CH159296A - Verfahren zur Herstellung von Octadecylenglykol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Octadecylenglykol.

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CH159296A
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octadecylene glycol
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H Th Boehme Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Octadecylenglykol.       Es ist bekannt, dass man durch Einwir  kung von     Wasserstoff    bei Gegenwart von  Katalysatoren auf     Karbonsäureester    die ent  sprechenden Alkohole darstellen kann. Da  gegen ist es bisher nicht gelungen, Karbon  säuren als solche mit     Wasserstoff    bei Gegen  wart von Katalysatoren direkt zu Alkoholen  zu reduzieren.  



  Es wurde nun gefunden, dass diese direkte  Umwandlung bei     Ricinolsäure    glatt gelingt,  wenn man ein Ausgangsmaterial verwendet,  welches völlig frei von     Alterungsprodukten     ist, wie man es zum Beispiel erhält, wenn  man die Säure kurz vor Ausführung der  Reduktion aus dem     Glyzerid    abspaltet.  



  Das nachfolgende Ausführungsbeispiel zeigt,  wie das Verfahren vorteilhaft durchgeführt  werden kann.  



  <I>Beispiel:</I>  160     gr        Ricinolsäure,    die frei von Alte  rungsprodukten ist, werden mit 16     gr    eines  nach     untenstehender    Vorschrift hergestellten         Kupferkatalysators    gemischt und in einen       Schüttel-    oder     Rührautoklaven    gebracht. Hier  auf wird     Wasserstoff        eingepresst    und ange  heizt. Der Reaktionsdruck beträgt 260 atü.;  die Reaktionstemperatur 310-325   C. Die  Reaktionsdauer etwa 2 Stunden.

   Nach dieser  Zeit ist die     Ricinolsäure        nahzu    quantitativ  in das bereits     bekannte        Octadecylenglykol     umgewandelt. Nach Abtrennung des     Kataly-          sators    kann der Alkohol direkt ohne weitere  Reinigung zu technischen Zwecken, beispiels  weise als Ausgangsmaterial für die     Sulfonie-          rung,    Verwendung finden.  



  Der in diesem Beispiel verwendete Kata  lysator kann auf folgende Weise hergestellt  werden.  



  Kupferacetat wird in Wasser gelöst und  in die Lösung die entsprechende Menge     Kie-          selgur    eingerührt. Dann fällt man durch einen  Überschuss von     Sodalösung    das Kupfer in  Form von Kupferkarbonat aus, wäscht sehr  sorgfältig aus, trocknet das Produkt und ver  reibt es fein. Hierauf reduziert man das           Kupferkarbonat    durch Erhitzen im Wasser  stoffstrom bei     l90-200    0 C.

   Die Mengenver  hältnisse werden so gewählt, dass der fertige       Katalysator        etwa        15%        metallisches        Kupfer          und        etwa        85%        Kieselgur        enthält.     



  Man kann auch das auf     Kieselgur    nieder  geschlagene getrocknete und fein verriebene  Kupferkarbonat direkt ohne vorherige Reduk  tion verwenden, da es dabei selbst reduziert  wird.  



  Gegenüber dem bekannten Reduktions  verfahren unter Verwendung von     Carbonsäure-          alkylester    als Ausgangsmaterial arbeitet das  vorliegende Verfahren wesentlich einfacher    und bedeutet daher einen namhaften tech  nischen Fortschritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von Octade- cylenglykol, dadurch gekennzeichnet, dass man Ricinolsäure, welche völlig frei von Al terungsprodukten ist, der Einwirkung von Wasserstoff bei erhöhtem Druck und erhöh ter Temperatur bei Gegenwart eines Hydrie- rungskatalysators unterwirft.
CH159296D 1930-07-18 1931-05-22 Verfahren zur Herstellung von Octadecylenglykol. CH159296A (de)

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