CH158457A - Verfahren zum Axialdreschen und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Axialdreschen und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH158457A
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Karl Dr Schlayer
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Karl Dr Schlayer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/02Threshing apparatus with rotating tools
    • A01F7/06Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines

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  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description


  



  Verfahren zum   Axialdreschen    und   :) Iaschine    zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren und eine Maschine zum Axialdreschen.



   Das Verfahren zeichnet sich gemäss der
Erfindung dadurch aus, daB das zu behan delnde Gut während seines   Durehganges    durch die Maschine ein-oder mehrmals un    ; ehindert    tangential aus dem   Wirkungs-    bereich umlaufender Arbeitsorgane   ausgetra-    gen und hierauf den letzteren wieder zu geführt wird.



   Die Maschine zur Durchführung dieses
Verfahrens besitzt eine Einlasszone, die auf der einen Seite der   Einlegeöffnung    eine Dreschnase, auf der andern Seite einen das Dreschgut achsial abdrängenden Leitkörper und am Boden ein Sieb aufweist, und   zeich-    net sich dadurch aus, dass das keine   Gegen-    körper aufweisende Maschinengehäuse mit Einrichtungen zur Erzielung wiederholter zusätzlicher Schlagwirkung versehen ist, welche eine tangentiale Fiihrung des Dreschgutes aus dem Bereich umlaufender, breitflächiger Schlagorgane und eine Rückfüh rung des Gutes in ungefähr   radialer Rich-    tung in den Schlägerbereich bewirken.



      Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh-       rungsbeispiele    der Masehine zur   Durchfüh-    rung des Verfahrens gemäss der   Erfinduno.   



      Es zeigt Fig. 1 die eine. Fig. 2 die ander   
Hälfte einer nach der senkrechten    Längs-    mittelebene geschnittenen. Streustroh liefern den Achsialdreschmaschine.   Fig. :, einen   
Schnitt nach der Linie III-III der Fig.   1.   



   Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1. Fig. 5 einen Schnitt nach   d   1    Linie V-V der Fig. 2, Fig. 6 eine   Achsial-    dresch-und-strohzerreissmaschine im   senk-    rechten Längsmittelschnitt. Fig. 7 diese Maschine im Grundriss, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6 Fig. 9 die Abwicklung der Innenseite der Maschine.



  Fig. 10 und 1   feststehende Zerreisskörper    im Grundriss, Fig.   12    zusammenarbeitende feststehende und umlaufende   Zerreisskörper    in Seitenansieht. Fig. 13 eine Seitenansicht einer   Achsialdresch-und-strohzerreiss-      machine    anderer Ausführungsform, Fig. 14   einen-im    wesentlichen senkrecht verlaufenden Mittelschnitt durch diese Maschine, Fig. 15 einen gleichen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Maschine, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig.   14,    Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie   XVII-XVII    der Fig. 14, Fig. 18 einen Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII der Fig. 14, Fig. 19 einen Schnitt nach der Linie   XI-SIX    der Fig. 17, Fig.

   20 einen Schnitt nach der Linie XX-XX der Fig. 14, Fig. 21 einen Schnitt durch eine andere Aus  führungsform    der Ablaufkammer, Fig.   22    einen Querschnitt und Fig. 23 einen Schnitt nach der Linie   XXIII-XXIII    der Fig. 22 einer   Sonderform einer Gebläseaustritts-    stelle, Fig. 24 einen Schnitt nach der Linie   XXIV-XXIV    der Fig. 14, Fig. 25 einen   Qoerschnitt    durch die Wurfkammer einer Maschine mit zwei Schnecken, Fig. 26 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Wurf-und Ablaufkammer, Fig. 27 und 28 einen   Längs-und    Quersehnitt durch eine abweichende Ausfüh  rungsform    einer   Kornerabscheidevorriehtung,    Fig.

   29 einen senkrechten   Längsmittelschnitt    durch eine andere Ausführungsform einer Maschine zum Nachbehandeln des   Kurz-    strohes,   Fig. 30    einen senkrechten Längsmit  telschnitt    durch die Schnecke einer Vorrichtung zum Reinigen der   Korner,    Fig. 31 einen Querschnitt nach der Linie   XXXI-XXXT    der Fig. 30, Fig. 32 einen Schnitt nach der Linie XXXII-XXXII der Fig. 31, Fig. 33 eine Endansicht der Trennkammer, Fig. 34 eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform einer Dresch-und   Zerreissmaschine,    Fig. 35 teils die Ansicht von der andern Seite, teils einen senkrechten   Längsmittel-    sehnitt, Fig. 36 einen Schnitt nach der Linie   IIIIII    der Fig. 35, Fig.

   37 eine abweichende Ausbildung der obern Maschinenhälfte, Fig. 38 einen Schnitt nach der Linie   V-V    der Fig. 35, Fig. 39 eine Schrägfläche zwischen zwei Räumen der Maschine, Fig. 40 einen Längsschnitt durch eine solche   Flä-    che, Fig. 41 einen Schnitt nach der Linie   ATIIIVIII    der Fig. 35, Fig. 42 einen senkrechten   Längsmittelschnitt    durch eine abweichende Ausführungsform der Putzvorrich  tung, Fig. 43    einen senkrechten   Längsmittel-    schnitt durch eine abweichende   Ausführungs-    form einer   Achsialdreschmaschine,      Fig. 44    einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 43, Fig. 45 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 43, Fig.

   46 eine Einzelheit in schaubildlicher Darstellung, Fig. 47 einen senkrechten Längsmittelschnitt durch ein anders ausgebildetes Austragende einer   Achsialdreschmaschine,    Fig. 48 und 49 Querschnitte nach der Linie XV-XV der Fig. 47 bei Anordnung von anders gearteten ZerreiBund   Weichmachorganen,    Fig. 50 und 51 Schnitte nach den Linien XVII-XVII bezw.   XVIII-XVIII der    Fig. 49, Fig.   52    einen Schnitt naeh der Linie XIX-XIX der Fig. 47.



   Die in den Fig.   1    bis 5 dargestellte Achsialdreschmaschine weist im Gehäuse eine am vordern und hintern Ende der Maschine auf dem Maschinenrahmen 2 bei 3 gelagerte, vorzugsweise hohle Welle 4 auf, welche   Schlä-    ger 5 trägt, die am freien Ende mit breit  flächigen. gegebenenfalls    geriffelten Dreschplatten 6 versehen und an geflanschten Reifen der Welle befestigt sind. Zwischen dem   Gehäuse l,    das keine besonderen   halmzersto-    renden Gegenkorper aufweist, und den Dreschplatten 6 befindet sich ein breiter Ringraum 7, der im Einlaufteil 1 der Maschine durch eine Dreschnase 8 und einen Leitkörper 9 unterbrochen wird. Die Dreschnase   8    liegt als Stufe unterhalb der Einlege  offnung    10.

   Sie fällt mit ihrer obern Fläche nach dem Maschinenraum zu ab b und reicht nahe an den Drehkreis der Platten 6 heran.



  Der ebenfalls ziemlich nahe an den Plattenkreis herantretende Leitkörper 9 ist ein etwa in der   wagrechten    Mittelebene der Maschine von deren vorderer Stirnwand ausgehender Keil, der in der Breite der   Einlegeöffnung    vor deren oberer Wand 11 endet. Eine zwischen   Leitkorper    9 und Nase 8 angeordnete Radialwand 12 trennt die Einlegestelle in achsialer Richtung von dem   Dresohraum 11.    



   Die im Auflaufteil flachen oder nur wenig gekrümmten und im Ablaufteil zylindrischen
Siebe   13    bilden den Boden des Gehäuses   1    und sind auf der ganzen Maschinenlänge an den   Schlägerdrehkreis herangerückt.   



   Das Maschinengehäuse   1    weist oben eine taschenartige Erweiterung 14 auf, welche an der der Einlaufstelle 10 gegenüberliegenden Wand etwas oberhalb der   wagrechten    Mittelebene der Maschine ihren Anfang nimmt, sich anfänglich in tangentialer Richtung nach aufwärts erstreckt und dann unter stetiger Krümmung in eine gegen das Innere der Maschine gerichtete Umlenkfläche   15    übergeht. Diese Erweiterung 14 erstreckt sich vom Leitkörper 9 bis zur letzten Schlä  gerreihe.    An der Stelle der Einmündung der Umlenkwand 15 in den   Dreschraum    ist eine besonders aufgesetzte Dreschnase   16    vorgesehen, die ebenso wie die Nase 8 mit ihrer Stirnfläche ziemlich nahe an den Plattendrehkreis heranreicht.

   Die Dreschnase 16 kann auch unmittelbar vom Maschinengehäuse gebildet sein.



   Den hintern Abschluss des Dreschraumteils II bildet eine auf der Welle 2 befestigte Endscheibe 17 mit einem   gegen-die Schläger      hin umgebogenen, auswechselbaren Eranz    18 von solchem Durchmesser, daB zwischen der Scheibe und dem Gehause 1 ein genügend breiter Ringspalt 19 für das Austragen des Strohes verbleibt. Offnungen 20 der Scheibe 17 dienen zum Einlassen von Arbeitsluft.



  Hinter der Endscheibe 17 befindet sich eine von der Siebfläche 13 ausgehende kegelman  telförmige    Schrägfläche 21, welche das ausretende Stroh ablenkt und dadurch Körner   absondert.    22 bezeichnet auf der Rückseite der Endscheibe angeordnete Windflügel. An das Austragende der Dreschmaschine (Fig.   1    und 2) können beliebig   ausgebildete Vorrich-    tungen oder Maschinen 23 zur   Nachbehand-    lung des Strohes, beispielsweise zwecks Ge  winnung    der gegebenenfalls noch im Stroh enthaltenen   Corner,    angeschlossen sein.



   Die in Schraubenstellung angeordneten, in den einzelnen Reihen vorzugsweise in ungleicher Zahl vorgesehenen Schläger 5 sind so schwach auf Steigung gestellt, dass etwa neun oder   zehn hintereinanderfolgende Schlä-    ger einen vollen Schraubengang ergeben.



   Diese Anordnung bezweckt unter anderem ein besseres   Weichmachen    des Strohes.



   Etwa hinter der fünften und neunten   Schlägerreihe    vom vordern   Maschinenende    an gerechnet befindet sich auf dem Stab 13 je eine   verhältismässig niedrige    Stauwand 24 in einer zur   Schlägerwelle    4 senkrechten Ebene.



   In der Ebene der hintern   Stauwand      24    sind im geeigneten gegenseitigen Abstande zueinander radiale Stifte 25 auf dem zwischen   Umlenkfläehe    15 und Sieb 13 liegenden   Gehäusewandteil vorgesehen.    Sie reichen ungefähr bis an den Drehkreis der Dreschplatten 6 heran und haben unter anderem den Zweck, das Dresehgut an allzu schneller Bewegung in achsialer Richtung zu hindern.



  Diese Stiftenreihe kann mehrfach vorgesehen sein, gegebenenfalls auch hinter dem   Sieb    13 und auch in der Umlenkerweiterung   14.    wo sie eingestrichelt sind.



   Die Maschine arbeitet in der Weise, dass das s durch die   Einlegeoffnung    10   zugeführt'    Getreide von den umlaufenden   Dreschplatten    (Schlägern) 6 erfasst und gegen die Nase 8 geschlagen wird, welche eine feste Gegenlage bildet und so eine gute Schlagwirkung der umlaufenden   Wörper    6 ermöglicht, so dass schon an der Einlaufstelle ein grosser Teil der   Drescharbeit    verrichtet wird.   Durci    die veranschaulichte besondere Anordnung der Einlaufstelle zur Umlaufrichtung der Schläger erreicht man. dass die untern Schichten des Einlegegutes zuerst erfasst werden, was ein selbsttätiges Mitnehmen der obern Schichten zur Folge hat.



   Nach Verlassen der Dreschnase.   8    wird sich das Dreschgut in dem folgenden freien Ringraum 7 auflockern, worauf es zwecks   Absonderung der Korner über    die Siebe   13    geführt wird (Fig. 3). Sodann gelangt es an den Leitkorper 9, der es um die Breite der   Einlegeoffnung    achsial nach hinten (in Fig.   1    naeh rechts) abdrängt. Dieses   Abdrän-    gen erfolgt teils mechanisch, teils   pneuma-    tisch durch die in dem Gehäuse entstehende   Windbewegung.   



   Während des Abdrängens tritt das Dreschgut aus dem von den Schlägern ver  ursachten    Rundlauf heraus und infolge Fliebkraftwirkung tangential in die Erweiterung 14 ein, durch deren Umlenkwand 15 es sodann abermals derart zur Richtungsänderung gezwungen wird, daB es über die Dreschnase 16   (Fig.    4) hinweg wieder in den Bereich der Schläger gelangt. Daraus ergibt sich eine erneute starke Schlagwirkung auf das   Dreschgut, das hierbei verhältnismässig wenig    zerrissen wird. Es wird sodann in geschlossenem Zustande in dem unter der Nase 16 befindlichen Ringraum 7 an der Stiftenreihe 25 entlang geführt, wobei es teilweise zwischen den Stiften hindurchtritt, teilweise an ihnen hängen bleibt.

   Diese besondere   Gut-    führung hat den Vorteil eines verstärkten Ausdreschens, eines besseren Weichmachens des Strohes und einer geringeren Behinderung der Bewegung der Arbeitsluft. Auf den Sieben 13 erfolgt sodann ein Absieben des Strohes, das nunmehr erneut aus dem Rundlauf in die Erweiterung 14 gelangt, um ein zweites Mal nach erfolgter Umlenkung an der Dreschnase 16 kräftig ausgedroschen zu werden. Darauf verlässt es nach abermaliger Absiebung den Dreschraum durch den Ringspalt 19.



   Die beschriebene Maschine zeigt den weiteren Vorteil, dass sie bei starkem Einlegen nicht   stopft.    Ist bei zu reichlicher Getreidezufuhr der von dem   Leitkorper    9 und der Stiftenreihe 25 seitlich begrenzte Raum der Umlenkerweiterung ausgefüllt und werden dadurch die nachfolgenden Schichten daran gehindert, sich von den Schlägern zu   lösen.    dann schieben sich diese Schichten im Gebiet der Erweiterung unter stetiger Berührung mit den Schlägern unterhalb der Füllschicht achsial nach hinten bis jenseits der Ebene der Stiftenreihe, wo sie in die Erweiterung eintreten, dann umgelenkt und ausgedroschen werden.



   Diese Selbstregelung ist eine Folge des   Zusammenarbeitens    von Erweiterung und Stiftenreihe. Letztere hindert die   vorauslau-    fende erstere Schicht daran, von der hinterherkommenden zweiten Schicht   einfaeh    wei  tergeschoben    zu werden. Je nach dem Fül  lungsgrade    der Maschine läuft nun die erste Schicht nach Eintritt in den Endteil der Maschine hinter der zweiten ihr vorgeeilten her oder unterkreuzt ihrerseits diese zweite Schicht, wobei die erste Schicht und ge  gebenenfalls    auch die zweite Schicht bei ausreichender Lange der Maschine nochmals tan  ; ential ausetragen,    umgelenkt und ausgedroschen werden.

   Dieses gegenseitige Unterschneiden der Schichten bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit des   Nachdruschteils    gro sser ist als die des Einlaufteils, und dass der Zylinder selbst die Durchlaufgeschwin  digkeit    nach dem Grad seiner Füllung regelt.



  Je nachdem man diesen Vorgang der Selbstregelung mehr oder weniger begünstigen will, sind die Stifte in der Erweiterung kürzer oder länger bezw. weniger oder mehr bis zum Beginn der Erweiterung 14 vorgerückt.



   Neben der Stiftenreihe   25    sind die   Stau-    wände 24 und die schwache Steigung der Schlägerschraube je nach Bedarf   anzuwen-    dende Mittel, um die Laufgeschwindigkeit des Strohes in achsialer Richtung zu   verlang-    samen.



   Der nach dem Einlaufende zu   umgebor-    delte Kranz 18 der Stauscheibe 17 hat die Aufgabe, die gegen letztere prallenden   lSör-    ner am Durchgang durch den Ringspalt 19 zu verhindern und nach dem Siebe   13 abzu-    lenken. Das durch den Betriebswind gegen die Schrägfläche 21 geblasene Gut verliert durch die Ablenkung einen erheblichen Teil der etwa noch mitgeführten   corner.    Die Absonderung wird noch begünstigt durch den von den Windflügeln 22 erzeugten Luftstrom, der auf das Stroh lockernd einwirkt.



   Statt der Erweiterung 14 des Gehäuses   1    können auch besondere   Umführungskanäle    vorgesehen sein, die das Dreschgut selbsttätig tangential aus-und radial wieder eintreten lassen. Statt der selbsttätigen Zufuhr ist auch eine zwangsweise Zuführung etwa mechanisch (Rechen oder dergleichen) oder pneumatisch denkbar, wodurch die   Umlenk-    einrichtungen nicht unmittelbar am obern Gehäuseteil angeordnet zu sein brauchen.



   Bei der Achsialdresch-und Strohzerreissmachine gemäss den Fig. 6 bis 12 schliesst an den Dreschteil II der Zerreissteil III an, in welchem an Stelle einer   Dreschplatte    an jedem Schläger 5 ein zweifingeriger, sägeartig   ausgebildeter Zerreisskörper    26   angeord-    net ist, der mit   Zerreissfingern    27 der Gehäusewand zusammenarbeitet (Fig. 6, 10 bis 12). Die Stiftenreihe   25    befindet sich zwischen dem Dreschteil II und dem ZerreiBteil III.



   Die ortsfesten Zerreissfinger 27 sind je nach der gewünschten Feinheit des Kurzstrohes in einer oder mehreren Achsialreihen vorgesehen. Wird nun eine Reihe a verwendet, dann befindet sich diese an der Umlenkfläche 15 an Stelle der Dreschnase 16. Eine zweite Reihe b ordnet man an der wagrechten Längsmittelebene an, wo sie vorzugsweise an einem der Scharnierwinkel   28    des als Deckel klappbar ausgebildeten obern Ge  häuseteils    befestigt wird. Zur Erzielung ganz feinen (kurzen) Strohes bringt man eine dritte Reihe c unterhalb der zweiten Reihe unmittelbar vor dem zur Welle 4   konzentri-    sehen Bodensieb 29 an.

   Während diese drei Reihen sich über die ganze Länge des Zerreissteils III erstrecken, wird eine auf der andern Seite des Siebes 29 vorgesehene, insbesondere dem Weichmachen dienende vierte Reihe d gegebenenfalls nur im hintern Teil des Zerreissraumes angeordnet.



   Die feststehenden   ZerreiBfinger    27 werden von einem dicken Messerblatt gebildet. dessen eine Kante aus einer stumpfen Säge 30 und dessen andere Kante aus einer Scheide 31 besteht (Fig. 12). Ein winklig abgebogener Schenkel 32 des Messerblattes dient zur Befestigung an der Gehäusewancl   1    in der Weise, dass die Schenkel in einer in Achsialrichtung der Maschine verlaufenden Linie an der Gehäusewand mit Schrauben 33 festgeklemmt werden.

   Jeder Schenkel   besitz !    drei Messerblätter oder   Zerreissfinger.    Die   Mittelmesser    34 der   dreifingerigen      Zerreiss-    körper der ersten Reihe a sind   halblang.    In der zweiten und dritten Reihe sind die   Mit-    telmesser so lang wie die Seitenmesser,   wäh-    rend die gleichlangen Messerblätter der letzten Reihe d zwecks Verringerung der freien Durchgänge eine grössere Dicke aufweisen.



  Durch Umstellung der   Zerreissorgane    durch Anordnung von Lücken in ihnen bezw. i a    den einzelnen Messerreihen und dergleichen    mehr lässt sich die Zerreisswirkung in weiten Grenzen regeln. Im allgemeinen schlägt der umlaufende   zweifingerigeZerreisskörper:' < !    symmetrisch zwischen drei feststehenden Zerreissfingern hindurch.



   Bei trockenem Dreschgut erstrebt man ein Splittern des Strohes   während    des Zerreiss-und   Veiehmachvorganges. Man    verwendet daher in diesem Falle als feststehende   Gegenorgane    die Sägen   30,    die mit den umlaufenden scharfen   Zerreissfingern H zusam-      menarbeiten.    Bei feuchtem Stroh hingegen benutzt man die verhältnismässig scharfen Schneiden   31.    um die aufzuwendende Motorleistung klein zu halten.



   Man kann den Grand der   Weichheit dc    Strohes auch dadurch beeinflussen, dass man teils die Säge   30 und teils die Sehneide 3 !    verwendet bezw. durch engere Stellung der Messer eine besondere   Quetschwirkung her-    beiführt. Eine Änderung der Länge des Kurzstrohes lässt sich dadurch erzielen, dass man einzelne Messer aus einer Reihe auslässt und sie in der nächsten Reihe etwa über Kreuz versetzt anordnet.



   Am Auslaufende des Zerreissraumes III befindet sich wieder die bereits oben erwähnte Stauscheibe 17 und gegebenenfalls eine Vorrichtung oder   Maschine 23 zur Nach-    behandlung des durch den Ringspalt 19   au-       tretenden Kurzstrohes. Sowohl die Streu-    stroh (Langstroh) liefernde Dreschmaschine. wie auch die   Dresch-und      Strohzerreiss-    maschine, können mehr oder weniger als die   dargestellte Anzahl Schlägerreihen    haben.



   Die Arbeitsweise des Dresehteils der Dresch- und Zerreissmaschine ist dieselbe wie   oben beschrieben. Das verhältnismäBig wenig    zerfetzte, jedoch schon etwas weich gemachte Stroh tritt am Ende der Stiftenreihe 25 ziemlieh geschlossen auf Sieb 13, breitet sich dann auf der glatten, ansteigenden Wand der Erweiterung 14 und deren Umlenkfläche 15 in Längsrichtung der Maschine aus und wird   schlieBlich    auf der ersten   Messerreihe    a in dicker Schicht gleichmässig verteilt und beim   Hindurchschlagen    der umlaufenden Zerreissfinger   96    unter kräftiger Erweichung nach  Wsedroschen    und zerkleinert.



   Von der ersten Reihe a der ein Vorzerreissen bewirkenden Messer 27 bewegt sich das Stroh auf die zweite und dritte Reihe   b,    c, deren Messer als   Hauptzerreissorgane    dienen. Auf dem dahinter liegenden Sieb   29    sammelt sich das Gut, das dann in dicker Schichtung in die vierte   Messerreihe    d tritt, die insbesondere zum Weichmachen vorgesehen ist. Die andern Messerreihen stellen auch Rechen dar, auf welchen das Stroh sich zu Wulsten sammelt und bei dem nacheinander erfolgenden Durchschlagen der umlaufenden Organe 26 durch Quetschung schon weich gemacht wird.



   Das Wesen dieser Einrichtung besteht somit zur Hauptsache darin, das   Zerreissgut    nicht mehr wie früher nach und nach den einzelnen sehraubenförmig auf dem Gehäuse verteilten Zerreissorganen zulaufen zu lassen, sondern die im Dreschteil entsprechend der   Einlegeriohtung    nach quer zur Schlägerwelle liegenden Halme in der Erweiterung des   Zerreissteils    in eine achsiale Richtung zu   iiberführen.    Diese Richtung nehmen die Halme auf alle Fälle an, wenn sie auf die   Umlenkwandung stossen,    auf welcher sie sich dann   langschieben. Unterstützt wird    die   Umlenküng    durch die schraubenförmige Laufrichtung des Gutes beim Eintreten in die Erweiterung bezw. beim Durchwandern derselben.

   Die Vorgänge bewirken somit, dass die Halme sich quer zu den Schlägern auf der ganzen Länge der ersten Messerreihe in dicker breiter Schicht gleichmässig verteilen, wobei der Umlenkraum als Sammelbecken dient. In dieser dicken Schichtung wird das Gut von den umlaufenden Zerreiss  k6rpern    durch die feststehenden Organe ge  zwängt, wobei    es   zerschlissen    und infolge der gegenseitigen   Halmpressung    besser weichgemacht wird, als wenn wie früher die einzelnen Halme unmittelbar zwischen zwei Zer  reiBkorpern gequetseht    werden. Das Gut behält die Querlage zu den Schlägern auch beim Durchgang durch die andern Messerreihen bei.

   Als besonderer Vorteil der be  schriebenen Maschine    ist noch anzugeben, da.    P    sie weniger stopft. AuBer der vierten Messerreihe d enthält der zwischen dem Sieb 29 und der Erweiterung 14 befindliche Ge  häusewandteil    des Zerreissmessers keine vorstehenden Körper.



   In Fig. 13 und   14    bezeichnet 37 den Ar  beitsz, ylinder und o8 Fahrräder    des Rahmengestelles 2.



   An das Auslaufende des Arbeitszylinders 37 schliesst sich die Maschine   23    zum Nachbehandeln des Strohes an, die aus zwei Schleuder-oder Wurfkammern   41, 42,    einer Ablauf-bezw.   Absaugkammer    43 und einem zum Austragen des Strohes dienenden Ge  blase 44    besteht. Die erste, verhältnismäBig lange Wurfkammer 41, deren Durchmesser mit dem Durchmesser des hintern Teils 45 des Arbeitszylinders 37 übereinstimmt, ist von letzterem unter Freilassung eines Ringspaltes 19 durch eine Stauscheibe 17 getrennt. Zum teilweisen Abdecken des Ringspaltes 19 in Umfangsrichtung sind Wandstreifen 48 vorgesehen, die zwecks Regelung der Abdeckung auswechsel-oder verstellbar angeordnet sein können.

   Der Boden der Kammer 41 hat vorzugsweise keine Sieb  offnungen.    Statt zweier Wurfkammern kann man auch nur eine Kammer oder mehr als zwei Rammern vorsehen.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 ist am Auslauf des Arbeitszylinders   37 im    Bereiche der Stauscheibe 17 wieder eine Schrägfläche 21 vorgesehen, welche den aus dem Ringspalt 19 austretenden Gutstrom nach dem Masehineninnern ablenkt. Die bei clieser Richtungsänderung   abgesonderten Kör-    ner verlassen den Arbeitszylinder durch einen Spalt   124.    Im obern Teil des Arbeitszylinders wird der Ringspalt 19 durch eine vom Maschinengehäuse ausgehende Wand 125 teilweise in radialer Richtung abgedeckt.



  Durch die oben erwähnten Wandstreifen   48    kann an einzelnen Stellen eine vollständige Abdeckung des Ringspaltes erfolgen. Die Breite und Neigung der Schrägfläche 21 richtet sich nach der Kraft, mit welcher das Gut gegen sie geschleudert wird. Im all  gemeinen    genügt der Eigenwind der Maschine zum Ausblasen des Gutes. Es können aber auch besondere   Gebläseflügel    oder   Wurfschaufeln    zur Anwendung kommen.



  Derartige Schrägflächen können auch ge   gebenenfalls unabhängig von der Anordnung    am Auslauf an andern Stellen des Arbeitszylinders vorgesehen sein.



   In der Kammer 41 arbeiten sechs Rechen 49   (Fig.    17), deren lange Zinken auf Transport des Gutes gestellt und in Richtung des ITmlaufes nach hinten abgebogen sind. Sie werden von Armen 50 getragen. Ihre Aufgabe besteht darin, während des Umlaufes das seitlich aus dem Ringspalt 19 ankommende Kurzstroh bezw. Häcksel in dünner, breiter Schicht in Ausbuchtungen 51, 52 zu schleudern, welche beiderseits der senkrechten Längsmittelebene der Kammer von deren oberer Wandung ausgehen.



   Die Ausbuchtung 51 enthält ein nach dem   Kammerinnern geneigtes    Sieb 53 als Boden, über dem ein vom Drehkreis der Zinkenspitzen zurückstehendes, ebenfalls geneigtes und am äussern Ende etwas nach oben gewölbtes Sieb 54 angeordnet ist. Oberhalb dieses Siebes, das auch ein Rechen oder Rost sein kann, befindet sich die entgegengesetzt gewölbte Decke der Ausbuchtung, welche das von den Rechen 49 von unten gegen sie geschleuderte Gut nach dem Sieb 54 zu umlenkt. Die gegenüberliegende Ausbuchtung 52 besitzt   wegen der ändern Zulaufriohtung    des Gutes an Stelle des Siebes 54 eine Leitfläche 55 (Fig. 17).



   Die Ausbuchtungen   erstrecken    sich in Achsenrichtung der Maschine nach hinten bis an das Gebläse 44 und sind dadurch der zweiten Wurfkammer 42 und der Ablauf kammer   43    zugeordnet. Die Siebe   53,    54 und die Leitfläche 55 fallen nach hinten zu ab (Fig. 19). Die Kammern 42 und 43 haben einen kleineren Durchmesser als die Kammer 41. Kammer   41    und 42 sind durch eine Wand 56 mit zentraler Aussparung   vonein-    ander getrennt. Die Wand reicht so weit nach innen, dass sie die   Rechen 49    und 57 seitlich   gut abdeekt.    Die Rechen   57 befin-    den sich in der Kammer   42    und sind auf der Welle   4 mit Armen 58 befestigt (Fig.    18).



  Ihre   halblangen    Zinken sind ebenfalls auf Transport gestellt und nach hinten abgebogen. Der Boden der Kammer   42    besteht zum grössten Teil aus einem Sieb 59, das nach beiden Seiten über je eine Stufe 61), 61 in die untere Siebfläche 53 der Ausbuchtungen 51, 52   iibergeht.    Unterhalb der Stufe 60 befindet sich ein vorzugsweise lösbar angeordneter, voller Wandteil 62   (Fig.      14,    15, 18).



   Die Kammerausbildung des Raumes   43    gleicht im wesentlichen derjenigen der Kammer 42. Jedoch ist die Trennwand G3 von so geringer Höhe, dass die Zinken der Rechen   57    und die in der Kammer 43 arbeitenden Rühr-bezw. Schubfinger   64    nur teilweise seitlich abgedeckt werden. Der Ausschnitt der Wände 56 und   63      ermöglieht    dem aus dem Arbeitszylinder   37    austretenden Eigenwind ein Abströmen nach dem   Gebläse 44.   



  Die vorzugsweise unmittelbar von der Welle   4    angetriebenen Schubfinger   64    sind auch auf Transport gestellt, jedoch in   Umlauf-    richtung nach vorn abgebogen, damit ein besseres Ausräumen des Strohes nach dem Gebläse zu erreicht wird, mit dem die   Kam-    mer 43 durch einen Ringspalt 65 in   Verbin-    dung steht. Dieser Spalt wird durch eine Scheibe 66 der Welle 4 und eine niedrige Radialwand 67 des   Kammermantels    gebildet   (Fig.      14,    15, 18).



   Das Gebläse 44 enthält von blattförmigen Armen 68   getragene, schräg zur Umlauf-    richtung gestellte Windflügel 69 (Fig. 14 und 20), welche das aus der Ablaufkammer   43    kommende Stroh durch Kanal 70 austragen. Eine hinter den Armen 68 befestigte Trennscheibe 71 bildet zwei   Saugkammern    72, 73, die sich gegebenenfalls in zwei Druckkammern fortsetzen, wenn die Scheibe   71    durch Auswechslung gegen eine grössere Seheibe oder durch gestrichelt dargestellte Kreisringstücke 74 bis an die Umfangswand des Gebläses durchgeführt ist. Bei   Anord-    nung der Scheibe 71 üben die flügelartigen, gegebenenfalls noch besonders verbreiterten Arme   68    in der Kammer 72 eine Gebläse Wirkung aus (Fig. 14).



   Man kann die Ablaufkammer 43 auch nach hinten zu sich verjüngen lassen, wodurch ein Gebläse mit kleinerem Durchmesser verwendbar wird. Oder man kann   gemäss Fig. 21    die   Strohaustrittsstelle    dieser Kammer auf eine etwa unter der Welle 4 liegende, gestrichelt dargestellte Öffnung 75 beschränken, nach welcher von den Ausbuchtungen   51, 52    ausgehende Kanäle 76 von allmählich abnehmendem Querschnitt führen.



  77 ist ein Einsatz zur Bildung der Kanäle 76.



   Zum Trennen von Korn und Stroh dienende Ausbuchtungen 78 können auch am Arbeitszylinder 37 angeordnet sein (siehe insbesondere Fig. 16). Sie sind kleiner ausgebildet als die Ausbuchtungen 51, 52, vorzugsweise nur im Bodenteil mit einem Sieb 79 versehen und hinter einer Nase 8 der   Einlegeöffnung    10 und einer ihr ungefähr diametral gegenüberliegenden Dreschnase 81 angeordnet. 9 bedeutet den vor der   Einlege-    öffnung befindlichen keilförmigen   Leitkör-    per. Das Gut wird den Ausbuchtungen 78 durch die Schläger 5 bezw. Werkzeuge 36   zugeworfen.   



   Die Ausbuchtungen am Arbeitszylinder lassen sich in solchem Ausmasse anwenden, da. besondere Wurfkammern am Ende der Maschine entbehrlich werden.



   Die Schaffung einer abgeteilten Saugkammer 73 ermöglicht, das Gebläse in vorteilhafter Weise zu Reinigungszwecken auszunutzen, indem man beispielsweise an diese Kammer den Saugstutzen 83 einer Vorreini  gungsvorrichtung    84   (Fig.    14) anschliesst.



  Die angesaugte Spreu kann bei   Vorhanden-    sein zweier Druckkammern   (Fig.      212,    23) getrennt durch Kanal 85 ausgetragen werden.



  Wünscht man auch ein gemeinsames Austragen, dann ordnet man beispielsweise den Strohkanal 70 so an, dass er etwas die hintere Druckkammer überschneidet, wobei man an der so   entstandenen Verbindungsoffnung    ein am Gebläseumfang verschiebbares Absperrorgan 86 verwendet, das gleichzeitig dem Spreukanaleintritt zugeordnet ist. Je nach der Stellung des Schiebers wird die Spreu durch Kanal 85 für sich oder durch Kanal 70 mit dem Stroh ausgetragen.



   Das Gebläse kann auch dazu dienen, Druckluft für andere Zwecke der Maschine zu liefern. Um dies zu erreichen, sind die Windflügel 69 stark schräg gestellt, damit sich das   auszutragende    Stroh an der äussern Kante entlangbewegt, während man an der innern Kante reine Luft abzapfen kann. Die    e    abgezapfte Druckluft wird durch Leitungen   87 (Fig. 13,    17 und   20)    in die Ausbuchtungen   51,    52, und zwar vorzugsweise zwischen die Siebstufen 53, 54 bezw. 55 ge leitet, um dort eine gute Trennung von Korn und Stroh herbeizuführen und ein zu starkes Durchtreten von   Kleinstreh    durch die Siebflächen zu verhüten.

   Eine weitere Druckluftleitung 88 führt zu der   Vorreinigungs-    vorrichtung 84 (Fig. 13, 14 und 24).



   Es kann auch ein besonderes, mittel-oder unmittelbar von der Welle 4 angetriebenes Gebläse zur Erzeugung von Druckluft Anwendung finden.



   Fig. 17 zeigt die Verwendung von beispielsweise als schwingende Rechen 89 ausgebildeten, in geeigneter Weise angetriebenen   Rührvorrichtungen    in den Ausbuchtungen zum Auflockern des zu trennenden Gutes.



  Fig. 18 lässt demselben Zweck dienende umlaufende Finger 90 erkennen. Diese Vorrichtungen kommen gegebenenfalls auch in Anwendung, wenn Druckluft zugeführt wird. 



   91 stellt eine besondere, untere Um  mantelung    der Machine dar, welche das von den   Bodensieben      13,    der   Sohrägfläohe 21 und    den Trennvorrichtungen 51, 52, 78 ausgeschieclene Reinigungsgut aufnimmt. In dem verjüngt ausgebildeten untern Teil der Ummantelung läuft eine das Reinigungsgut nach dem hintern Masehinenende   befördernde    Schnecke 92, in die zur Erzielung grösster Einfachheit eine   Entgrannervorrichtung    eingebaut ist.

   Diese besteht aus herausnehmbaren Wurfschaufeln 93   (Fig.    14 und 20), welche das Korn gegen gerauhte Über  dachungen      94    schleudern.   Die Wurfsehau-    feln können als gerauhte   Reibeplatten aus-    gebildet sein, oder es können zusätzlich solche Platten in Anwendung kommen. Im Entgranner, dessen Wirkung durch Anwendung einer kleineren oder grösseren Anzahl Wurfschaufeln oder gerauhter Flächen geregelt wird, werden die Grannen gebrochen und die Hiilsen gelost.



   Die Schnecke 92 ist über die Strohaus  1 ragungsvorrichtung    44 hinaus verlängert.



  Sie bildet mit der Verlängerung einen Teil der die Körner vorbehandelnden Reinigungsvorrichtung   84.    Letztere besteht aus einem kastenartigen Aufbau 95 des   Schnecken-    gehäuses mit einer schrägstehenden Leitwand 96   (Fig.    14 und 24), auf welche zwischen die Schraubengänge gesetzte Bleche 97 von nach dem Auslaufende zu abnehmender   Grolle    das Reinigungsgut werfen. Über der Schnecke und etwas vor der untern   gante    der Leitwand 96 endet mit einer breiten Mündung die Druckluftleitung 88. In einer gewissen Entfernung hinter der Wand 96 nimmt die   Leitung 83    mit einer breiten Saugöffnung ihren Anfang. 98 ist ein Rück  laufkanal fiir das Korn.

   Im    Bereich der Reinigungsvorrichtung weisen die   Schnecken-    gänge eine schwächere Steigung auf. Am Auslauf des Schneckengehäuses sind ein oder mehrere verstellbare   Absperrbleche    99  (Fig. 14) vorgesehen. An die Vorreinigungsvorrichtung schliesst sich ein Elevator 100, der die   Corner zou    einer   Nachreinigungsvor-    richtung 101 üblicher Art   hochbefördert.    Die Strohausscheidungen der Nachreinigung gelangen in eine zum Gebläse 44 führende Leitung   102      (Fig.      24).   



   Gemäss Fig. 25 ist seitlich oberhalb   rler      Schneeke      92    eine Hilfsschnecke 103 angeordnet, welche das aus den Kammern 41.   42.   



  43 bezw. deren Ausbuchtungen   51,    52 ausgeschiedene Reinigungsgut aufnimmt. Die Hilfsschneeke kann zwecks Aufnahme des aus dem   Zerreissteil    45 (Fig. 14 und 15) und von der Schrägfläche   21 anfallenden Reini-    gungsgutes nach vorn verlängert sein. Sie besitzt vorzugsweise auch eine   Vorreini-      gungsvorrichtung    der oben beschriebenen Art, deren Saugstutzen an das   Hauptgebläse.    deren Druckstutzen an das   Haupt-oder      Hilfsgebläse    angeschlossen ist.

   Das von ihr ausgetragene Reinigungsgut gelangt in die Hauptschnecke   92,    der es gegebenenfalls vor der Vorreinigungsvorrichtung   84    (Fig.   24)    oder vor dem Entgranner   93. 94 zugeführt    wird.



   Nach Fig.   26    sind Wurf-und Ablaufkammer zusammengelegt. Die die Kammer durchsetzenden Rechen sind für   Wurf-unr1      Riihrzweeke    ausgebildet. Die Wnrfrechen   104    haben Transportstellung, nach hinten abgebogene und nahe   beieinanderstehende    Zinken, während die Rührrechen   105 weiter    voneinander angeordnete, radial stehende.    nichtaufTransportgestellteZinkenauf-    weisen.

   In der umlaufenden Stauscheibe   17    befinden sich an diametralen Stellen   krei-    ringscheibenförmige Stroheinlässe 106. die in Drehrichtung der Scheibe vor den Wurfschaufeln 104 liegen und sich etwa bis   wu    den Riihrrechen 105 erstrecken. während ähnlich gestaltete   Strohauslässe 107    in der vor dem Gebläse 44 angeordneten Scheibe 56 von den   Rührrechen      ausgehen und sich im    Umlaufsinne der Scheibe his zu den   Wurf-    schaufeln hinziehen. Von den obern   Kammer-    wänden gehen wieder   Ausbuchtungen 51. 52    aus, die im wesentlichen den weiter vorn beschriebenen Ausbuchtungen entsprechen.



   Bei der in Fig.   27    und   28    dargestellten Ausführungsform befindet sich am Auslauf ende 45 des Arbeitszylinders 37   ei. ne Kam-    mer   108    von erheblicher Länge, in der auf der Welle 4 befestigte, nach hinten ab  gebogene Rühr-oder Schleuderorgane    109 arbeiten. 110 ist ein im untern Teil der Kammerwand angeordnetes Sieb, an das sich ein   Kornauslauf    111 anschliesst.   11.      2 be-    zeichnet einen zum Austragen des Strohes dienenden, in gewisser Entfernung von der Stauscheibe 17 ausgehenden Längsschlitz in der Kammerwand, mit dem ein Kanal 113 in Verbindung steht, der das Stroh auf das       hintere Ende eines   Schüttelsiebes    114 leitet.

   auf dessen vordern   Teil der Kanal 111 mün-    det. Die e AuBenwand des Kanals 113 besitzt ein Sieb   115    und dahinter einen Auffangraum 116, aus dem die Körner in geeignete Weise fortgeleitet werden.



   Die in Umlaufrichtung des   IGutes    vor den Sieben 110,   115    liegenden Wandteile   117.   



  118 sind gewellt mit quer zur Maschinenachse angeordneten Wellen. Dient als Strohauslauf der gestrichelte Kanal 119, dann werden die ihm zugeordneten Wellen am Wandteil 120 angeordnet, wie dies gestrichelt angedeutet ist. Falls gewünscht, können auch die Siebe 110, 115 gewellt sein, wobei deren Wellen ebenfalls quer zur   Maschinenachse      verIaufen.    18 stellt wieder die Schrägfläche an der Stauscheibe 17 dar, welche dazu dient, gegen letztere prallende Körner nach dem Maschineninnern zurückzuführen.



   Bei den verschiedenen   Ausführungsfor-    men ist die Welle 4 hohl ausgebildet und ausserhalb sämtlicher Arbeitsräume bei 121,   122    gelagert, wodurch sich der Vorteil ergibt, daB keine Lagerträger die Bewegung des Dreschgutes stören.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 und 14 gelangt das zerkleinerte Stroh aus dem Ringspalt 19 unmittelbar in die erste Wurfkammer 41, von wo es von den Rechen 49 in kleinen Mengen in die Ausbuchtungen   51,    52 geschleudert und in Längsrichtung der Maschine auf den Sieben   53,    54 in dünnen, breiten Schichten ausgebreitet wird.



  Das bedeutet eine Ablenkung des Strohes aus dem Rundlauf und eine mehr oder weniger starke Verminderung seiner Bewegung mit dem Ergebnis, dass durch die Richtungs-und Geschwindigkeitsänderung infolge Fliehkraftwirkung die Körner sich von dem   leich-    teren Stroh trennen und durch die Siebe sich absondern. Mittelst der Wandstreifen 48 kann man die den einzelnen Ausbuchtungen zuzuführenden Mengen in gewissen Grenzen regeln.



   Bei dem in Fig. 15 dargestellten   Ausfüh-      rungsbeispiel wird wegen    der teilweisen Absperrung des Ringspaltes 19 der grösste Teil des Gutes gegen die konische Schrägfläche   91    geworfen, wobei die Verhältnisse so gewählt sind, dass der Arbeitswind die Strohteile in die Wurfkammer 41 tührt während Körner infolge der nicht ausreichenden Stärke des Windes zurückbleiben und durch die Öffnung 124 nach der Ummantelung 91 ausgetragen werden. Unterstützt wird die   Trpnnarbeit dadurch, dass    die schweren Körner, welche sich vorzugsweise in dem am Arbeitszylinder liegenden Teil des umlaufenden Gutes befinden, von der obern Hälfte der Maschine durch die Wand   125    nach der Schrägfläche 21 geführt werden.



   Das durch die auf Transport gestellten Rechen 49 nach hinten   abgedrängte    Stroh fliesst unter weiterer   Eörnerabgabe    nach der zweiten Wurfkammer 42, wo es erneut dem   Rundlaufanheimfällt.    Aus diesem wird es wieder in die Ausbuchtungen   51,    52 geschleudert und von dort über die Stufen 60, 61 in die Kammer 43 überführt, wo die anders gestellten Finger 64 die Aufgabe haben, die auf das Sieb 59 gefallenen Strohmengen zwecks Absonderung der letzten Körner noch gründlich   durchzurühren und    dann nach dem Gebläse 44 zu schieben.



   Die Trennung von Korn und Stroh in den Ausbuchtungen kann noch auf pneuma  tischem    oder mechanischem oder auf beiden Wegen gesteigert werden, indem man entweder Druckluft in die Ausbuchtungen einführt oder in ihnen   Rührvorrichtungen    89.



  90 anordnet. Die Druckluft verhindert insbesondere ein zu starkes Durchtreten von Kleinstroh durch die Siebflächen. In den in  Fig. 16 dargestellten Ausbuchtungen 78 spielt sich das Trennen der Körner von dem in sie   hineingeworfenen Gut in ähnlicher    Weise ab.



   Das durch die Sieböffnungen   13    aus dem Arbeitszylinder 37, den Ausbuchtungen 78, 51, 52 und den Kammern 42, 43   ausgeschie-      dene Reinigungsgut fällt auf    die Innenseite der Ummantelung 91, welche es der Schnecke 92 zuführt. Diese befördert das Gut nach clem hintern Ende, wobei es die Entgrannervorrichtung 93, 94 passiert und von Grannen und Hiilsen befreit wird. In der Vorreinigung 84 werfen die Schneckenschaufeln   97    das Gut über die Flache 96 (Fig. 24), wodurch es in den   Druckluft-Saugluft-Strom    der Leitungen 88, 83 kommt.

   Hierbei werden die   hochgeworfenen      Kornhäufchen    aufgewühlt, und es werden die ihnen noch bei  gemengten Leichtteile    von dem Saugluftstrome nach dem Gebläse 44 abgeführt, durch das sie entweder mit dem Stroh gemeinsam oder von ihm getrennt ausgetragen werden.



   Durch Verstellen des Bleches 99 (Fig.   14)    kann man in der   Schneeke    92 ein gewisses Stauen der Körner und damit deren längere Behandlung im Entgranner und in der Vorreinigung erzielen. Nach Verlassen der Vorreinigung 84 gelangt das Reinigungsgut in das Hebewerk 100, von wo es entweder abgenommen oder in die Nachreinigung 101 geführt wird. Die beim   Nachreinigen    ab  gesonderten Leichtteile    fallen in einen an die   Strohaustragvorrichtung    angeschlossenen Kanal 102.



   Bei der Ausführung nach Fig. 21 wird das Stroh durch die Kanäle 76 aus der Öffnung   75    abgesaugt. Zur Unterstützung des Absaugens können Rührfinger vorgesehen sein.



   In der vereinigten Wurf-und Ablaufkammer nach Fig. 26 wird das eintretende Stroh von den   Wurfrechen    104 erfasst und in kleinen Mengen in die Ausbuchtungen   51,    52 geworfen. Sobald es aus diesen   heraus-    tritt, findet ein Durchrühren   vermittelst    der Rechen 105 statt, worauf es erneut in die Ausbuchtungen und von diesen wieder in die Kammer gelangt. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis das Gut am Ende der Kammer durch die   Auslässe 107 in das    Gebläse übertritt. In den Ausbuchtungen sondern sich infolge der Ablenkung des Gutstromes aus dem Rundlauf die Körner vom Stroh ab. Ferner werden auch noch Körner durch die Sieböffnungen des   Kammermantels    ausgetragen.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 27 und 28 wird das Stroh in dünnen Schichten durch die Organe 109 am Innenumfang der    Kammerwandung herumgeschleudert, wobei    die schweren   corner    nach auBen drängen und durch das Sieb 110 austreten. Eine weitere Behandlung des Strohes findet in dem gekrümmten Austragkanal 113 sta. in dem das Gut aus dem Rundlauf abgelenkt wird. wodurch der Rest der Körner zur Absonderung durch Sieb 115 veranlasst wird. Die Wellung der Wandteile bezweckt, die Körner zu fangen und den gegebenenfalls gewellten Sieben zuzuleiten.



   Bei der in Fig. 29   dargestellten Ausfüh-      rungsform der Vorrichtung 23    zum Nachbehandeln des Kurzstrohes sind hinter dem Auslauf der beispielsweise   gemäg Fig.    6 bis 12 ausgebildeten   Dreschmaschine    mit Stroh  zerreiss Vorrichtung    in einer Kammer auf der Welle 4 zwei Paar Rührreehen 126 über Kreuz angeordnet, die über einem Sieb   59    arbeiten. Gegen das Gebläse   44.    welches wie oben beschrieben ausgebildet sein kann, ist die Kammer oben durch eine Radialwand 67, unten durch eine Schrägfläche 21 abgeteilt. Eine solche Fläche befindet sich auch am Ende der   Dresch-und      Strohzerreiss-    machine.

   Die   Gebläseflügel    69 sind art ihrer innern Seite der Neigung der   Sehrägfläche    21 angepasst. Durch die Rechen 126 wird das zu behandelnde Kurzstroh in   Achsial-    richtung dünn ausgebreitet und hierbei gut abgesiebt, wobei die   Körnerrückgewinnung    insgesamt noch durch die Schrägflächen 21 unterstützt wird.



   In den Fig. 30 bis 33 ist eine Vorrichtung gezeigt, durch welche das Korn auf seinem Wege zu der   Putzvorrichtung    oder   Absackstelle    durch die   Fordervorrichtung,    beispielsweise eine Schnecke, quer durch einen   (Saug-)    Luftstrom gegen eine Wand geworfen wird, die ein Abbremsen oder Vernichten der Bewegung bewirkt, während die Leichtteile von dem   Lufstrom mitgerissen    werden. In diesen Figuren bezeichnet 92 die Schnecke mit Wurfblechen 97. 127 ist eine seitliche Trennkammer, die den Anfangsteil einer Saugluftleitung 128 bildet. An der Lufteintrittsstelle befindet sich eine Rege  lungsvorrichtung    129, zum Beispiel ein Drehschieber.

   Die Kammer ist länglich und liegt parallel zur Schnecke 92, mit der sie durch einen Wandschlitz 130 in Verbindung steht. Die dem Schlitz 130 gegenüber liegende Kammerwand ist im obern Teil mit einer Wölbung, im untern Teil mit einer das Zuriickgleiten der Körner sichernden Neigung an das Schneckengehäuse angeschlossen. Die unterhalb des Luftaustrittes 131 angeordnete Schrägfläche 132 dient ebenfalls zum Rückführen der   Corner.    In son  stigen    Einzelheiten kann die Vorrichtung mit der in Fig. 14, 24 dargestellten   Ausfüh-    rungsform übereinstimmen.



   Das Reinigungsgut wird durch die   Schneckenbleche    97 seitlich ausgeworfen und gegen die Decke der Kammer 127   geschleu-    dert, wo es anprallt und abgebremst wird.



  Hierbei werden die   Leichtteilchen    im Fluge    vom Wind fortgeführt. Insbesondere tritt :    das Mitnehmen ein, wenn das Gut seine Ge  schwindigkeit durch    den Anprall gegen die Decke verliert, wo der   Luftzug    am grössten ist. Nach der Bewegungsumkehr werden die Körner nochmals von der Luft umspült und gereinigt, worauf sie auf den steilen   Rück-      laufboden    in die Schnecke zurückfliessen.

   Im Bereiche der Offnung 131 befindet sich kein   Auswurfspalt.    Je   nach dem Grade der Ver-    unreinigung ist die Reinigungsvorrichtung so lang gebaut, dass die Körner während ihrer   Achsialbewegung    ein-oder mehrmals in den   Windstrom    geworfen werden, der auch ein Druckluftstrom sein kann. Das gereinigte Korn kann durch ein Becherwerk 100 weiterbefördert werden.



   Um die weiter vorn behandelte Form des Maschinengehäuses 1 zu vereinfachen, lässt man den vor den   niedergehenden      Schlag-    organen 6 liegenden Gehäuseoberteil hinter   dem cbern Scheitel    der Erweiterung   14    mit einer leicht einspringenden Krümmung lb in den zylindrischen Gehäuseteil überlaufen (siehe Fig. 34 bis 38). Hierbei wird im Dreschteil IT die   Dreschachse 16a mit geei-    neter Neigung der Auflauffläche versehen und etwas unterhalb der Einlaufstelle des   Ringspaltes le angeordnet,    den der unterhalb der Krümmung liegende zylindrische Gehäuseteil mit den   Schlagorganen    bildet.

   Versuche haben ergeben, dass bei dieser neuen Ausbildung die Rückführung des Dreschgutes in den   Schlägerbereich    vorteilhafter vor sich geht als bei der erstbeschriebenen Gestaltung des Gehäuses. Unter Umständen kann die Dreschnase 16a auch weiter nach oben, etwa unmittelbar in oder vor der Einlaufstelle des Ringspaltes   le    vorgesehen sein.



  Die Krümmung   1 b nimmt    den   Schleuder-    druck des ankommenden Strohes auf, führt es an den   Sohlägerkreis zurück und gibt    es lediglich in solchen Mengen an die Schläger 6 ab, dass ein störungsfreies Behandeln erfolgt.



   Die eben beschriebene   Gehäusegestaltung    findet sich auch im Zerreissteil III, wo der   Gehäusekrümmung 1 ebenfalls    die Aufgabe zufällt, das in schraubenförmiger Richtung ausgebreitet ankommende Stroh abzufangen und verteilt an die   Zerreissorgane 26,    27 abzugeben. Zu diesem Zwecke ist die erste Reihe a der feststehenden Messer 27 in einiger Entfernung unterhalb des Uberganges der schwach einfallenden Krümmung lb in den zylindrischen Gehäuseteil angeordnet.



  Auf dem Wege bis zur Messerreihe a wird sich das Zerreissgut noch weiter verteilen.



   LTm das Gehäuse zu versteifen, empfiehlt es sich, im obern Scheitel der Maschine einen vom vordern   Maschinenende    nach hinten zu verlaufenden, als Brücke dienenden Wandstreifen   ld      (Fig.    37) vorzusehen. Zwischen diesem Streifen und dem untern Gehäuseteil befinden sich die abklappbaren bezw. fortnehmbaren obern seitlichen Gehäuseteile 1.



   Damit sich das Dreschgut zwecks besserer Absiebung längere Zeit im Dresch-und Zerreissteil aufhält, gibt man abwechselnd einzelnen Arbeitsorganen   6 der Schläger-    reihen keine das Dreschgut nach dem Auslaufende   abdrängende    Schrägstellung, son  dern eine gerade    Lage. Unter Umständen kann es auch notwendig werden, die Arbeitsfläche der Organe dem vordern Maschinenende zuzukehren. In Fig. 35 der Zeichnung sind beispielsweise bei Anwendung von sechs Schlägerreihen im Einla. ufteil I die Platten 6 der zweiten bis vierten Schlägerreihe gerade gestellt.



   Die bei den Beispielen nach Fig. 1 bis 12 vorgesehene Stiftenreihe 25, welche quer zur Maschinenachse an der Gehäuseinnenseite insbesondere zwischen der Umkehrstelle des Getreides und dem   Bodensieb    13 angeordnet ist, befindet sich nach Fig. 35 auch in der Ebene der hintern Begrenzung der Einlaufstelle 10, also etwa in der Ebene der Radialwand 12. Es wird dadurch erreicht, dass das Dreschgut   zwangläufig über    das Sieb des Einlaufteils I geführt und abgesiebt wird.



  Statt einer Stiftenreihe kann an dieser und andern Stellen auch ein Blechstreifen 25a (Fig. 37) verwendet werden.



   Um die Absiebwirkung der quer zur Maschinenlängsrichtung angeordneten   Schräg-    flachen 21 zu verbessern, sind letztere in den Fig. 39, 40 wellenförmig ausgebildet oder in sonst geeigneter Weise derart mit   Vorsprün-    gen und Vertiefungen versehen, dass das an  commende    Reinigungsgut sich über die Vorsprünge 21a hinwegbewegt und die Körner nach den Vertiefungen   21h abgibt,    die mit Auslassoffnungen 21e versehen sind. Gemäss dem Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Wellenberge   und-täler    in Längsrichtung der Maschine, liegen also quer zur schraubenförmigen Bewegungsrichtung des Reini  gungsgutes.   



   Es kann ferner in dem Einlauf des Strohgebläses 44 eine Vorrichtung vorgesehen sein, durch welche die Saugwirkung des Ge  bläses    und damit die Menge des abfliessenden   Strohes unmittelbar beeinfluBt    wird   (Fig.   



  35). Die Vorrichtung besteht beispielsweise aus einer feststehenden oder mit der Welle I umlaufenden Kreisscheibe 137 vor der von den   Gebläsewänden    21, 67 begrenzten Ein  trittsöffnung    138. Der Kranz 139 der Scheibe ist schräg gestellt. Im allgemeinen befindet sich sein grösserer Durchmesser auf der Strohzulaufseite der Scheibe. Durch   Achsialverstellung    der Scheibe   137 bezw.    durch Auswechslung ihres Kranzes 139 gegen einen solchen von anderem   Durehmes-    ser lassen sich weitgehende   Regelungswirkun-    gen infolge Änderung der Weite der Öffnung 138 erzielen.



   Die Scheibe 137 kann als Mittel   betrach-    tet werden, die Ansaugung des Gebläses vom Zentrum der Ansaugöffnung nach deren   Randgebiet    zu verlegen. Die Abdeckung des Zentrums hat den Vorteil, dass die Luft durch das   Randgebiet strömen muss. wo sich    das Stroh befindet, das dann   zwangläufig    mitgenommen wird.



   An der Scheibe 137, beispielsweise auf dem Kranz 139, können auf Transport    oye-    stellte, durch   Strichelung    angedeutete   Or-    gane (Finger, Rechen, Bleche) befestigt sein. die zum Austragen des Strohes dienen. Diese Austragmittel machen unter Umständen ein Paar der im   Strohbehandlungsteil    IV verwendeten Rechen 126   entbehrlieh.   



   Da das Stroh den Gebläseraum bei flottem Dreschen ausfüllt, die Anwesenheit von ausreichenden Luftmengen für ein   befriedi-    gendes Arbeiten des   Gebläses-1-4    aber aus  schlaggebend    ist, versieht man letzteres zweckmässig mit einer Einrichtung zur vorzugsweise regelbaren Aufnahme   zusätz-    licher Luft, sogenannter Beiluft. Die Einrichtung besteht beispielsweise in einer im Zentrum der   Gebläserückwand angeordneten    Öffnung   140,    deren Weite durch Schieber   140a    oder dergleichen geregelt werden kann.



   Die Windverhältnisse in dem zur Nachbehandlung des Strohes vorgesehenen Raum 141 lassen sich dadurch verbessern. dass man aus ihm am   Gehäuseumfang Luft herauslässt,    indem man beispielsweise eine Leitung 142 an   eine Öffnung des Gehäuseunifanges    anschliesst und an oder in die Eintrittsstelle 140 des Gebläses 44 führt. Durch Einbau von Schiebern oder sonstigen Vorrichtungen kann die Menge der aus dem Raum 141 za entnehmenden Luft geregelt werden. Die   Luftabzapfung    kann man auch am Dreschund Zerreissteil vorsehen. Die abgezapfte Luft kann auch in ein etwa vorhandenes Spreugebläse 144 geleitet werden.



   Die zum Putzen der Körner am hintern   Masohinenende eingebaute,    mit Gebläse versehene Reinigungsvorrichtung liegt in Ach  senrichtung der Maschine.    Dies hat den Vorteil, dass die Schuttelbewegungen der Siebe in die Maschinenlängsrichtung fallen, wodurch das   lIaselinengestell weit weniger    be  ansprucht wird als bei einer Querlage    der sich bewegenden Teile einer   Reinigungsvor-    richtung. In   Fig. 34 und    35 bezeichnet 101 das Putzwerk, dessen Gebläse 143 nach oben klappbar ist, um die Siebe auswechseln und die Maschinenlänge beim Transport verkürzen zu können.

   Der   Abwind    des Putzwerkes wird durch einen kurzen   Fanal      102    in ein Spreugebläse 144 geleitet, oder, falls ein solches fehlt, in das Strohgebläse   44.    Die Anordnung hat den Vorteil, daB sich durch die Saugwirkung des dem Putzwerk nachgeschalteten Gebläses eine bessere   gornerreinib n ;    ergibt und die Staubentwicklung verringert wird. Falls die Abluft des Putzwerkes in das   Strohaustraggebläse    44 geleitet wird, stellt sie für dieses   gleichzeitig Zusatzluft    dar.



   100 ist ein Becherwerk, das die vorgerei  nigten    Körner zum Putzwerk 101   hochbeför-    dert. 145 sind wechselweise benutzbare   Sör-      nerauslässe.    146 ist ein Auslass für   Enden    und   Halmteile,    welche dem Auslass von den   Putzwerksieben    durch einen   : &commat;anal    147   (Fig.   



     41)    zufliessen. Der Boden des   banals    besteht zum Teil aus einem Sieb, unter dem sich ein Laufboden 148 befindet, von dem die von den Knoten und   Halmteilen    abgesiebten Korner durch Einlauf 149   (Fig.    35) zum Becherwerk 100 gelangen. Der Antrieb für das Be  cherwerk    100, das   Putzwerkgebläse 143    und die die Siebe antreibende Welle 150 wir.   l    mittelst Winkeltrieb von der Welle der unter der Maschine liegenden Schnecke 92 abgenommen. Falls notwendig, sind   Abstell-    klappen oder sonstige Mittel vorhanden, um die von dem   Spreu-oder    Strohgebläse auf das Putzwerk 101 ausgeübte Wirkung zu regeln.



   Zum Ausscheiden der Beimengungen der Körner kann man auch eine Vorrichtung verwenden, die aus einer sich drehenden. innen mit   Schöpfbechern    151 versehenen    z      niehen    oder   geneigten zylindrischen Trom-    mel   152    besteht (Fig.   42).    An einem Ende derselben tritt Luft und das Reinigungsgut ein, während am andern Ende sich die Austrittsstellen fiir Halmknoten oder dergleichen und die mit den abgesaugten   Strohteilchen    vermischte Luft befinden. Die   Luftaustritta-    stelle ist zum Beispiel an das   Strohgebläse      44    angeschlossen.

   Die Vorrichtung wirkt in der Weise, daB vom Gebläse   44    Luft von    ausreichender Stärke durch die Trommel 152 ?    gesaugt wird, deren Schöpfbecher 151   wäh-    rend ihres Umlaufes das Reinigungsgut mit hochnehmen und frei durch den Luftstrom fallen lassen, der die   Leichtteile      mitreiBt.   



  Die   Orner    fallen gegen das Trommelende zu und dann durch den dort vorgesehenen Siebteil. In geeigneter Weise angebrachte   Regelungsvorrichtungen    gestatten, die Wirkung des durch das Reinigungsgut fliessenden Windes zu ändern.



   Die in Fig. 30 bis 33 dargestellte Vorreinigungsvorrichtung 127 ist in   wesent-    lichen Punkten   vervollkommnet.    An Stelle eines Luftaustrittes nur an einem Ende der Trennkammer sind zwei oder mehrere Luftaustrittsöffnungen   131    möglichst gleich  mäBig über    die Lange der Trennkammer verteilt, so dass jeder   Offnung    nur ein kleines Sauggebiet zugeteilt ist. Die Saugstutzen   128a      (Fig.    35 und   41)    sind an das   Spreu-    gebläse 144 angeschlossen und weisen Schieber, Klappen oder dergleichen   153    auf, durch die von auBen Frischluft eingelassen wird. 



  ITnter Umständen werden zwischen den Luftauslässen   131    Schrägflächen 154 vorgesehen, welche die Saugluft führen. Falls ein   Spreu-    gebläse fehlt, werden die Saugstutzen 128a, die zu einer Leitung vereinigt sein können, an n das Strohgebläse 44 angeschlossen.



   Die Trennkammer 127 kann man nebenbei auch als Entgranner benutzen, indem man sie innen mit einem in Fig. 41 gestrichelt angedeuteten Reibgeflecht   154a    aus  kleidet. An    diesem verfangen sich die Grannen, wenn die verunreinigten Körner dagegen geworfen werden. Die rauhe Innenfläche der Kammer verbessert unter Umständen auch das Absaugen der   Leichtteile,    welche durch das   langsamere Zurückfallen    des   Reinigungs-    gutes länger dem Saugwind ausgesetzt bleiben.



   Die Trennkammer (Fig. 41) weist an jedem Ende etwa durch Drehschieber, Pen  delklappe    oder dergleichen regelbare Luft  einlässe 129    auf, ebenso an der   gegeniibrlie-    genden   Wand des Schneckengehäuses g2.   



  Ausserdem befinden sich an der untern Hauptwand   127a    mehrere durch Schieber 155 oder dergleichen regelbar   abzudeckende,    den Offnungen 131   gegenüberliegende Einlasse    156 für weitere Frischluft. Um den Verlust von etwa durch diese Lufteinlässe ausspritzenden Körnern zu vermeiden, gehen von den untern   Rändern der Einlasse schräg nach    oben und aussen Abdeckplatten oder dergleichen 157 aus, wenn die   Einlasse    nicht durch siebartige Wandteile abgedeckt sind. Sofern notwendig, kann in der Trennkammer eine Rührwelle angebracht sein.



   Die   Wurfschnecke    92 ist in der Weise ausgebildet, dass ihr die   Wurfschaufeln    97 an den Stellen fehlen, welche den Offnungen 131 gegenüberliegen, so daB das   Reinigungs-    gut im wesentlichen nur zwischen den Saugstellen 131 ausgeworfen wird, während es im Bereich der letzteren zurückfliesst. Hierdurch wird verhindert, dass die Korner mit dem Saugluftstrom mitgerissen werden.



   Bei der in Fig. 43 bis 45 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nimmt der Raum zwischen den umlaufenden Schlägern und dem   Maschinengehäu. se    bezw. den   Dreschnasen    vom Einlaufteil nach dem Auslaufende zu, indem das Gehäuse mit entsprechend vergrössertem   Durchmesser auf-    geführt ist. Die Gehäuseform kann   zylin-      drisch    oder, technisch riehtiger, konisch sein.



  Aus Gründen leichterer Herstellung wird man in vielen Fällen die Form des abgesetzten Zylinders vorziehen. Die neue Bauart hat den Vorteil, dass die   Reibungs-und    Ge  schwindigkeitsverluste,    und damit der   Krafl-    bedarf kleiner werden. Sie eignet sich insbesondere fiir Streustroh liefernde Maschinen grosser Leistung. bei denen weite Durchlässe benötigt werden, um die grossen Massen des    Dreschgutes verstopfungsfrei durchzulassen.   



   Aus der Fig. 43, insbesondere aber aus den Querschnittsdarstellungen Fig. 44 und 45 ersieht man, dass bei gleichbleibender radialer Länge der umlaufenden Organe 6 der Raum 158, welcher sich zwischen dem Drehkreis der Aussenenden der Organe   6,    dem sogenannten   Sehlägerdrehkreis lá9, und dor    zylindrischen Gehäusewand unterhalb der Nasen 8 bezw. 16a befindet, im Einlaufteil   I    kleiner ist als im   Einlaufteil Tl.

   Desgleichen    ist die   Umlenkerweiterung      14    im Dreschteil   I    kleiner als im Dreschteil   II.    Es kann aber unter Umständen die Erweiterung 14 im Einlaufteil I dieselbe Grösse wie im Dreschteil II haben, weil der Leitkörper 9 den   ITmlenk-    raum   des Teils 1    in   erheblichem Masse auf-    füllt.



   Das den Boden des Gehäuses   1    bildende. etwa aus einem Stabrost bestehende Sieb   13    ist in erheblicher Entfernung vom Sehlägerdrehkreis   159    angeordnet und an der Auf  laufkante    durch eine abfallende Stufe 13a an das Gehäuse   1    angeschlossen. Sein Auflaufteil 13b ist im wesentlichen eben und erstreckt sich bis zur senkrechten   Längsmittel-    ebene der Maschine.

   Von hier aus ist der Ablaufteil 13c, etwa in dem am untern Scheitel vorgesehenen Abstande dem   Schläger-    drehkreis 159 folgend, bis in die Nähe der   wagrechten    Mittelebene geführt und dann durch eine weiter unten beschriebene   Abset-    zung wieder an das Gehäuse   1    angeschlossen. 



   In   dem erweiterten Dresohteil    II weist der unmittelbar vor der Stufe 13a liegende Gehäuseteil eine   Hereinziehung    13d auf, welche als besondere Leitfläche für das auf die Siebfläche übertretende Dreschgut dient. Die Stufen tragen zum guten Absieben bei, das noch gesteigert werden kann, wenn man zwischen den Sieben und den Nasen 8, 16 auf der Gehäuseinnenseite quer zur Maschinenachse liegende Wellungen vorsieht. Der grosse Spalt zwischen den Sieben und dem   Schlägerdrehkreis    159 ermöglicht ein leich  teres Mitnehmen    des verhältnismässig langen Strohes und ergibt den weiteren Vorteil des gleichmässigeren und geringeren Kraft  bedarfes.   



   Bei der in Fig.   1    bis 4 veranschaulichten Maschine sind hinter der Ablaufkante der an die Schläger 6 herangezogenen Siebe 13 Absetzungen dargestellt, an welchen sich die   Corner    vom Stroh   absondern. Nach Fig. 44    bis 46 sind diese Absetzungen als Vorsprünge ausgebildet.   GemäB    Fig. 44 befindet sich hinter dem Siebteil   13c    des Einlaufteils I ein Vorsprung 134, während nach Fig.

   45 und 46 hinter dem Siebteil   13c des    Dreschraumes II zwei   Vorspriinge 134a, 134b    angeordnet sind, Die obere Wand der Vorsprünge   134    und 134a ist   im wesentlichen wagrecht,    diejenige des grösseren Vorsprunges 134b jedoch nach dem Maschineninnern geneigt, um das   Zurückfallen    von   Strohteilen,    Ähren und dergleichen zu ermöglichen In den von den Vorsprüngen unter sich, mit dem Sieb   13    und mit dem Gehäuse 1 gebildeten toten Räumen sondern sich die Körner gut ab, die dann durch zahlreiche   Offnungen    133 abgeleitet werden. In Fig. 3 ist ebenfalls ein Vorsprung   134    angedeutet.

   Derartige Vorsprünge lassen sich auch in den Räumen III und IV der Dresch- und Zerreissmaschine verwenden.



   Die Siebe   13    bestehen aus Winkelstäben 135, von denen je zwei benachbarte die dem   Korneraustritt    und dem Lufteinlass dienenden düsenartigen Spalte 136 zwischen sich einschliessen (Fig. 46). Die Spaltöffnungen sind auf beide Stäbe verteilt, so dass in der von ihnen gebildeten Tälern symmetrische Austrittsöffnungen vorhanden sind, an Stelle von seitlichen   Offnungen,    wie man sie in den Fig. 36 und 38 sieht.



   Um bei allen diesen Sieben zu verhindern, dass bei zu starker Einsaugung von   Luft dic-    Körner   zurückgerissen    werden, bringt man unter den Sieben flächenartige Körper   91    in solcher Nähe an, dass die   Einsaugwirkung    auf ein den   Körneraustritt    nicht mehr be  hinderndes    Mass gedrosselt wird.   Insbeson-       dere befindet sich diese gegebenenfalls ver-    stellbare Drosselfläche unterhalb der Ablaufteile der Siebe 13.

   Als besonders   zweck-    mässig erweist es sich, unmittelbar die die   Eörnerschnecke    92 aufnehmende untere Um  mantelung    91 der Maschine als Drosselfläche zu benutzen, siehe auch Fig. 36,
Die Nase 16a steht zweckmässigerweise erheblich mehr vom Schlägerdrehkreis 159   al)    als die Nase   8.    Es empfiehlt sich, sie zu den Schlägern 6 verstellbar auszubilden oder sie zum Beispiel durch Befestigung mittelst Schrauben leicht auswechselbar anzuordnen, um Nasen anderer Hohe bezw. Gestaltung einbauen zu können. Man hat dadurch die Möglichkeit, den Spalt zwischen Nase und   Schlägerdrehkreis verändern    zu können.

   Ein schmaler Spalt   wirkt stärker entkörnend,    weichmachend und vorzerreissend als ein weiterer Spalt. Erheblich von den   Schlagorga-    nen abstehende Nasen gestatten, Dreschgut wesentlich anderer Beschaffenheit, zum Beispiel Erbsen, Bohnen, ohne   Drehzahlände-    rung zu dreschen, was bei unmittelbarer Kupplung von   Antriebs-und      Dreschmaschine    von grosser Bedeutung ist.



   Desgleichen ist es empfehlenswert, die Arbeitsfläche der Nasen 8, 16a durch entsprechende Gestaltung oder durch Überziehen mit einem in Fig. 45 angedeuteten Siebgeflecht rauh auszubilden, um den Ausdrusch zu verbessern und eine   entgrannende    Wirkung zu erzielen, das heisst, man vergrö ssert den Spalt zwischen den Nasen und den Schlägern, um eine Bremsung zu vermeiden und verstärkt dafür durch geeignete Mittel   die Dresohwirkung. Vom. Scheitel,    einer nie  drigen Dreschnase können    bis in die Nähe der breitflächigen Schläger geführte, rechenartig angeordnete Finger 16b (Fig. 37) ausgehen, die ebenfalls eine gute   entkornende    und   vorzerreiBende    Wirkung ausüben.



   Die Halme der beim Einlegen im glatten Zustande ankommenden, verhältnismässig kleinen Raum einnehmenden Garben werden beim Dreschen über der Nase   8,    während der Bewegung durch den Ringspalt   158    und über das Sieb 13 hinweg in die   Umlenkerweite-    rung 14 zu einer   wirren    Masse verarbeitet, die beim Eintritt in den Teil II ein wesentlich grösseres Volumen darstellt. Dieses Volumen kann in den   grosseren Räumen des    Teils II störungsfrei behandelt werden. Beim   Ubertreten    des Dreschgutes aus dem Raum 158 auf die Siebe 13 losen sich die Körner an der Stufe   13a    und fallen auf und durch das Sieb 13b, über dessen vordern Teil das Dreschgut hinweggeht.

   Dann erfolgt eine   Absiebung des Dreschgutes    auf dem Sieb 13 und anschliessend das Hinwegbewegen über die Vorsprünge   134    bezw. 134a und 134b (Fig. 44 bis   46),    wo sich wieder Körner absondern.



   Hinter dem Dreschteil II befindet sich der   Strohsammelraum    141. Die zwischen diesem Raum und dem Gebläse 44 liegende Schrägfläche 160 ist lang ausgebildet und flach   h ansteigend.    Sie setzt sich über die obere Maschinenhälfte zu einer geschlossenen Ringfläche fort. Ihr unterer Teil ist quer zur schraubenförmigen Bewegung des Strohes gewellt ausgeführt oder sonstwie mit Vorsprüngen und Einbuchtungen versehen. 161 sind über die Wellentäler verteilte   orner-    auslässe. Der Vorteil der dem längeren Streustroh angepassten Schrägfläche besteht in einer aus der achsialen Lange der Absiebfläche sich ergebenden   vollkommeneren      Eörnerrückgewinnung.   



   Fig. 47 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die ganze untere Hälfte der regelfläche 160 durch quer zur Maschinenwelle 4 angeordnete Wellen der   Absiebung dienstbar    gemacht ist. In den Wellentälern sind Körnerauslässe 161 vorgesehen, welche einwärts nach der Welle zu gerichtete Lappen   161a    a aufweisen, die auch in Fig. 43 eingezeichnet sind. Die Lappen sollen   die Korner daran    hindern, vom Stroh mitgerissen zu werden.



  Notfalls kann man auch tiefer liegende, achsial verlaufende Absiebrinnen   zusätzlieh an-      ordnen.   



   Die Kegelfläche 160 kann in Verbindung mit einem auf der Dreschwelle.   4    angeordneten Kegel 162 einen Ringkanal 163 bilden. dessen Querschnittsfläche sich vom Raum   141 nach    dem Gebläse 44 zu infolge Annäherung an die Welle 4   gleichmässig ver-    kleinert und der im   Sauggebiet    des Gebläses mündet. Der Ringkanal 163 ermöglicht infolge seiner Ausbildung und Lage eine im wesentlichen   stromlinienförmige    Bewegung des Strohes vom Dreschteil II durch den Raum 141 nach dem Gebläse   44.    da dieses a unmittelbar an der   Austritts-    stelle des Dreschraumes ansaugt. Die Abluft der   Dreschmaschine    fliesst zwanglos mit   dir    Saugluft des Gebläses zusammen.

   Die Weite des Ringkanals 163 kann zum Beispiel durch   Achsialversehiebung    des Kegels 162 oder durch   Radialverstellung der Kegelflächen    geändert werden. Der Kegel lässt sich auch durch nach dem Maschinengehäuse geführte Arme feststehend anordnen.



   Der Kegel 162 weist an dem dem Raum 141 zugekehrten Ende einen   Schrägrand    164 auf, der die Aufgabe hat, das Stroh je nach seiner Beschaffenheit mehr oder weniger schnell nach dem Gebläse 44 gelangen zu lassen. Bei trockenem kurzem Strom ist der grössere Durchmesser dieses austauschbar aus   gebildeten Schrägrandes 164 dem Strohraum    141 zugekehrt, während er bei langem feuchtem Stroh dem Gebläse 44 zugekehrt ist, siehe die eingestrichelte Stellung (Fig.   43).   



  Der   Schrägrand    bedingt eine Verengung des Einlaufes zum   Ringraum 163 und    damit an dieser Stelle eine Gesehwindigkeitssteigerung der das Stroh mit sich führenden Luft.



   165 (Fig. 43) bezeichnet zwei auf Transport gestellte   Forderorgane, wie Windfliigel,     -Gabel oder dergleichen, die auf dem Kegel   162    einander gegenüberstehend und in Achsenrichtung der Maschine gegeneinander versetzt angeordnet sind, so dass sie sich in ihrer Wirkung auf das den Ringkanal 163 durchlaufende Stroh zu einer Art Förderschnecke ergänzen. Diese Organe sind hinsichtlich ihrer   Transportwirkung    verstellbar. Sind sie als Windflügel ausgebildet, dann haben sie noch den Zweck, die Saugluft dem Gebläse 44   zuzuschaufeln    und auf das Stroh auch pneumatisch einzuwirken.



   Um zu verhindern, dass durch zu starken Saugzug das Stroh ohne ausreichende Absiebung durch den Ringkanal   163    in das Gebläse gelangt, können in diesem   Fanal    Vorrichtungen vorgesehen sein, die das Stroh zur Bewegung über das   Wellensieb    160 zwin gen. Als solche Vorrichtungen können zum Beispiel in der schraubenförmigen   Bewe-      gungsrichtung    des Gutes vorgesehene   Füh-      rungswände    166 dienen, die in   Umlaufrich-    tung der Welle gesehen, hinter dem Wellensieb etwa in der wagrechten Mittelebene be ginnen, in schwacher   Steigung sich über    sich obern Teil der Fläche 160 erstrecken und ungefähr am untern Scheitel des Wellensiebes auslaufen.

   In radialer Richtung reichen die Wände 166 mehr oder weniger nahe bis an die Organe 165. Statt der   Zusammen-      wirkuno    der Organe 165, 166 kann auch   Einzelwirkung    vorgesehen sein, indem man beispielsweise unter Fortfall der Windfliigel   165    die Wände 166 auf dem Kegel 162 be  festigt    und entsprechend hoch ausbildet.



   Der die Schnecke 92 enthaltende Trog 91, welcher die durch die Siebe 13 fallenden Körner aufnimmt, steht nach Fig. 43 durch einen gegebenenfalls regelbaren Schlitz 167 in der vordern Wand des Strohraumes 141 mit diesem Raum und durch Ringkanal   163    mit dem Gebläse 44 in Verbindung. Hierdurch erreicht man, dass der Siebrost 13 des Strohraumes besser absiebt, indem die Saugluft das Stroh rasch wegführt und Stauungen auf dem Rost vermeidet. Ein anderer Vorteil besteht darin, dass das   Gebläse 44    nicht mehr so stark aus dem Dreschteil saugt, dass ferner die nun unterhalb der Siebe des Dreschraumes angesaugte Luft erhebliche   Mengen    Verunreinigungen aus dem Trog abführt, wodurch die   orner    schon gut vorgereinigt werden.

   Die bei dem Ansaugen unter den Sieben des   Dreschraumes    entstehende   Luftverdünnung    begünstigt das Durchfallen der erdroschenen   vomer.   



   Gemäss Fig. 43 schliesst der obere Teil des Strohraumes 141 oben mit dem Dreschteil II bündig ab. Da der Ringkanal   163    einen kleineren Durchmesser hat als der Strohraum, ergibt sich im obern Teil des letzteren eine Absetzung 173, die nicht in voller Hohe durch eine schräge Fläche 174 abgedeckt ist.



   Die Maschine nach Fig. 43 und   47    mit der Vergrösserung der Abstände zwischen den feststehenden und umlaufenden   Maschi-      nenteilen    zwecks verstopfungsfreien   Durch-    lassens des Dreschgutes erfordert besondere Mittel, um trotz des schnelleren Getreidedurchganges einen   Reindrusch    zu erzielen, das Stroh weich zu machen, bezw. auf die gewünschte Länge zu bringen und das Korn vom Stroh zu trennen. Diese Mittel bestehen in der Einschaltung und eigenartigen Ausnutzung des Strohsammelraumes 141 zwischen der langen Schrägfläche 160 und dem Hauptdreschraum.

   In dem Strohsammelraum, dessen Siebfläche im Abstande des erweiterten Gehäuses von der Welle liegt, sind feststehende und umlaufende Organe an  hringbar, mit    welchen je nach den besonde   ren Umständen ein Naohdresohen, Weioh-    machen, Zerreissen und dergleichen bewerkstelligt werden kann. Ein weiterer Vorteil dieses Raumes 141 besteht darin, dass er als    Ausgleichraum bei ungleichmässig ankom-    menden Strohmassen dient, deren   Abfüh-    rung gleichmässiger erfolgt.



   Nach Fig. 47 dient der vor der langen Schrägfläche 160 liegende Raum 141 als   Nachdreschraum.    Als umlaufende Organe sind zwei einander gegenüberstehende breite. stark auf Transport gestellte   Schlagplatten      175    an den Armen oder Werkzeugträgern 5 der Welle 4 vorgesehen. Der Durchmesser des Drehkreises der   Aussenenden (Schläger-    drehkreis) dieser Platten ist grosser als derjenige der in den Teilen I, II der Maschine kreisenden Organe 6. Die Platten arbeiten mit einer oder mehreren   Dreschnasen    16a zusammen.



   Das Nachdreschen ausserhalb des durch eine Endscheibe 17 begrenzten Maschinen  raumes II kommt    zum Beispiel bei Getreide mit schwer sich   losenden    Körnern in Frage.



  Die Platten 175 erzeugen   währenddesUm-    laufes Wind, der dazu dient, das Stroh nach dem Ringraum   163    und durch diesen zu treiben, was   bei dem stromlinienförmigen    Anschluss dieses schwach zur Welle 4 geneigten   Raumes moglich    ist.



   Bei Lieferung von wenig   zerrissenem    Stroh arbeitet man mit den Schlägerplatten 175 und der oder den   Nachdruschnasen    16a.



  Zwecks Erzielung von kürzerem Stroh wer den an den Armen 5 statt der Platten 175 oder an diesen Platten Messer oder sonstige in Fig.   48      eingestrichelte    Schneid-oder Zerreissorgane 26 verwendet, die an langen, am Maschinengehäuse befestigten, ebenfalls eingestrichelten   Gegenorganen    27, zum Beispiel Finger mit seitlichem, eine zerfetzende Wirkung ausübenden   Sägeblatt, vorbeigehen.    Bei Lieferung noch kürzeren Strohes verwendet man eine entsprechend grössere Anzahl dieser umlaufenden und feststehenden Zerreissorgane.



   Zum Zwecke des   Weichmachens    des mehr oder weniger zerrissenen Strohes ordnet man beispielsweise im obern Teil des Rahmens 141 eine Anzahl achsial liegender gerauhter Winkelkörper 176 (Fig. 48) an, gegen welche das Stroh bei seinem Umlauf geschlagen wird. Dabei können Mittel vorgesehen sein, um das Mass dieser Behandlung zu regeln.



  Durch die Anordnung der Körper quer zur   Bewegungsriehtung des Strohes    wird   letzte-    res abwechselnd angehalten und in den breiten Tälern wieder beschleunigt, wobei der Einfluss der plattenförmigen Schlagorgane   175    auf das   Weichmachen    erhöht werden kann, wenn ihr freies, in geringem Abstande vor den Körpern 176   vorbeigehendes    Ende 177 etwas nach rückwärts umgebogen ist (Fig. 48).



   Eine weitere Ausführungsmöglichkeit   zum Weichmachen    bezw. ZerreiBen des Strohes besteht darin, letzteres in   schräg-      wandigen    Führungskanälen durch das Zusammenwirken von   zentrifugalem    Schleudern und mehr oder weniger scharfen   mechani-    schen Pressen zu behandeln, wobei   gleiehzei-      tig    ein   Nachdreschen    und Absondern von   Kornern    auftritt. In Fig. 49 bis 51 stellen   1. 78    die von schrägen Wänden gebildeten Kanäle oder Kammern dar, die sich zwischen dem Gehäuseteil lb und dem Stabrost 13 des Strohraumes 141 befinden und auch auf der gegenüberliegenden Seite des Maschinengehäuses angeordnet sein können.

   Die Wände sind vorzugsweise mit vorspringenden Rippen   179    versehen, wobei je die in einem   Ka-    nal einander gegenüberstehenden Rippen in Umfangsrichtung versetzt sein können. Je nachdem es sich um die Behandlung von unzerrissenem oder schon vorgearbeitetem Stroh handelt, haben die Kanäle grössere oder   klei-    nere Breite. Ihre Einlaufstelle ist tricherartig ausgebildet und mit einer   Strohzerreiss-      oder-schneidvorrichtung    versehen. Soll das Stroh stark erweicht werden, arbeiten in den Kanälen nach den freien Enden zu verjüngte   Schlagkörper    180, die auf der   Schlagseite    eine   V-förmige    Erhöhung aufweisen und die nahe vor den Wänden bezw. Rippen 179 vorbeigehen.

   Bei schwächerer Erweichung ist durch entsprechende Gestaltung der Schläger (kürzere Baulänge, andere Sehlägerform) deren mechanische Einwirkung auf das Stroh geringer.



   Das Stroh wird von den Sehlägern 18 () erfasst, in die Kanäle 178 geworfen und in diesen   entlanggetrieben, wobei    es durch Schleuderdruck, Pressen und Reiben   weich-    gemacht, zerrissen und   nachgedroschen    wird.



  Die noch im Dreschgut befindlichen   Orner    gelangen hierbei auf den Grund der Kanäle und fliessen von dort ziemlich unbehindert vom Stroh zu dem Bodensieb   13.    



   Um die Maschine auf Nachdreschen,
Weichmachen oder ZerreiBen leicht umstel len zu können, sind die im Raume 141 be findlichen Organe auswechselbar angeordnet.



   Die im vorstehenden beschriebene   Benut-    zungsweise des Raumes 141 kann auch   erfol-    gen, wenn sich zwischen ihm und dem Dreschteil II ein Strohzerreissteil befindet.



   Es erscheint auch möglich, die lange, schwach geneigte Ringfläche 160 mit oder ohne feststehenden und umlaufenden Organen unter Fortlassung des Raumes 141 an die eigentliche   Dresch-oder      Zerreissmaschine    anzusehliessen, wobei der Ringflächendurchmes ser an der Einlaufseite grosser ist als derjenige der Dresch-bezw. Zerreissmaschine. In der dadurch entstehenden Abstufung sind entweder nur im untern Teil oder mehr oder   weniger iiber    den ganzen Umfang verteilte Lufteinlässe von vorzugsweise regelbarer Weite vorgesehen, wodurch das Stroh aus dem Raum 163 gut   fortgesaugt    wird, ohne dass das Gebläse 44 die Luft allein dem   Dresch-bezw. Zerreissraum entnimmt.   



   Betrachtet man das Problem der besonderen Lufteinlässe mit Bezug auf das Ge  bläse    44, dann ergibt sich, dass dieses die Beiluft durch den Raum 163 bezw. durch den ihm vorgeschalteten Raum 141 ansaugt und sie dabei Stellen entnimmt, die ausserhalb des   Dresch-bezw.      Zerreissraumes    liegen.



   Anstatt eines Gebläses 44 lässt sich zum Austragen des Strohes aus der Maschine auch eine im wesentlichen ohne Gebläsewirkung arbeitende Auswurfvorrichtung 181 verwenden, welche in Fig. 47 und   59    in beispielsweiser Ausführung dargestellt ist. Sie besteht aus einem Gebläse mit möglichst hinter dem obern Scheitelpunkt angeordneten Auslassstutzen 182 und auf der Maschinenwelle 4 befestigten umlaufenden Schleuderorganen 183. Der   AuslaBstutzen    kann auch die gestrichelt angedeutete Form annehmen.



  Diese   Auswurfvorrichtung lässt    sich bei allen vorstehend   behandelten Ausführungsbeispie-    len der Dresch-und Zerreissmaschine verwenden.    pATENTANSPRtCHE    :    I.    Verfahren zum   Axialdreschen,    dadurch gekennzeichnet, dass das zu behandelnde
Gut während seines Durchganges durch die Maschine ein-oder mehrmals un gehindert tangential aus dem Wirkungs bereieh umlaufender Arbeitsorgane aus getragen und hierauf den letzteren wie der zugeführt wird.

Claims (1)

  1. TI. Maschine zur Durchfiihrung des Verfah- rens nach Patentanspruch I, wobei die Einlasszone der Maschine auf der einen Seite der Einlegeoffnung eine Dreseh nase, auf der andern Seite einem das Dreschgut achsial abdrängenden Leitkör- per und am Boden ein Sieb aufweist, da durch gekennzeichnet, daB das keine Gegenkörper aufweisende Maschinen gehäuse mit Einrichtungen zur Erzie lung wiederholter zusätzlicher Sehlag wirkung versehen ist, welche eine tangen tiale Führung des Dreschgutes aus dem Bereich umlaufender, breitflächiger Schlagorgane und eine Riickfiihrung des Gutes in ungefähr radialer Richtung in den Schlägerbereich bewirken.
    5NTERANSPRtO z : I. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das dem Dreschvorgang unterworfene Getreide während seines achsialen Durchganges durch ein keine Gegenkörper aufweisen des Maschinengehäuse von breitflächigen Schlagorganen bearbeitet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da. das Austragen des Gutes aus dem Bereich und seine Rückführung in den Bereich der Schlag organe selbsttätig mit Hilfe einer auf der ganzen Länge des Maschinengehäuses in dessen oberem Teil angeordneten, mit einer Umlenkwand versehenen Gehäuse erweiterung bewirkt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das durch die Umlenkwand um gelenkte Dreschgut an die Schlagorgane iiber eine Dreschnase zurückgeführt und dann einem Ringraum zwischen den Schlägern und dem Maschinengehäuse entlang gefüirt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das in der Maschine umlaufende, dem Ringraum zugeführte Gut mindestens ein an quer zur Maschi nenachse am Gehäuse angeordneten, in sich nicht geschlossenen Reihen radialer Stifte entlanggeführt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Stroh nach erfolgtem Dreschen zerrissen und hierbei auf Gleitflachen, welche vom Drehkreis der Enden der umlaufenden Arbeitsorgane zurucktreten und sich ihm dann wieder nähern, in Längsrichtung der Maschine auseinandergebreitet und so den Zerreissorganen zugebracht wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das in Längsrichtung der Ma schine einer Gruppe feststehender Zerreiss organe auseinandergebreitet zugebrachte Gut während der weiteren Bewegung noch andern, in Umfangsrichtung des Gehäuses hintereinander angeordneten Gruppen von feststehenden Arbeitsorga nen zugeführt wird, welche sich vonein- ander und von der ersten Gruppe hin sichtlich ihrer Wirksamkeit unterschei den.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das im Ma schinengehäuse rotierende Korn und Stroh getrennt und zu diesem Zweeke aus ihrem Rundlauf abgelenkt werden. um die versehieden grossen Schleuder- kräfte von Korn und Stroh sich auswir- ken zu lassen.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruoh 7, dadurch gekennzeich net, dass die Bewegung des Gutes minde stens einmal verlangsamt bezw. auf gehoben wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- net, dass das Gut gegen mindestens eine quer zur Maschinenachse angeordnete und den Gutstrom ablenkende Schräg- flache geworfen wird, wobei aus dem übergehenden Stroh Körper ausgesehie den werden.
    10. Verfahren nach dem Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass zum Rei- nigen von Korn letzteres mittelst einer als Wurfvorrichtung ausgebildeten Fuir- dervorrichtung quer durch einen Luft strom gegen Fläehen geworfen wird. wobei ein Verlangsamen bezw. Vernich ten der Bewegung des Kornes eintritt. während die beigemengten Strohteile vom Luftstrom mitgerissen werden.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, daB zum Zwecke des Nachdreschens und Erweichens von Stroh das Dreschgut vermittelst geriffel- ter Schlagkörper durch Kanäle mit schrägen, rippenartige Vorsprünge auf weisenden Wandungen gepresst wircl.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Trennens von Korn und Stroh da, Dreschgut durch schrägwandige. nach dem Maschineninnern breit offene Ka näle mit schmaler, als Körnerabfluss au"- gebildeter Bodenrinne gefiihrt wird.
    13. Maschine nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass eine zum selbsttätigen Austragen und Rückführen des Dreschgutes dienende Einrichtung aus einer dem obern Teil des Maschinen gehäuses entlang angeordneten Gehäuse- erweiterung besteht.
    14. Maschine nach Patentanspruch II. ge- kennzeichnet durch mindestens eine quer zum Masehinengehäuse angeordnete Stif tenreihe, welche sich nur auf einen Teil des Gehäuseumfanges erstreckt.
    15. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass an einer das Rückführen des Dreschgutes bewirkenden Umlenkwand ein einen verhältnismässig breiten Ring- raum zwischen den Schlägern und dem Maschinengehäuse verengender Arbeits körper vorgesehen ist.
    16. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass hinter dem Dreschteil der Maschine ein Zerreissteil vorgesehen ist und in diesem Reihen von Zerreissmessern in IJmfangrichtung des Gehäuses hintereinanderfolgen und ver schieden ausgebildet sind.
    17. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie an min destens einer Stelle des Maschinen gehäuseumfanges mit mindestens einer das im Maschinengehäuse rotierende Gui aus seinem Rundlauf ablenkenden Vor richtung zum Trennen von Korn und Stroh versehen ist, welche sich iiber einen Teil der Länge der Maschine er streckt und mit einer sich daran anschliessenden Strohaustragvorrichtung verbunden ist.
    18. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Trennvorrichtung als Abscheideorgane aufweisende Ausbuch tungen der Maschinenwandung, in wel che das Gut hineingeschleudert wird, wo bei die Ableitungen für das ausgeschie- dene Gut von einer besonderen Umman telung der Maschine gebildet werden.
    19. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daB die Abscheideorgane der Ausbuchtungen aus nach dem Ma schineninnern und nach dem hintern Ma schinenende zu abfällenden Sieben be stehen.
    20. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, gekennzeichnet durch ein zum Strohaustragen dienendes, gleich zeitig auch zu Reinigungszwecken ver wendbares Gebläse.
    21. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüehen 17 und 20, gekenn zeichnet durch eine Trennscheibe, die das Gebläse in zwei Saugkammern mit ge meinsamer Druckkammer teilt.
    22. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass durch Vergrösserung der Trennscheibe bis an die Gehäuse wand mittelst einsetzbarer Ereisring- scheiben zwei voneinander getrennte Druckkammern gebildet sind.
    23. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 20 bis 22, da durch gekennzeichnet, dass der Inhalt der beiden Druckkammern wahlweise ge meinsam oder getrennt ausgetragen wer den kann und zu diesem Zweck an der Gebläsewand eine absperrbare Hilfsver bindung vorgesehen ist.
    24. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeich net, dass eine Transportschnecke, welche zur Aufnahme der aus dem Maschinen gehäuse fallenden Körner dient, mit Hilfe von Wurfplatten und mit diesem zusammenarbeitenden, gerauhten Über dachungen als Entgranner ausgebildet ist.
    25. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 24, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnecke unter der Trennvorrichtung hindurchgeführt ist und das aus jener ausgesiebte Korn auf nimmt.
    26. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 24, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnecke im un tern Teil einer besonderen Maschinen ummantelung vorgesehen ist.
    27. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruchen 17, 20 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke über das Strohaustraggebläse hinaus weiter geführt ist.
    28. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24 und 25, da durch gekennzeichnet, dass der hinter dem Strohaustraggebläse liegende Teil der Schnecke als Teil einer Vorrichtung zum Kornerreinigen ausgebildet ist.
    29. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25 und 28, dadurch gekennzeichnet, dass zur Körner reinigung eine Eörnerbewegungsvorricii- tung und ein Saugluftstutzen vorgesehen sind, mittelst welch letzterem ein Wind strom durch das bewegte, zu reinigende Gut hindurchgeleitet werden kann.
    30. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstutzen die Form einer seitlich oben am Schneckengehäuse entlanglaufenden Kammer hat, die mit dem Gehäuseinnern durch einen länglichen Wandschlitz in Verbindung steht.
    31. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintrittsstelle der Reinigungsvorrich tung mit einer Luftregelungsvorrichtung verbunden ist.
    32. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen der Reinigungsvorrichtung an das zum Strohaustragen dienende Gebläse angeschlossen ist.
    33. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 24, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnecke mit Wurfschaufeln versehen ist, deren Grösse nach dem Ablaufende hin abnimmt.
    34. Maschine nach Patentanspruch II, mit zylindrischem Dreschgehäuse, gekenn zeichnet durch eine an das Austrittsende dieses Dreschgehäuses achsial angeschlos sene Kammer von derartiger Lange, dass der aus dem Dreschgehäuse austretende Gutstrang durch in der Kammer vor gesehene bewegliche Organe in dünne Schichten ausgebreitet werden kann, die hierauf über in der Kammerwand be findliche Siebe zur Austragung ge langen.
    35. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 20, dadurch ge kennzeichnet, dass die ausser den Schlä gern der Maschine auch die Sehleuder- organe der Trennvorrichtung und die Gebläseflügel tragende Welle hohl aus gebildet ist und lediglieh ausserhalb der Arbeitsräume angeordnete Lagerstellen aufweist.
    36. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass am Auslaufende des Maschinen gehäuses eine Stauscheibe vorgesehen ist. deren Kranzteil eine nach dem Einlauf ende abgebogene Sehrägfläehe bildet.
    37. Maschine nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass an minde stens einer Stelle der Maschine eine quer zur Masehinenachse angeordnete Schräg- fläche vorgesehen ist, zum Zwecke, den Gutstrom abzulenken und dadurch das Absondern von Korn aus dem über gehenden Stroh zu bewirken.
    38. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 37, dadurch gekennzeich net, dass die Sehrägfläche. gegen welche der Gutstrom durch den Eigenwind der Maschine geblasen wird, am Auslauf des Maschinengehäuses angeordnet ist.
    39. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 37, dadurch gekennzeich net, dass bei Verwendung einer Stau scheibe am Auslauf des Arbeitszylinders die Schrägfläche sich im Bereich der Stauscheibe befindet, wobei der nicht mit Schrägfläehe versehene Teil des Ma schinengehäuses eine Wand aufweist. welche von der Gehäusewand ausgeht und einen die Stauscheibe umgebenden Ringspalt in radialer Richtung teilweise abdeckt.
    40. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 15, mit zylin drischem Gehäuseteil, dadurch gekenn zeichnet, dass der vor den niedergehenden Schlagorganen liegende Gehäuseoberteil hinter dem obern Scheitel der Erweite rung mit einer leicht einspringenden Krümmung in den zylindrischen Ge häuseteil übergeht, wobei eine den Ar beitskörper bildende Drehschnase etwas unterhalb der Einlaufstelle des von dem zylindrischen Gehäuseteil und den Schlagorganen gebildeten Ringspaltes angeordnet ist.
    41. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 15, 16 und 40, da durch gekennzeichnet, dass auch im Zer reissteil die erste Messerreihe in gewisser Entfernung unterhalb des Überganges der schwach einfallenden Krümmung in den zylindrischen Gehäuseteil angeordnet ist.
    42. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Scheitel des Gehäuses von einem von vorn nach hinten sich erstreckenden, streifenartigen Wandteil gebildet ist, gegen den sich obere, bewegliche, seitliche Wandteile stützen.
    43. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dal3 an Stelle der Stiftenreihe ein Blechstreifen vorgesehen ist.
    44. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 37, gekennzeichnet durch eine Vorsprünge und Vertiefungen auf weisende, wellenförmige Gestaltung der Schrägfläche, wobei die gegen das an kommende, zu reinigende Gut durch die Vorsprünge geschützten Vertiefungen die sich absondernden Körner aufnehmen und zu besonderen Auslässen ableiten.
    45. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 20, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung zum regelbaren Auslassen des Strohes aus dem Strohraum in das Strohaustrag gebläse.
    46. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspriichen 17 und 20, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung zur Ver legung der Gebläseansaugung vom Zen trum der Ansaugeöffnung nach deren Randgebiet.
    47. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspriichen 17, 20 und 45, gekenn zeichnet durch eine vor dem Gebläse einlauf befindliche, zwecks Änderung des Einlaufquerschnittes verstellbare Kreis- scheibe.
    48. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20 und 45, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse regel bare Einrichtungen zum Einlassen zu sätzlicher Luft aufweist.
    49. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeich net. ! dass ein mit mechanischen Vorrich tungen zur Bewegung von zu reinigen- dem Gut versehenes Körnerputzwerk der art an ein Austraggebläse für das Stroh angeschlossen ist, dass der durch das Putzwerk streichende Wind in das Ge bläse strömt.
    50. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17 und 49, dadurch gekennzeichnet, dass das hinter dem Aus traggebläse befindliche Putzwerk in Längsrichtung der Maschine angeordnet und mit seinem Austrittsende dem Ge bläse zugekehrt ist, wobei Hin-und Her bewegungen der mechanischen Teile in die Längsrichtung der Maschine fallen.
    51. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28, 29 und 30, dadurch gekennzeichnet, daB mindestens zwei Luftaustrittsstellen über die Länge der an beiden Enden mit regelbaren Lufteintrittsstellen versehenen Trennkammer verteilt sind.
    52. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28, 29, 30 und 51, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Leitung vereinigten Luft austrittsstellen mit durch Schieber regel bar verschliessbaren Einlassen für Zu satzluft versehen sind.
    53. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25, 28, 29, 30 und 51, dadurch gekennzeichnet, daB an der der Saugöffnung gegenüber- liegenden Wand der Trennkammer regel bare Einrichtungen zum Einlassen von Frischluft vorgesehen sind.
    54. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 17, 20, 24, 25 und 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurf- schnecke an den den Saugöffnungen gegenüberliegenden Stellen schaufelfrei ist.
    55. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den Enden der umlaufenden Schläger und der Gehäusewand vom Einlaufende der Maschine nach deren Auslaufende an Grösse zunimmt.
    56. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 55, dadurch gekennzeich net, dass der auf der Einlegeseite befind liche Gehäuseteil durch eine abfallende Stufe an ein nicht mit Spielraum an den Schlägerdrehkreis herangezogenes Boden sieb angeschlossen ist, das einen eben flächigen Auflaufteil aufweist.
    57. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 55 und 56, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des im Durchmesser vergrösserten Dresch teils mit einer besonderen Einziehung an die Stufe des im Einlauf-und Dreschteil annähernd in gleicher Breite und Höhe durehlaufenclen Bodensiebes angeschlos- sen ist.
    58. Maschine nach Patentanspruch II, mit Sieben, welche hinter ihrer Ablaufkante eine Absetzung aufweisen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Absetzung aus mindestens einem Vorsprung besteht, iiber welchem sich ein dem Absondern des Kornes dienender, mit einer Horner- sammelstelle verbundener Raum befindet.
    59. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 15 und 55, gekenn zeichnet durch Einrichtungen zur Ände rung des Abstandes des als Dreschnase ausgebildeten Arbeitskörpers von den umlaufenden Schlagorganen.
    60. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüehen 13, 15 und 55, dadurch gekennzeichnet, dass der als Dreschnase ausgebildete Arbeitskörper eine rauhe Arbeitsfläche besitzt.
    61. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 15 und 55, dadurch gekennzeichnet, daB der als Dreschnase ausgebildete Arbeitskörper mit reehen artig angeordneten, bis in die Nähe von breitfläehigen Schlagorganen vorsprin genden Fingern versehen ist.
    62. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 37, dadurch gekennzeich net, dass die vor dem Strohgebläse an geordnete Schrägfläche bei geringer Nei guno lano ausgebildet und zu einer in sich geschlossenen Ringfläche vervoll ständigt ist.
    63. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37 und 62, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil der Ringfläche mit Vorsprüngen und Vertie fungen versehen ist, die mehrere über ein Wellental verteilte Körnerauslässe auf weisen.
    64. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62 und 63. dadurch gekennzeichnet, dass die Körnerauslässe quer zur Laufrichtung des Strohes lie gende Ränder besitzen, von denen ein wärts gerichtete Lappen ausgehen.
    65. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37 und 62, dadurch ge- kennzeichnet, daB die schräge Ringfläche mit einem auf der Welle gelagerten kegelartigen Körper einen Ringkanal bildet.
    66. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspriiehen 37. 62 und 65. dadurch gekennzeichnet, dass im Ringkanal um laufende, verstellbare Förderorgane auf dem kegelförmigen Wörper in Schräg- stellung vorgesehen sind, welche die Laufgeschwindigkeit des Strohes beein flussen.
    67. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62 und 65, dadurch gekennzeichnet, daB im Ringkanal Mittel zur zwangläufigen Bewegung des Strohes über dem als Sieb ausgebildeten Teil der Ringfläche vorgesehen sind.
    68. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62, 65 und 67, da durch gekennzeichnet, daB in dem Ring kanal Führungswände schra. ubenförmig angeordnet sind.
    69. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37 und 62, dadurch ge kennzeichnet, daB zwischen der langen, schwach geneigten Ringfläche und dem Maschinengehäuse ein als Nachbehand- lungsraum dienender, auch im Bodenteil mit groBem Durchmesser versehener Strohraum vorgesehen ist.
    70. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62 und 69, dadurch gekennzeichnet, daB mit umlaufenden Platten Weichmachorgane zusammen arbeiten, die aus mehreren, quer zur Um laufrichtung des Gutes angeordneten Winkelkörpern bestehen, deren Scheitel den Schlägern zugekehrt sind.
    71. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62 und 69, gekenn zeichnet durch mindestens einen in Um fangsrichtung verlaufenden schragwandi- gen Führungskanal an der Gehäusewand des Strohraumes auf mindestens einer Seite der Siebfläche in Verbindung mit Schlägern die nach ihrem freien Ende verjüngt auslaufen.
    72. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62, 69 und 71, da durch gekennzeichnet, daB die Wände des am Boden einen glatten Abfluss der Körner ermöglichenden Führungskanals gegenüberstehende Widerstandskorper aufweisen, wobei letztere gegeneinander versetzt sind.
    73. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62, 69, 71 und d 72. dadurch gekennzeichnet, dass die Füh- rungskanäle an ihrem Einlaufende trich terförmig ausgebildet und mit Einrich- tungen zum Zerkleinern des Strohes ver sehen sind.
    74. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 37, 62, 65 und 69, da durch gekennzeichnet, dass der Ringkanal unter der Saugwir. kung des Gebläses steht und mit dem ihr vorgeschalteten Strohraum an einen unterhalb der Siebe des Dreschteils befindlichen Trograum angeschlossen ist.
    75. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 37 und 62, dadurch gekennzeichnet, daB der von der schwach geneigten Ringfläche eingeschlossene Raum unmittelbar an das Maschinen gehäuse angeschlossen und mit gröBerem Durchmesser als letzteres ausgeführt ist.
    76. Maschine nach Patentanspruch II-und Unteransprüchen 37, 62, 65, 69 und 74, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring kanal mit dem Trograum durch minde stens einen Schlitz in der senkrechten. zwischen Arbeitszylinder und Ringkanal befindlichen Wand in Verbindung steht.
CH158457D 1930-03-11 1931-03-09 Verfahren zum Axialdreschen und Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens. CH158457A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975589C (de) * 1952-12-20 1962-02-01 Ley Hans Geblaesehaeckselmaschine
DE1152845B (de) * 1953-01-20 1963-08-14 Bernhard Twiessel Geblaesehaeckselmaschine
DE1223602B (de) * 1962-09-07 1966-08-25 Massey Ferguson Ltd Axialdreschmaschine, insbesondere Feld-dreschmaschine, zum direkten Anbau an die Dreipunkt-Aufhaengung eines Ackerschleppers

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AT132419B (de) 1933-03-25
FR41821E (fr) 1933-04-21
FR735360A (fr) 1932-11-07

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