CH159268A - Elektrizitätszähler für Vorausbezahlung. - Google Patents

Elektrizitätszähler für Vorausbezahlung.

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CH159268A
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Limited Ferranti
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


      Elelitrizitätszäbler        für        Vorausbezahlung.       Gegenstand der Erfindung ist ein Elek  trizitätszähler für Vorausbezahlung.  



  Bei derartigen Zählern ist es oft erfor  derlich, Schalter von beträchtlichem     Strom-          führungsvermögen    unterzubringen, was Ap  parate mit grosser Masse und grossem Raum  bedarf bedingt.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung be  sitzt der Elektrizitätszähler für Vorausbezah  lung einen verbesserten Schalter, welcher die  oben genannte Fähigkeit besitzt und eine ge  drängte     Konstruktion    gestattet. Dieses Re  sultat wird durch die Verwendung einer       Doppelkniehebelvorrichtung    zum     Einrücken     und     Eingerückthalten    elektrischer Kontakt  flächen unter erheblichem Druck erreicht.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung durch     Fig.    1  im Aufriss bei     entferntem    Deckel;     Fig.        \2     und 3 sind Horizontalschnitte durch das       Zählergehäuse    und den     Münzenbehälter;

          Fig.     4 bis 11 sind Detailansichten verschiedener  Teile der     Vorausbezahlungs-Vorrichtung.       Beim dargestellten Beispiel ist. die Vor  ausbezahlungsvorrichtung über dem Zähler  element und so angeordnet,     dass    die Vorrich  tung im Grundriss in der Hauptsache inner  halb des kleinsten Quadrates hereinkommt,  welches die     Rotorscheibe    60     (Fig.    1) enthält.  



  Der     Münzenbetätiger    erteilt der Platte 1       (Fig.    4) eine horizontale Bewegung. Am  Rahmen befestigte Stifte 2 und 3 und  Schlitze 4 und 5 der Platte 1 geben letzterer  Führung bei der Verschiebung. Ein an der  Platte 1 befestigter Stift 6 betätigt ein  Schaltrad 9 mittelst einer um die     Axe    dieses  Rades     schwenkbaren.    aber in der     Drehricb-          tung    von einer Sonnen- und Planetenbewe  gung freien Schaltklinke B. Die in die Zähne  des Rades 9 eingreifende Klinke 8 schaltet  zwei ineinander greifende Planetenräder 10       (Fig.    5 und 6) des Differentialwerkes in ent  gegengesetzter Uhrzeigerrichtung um 36  per Münze vorwärts.

   Ein Stift 11 auf einer       Planetenradtragscheibe    12 schaltet ein Stern  rad 13 in Uhrzeigerrichtung jeweils um einen  Zahn auf je 10 Münzen. Die, genaue Winkel-           drehung    des Rades 13 wird durch ein  koaxiales Rad 14 überwacht, welches durch  ein Zwischengetriebe mit der Scheibe 12 zu  sammenarbeitet. Am Sternrad 13 ist ein       Schalter-Ausrückstift    15 befestigt. Die An  ordnung eines durch Rad     antreibbaren    Schal  terausrückstiftes ermöglicht das Einwerfen  einer sehr grossen Anzahl, zum Beispiel zirka  100, Münzen, statt der üblichen Zahl von nur  zirka 10, wodurch eine     Vorrichtung    zum Ver  schliessen des     Münzenschlitzes    vermieden  wird.

   Ferner wird gegenüber dem bisherigen  ein wesentlich höherer Grad der Gleichför  migkeit des durch die letzte Münze geliefer  ten Stromes erreicht. Im Moment der Schal  terausrückung     bewegt    der Planetenträger 12  das Sternrad 13 und den     Ausrückstift    15 mit  derselben Geschwindigkeit,     wie    es sich selbst  bewegt.  



  Die Winkelbewegung der Planetenrad  tragscheibe 12 wird durch eine zum Diffe  rentialwerk koaxiale Welle 1,6 auf das Re  gister der     unbenützten        Münzen    übertragen,       wobei    zwischen der Welle 16 und einer wei  teren Welle 17 dieses     Registers    ein geeigne  tes-     Zwischengetriebe    vorgesehen ist. Auf  der     zweiten    Welle 17 ist eine die     Ausrückung     unterstützende Feder 18 vorgesehen, deren  eines Ende am Rahmen     verankert    ist und  deren anderes Ende einen reduzierten Betrag  der     Winkelbewegung    des     Planetenrades    auf  zunehmen vermag.  



  Die Feder 18     vermag    Kraft aufzu  speichern, wenn die     Vorausbezahlungsvor-          richtung    durch jede Münze betätigt wird, wo  durch ein Energievorrat geschaffen wird,  welcher die Kraftleistung, die die     Zählervor-          rieUtung    auf die     Ausrüek-    oder     Anlassvor-          richtung    auszuüben hat, verringert.  



  Ortsfeste Kontakte 19, 20 (Fix. 2 und 7)  sind nebeneinander angeordnet, während eine  Brücke 21 den Spalt zu schliessen vermag.  Eine     C-förmige    Feder 23 ist     bestrebt,    die       Brücke    21 von den fixen Kontakten zu tren  nen, wobei die Ebene der wirksamen Flä  chen der Brücke mit der die wirksamen Flä  chen der fixen Kontakte enthaltenden Ebene  auf den vollen. Betrag, der im     vorliegenden       Beispiel um 0,254 mm     betragenden    Bewe  gung genau parallel bleibt. Es ist vorzu  ziehen, dass beim Schliessen des Schalters  eine sehr kleine Aufwärtsbewegung oder  relative Bewegung zwischen den Kontakt  flächen     stattfindet,    wodurch eine Reinigung  dieser Flächen erreicht wird.

   Dies kann  durch verschiedene Mittel, zum Beispiel  durch Führungen für die Brücke 21 erreicht       werden,    welche letzterer eine kleine seitliche  Bewegung in bezug auf die Kontakte ertei  len, während die     Brücke    parallel zu ihnen  verbleibt. 24 und 25 (Fix. 7) sind die beiden  Arme eines Kniehebels, dessen einer Arm bei       \?6    mit der Brücke 21 und dessen anderer  Arm bei 27 am Rahmen     angelenkt    ist. Ein  zweiter Kniehebel besteht aus den Armen 28  und 29, dessen einer Arm bei 61 mit dem  Mittelgelenk des Kniehebels 24, 25 und des  sen anderer Arm bei 29A mit dem Rahmen  gelenkig verbunden ist. Der obere Arm 28  dieses Kniehebels ist abwärts verlängert, um  den erforderlichen     Anlassdruck    zu vermin  dern.

   Eine wie     beschriebene    Schaltvorrich  tung ist zum     Schalten    von Strömen bis     zti     zirka 100 Amperes als befriedigend befunden  worden.  



  Eine gestreckte Feder 30 (Fix. 4) ist. am  einen     Ende    an der Platte 1 befestigt, während  das freie Federende beim Rücklauf der Platte  auf den um den Zapfen 31 drehbaren Hebel  30A     trifft.    Dieser Hebel besitzt am andern  Ende einen Stift 32, welcher den verlänger  ten Kniehebelarm 28     bewegt,    wobei der  Schalter geschlossen wird und der Arm 28  selbst in eine Rast 33 eines unter     Federdrucl,::          ,stehenden,    um Zapfen 34 drehbaren     Hebels     33A einschnappt.

   Eine zweite und folgende       Münzen    wiederholen die Bewegung der       Platte    1 und des Hebels 30A ohne jede wei  tere Störung des gesperrten     Kniehebelgliedes.     



  Koaxial zum Hebel     30A    aber unabhängig  von ihm drehbar ist ein Kurbelarm 31A  (Fix. 4) angeordnet, dessen Kurbelzapfen     31ss     an der Platte 1 befestigt ist. Die Vor- und       Rückwärtsbewegung    der Platte 1 wird so  durch den     Kurbelarie    31A und die Welle 31      auf     die    Federklinke     85R-(Fig.    2 und 9) über  tragen, deren Stift dem Schaltrad     84A    des       Münzenregisters    eine Winkeldrehung erteilt.

    Diese Drehung     wird    durch die     abgekröpfte     Feder. 35, welche das Rad     34A    nach jeder  Vorwärtsbewegung leicht zurückdreht, genau  überwacht.  



  Koaxial zum Differentialwerk und um  dessen     Axe    37 drehbar, sowie durch eine  Schraube 38 feststellbar, ist ein aus einem  Stück bestehender Rahmen 86     (Fig.    1) an  geordnet. Letzterer trägt eine Welle 39 mit  Rad 40, welches mit der additiven Seite des  Differentialwerkes ständig im Eingriff steht,  und es kann das Rad 40 mit     einem    Rad 41  verschiedener Grösse auf der Preiswechsel  welle in Eingriff gebracht werden. Dieses  Preiswechselgetriebe besitzt einen     mittelst     der Schrauben 48, 44 vom Hauptrahmen weg  nehmbaren, aus einem Stück     bestehenden     Rahmen 42. Das Rad 45 dieses Getriebes  greift in ein Rad des     Zählerregistergetriebes.     



  Der     Münzenbetätiger    ist in einem Ge  häuse 45A     (Fig.    2) untergebracht, welches  von dem die     Zählervorrichtung    enthaltenden  Gehäuse getrennt und an diesem     mittelst     zweier Schrauben 46, 47 befestigt ist. Am  Gehäuse 45A ist ein äusserer Münzeinwurf  48     (Fig.    1) befestigt, während ein innerer  Münzkanal 49     (Fig.    2) um seine     Längsaxe     frei drehbar ist. Der Griffknopf 50 ist zum       innern    Münzkanal koaxial, jedoch frei von  ihm drehbar und mit einem Halbzylinder 51  verbunden.

   Die Münze fällt durch den äussern  Einwurf     in.    den     innern    Münzkanal 49, wo  sie auf den beiden Stiften 61 und 57A auf  ruht. Die obere Fläche der Münze bildet nun  eine Kupplung zwischen dem     Griff-Halb-          zylinder    51 und dem Drehkanal 49,     mit    wel  chem eine Doppelkurve 52     (Fig.    4) verbun  den ist. Bei der Drehung des Griffknopfes  mit dem mit ihm     gekuppelten    Münzkanal um  einen nicht ganz 180   betragenden Winkel  treibt die Kurve 52 einen Stift 53 in das       Zählergehäuse,    wodurch die Platte 1 gerad  linig bewegt wird. Deren Rücklauf besorgt  eine Feder.

   Vor Vollendung der<B>1.80'</B> Dre-         hung        wird    die Münze in den untern Behälter  fallen gelassen und verhindern ein Sperrad  54 und eine Sperrklinke 55 eine Zurück=       drehung    der Kurve 52.  



  Für den Wechsel einer Münzsorte zu  einer andern sind zwei     Operationen    erforder  lich. Ist der     Münzenbetätiger    zum Beispiel  für englische     Penny-Münzen    eingerichtet und  es wird dessen Benützung durch     Schilling-          Münzen    gewünscht, so.

   wird der am äussern  Gehäuse befestigte Einwurf 48     (Fig.    1)  durch Einsetzung eines Stiftes 56 in den Hal  ter 57 verkürzt und wird der Drehkanal  durch Entfernung der Schraube 57A     (Fig.    2)  aus dem besetzten Loch und Einsetzung in  das für Schilling-Münzen bestimmte Loch,  wodurch die wirksame Weite des Schlitzes  vergrössert wird, in seinem     Münzen-Auf-          nahmevermögen    verändert.  



  Der     Münzenbehälter        40A        (Fig.    1) ist un  ter der     Münzenbetätigungs-Vorrichtung    an  geordnet und mittelst eines leichten Druckes  eines bei 42A drehbar gelagerten Kurven  hebels 41A befestigt, wobei die Kurvenfläche  gegen die vorspringende Fläche     43A    des       Münzenbehälters    drückt und ein Vorhänge  schloss das andere Ende des     Kurvenhebels          sichert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrizitätszähler für Vorauszahlung, gekennzeichnet durch einen Schalter mit Kniehebelvorrichtung, durch welche die be weglichen und ortsfesten Kontaktflächen des Schalters mit erheblichem Druck in Eingriff gebracht werden können, um den Schalter zu schliessen, und durch eine weitere Kniehebel vorrichtung, welche durch eine verhältnis mässig kleine Auslösekraft die Kontaktflächeij zwecks Offnung des Schalters voneinander zu bewegen vermag. ÜNTERANSPRÜ C11E 1. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Off- nungsweg des Schalters nur zirka 0,254 mm beträgt. ?. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die zusam menwirkenden gontaktfläcben während ihrer ganzen Bewegung in Parallellage zueinander gehalten werden. 3. Elektrizitätszähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Kontaktflächen durch einen Kniehebel betätigt wird, welcher seinerseits durch einen zweiten Kniehebel betätigbar ist, wobei der letztere einen zum Schliessen des Schalters beweglichen und feststell baren und zum Öffnen des Schalters aus rückbaren Teil besitzt.
    Elektrizitätszähler nach Unteransprüchen 9 und 3., dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Schaltermechanismus derart an geordnet ist, dass er im Grundriss in der Hauptsache innerhalb des kleinsten, den Rotor des Motors enthaltenden Quadrates liegt. 5.
    Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Feder, in wel cher während der Funktion der Münzen- Betätigungsvorrichtung Energie aufge speichert werden kann, welche Energie zur Entlastung der Kraft benutzt wird, welche vom Zählermechanismus zum Auslösen bezw. Anlassen des Schalters aufzubringen ist.
    h. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine auf der Aussenseite des Zählergehäuses ange brachte Münzenkammer, eine mit der letzteren kombinierte Vorausbezahlungs vorrichtung und Mittel zur Bewegungs übertragung zur Vorrichtung zum Schliessen des Schalters. _ i. Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel, welche einen Wechsel der Münzen ermöglichen. B.
    Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, mit Sonnen- und Planetenrad-Differen- tialmechanismus., dadurch gekennzeich net, dass der Planetenradträger in ein Rad eingreift, welches einen Schalter-Anlass- stift trägt. 9. Elektrizitätszähler nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das trei bende Rad das getriebene Rad absatz weise antreibt, wodurch das Münzenauf- speicherungsvermögen des Zählers ver grössert wird, ohne die Grösse der Bewe gung der Schalter-Ausrückmittel zu be einflussen. 10.
    Elektrizitätszähler nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf die Zeichnung be schrieben.
CH159268D 1931-10-01 1931-10-01 Elektrizitätszähler für Vorausbezahlung. CH159268A (de)

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