DE540670C - Elektromagnetische Umschaltvorrichtung fuer Wechselzifferblaetter - Google Patents

Elektromagnetische Umschaltvorrichtung fuer Wechselzifferblaetter

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DE540670C
DE540670C DEB150669D DEB0150669D DE540670C DE 540670 C DE540670 C DE 540670C DE B150669 D DEB150669 D DE B150669D DE B0150669 D DEB0150669 D DE B0150669D DE 540670 C DE540670 C DE 540670C
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00—Indicating the time by visual means
    • G04B19/06—Dials
    • G04B19/16—Shiftable dials, e.g. indicating alternately from 1 to 12 and from 13 to 24
    • G04B19/163—Shiftable dials, e.g. indicating alternately from 1 to 12 and from 13 to 24 numbers which are visible alternately from 1 to 12 and from 13 to 24 on the same dial G04B19/085

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Elektromagnetische Umschaltvorrichtung für Wechselzifferblätter Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Umschaltvorrichtung für Wechselzifferblätter derjenigen Art, bei welcher der Stundenzeiger nach jedem Umlauf Kontakte berührt, die den Stromkreis abwechselnd über zwei Magnete zwecks Verstellens der Ziffernscheibe steuern. Von dem Bekannten unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung fortschrittlich durch die besondere Bauart der Umschaltvorrichtung insofern, als eine mit , einem Zahnsegment der Ziffernscheibe in Eingriff stehende Zahnstange in den beiden Elektromagneten verschiebbar gelagert ist und die Zahnstange mit zwei an federnden Zungen befestigten Kontakten zusammen so eingestellt wird, daß in den Endstellungen der Stange der eine Kontakt von dem Zeiger berührt und der andere Kontakt genügend weit vom Zeiger weggehalten wird. Ein weiteres hervorstechendes Merkmal ist darin zu erblicken, daß bei Verstellen der Zahnstange gleichzeitig ein Schalthebel mitgezogen und durch diesen die eine der beiden federnden. Zungen beiseite gedrückt wird, und ferner darin, daß der Schalthebel durch einen federnden Haken mitgezogen und der letztere durch eine am Hebel selbst befestigte und vom Zeiger geschaltete Auslösevorrichtung wieder abgestreift wird, worauf unter Zurückfedern des Hebels der Haken während der nächsten, entgegengesetzt gerichteten Schaltbewegung wieder in denselben einschnappt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. r die elektromagnetische Schaltvorrichtung in der Einstellung kurz vor dem Umschalten iii Richtung der Pfeilstriche, Abb.2 die Schaltvorrichtung in der Einstellung sofort nach erfolgter Umschaltung bei nach links gezogener Zahnstange, Abb.3 die Vorrichtung in der Einstellung kurz vor dem Umschalten in Richtung des Pfeilstriches, Abb. ¢ die Schaltvorrichtung in der Einstellung kurz nach erfolgter Umschaltung bei nach rechts gezogener Zahnstange, Abb.5 die Deckscheibe des Zifferblattes, Abb. 6 das Zifferblatt, Abb. 7 und 8 den Stundenzeiger. Zwischen dem Zifferblatt und dem Uhrwerk sind zu beiden Seiten der Zeigerachse die Elektromagnete i und 2 angeordnet, die in beliebiger Weise am Uhrwerkgestell festgeschraubt sein können. In den Magneten ist die Zahnstange 3 .eingelagert, so daß sich dieselbe nach beiden Seiten in horizontaler Richtung verschieben läßt. Auf der Stange 3 sind zwei gleichzeitig ,als Anschlag dienende und aus Isoliermaterial bestehende Kontakthalter q. befestigt, die abwechselnd bei Verschieben der Stange 3 gegen die Magnete anzuliegen kommen, wobei die Stange .ein freies Bewegungsspiel von einigen Millimetern hat. An den Haltern .1 sind oben die ebenfalls aus Isoliermaterial bestehenden, nach innen gerichteten Federzungen 5 vorgesehen, an deren Enden die Kontakte 6 sich -befinden. Lber den Kontakten 6 ist am Uhrwerkrahmen der kleine federnde Schaltknopf 7 in der Büchse 8 isolierr untergebracht. Dieser Schalter wird erst bei Niederdrücken mit dem Uhrwerkrahmen stromleitend verbunden. Bei wechselweiser Verbindung der beiden Kona te 6 mit 'dem Schaltknopf 7, der gleichzeitig t 'k nach innen stehen muß, werden die Magnete wechselweise in den Stromkreis der Batterieei 9 eingeschlossen und dadurch die Zahnstange 3 hin und her geschoben.
  • Durch die Zahnstange wird aber gleichzeitig die Zifferscheibe io in kurzen Wegabschnitten nach rechts und nach links gedreht. Zu diesem Zweck ist auf der Rückseite der Scheibe io das Zahnsegment i i befestigt, mit welchem die Stange 3 in Zahneingriff steht. Auf der Zifferscheibe ist ein Zahlenkranz angebracht, der die schwarzen Ziffern i bis 12 und zwischen diesen liegend die roten Ziffern 13 bis 24 umfaßt. Der Abstand von :Mitte Zahl zu Mitte Zahl entspricht also einem Winkelabstand von 15°. Unmittelbar über der Zifferscheibe io befindet sich dis z. B. auf dem Gehäuseboden 14 befestigte Deckscheibe 12, die mit zwölf genau zu den Ziffern passenden Fensterch2n 13 versehen ist. Wird nun die Zifferscheibe nach rechts eingestellt, so erscheinen die schwarzen Ziffern: i bis 12 in den Fensterchen; wird dagegen, die Scheibe i o nach links gedreht (Abb. i), so treten die roten Zahlen 13 bis 24 hervor. Das Umstellen des Zifferblattes: erfolgt periodisch, und zwar genau um die Mittags- und die Mitternachtsstunde, sobald sich also der Stundenzeiger in der oberen Vertikalstellung befindet. Hierzu dient die nachfolgend beschriebene Schalteinrichtung: An dem unterhalb der Stange 3 befindlichen Gelenkbolzen 16 ist der Schalthebel 17 gelagert, der nach oben über die Federzunge 5' hinausragt und in Höhe des Zahnsegmentes nach außengebogen ist. Der Hebel 17 ist in den federnden Haken 18 eingehakt, welcher auf dem linken Kontakthalter 4. mittels der Schraube i9 befestigt ist. Gleichzeitig wird der Hebel 17 durch die oben angehängte Zugfeder 2o nach rechts gehalten. Die Feder 2o kann mit dem äußeren Ende an einer beliebigen Stelle, z. B. an dem Winkelblech 21, festgemacht sein. An dem Hebel ist die Stoßnase 15 angebracht, die in der Ruhestellung des Hebels lose gegen die rechte Federzunge 5' anliegt.
  • Um die äußere Hebelstellung genau zu begrenzen, ist die kleine Anschlagschraube 22 angeordnet, sei es z. B. auf der Rückseite der Zifferscheibe oder am Uhrwerkrahmen. An dem Hebel 17 ist ferner der .annähernd vertikal verschiebbare Stift 23 vorgesehen und so mit dem kleinen Auslösehebe124 verbunden, daß durch Herunterdrücken des linken Hebelteils der Stift nach oben bewegt und durch diesen hierbei der Federhaken 18 von dem Schalthebel 17 abgestoßen wird. Auf dem Stift 23 befindet sich die Druckfeder 25, durch die der Stift nach unten zurückgeschoben wird.
  • Auf der anderen Seite des Zahnsegmentes i i ist der kleine Winkelhebel 26 gelagert, dessen äußerer Hebelteil von dem an der linken Federzange 5 befindlichen Nocken 2; erfaßt und durch die anliegende F:d#-r 28 in einer bestimmten Lage gehalten wird.
  • Der Kontaktschluß zwischen den Kontakten 6 und dem Schaltknopf 7 wird durch den Zeiger 29 vermittelt, der zu diesem Zweck an der Nabe eine Schaltnase 30 trägt und außerdem auf der unteren Seite der Zeigerspitze mit einer breiten und stumpfen Nase 31 versehen ist, welch letztere jedoch .auf der einen Hälfte aus hartem Isoli,- rmaterial besteht.
  • Die Befestigung des Zeigers erfolgt in der Weise, daß sich die Schaltnase 30 ungehindert vor dem Zahnsegment i i vorbeischieben und gegen den Auslöseh:ehe124 sowie gegen den Winkelhebel 26 anschlagen kann. Die Zeigerachsen ragen in eine entsprechende Bohrung des Segmentes i i hinein. Der Zeiger ist vollständig isoliert auf der Zeigerachse befestigt, und zu diesem Zweck ist in die Zeigernabe die aus Fiber oder ähnlichem Material bestehende Büchse 32 eingepreßt.
  • Der Vorgang des Schaltens geht wie folgt vor sich: Die Vorrichtung sei gemäß Abb. i eingestellt.
  • Sobald der Zeiger in die obere Stellung gelangt, wird durch die Zeigernase 3o der Kontakt 6 berührt und durch die Nase 3i der Schaltknopf 7 heruntergedrückt. Der Stromkreis wird also durch den Zeiger geschlossen, der Magnet i gleichzeitig erregt und die Stange 3 nach links geschoben. Gleichzeitig wird der Schalthebel i 7 durch den Haken 18 mitgenommen, wobei die rechte Federzunge 5' hochgedrückt und der Kontakt 6' von der Nase 3o weggehalten wird (Abb.2). Auf der weiteren Umdrehung des Zeigers stößt die Nase 30 gegen den Auslösehebe124 an, drückt diesen beiseite und trennt dadurch ;den ;Hal-,en 18 vom ;Schalthebel 17 ab, so daß dieser letztere durch die Feder 2o nach rechts zurückgezogen und zum Anschlag gegen die Schraube 22 gebracht wird.
  • Durch das Zurückgleiten des Hebels kommt auch die Federzunge 5' mit dem Kontakt 6' wieder in die Kontaktlage (Abb.3).
  • Die Zeigernase 3o drückt alsdann gegen den Winkelhebel 26, der jedoch vorerst frei liegt; dann streift aber die Nase den anderen Kontakt 6 an, und die Stange 3 wird durch den Magneten 2 nach rechts gezogen. Der Winkelhebel --6 wird hierbei durch den Nocken 27 der Federzunge 5 erfaßt und nach rechts gedreht, und hierdurch wird auch die Zunge 5 selbst hochgedrückt bzw. der Kontakt 6 von der Zeigernase abgerückt (Abb. 4.). Auch wird der Haken 18 nach rechts mitgeführt, bis dieser in den Schalthebel 17 einschnappt.
  • Die Zeigernase 3o gleitet alsdann an dem kleinen Hebel 24 vorbei und stößt dann .gegen den Winkelhebel 26 an und drückt dessen oberen Hebelarm nach links unter dem Kokken 27 hervor. Die Federzunge 5 gelangt dadurch in die Kontaktstellung zurück (Abb. i). Die Nase 3o streift nunmehr den Kontakt 6, und die Stange 3 wird wieder nach links gemäß Abb.2 geschoben und der Schalthebel 17 mitgezogen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetische Umschaltvorrichtung für Wechselzifferblätter, bei welcher der Stundenzeiger nach jedem Umlauf Kontakte berührt, die den Stromkreis abwechselnd über zwei Magnete zwecks Verstellens der Ziffernscheibe steuern, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit :einem Zahnsegment (i i) der Ziffernscheibe (i o) in Eingriff stehende Zahnstange (3) in den beiden Elektromagneten (1, 2) verschiebbar gelagert ist und die Zahnstange mit zwei an federnden Zungen (5, 5') befestigten Kontakten (6, 6') zusammen so eingestellt wird, daß in den Endstellungen der Stange der eine Kontakt von dem Zeiger berührt und der andere Kontakt genügend weit vom Zeiger weggehalten wird.
  2. 2. Ausführungsforen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verstellen der Stange (3) gleichzeitig ein Schalthebel (17, 26) mitgezogen und durch diesen die eine Federzunge (5, 5') beiseite gedrückt wird.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (17) durch .einen federnden Haken (18) mitgezogen und der letztere durch :eine am Hebel selbst befestigte und vom Zeiger geschaltete Auslösevorrichtung (23, 2¢) wieder abgestreift wird, worauf unter Zurückfedern des Hebels der Haken während der nächsten entgegengesetzten Schaltbewegung wieder in denselben einschnappt.
DEB150669D 1931-06-24 1931-06-24 Elektromagnetische Umschaltvorrichtung fuer Wechselzifferblaetter Expired DE540670C (de)

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