CH158972A - Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden. - Google Patents

Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden.

Info

Publication number
CH158972A
CH158972A CH158972DA CH158972A CH 158972 A CH158972 A CH 158972A CH 158972D A CH158972D A CH 158972DA CH 158972 A CH158972 A CH 158972A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
discharge tube
anode
cathodes
screen
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH158972A publication Critical patent/CH158972A/de

Links

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description


  Zum     Gleichrichten    von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer     Anode     und zwei oder mehreren Kathoden.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ent  ladungsröhre zum Gleichrichten von minde  stens zwei Phasen eines Wechselstromes, die  eine einzige Anode und mindestens zwei Ka  thoden enthält.  



  Es ist bereits bekannt, bei derartigen  Gleichrichtern die Anode plattenartig auszu  bilden und zwischen den Kathoden anzuord  nen, so dass sie     gleichzeitig    als Schirm zwi  schen den Kathoden     dient.    Was das Auf  treten einer Entladung zwischen den     Glüh-          kathoden    anbetrifft, steht diese Bauart auf  gleicher     Linie    mit derjenigen bei     mehrphasi-          gen    Gleichrichtern, bei der zwischen den  Anoden ein Schirm angeordnet ist, der eine  Öffnung aufweist, in der die Glühkathode  angeordnet ist. Diese Öffnung darf nie ganz  abgeschlossen werden, so dass zwischen den  Anoden noch stets eine Entladung auftreten  kann.  



  Bei den     bekannten    Ausführungen von  Gleichrichtern mit mehreren Glühkathoden    bestand auch stets die Möglichkeit, dass zwi  schen den Glühkathoden eine Entladung auf  treten konnte. Die Gefahr dafür war um so  grösser, als beide Glühkathoden Elektronen  aussenden und somit zwischen diesen Elek  troden leicht eine Entladung auftreten kann,  wenn die eine den äussersten negativen und  die andere den äussersten positiven Wert hat.  



  Gemäss der Erfindung wird der Umstand  ausgenutzt, dass, wenn ein     mehrphasiger     Gleichrichter nur eine Anode enthält, ein  Schirm derart angeordnet werden kann. dass       eine    Entladung zwischen den Kathoden ganz  unmöglich gemacht wird. Die Entladungs  röhre gemäss der Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Kathoden durch min  destens einen Schirm vollkommen gegenein  ander abgeschirmt sind. Die Anode kann  zweckmässig mit dem Schirm, der die Katho  den voneinander trennt, ein bauliches Gan  zes bilden. Die Anode kann in diesem Fall  in einer Glaswand angeordnet sein, durch      welche die Entladungsröhre in     ebensoviele     Teile aufgeteilt wird, wie Kathoden vorhan  den sind.

   Es kann aber auch der Schirm  selbst die Anode bilden, und in diesem Fall  kann der Schirm gegebenenfalls mit beson  deren Teilen versehen sein, auf die sich die  Entladung richtet.  



  Die beschriebene Bauart. ist auch beson  ders vorteilhaft bei einem     sogenannten          Glimmlichtgleichrichter,    bei dem die Ent  ladung zwischen kalten Elektroden erfolgt.  Es kann in diesen Fall zweckmässig im mitt  leren Teil des     Glimmlichtgleichrichters    eine  isolierende     Zwischenwand    vorgesehen sein, in  welche die Anode aufgenommen ist, während  die beiden Enden der Röhre mit Metallkap  pen versehen sind, welche die Kathoden dar  stellen.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht drei sche  matische Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes und ein Schaltbild.  



       Fig.    1 stellt eine Entladungsröhre dar,  bei der die Anode in dem Schirm angeordnet  ist, der die Kathoden voneinander trennt;       Fig.    2 zeigt. ein Ausführungsbeispiel, bei  dem der Schirm selbst die Anode bildet;       Fig.    3 stellt einen     Glimmlichtgleichrich-          ter    gemäss der Erfindung dar;       Fig.    4 zeigt die Schaltung für die be  schriebenen Gleichrichter.  



  In     Fig.    1 sind in einer     Entladungsröhre    1  auf der Quetschstelle 2 des Füsschens 3 zwei  Glühkathoden 4 und 5 angeordnet. In der       Mitte        zwischen    den     Glühkathoden    befindet  sich ein Schirm 6 aus isolierendem oder lei  tendem Stoff, in dem eine Anode 7, zum  Beispiel aus Graphit, angeordnet ist. Besteht  der Schirm 6 aus isolierendem Stoff, so. ist  die Anode mit einem besonderen Poldraht 8  versehen, der im dargestellten Ausführungs  beispiel     oben    an der Entladungsröhre bei 9  eingeschmolzen ist.

   Besteht der Schirm aus  leitendem     Stoff    und ist die Anode mit ihm  leitend verbunden, so kann oben oder unten  in die Röhre ein Poldraht eingeschmolzen  und einfach mit dem     Schirra    verbunden wer  den. Es kann ferner die Anode auch isoliert  in einem leitenden Schirm angeordnet sein    und dann sowohl Anode, als auch Schirm mit  einem besonderen Poldraht versehen werden.  



  Bei der dargestellten Ausführungsform  erstreckt sich der Schirm durch den Fuss bis  zum untern Ende der     Entladungsröhre,    so  dass eine vollkommene Abschirmung zwischen  den Kathoden erzielt wird.  



  Um zu verhindern, dass der Poldraht 8  durch die Entladung angegriffen wird, ist er  mit einer isolierenden Bekleidung versehen,  die bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel aus auf den Draht aufgebranntem kera  mischem Stoff<B>10</B> besteht.  



  In     Fig.    2 ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt, bei -dem die Anode durch einen  metallenen Schirm 6 gebildet wird. Es sind       in,    dieser Figur entsprechende Teile mit glei  chen Bezugsziffern wie bei     Fig.    1 bezeichnet.  Die Entladungsröhre hat eine symmetrische  Gestalt, da zwei Füsse 11 und 12 vorhanden  sind, die je eine     Glühkathode    tragen.  



       Fig.    8 stellt einen Gleichrichter mit kal  ten Elektroden dar. Die Entladungsröhre  besteht in diesem Fall aus einer Glasröhre 1,  die mit einer gläsernen Zwischenwand 6 ver  sehen ist, in der eine Anode 7 mit sehr klei  ner Oberfläche angeordnet ist. Die offenen  Enden der Glasröhre sind durch Kappen 13  und 14, zum Beispiel aus Chromeisen, abge  schlossen, die eine grosse Oberfläche haben,  so     dass    sie vorzüglich als Kathode dienen  können. Die Kappen 13 und 14 sind an das  Glas der Entladungsröhre 1     angeschmolzen     und     mit    Poldrähten 15 und 16 versehen. Auf  der Innenseite können sie mit einem elektro  nenemittierenden Belag versehen sein.  



  Die beschriebenen Entladungsröhren kön  nen eine Gasfüllung enthalten, die zum Bei  spiel aus den Edelgasen Argon,     Helium,     Neon oder Krypton besteht, und der gegebe  nenfalls ein anderes Gas, wie     (uecksilber.     zugesetzt sein kann. Bei den in den     Fig.    1  und 2 dargestellten Ausführungsformen wird  als,     Glühkathode    eine sogenannte     Wehnelt-          Kathode    benutzt. Der Schirm zwischen den  Kathoden weist zweckmässig eine kleine Off  nüng auf, durch die Druckausgleich     zwischen         den verschiedenen Teilen der Entladungs  röhre stattfinden kann.

   Besteht der Schirm  aus einer in der Entladungsröhre angeordne  ten Metallplatte, so bleibt in, den meisten  Fällen zwischen dieser Platte und der     Ent-          ladungsröhrenwand    genügend Raum frei,  da in diesem Fall im allgemeinen ein gas  dichter Abschluss nicht vorhanden ist.  



  In     Fig.    4 ist die     Schaltung    derartiger  Gleichrichter angegeben. Die Sekundärwick  lung eines     Transformators    17, der bei 18 an  das Wechselstromnetz angeschlossen werden  kann, weist eine     Mittelanzapfung    auf, die  über die     Anschluss@klemmen    19 für die  Gleichstrombelastung zu der Anode 7 der  Entladungsröhre führt. Die     Glühkathoden    4  und 5 der Entladungsröhre werden mit Hilfe  von     Anzapfungen    gespeist, die sich auf bei  den Seiten nahe an den Enden der Sekundär  wicklung befinden. Der Deutlichkeit halber  sind in diesem Schaltbild alle Hilfsvorrich  tungen, wie Widerstände, Schalter, Ampere  messer usw. fortgelassen.

   Während der einen  Periodenhälfte fliesst der Strom durch den  obern Teil der Sekundärwicklung, über die  Gleichstromklemmen 19 und die Gleichstrom  belastung zu der Anode 7 und von dort über  die Glühkathode 5 zu dem obern Ende .der  Sekundärwicklung des Transformators 17  zurück. Während der zweiten Hälfte der       Wechselstromperiode    fliesst der Strom durch  den untern Teil der Sekundärwicklung, über       -die    Gleichstromklemmen 19, die Anode 7,  die Glühkathode 4 und zu dem untern Ende  der Sekundärwicklung zurück. Die beiden  Hälften der     Wechselstromperiode    durch  fliessen demnach die bei 19 angeschlossene       Gleichstrombelastung    in     gleicher    Richtung.  



  Obgleich die dargestellten Ausführungs  beispiele auf Gleichrichter für einen     zwei-          phasigen    Wechselstrom Bezug nehmen, ist es  ersichtlich, dass, ohne von dem der Erfin-  
EMI0003.0017     
  
    dung <SEP> zugrundeliegenden <SEP> Prinzip <SEP> abzuwei  chen, <SEP> auch <SEP> bei <SEP> Gleichrichtern <SEP> für <SEP> einen <SEP> drei  oder <SEP> mehrphasigen <SEP> Wechselstrom <SEP> eine <SEP> voll  kommene <SEP> Abschirmung <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Glüh  kathoden <SEP> erzielt <SEP> werden <SEP> kann.

Claims (1)

  1. EMI0003.0018 PATENTAN <SEP> SPRUCH <tb> Entladungsröhre <SEP> zum <SEP> G <SEP> leiehrichten <SEP> von <tb> mindestens <SEP> zwei <SEP> Phasen <SEP> eines <SEP> Wechsel stromes, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Anode <SEP> und <SEP> min destens <SEP> zwei <SEP> Kathoden, <SEP> dadurch <SEP> gel@cnii zeichnet, <SEP> -dass <SEP> die <SEP> Kathoden <SEP> durch <SEP> mindestens <tb> einen <SEP> Schirm, <SEP> der <SEP> eine <SEP> Zwischenwand <SEP> in <SEP> der <tb> Entladungsröhre <SEP> bildet, <SEP> gegeneinander <SEP> voll kommen <SEP> abgeschirmt <SEP> sind. <tb> UNTERANSPRüCFIE <tb> 1.
    <SEP> Entladungsröhre <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Anode <tb> mit <SEP> dem <SEP> Schirm, <SEP> der <SEP> die <SEP> Kathoden <SEP> gegen einander <SEP> abschirmt, <SEP> ein <SEP> bauliches <SEP> Ganzes <tb> bildet. <tb> 2. <SEP> Entladungsröhre <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Schirm <tb> durch <SEP> eine <SEP> Glaswand <SEP> gebildet <SEP> wel che <SEP> die <SEP> Entladungsröhre <SEP> in <SEP> ebensoviele <tb> Teile <SEP> teilt, <SEP> wie <SEP> Kathoden <SEP> vorhanden <SEP> sind. <tb> 3. <SEP> Entladungsröhre <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Schirm <tb> selbst <SEP> die <SEP> Anode <SEP> bildet. <tb> 4.
    <SEP> Entladungsröhre <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> mit <SEP> kalten <SEP> Elektroden, <SEP> da;hirch <SEP> 2#ehenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> mittlere <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Riihre <tb> eine <SEP> isolierende <SEP> Zwischenwand <SEP> aufweist, <tb> in <SEP> der <SEP> die <SEP> Anode <SEP> angeordnet <SEP> ist, <SEP> und <SEP> da <SEP> ss <tb> die <SEP> Röhre <SEP> an <SEP> beiden <SEP> Enden <SEP> mit <SEP> Metall kappen <SEP> versehen <SEP> ist, <SEP> welche <SEP> die <SEP> Kathoden <tb> bilden.
CH158972D 1931-01-03 1931-12-12 Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden. CH158972A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158972X 1931-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH158972A true CH158972A (de) 1932-12-15

Family

ID=5680048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH158972D CH158972A (de) 1931-01-03 1931-12-12 Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH158972A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT133059B (de) Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden.
DE665502C (de) Elektrische Entladungsroehre mit Gas- oder Dampffuellung
DE2307192A1 (de) Hochdruckentladungslampe mit einem metallenen durchfuehrungsleiter
DE2160748A1 (de) Reihen-Doppelunterbrecher-Stab-Vakuumschalter
CH158972A (de) Zum Gleichrichten von Wechselstrom dienende Entladungsröhre mit einer Anode und zwei oder mehreren Kathoden.
DE627079C (de) Gasgefuellte Entladungsroehre zum Gleichrichten von Wechselstrom mit einer kleinflaechigen Anode und zwei oder mehreren Kathoden
AT130417B (de) Elektrische Leuchtröhre mit Glühelektroden und eingeschnürter Entladung.
DE675603C (de) Gas- oder dampfgefuellte Doppelweggleichrichterroehre
DE1963625A1 (de) Vakuumschalter
DE1438244A1 (de) UEberspannungsableiter
DE391316C (de) Einrichtung zur unipolaren Hochfrequenzbehandlung
DE758481C (de) Zerlegbare im Gegentakt arbeitende Hochleistungssenderoehre mit ebenen Elektroden, insbesondere Kurzwellenroehre
DE391762C (de) Glimmlichtventilroehre mit selbstaendiger Entladung und Edelgasfuellung
DE616057C (de) Quecksilberschaltroehre, bei der das Ein- und Ausschalten des zu betaetigenden Stromkreises durch Drehen der Schaltroehre um ihre Laengsachse erfolgt
AT145768B (de) Schaltung, die eine gasgefüllte und mit mindestens zwei Anodengruppen versehene Gleichrichterröhre enthält.
DE697904C (de) Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung in einer geschlossenen Huelle
DE879131C (de) Elektrisches Entladungsgefaess
DE500382C (de) Einrichtung zum Schalten von Wechselstromkreisen durch Quecksilberdampfroehren mit Hilfserregung
DE709007C (de) Metalldampfentladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfstromrichter
CH148032A (de) Gasgefüllter Gleichrichter.
DE695765C (de) Anordnung zur Verbesserung der Wirkungsweise von zur Leistungsregelung dienenden Steuergittern bei Gas- oder Dampfentladungsstrecken
DE756382C (de) Gleichrichter fuer hohe Spannungen mit Gas- oder Dampffuellung, insbesondere Hochspannungsquecksilberdampfgleichrichter
DE874045C (de) Elektrische Entladungslampe mit vorheizbaren Gluehelektroden
AT158321B (de) Elektrisches Entladungsgefäß.
DE665503C (de) Unstetig gesteuertes gas- oder dampfgefuelltes Entladungsrohr