CH159295A - Verfahren zur Herstellung von Octadecylalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Octadecylalkohol.

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CH159295A
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octadecyl alcohol
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Aktiengesellschaft H Th Boehme
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H Th Boehme Ag
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      Verfaluen    zur Herstellung von      etadecylalkohol.       Es ist bekannt, dass man     durch    Einwir  kung von Wasserstoff bei Gegenwart von  Katalysatoren auf     Karbonsäureester    die  entsprechenden Alkohole darstellen     kann.     Dagegen ist es bisher nicht gelungen, gar  bonsäuren als solche mit Wasserstoff bei  Gegenwart von Katalysatoren direkt zu  Alkoholen zu     reduzieren.     



  Es wurde nun gefunden,     dass    diese direkte  Umwandlung bei Ölsäure glatt gelingt, wenn  man ein Ausgangsmaterial verwendet, wel  ches völlig frei von     Alterungsprodukten    ist,  wie man es zum Beispiel -erhält,     wenn    man  die Säure kurz vor Ausführung der Reduk  tion aus dem     Glyzerid    abspaltet.  



  Das folgende     Ausführungsbeispiel    zeigt  wie das Verfahren vorteilhaft durchgeführt  werden kann.  



  <I>Beispiel:</I>  160     gr    Ölsäure, die frei von     Alterungspro-          dukten    ist, werden mit 16     gr    eines nach       untenstehender    Vorschrift hergestellten       Kupferkatalysators        gemischt    und     in    einen         Schüttel-    oder     Rührautoklaven    gebracht.  Hierauf wird Wasserstoff     eingepresst    und an  geheizt. Der Reaktionsdruck beträgt. 2:6i1  atü., die Reaktionstemperatur 310 bis 325   C.  Die Reaktionsdauer     etwa    zwei Stunden.

   Nach  dieser Zeit ist die Ölsäure nahezu quantitativ  in den bereits bekannten     Octadecylalkohol     umgewandelt. Nach Abtrennung des     Kata-          lysators    kann der Alkohol direkt ohne wei  tere Reinigung zu technischen Zwecken, bei  spielsweise als Ausgangsmaterial für die     Sul-          fonierung,    Verwendung finden.  



  Der in diesem Beispiel verwendete Kata  lysator kann auf folgende Weise hergestellt  werden.  



  Kupferacetat wird in Wasser gelöst und  in die Lösung die entsprechende Menge     Kie-          selgur    eingerührt. Dann fällt man durch  einen Überschuss von     Sodalösung    das Kupfer  in Form von Kupferkarbonat aus, wäscht  sehr sorgfältig aus. trocknet. das Produkt  und verreibt es fein. Hierauf reduziert man  das Kupferkarbonat durch Erhitzen im Was-           serstoffstrom    bei 190 bis 200   C. Die Men  genverhältnisse     werden    so gewählt, dass der  fertige Katalysator     etwa    15 % metallisches  Kupfer und etwa 85 %     Kieselgur    enthält.  



  Man     kann    auch das auf     7EV.eselgur    nieder  geschlagene getrocknete und fein verriebene       I#,'upferkarbonat    direkt ohne vorherige Re  duktion verwenden, da es dabei selbst redu  ziert wird. .  



  Gegenüber dem bekannten Reduktions  verfahren     unter        Verwendung    von Karbon  säure-Alkylester als Ausgangsmaterial arbei  tet das vorliegende Verfahren wesentlich ein-         facher    und bedeutet daher einen namhaften  technischen     Fortschritt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Octade- cylalkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Ölsäure, welche völlig frei von Alterungs- produkten ist, der Einwirkung von Wasser stoff bei erhöhtem Druck und erhöhter Tem peratur bei Gegenwart eines Hydrierungs- katalysators unterwirft.
CH159295D 1930-07-18 1931-05-22 Verfahren zur Herstellung von Octadecylalkohol. CH159295A (de)

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