Verfahren und Vorrichtung zum Nachweisen von falschen 11Iünzen oder als solche dienenden Scheiben. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und eine Vorrichtung zum Nachweisen falscher Münzen oder als solche dienender Scheiben unter Anwendung eines magneti schen Feldes.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zeich net sich dadurch aus, dass man sich bewe gende Münzen oder Scheiben dem Einfluss eines magnetischen Feldes aussetzt, und da durch je nach dem Material, aus dem die Münzen oder Scheiben bestehen, die Geschwin digkeit ihrer Bewegung verändert und ihre Bahn nach dem Verlassen .des Magnetfeldes bestimmt, um das Herabfallen der Münzen bezw. Scheiben von verschiedenem Material an verschiedenen Stellen zu veranlassen.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienliche Vorrichtung besitzt eine ein Magnet feld schneidende Münzenführung in Verbin dung mit einem in solcher Lage zur Mün- zenführung angeordneten Münzenbehälter, dass nur Münzen von einem bestimmten Material nach dem Verlassen der Führung in densel ben fallen, während andere Münzen oder Scheiben infolge der Wirkung des Magnet feldes an anderen Stellen herabfallen.
Das Verfahren gemäss der Erfindung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, von denen einige anhand der beifolgenden Bei spiele der Vorrichtung darstellenden Zeich nung näher erläutert werden sollen.
Fig. 1 ist ein Aufriss eines ersten Aus führungsbeispiels der Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie .1-A in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schaubild eines der ange wandten Magnete; Fig.4 und 5 sind ein Aufriss und ein Vertikalschnitt nach der Linie B-B, Fig. 4 der Münzführung eines zweiten Beispiels.
Beim Beispiel naeh Fig. 1-3 bezeichnet 1 eine leicht geneigte mit einer Anzahl Huf eisenmagneten 2 versehene Münzenleitrinne aus Messing. Die Enden 3 der Magnetpole sind rechtwinklig umgebogen und in Löcher in den Seitenwänden der Rinne versenkt, so dass die Pule auf die die Rinne passierenden Münzen einzuwirken vermögen. Zwei Magnete stehen mit den ungleichen Polen einander gegenüber, so dass ein magnetisches Feld quer über die Rinne geschaffen wird. Längs der Rinne angeordnete Magnete können mit gleichen oder ungleichen Polen einander zu gekehrt sein. Zu diesem Zwecke sind die Magnete auf jeder Seite der Rinne zueinan der versetzt und abwechselnd nach oben und nach unten gerichtet.
Es ist herausgefunden worden, dass sechs oder mehr versetzt zueinander und auf einer Strecke von 152-178 mm angeordnete Mag netpaare bei einer Neigung der Rinne von ca. 5 % die gewünschte Wirkung ergeben doch können in der Zahl, Anordnung und Dimensionierung der Magnete .Änderungen eintreten.
Es kann auch auf jeder Rinnenseite ein länglicher, massiver Magnet oder eine Reihe kleiner, massiver Magnete verwendet werden.
Die Tiefe der Münzenrinne ist zweckmässig eine solche, dass die Pole 3 der Magnete 2 auf der Höhe der Mitte der die Rinne durch laufenden Münzen liegen. Der Luftspalt zwi schen den gegenüberliegenden Magnetpolen ist vorteilhaft so schmal als möglich, ohne jedoch den freien Durchlauf der Münzen zu hindern.
Unterhalb der Rinne sind drei Münzen trichter angeordnet, von denen die beiden äusseren nach einem ausserhalb der Vorrichtung aufgestellten Becken mit der Bezeichnung "Refüsierte Münzen" führen, während der mittlere Trichter zur Aufnahme richtiger Münzen, zum Beispiel Silbermünzen, nach einem auslösbaren Mechanismus einer Ma schine zur Abgabe von Gegenständen führt.
Eisen- und andere Scheiben von hoch magnetischem Material werden durch einen bekannten Mechanismus gestoppt und aus geworfen, bevor sie zum oben beschriebenen Apparat gelangen: Beim Beispiel nach Fig. 4 und 5 trägt die eine Seite der Münzenrinne Magnete 2 und die andere Seite eine Schiene 4 aus hochmagnetischem Material, wie zum Beispiel Stahl, Eisen etc., so dass ein magnetisches Feld quer über die Münzenrinne gesehaffen wird.
Method and device for the detection of false coins or disks serving as such. The present invention relates to a process and a device for detecting false coins or discs serving as such using a magnetic field.
The method according to the invention is characterized in that moving coins or disks are exposed to the influence of a magnetic field, and as a result, depending on the material from which the coins or disks are made, the speed of their movement changes and their Track after leaving .des magnetic field is determined to prevent the coins from falling. To cause discs of different material in different places.
The device useful for performing this method has a magnetic field cutting coin guide in connection with a coin container arranged in such a position for the coin guide that only coins of a certain material fall into the same after leaving the guide, while other coins or Windows fall down in other places as a result of the effect of the magnetic field.
The method according to the invention can be carried out in various ways, some of which are to be explained in more detail with reference to the accompanying drawing in games of the device.
Fig. 1 is an elevation of a first embodiment of the device; Fig. 2 is a vertical section on the line .1-A in Fig. 1; Fig. 3 is a diagram of one of the applied magnets; Figures 4 and 5 are an elevation and a vertical section on line B-B, Figure 4 of the coin guide of a second example.
In the example near Fig. 1-3, 1 denotes a slightly inclined iron magnet 2 provided with a number of horseshoe-shaped coin guide channel made of brass. The ends 3 of the magnetic poles are bent at right angles and sunk into holes in the side walls of the channel, so that the coil is able to act on the coins passing through the channel. Two magnets face each other with the unequal poles so that a magnetic field is created across the channel. Magnets arranged along the channel can face one another with the same or different poles. For this purpose, the magnets are on each side of the gutter zueinan offset and directed alternately up and down.
It has been found that six or more pairs of magnets arranged offset from one another and over a distance of 152-178 mm produce the desired effect with an inclination of the channel of approx. 5%, but the number, arrangement and dimensioning of the magnets. Changes enter.
An elongated, solid magnet or a series of small, solid magnets can also be used on each side of the gutter.
The depth of the coin channel is expediently such that the poles 3 of the magnets 2 are level with the center of the coins running through the channel. The air gap between tween the opposing magnetic poles is advantageously as narrow as possible, but without hindering the free passage of the coins.
Below the channel, three coin funnels are arranged, of which the two outer ones lead to a pool set up outside the device called "Refused coins", while the middle funnel is used to hold correct coins, for example silver coins, according to a releasable mechanism of a machine leads to the delivery of objects.
Iron and other disks of highly magnetic material are stopped and thrown out by a known mechanism before they reach the apparatus described above: In the example of Figs. 4 and 5, one side of the coin chute carries magnets 2 and the other side a rail 4 Made of highly magnetic material, such as steel, iron, etc., so that a magnetic field is created across the coin channel.