CH158328A - Einrichtung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen zur Einführung des Schmiermittels in den Zylinder. - Google Patents
Einrichtung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen zur Einführung des Schmiermittels in den Zylinder.Info
- Publication number
- CH158328A CH158328A CH158328DA CH158328A CH 158328 A CH158328 A CH 158328A CH 158328D A CH158328D A CH 158328DA CH 158328 A CH158328 A CH 158328A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lubricant
- cylinder
- lubrication
- bore
- nozzle
- Prior art date
Links
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 title claims description 42
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 title claims description 16
- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 claims description 11
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
- F16J1/08—Constructional features providing for lubrication
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F3/00—Pistons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Einrichtung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen zur Einführung des Schmiermittels in den Zylinder. Bei bekannten Zylinderschmiervorrich tungen tritt das Schmiermittel aus einer das Schmiermittel zuführenden, unmittelbar in den Zylinder einmündenden Bohrung in den Zylinder ein.
Wenn durch die Förderung oder durch Eindringen vom Zylinder aus in die Schmiermittelbohrung im Schmiermittel Luft- oder Gaseinschlüsse auftreten, werden diese eingeschlossenen Luft- oder Gasblasen bei den höheren Drücken im Zylinder ver dichtet und dehnen sich bei der Druck senkung im Zylinder aus, so dass, wenn der Kolben die Schmiermittelbohrung abgedeckt hat, infolge der unmittelbaren Einmündung derselben in den Zylinder das den Luft- oder Gasblasen vorgelagerte Schmiermittel in den Zylinder hinausgeschleudert wird und Schmier mittelverluste auftreten.
Dieser Nachteil soll durch die Erfindung vermieden werden. Sie betrifft eine Einrich tung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen, d. h. bei Zylinder schmierungen, wo das Schmieröl nicht bei bestimmten Kolbenstellungen in den Zylinder eingeführt wird, zur Einführung des Schmier mittels in den Zylinder. Gemäss der Erfin dung mündet die Austrittsbohrung für das Schmiermittel an einem Schmierstutzen in einen quer zur Bohrung verlaufenden, an in der Zylinderwandung vorgesehene Schmier nuten angeschlossenen engen Spalt derart ein, dass das Schmiermittel unter dem Ein fluss seiner Viskosität ohne Druck der Schmier nute zufliesst, um ein Herausspritzen von Schmiermittel in den Arbeitsraum unter dem Einfluss eines durch Gaseinschlüsse oder auf andere Weise, z.
B. bei Verstopfungen der Schmiermittelbohrung, stark erhöhten Druckes im Schmierstutzen mit Sicherheit zu ver meiden. Vorteilhafterweise wird dis Schmier mittel vor seinem Eintritt in die Zylinder gegen eine Prallfläche geleitet, die zweck mässig quer vor den Schmiermittelaustritt gestellt ist. Ferner kann der Schmierstutzen mit einer am Ende in eine Querbohrung übergehenden Längsbohrung versehen sein und die Querbohrung in einen den Schmier stutzenkopf umgebenden Spalt münden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung gemäss der Erfindung mit einer dem Schmiermittelaus- tritt vorgelagerten Fläche; Fig.2 zeigt eine weitere Ausführungs form.
Nach Fig. 1 ist in die Zylinderwand 1 der Schmierstutzen 2 eingeschraubt, der das Schmiermittel durch die Längsbohrung 3 dem Zylinder zuführt. Vor dem Schmier stutzen ist eine Platte 4 vorgelagert, die mit einer Einfräsung 5 versehen ist, an welche sich die Schmiernuten 6 in der Zylinder wand 1 anschliessen.
Die Platte 4 bildet mit dem Schmier stutzen unmittelbar vor dem Schmiermittel austritt in den Zylinder einen engen Spalt mit einem eine höhere Austrittsgeschwindig keit verhindernden Widerstand im Schmier mittelweg, - indem, auch wenn das Schmier mittel in der Längsbohrung 3 mit Luft- oder Gasblasen durchsetzt ist und diese beim Nachlassen des Druckes im Zylinder expan dierend, das vorgelagerte Schmiermittel her ausspritzen wollen, das Schmiermittel beim Austritt aus der Längsbohrung 3 gegen die Platte 4 geschleudert wird und von dort in folge seiner Viskosität durch den engen Spalt unter dieser Platte ohne Druck den Schmier nuten 6 zufliesst.
Nach Fig. 2 ist der in die Zylinderwand 1 eingeschraubte Schmierstutzen 2 mit einer Längsbohrung 7 versehen, die am Ende in eine Querbohrung 8 übergeht. Zwischen dem Kopf des Schmierstutzens und der Bohrung 9 von etwas grösserem Durchmesser in der Zylinderwand 1 bleibt ein ringförmiger Spalt von der Breite a. Die Querbohrung 8 mündet in diesen Spalt, so dass auch hier dem mit grösserer Geschwindigkeit aus der Quer bohrung 8 herausgetriebenen Schmiermittel ein Widerstand entgegengesetzt wird und das Schmiermittel im Spalt infolge seiner Viskosität ohne Druck den an die Bohrung 9 anschliessenden Schmiernuten 6 zufliesst.
Im Schmierstutzen kann am Schmier mittelaustritt gegebenenfalls noch ein Rück schlagventil vorgesehen sein. Auch kann die unmittelbar in den Spalt mündende Schmier mitteIbohrung mit einer Drosselstelle ver sehen sein.
Durch die Erfindung werden unter andern folgende Vorteile erreicht: Die ganze zuge führte Schmiermittelmenge dient zur Schmie rung, so dass Schmiermittelverluste vermieden sind. Insbesondere können die das Schmier mittel zuführenden Bohrungen näher bei den Zylinderdeckeln als bisher angeordnet werden, da auch bei einem hohen Gegendruck im Zylinder nach dem Abdecken der Schmier mittelbohrung ein Verlust durch Heraus spritzen von Schmiermittel nicht auftreten kann. Dadurch und durch die verlustfreie Schmiermittelzufuhr ergibt sich ausserdem der Vorteil einer geringeren Zylinderabnutzung, da die Zylinderfläche 'besser geschmiert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung bei ungesteuerten Zylinder schmierungen von Kolbenmaschinen zur Ein führung des Schmiermittels in den Zylinder, dadurch gekennzeichnet, dass die Austritts bohrung für das Schmiermittel an einem Schmierstutzen in einen quer zur Bohrung verlaufenden, an in der Zylinderwandung vorgesehene Schmiernuten angeschlossenen engen Spalt derart einmündet, dass das Schmiermittel unter dem Einfluss seiner Viskosität ohne Druck der Schmiernute zu fliesst, um ein Herausspritzen von Schmier mittel in den Arbeitsraum unter dem Ein fluss eines durch Gaseinschlüsse oder auf andere Weise stark erhöhten Druckes im Schmierstutzen zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel vor seinem Eintritt in den Zylinder gegen eine Prallfläche geleitet wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 2rallfiäche quer zum Schmier mittelaustritt gestellt ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmierstutzen mit einer am Ende in eine Querbohrung übergehenden Längsbohrung versehen ist und die Querbohrung in einen den Schmier stutzenkopf umgebenden Spalt mündet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Schmierstutzen beim Schmiermittelaustritt ein Rückschlag ventil angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH158328T | 1931-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH158328A true CH158328A (de) | 1932-11-15 |
Family
ID=4412335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH158328D CH158328A (de) | 1931-06-30 | 1931-06-30 | Einrichtung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen zur Einführung des Schmiermittels in den Zylinder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH158328A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2449197A1 (fr) * | 1979-02-16 | 1980-09-12 | Waertsilae Oy Ab | Dispositif de graissage pour moteur a combustion |
-
1931
- 1931-06-30 CH CH158328D patent/CH158328A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2449197A1 (fr) * | 1979-02-16 | 1980-09-12 | Waertsilae Oy Ab | Dispositif de graissage pour moteur a combustion |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1453669A1 (de) | Kolben fuer hydraulische Axialkolbenmaschinen | |
| DE759420C (de) | Geschlossene Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE3003590C2 (de) | Hochdruck-Radialkolbenpumpe | |
| DE3312510C2 (de) | Drosselrückschlagventil | |
| CH158328A (de) | Einrichtung bei ungesteuerten Zylinderschmierungen von Kolbenmaschinen zur Einführung des Schmiermittels in den Zylinder. | |
| DE2145253A1 (de) | Kraftstoffeinspritzpumpe | |
| DE2155701C3 (de) | Hydraulischer Hammer | |
| CH206886A (de) | Sicherungseinrichtung gegen Schleudern an Lokomotiven mit Einzelachsantrieb. | |
| DE595962C (de) | Schmiervorrichtung fuer die Kolben von Maschinen | |
| DE2043914A1 (de) | Brennstoffeinspritzpumpe fur Ver brennungsmotore | |
| DE968013C (de) | Kolbenkuehlung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE716865C (de) | Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE881180C (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten, insbesondere OEl | |
| DE841080C (de) | Einrichtung zur Lufteinblase-Einspritzung des Kraftstoffes bei Einspritzbrennkraftmaschinen | |
| DE760252C (de) | Fluessigkeitsregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen | |
| DE760906C (de) | OElschmierpumpe mit einem Arbeitskolben, der den Zufluss oeffnet und absperrt, und einem Gegenkolben, der den Abfluss auf seinem Weg nach einer mit Rueckschlagventil abschliessenden Foerderleitung zeitlich freigibt | |
| DE946768C (de) | OElkolbenpumpe | |
| DE1601414A1 (de) | Nicht verkokende Kraftstoffeinspritzduesen | |
| CH476204A (de) | Anordnung zur Schmierung eines Tauchkolbens einer Kolbenbrennkraftmaschine | |
| DE924116C (de) | Pneumatische OElfoerdereinrichtung und Zentralschmiervorrichtung | |
| DE479809C (de) | Zweitaktbrennkraftmaschine | |
| AT119300B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Überführung von flüssigem Brennstoff oder anderen Flüssigkeiten in dampf- oder gasförmigen Zustand. | |
| DE735766C (de) | Zahnradpumpe zum Einspritzen von Kraftstoff in Brennkraftmaschinen | |
| DE417698C (de) | Schmiereinrichtung, insbesondere fuer Dampfturbinen | |
| DE693829C (de) | von nicht schmierfaehiger Foerderfluessigkeit, z. B. Benzin, durch die Kolbendichtung einer Brennstoffoerderpumpe in das mit Schmieroel aufgefuellte Kurbelgehaeuse |