beweglich angeordnet ist, zuin Zwecke, ihn in wechselnder Stärke zur Einwirkung bringen zu können. 7.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der zur Aufnahme des Bür stenrückens dienende Schlitz des Körpers in der Nähe des mit der Erhöhung bezw. den Erhöhungen versehenen Unterteils des Körpers sich verengt und sein Quer schnitt so bemessen ist, dass in den obern weiteren Teil des Schlitzes der Bürsten rücken, in den untern engern Teil die Borstenreihe passend eingeschoben wer den kann. B.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4, 5 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Borsten des Borsten satzes eine solche Länge haben, dass sie über die Erhöhung bezw. Erhöhungen des Gerätkörpers vorragen, wenn der Bürstenrücken den weiteren Teil des Schlitzes ausfüllt. 9. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4, 5 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bürstenrücken eine sol che Höhe hat, dass er über die Oberseite des Körpers auch dann noch hinausragt, wenn er den weiteren Teil des Schlitzes ausfüllt. 10. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper desselben an einem Ende abgeflacht ist.
CH158193D 1930-12-23 1931-10-05 Gerät zum Reinigen von Web- oder Wirkwaren. CH158193A (de)

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CH158193A true CH158193A (de) 1932-11-15

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ID=5679312

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CH158193D CH158193A (de) 1930-12-23 1931-10-05 Gerät zum Reinigen von Web- oder Wirkwaren.

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