CH158206A - Stielbefestigungsvorrichtung an Bürsten, Besen und dergleichen. - Google Patents

Stielbefestigungsvorrichtung an Bürsten, Besen und dergleichen.

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CH158206A
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CH
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threaded bolt
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English (en)
Inventor
Tschaeppaet Hans
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Tschaeppaet Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements
    • B25G3/02Socket, tang, or like fixings
    • B25G3/12Locking and securing devices
    • B25G3/20Locking and securing devices comprising clamping or contracting means acting concentrically on the handle or socket

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


      Stielbefestigungsvorrichtung    an     Bürsten,    Besen und     dergleichen.       Die bisher gebräuchlichen Stielbefestigun  gen an Bürsten, Besen und andern Borsten  waren beruhten im wesentlichen alle darauf,  dass entweder im Stiel oder im Bürsten-,  Besen- und dergleichen Körper eine Schraube  befestigt ist, die dann in den andern Teil  eingeschraubt wird. Diese Befestigung hat  bekanntlich den Nachteil, dass sie sehr wenig  dauerhaft ist, da die Bohrungen für die  Schraube sich rasch ausleiern und daher  keine feste Verbindung mehr gewährleisten.  



  Die vorliegende Erfindung beruht nun  auf der Erkenntnis, dass dieser Nachteil sich  dadurch beseitigen lässt, dass man das Fest  haften des Stiels im Bürsten-, Besen- und  dergleichen Körper durch die Deformation  eines elastischen Körpers bewirkt. Gemäss  der Erfindung ist auf einen Gewindebolzen,  der am einen Ende ein Halteorgan aufweist  und am andern Ende in einen konischen  Teil einer am Stiel befestigten Hülse     einge-          windet    ist, ein elastischer Körper geschoben,  der in nicht deformiertem Zustande gerade    in die Bohrung des Bürsten-, Besen- und  dergleichen Körpers passt, während er nach  dem Einschieben der ganzen Vorrichtung     i      die Bohrung, wobei das Halteorgan den Bol  zen gegen Drehung sichert,

   durch Drehung  der Hülse samt dem Stiel durch den Konus  der Hülse so deformiert wird, dass er sich  mit Druck an die Wandung der Bohrung  anlegt und so die ganze Vorrichtung in der  Bohrung unverrückbar festhält und     ausserdem     das Ganze wasserdicht abschliesst.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt     durch     Vorrichtung, und       Fig.    2 stellt eine Detailvariante dar.  



  In der Zeichnung bedeutet 1 den Bürsten  körper und 2 die zur Aufnahme der Stiel  befestigungsvorrichtung dienenden Bohrungen.  Am Stiel 3 ist eine Hülse 4 befestigt, die  in einen mit Innengewinde versehenen Konus      5 ausläuft. In diesen     Konus    ist ein Gewinde  bolzen 6 eingeschraubt, der mit einem Halte  organ 7 ein Stück bildet. Bei dem in     Fig.    1  dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses  Halteorgan als Scheibe ausgebildet, die auf  ihrer freien Stirnfläche mit Haltestiften 8  versehen ist. Auf den Gewindebolzen ist ein  elastischer Zylinder 9, zweckmässig aus  Gummi, geschoben. Der Durchmesser dieses  Zylinders ist, so lange der Zylinder nicht  deformiert ist, gleich dem Durchmesser der  Bohrung 2.  



  Das Befestigen des Stiels mittelst dieser  Vorrichtung geschieht auf folgende Weise:  Die Hülse 4 samt dem Stiel 3 wird soweit  auf den Gewindebolzen 6 geschraubt,     dass     der Zylinder 9 eine leichte Deformierung  erfährt, die jedoch nur soweit geht, dass der  Bolzen samt dem Zylinder noch durch einen  kräftigen Druck in die Bohrung eingeführt  werden kann. Dabei bohren sich die Spitzen  8 in den Boden der Bohrung 2 ein und  ausserdem legt sich der leicht deformierte  Zylinder 9 dicht an die Bohrungswandung  an. Dadurch wird verhindert, dass bei dem  nunmehr erfolgenden weiteren Drehen des  Stiels und der Hülse der Zylinder 9 sowie  der Gewindebolzen 6 diese Drehung mit  machen.

   Wird also nun die Hülse 4 samt  dem Stiel 3 weiter auf den Gewindebolzen 6  aufgeschraubt, so findet durch die Wirkung  des Konus 5 eine immer stärkere Deforma  tion des Zylinders 9 statt, welche diesen  zuletzt so stark an die Wandung der Bohrung  2     anpresst;    dass es nicht mehr möglich ist, die  Vorrichtung aus dem Bürstenkörper heraus  zuziehen. Die Deformation des Zylinders 9  bewirkt aber ausserdem noch ein so dichtes  Anliegen des Zylinders an den Konus 5, dass  ein vollkommen wasserdichter Abschluss er  zielt ist. Damit wird eine wesentliche Erhö  hung der Lebensdauer der Befestigungsvor  richtung und des Bürstenkörpers erzielt, weil  eine Korrosion durch Waschflüssigkeiten nicht       stattfinden    kann.  



  Das Lösender     Stielbefestigungsvorrichtung     erfolgt in einfacher Weise dadurch, dass Stiel    und Hülse soweit zurückgeschraubt werden,  bis der Zylinder 9 seine normale Form an  genommen hat, worauf das Ganze ohne wei  teres aus der Bohrung 2 herausgezogen  werden kann. .  



  Wie in     Fig.    2 angedeutet, könnten auf  der Seite der Scheibe 7, gegen die sich der  Zylinder 9 anlegt, noch diametral verlaufende  Rippen 10 angebracht sein. Diese Rippen  haben den Zweck, beim Anziehen der Hülse  4 eine Drehung des Zylinders 9 um den  Gewindebolzen 6 zu verhindern.  



  Der elastische Körper braucht nicht un  bedingt als Zylinder ausgebildet zu sein. Er  könnte beispielsweise als mehrkantiges Prisma  ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stielbefestigungsvorrichtung an Bürsten, Besen und dergleichen, dadurch gekennzeich net, dass auf einem Gewindebolzen, der am einen Ende ein Halteorgan aufweist und am andern Ende in einem konischen Teil einer am Stiel befestigten Hülse eingewindet ist, ein elastischer Körper geschoben ist, der in nicht deformiertem Zustand gerade in die Bohrung des Bürsten-, Besen und dergleichen Körpers passt, während er nach dem Ein schieben der ganzen Vorrichtung in die Boh rung, wobei das Halteorgan den Bolzen gegen Drehung sichert, durch Drehung der Hülse samt dem Stiel von dem Konus der Hülse so deformiert wird,
    dass er sich mit Druck an die Wandung der Bohrung anlegt und so die ganze Vorrichtung in der Bohrung un verrückbar festhält und einen wasserdichten Abschluss bewirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stielbefestigungsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteorgan Spitzen angebracht sind, die beim Einschieben der Vorrichtung in die Bohrung in den Boden derselben ein greifen und dadurch den Gewindebolzen gegen Drehung sichern.
    d. Stielbefestigungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite des Halteorganes, gegen welche sich der ela stische Körper anlegt, Rippen angebracht sind, die eine Drehung des elastische Körpers gegenüber dem Gewindebolzen verhindern.
CH158206D 1931-05-30 1931-05-30 Stielbefestigungsvorrichtung an Bürsten, Besen und dergleichen. CH158206A (de)

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