CH159401A - Filter, insbesondere für Brennstoffe. - Google Patents
Filter, insbesondere für Brennstoffe.Info
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Description
Filter, insbesondere für Brennstoffe. Die Erfindung bezieht sich auf ein Fil ter für Flüssigkeiten, insbesondere Brenn stoffe, welches konzentrisch ineinander- gesteckte, zylindrische Filtereinsätze auf weist, die auf ihrem ganzen Umfang flüssig keitsdurchlässig sind. Das Filter ist dadurch gekennzeichnet, dass der zuerst beaufschlagte Filtereinsatz ein Metall-Grobsieb und der zu letzt beaufschlagte Filtereinsatz ein die fei nen Schmutzteilchen zurückhaltendes, aus einem Gewebe bestehendes Feinfilter ist.
Gegenüber den bekannten Filtern zeichnet sich das Filter gemäss der vorliegenden Er findung insbesondere durch Einfachheit in der Herstellung, Billigkeit und Zuverlässig keit im Betrieb, sowie leichte und schnelle Reinigungsmöglichkeit der Filtereinsätze aus.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 einen Längsschnitt durch das Fil ter, Fig. 2 einen zweiten radialen Schnitt durch den Deckel -des Filters, Fig. 3 das Grob- und Feinfilter ausein ander gezogen, Fig. 4 das Feinfilter allein im Aufriss, so lange das Filtergewebe noch nicht fest gebunden ist, Fig. 5 das Feinfilter in diesem Zustand in Draufsicht.
Das Filter ist eingeschlossen in ein zy lindrisches Gehäuse 1, dessen Deckel 2 gegen das Gehäuse gespannt wird .durch einen mit dem Gehäuseboden verschraubten Stehbolzen 3 und eine im Deckel 2 gelagerte Knebel mutter 4. In den so gebildeten geschlossenen Behälter tritt die zu reinigende Flüssigkeit durch eine Zuleitung 5 und aus durch die Ableitung 6. Über den Stehbolzen 3 ist das Grobfilter gestülpt, bestehend aus einer Blechbüchse 7 mit aufgesetztem, leicht ab nehmbarem Deckel B.
Der Mantel der Büchse ist auf seinem ganzen Umfang durch Her ausdrücken von kleinen Taschen durchlocht; der Deckel hat eine grosse zentrale Bohrung, in welche ein ringförmiger Ansatz des Ge häusedeckels 2 hineinragt.
Konzentrisch in der gelochten Blech büchse 7 sitzt ein Gewebefilter. Den Trag rahmen für das Gewebe bildet ein aus der Bodenplatte 11, den Stehbolzen 9 und der Deckplatte 10 zusammengenieteter Käfig. Er ist mit - einem Gewebe 12 aus geeignetem Stoff überzogen, das in Form einer Kreis scheibe geschnitten ist und in folgender Weise aufgebracht wird. Die gelochte Mitte der Scheibe wird durch eine Verschraubiuig 13 in der Mitte der Bodenplatte 11 des Käfigs festgehalten.
Dann wird der Umfang der Gewebescheibe hochgeschlagen, wobei ei sich in unten beginnenden und nach oben immer breiter werdenden Falten überein andergelegt (siehe Fig. 3); schliesslich wird dieses Faltenbündel und die flaschenhals- förmige Mitte der Deckplatte 10 des Käfigs festgebunden und das ganze Stück in die Blechbüchse 7 und auf diese dann der Deckel 8 gesetzt. Der ringförmige Ansatz des Ge häusedeckels 2 ragt auch in den Flaschenhals der Deckplatte 10 hinein. Die Weite des Flaschenhalses stimmt überein mit dem Durchmesser der Bohrung im Deckel B.
Der Aussendurchmesser des Ansatzes am Ge häusedeckel ist so gewählt, dass der Ansatz passend in die Bohrung des Deckels 8 und in den Bleichweiten Hals .der Deckplatte 10 hineinsticht, wodurch die Filtereinsätze gegen seitliche Bewegungen im Behälter ge sichert sind. Zwischen den Boden der Blech büchse 7 und den Boden des Gehäuses 1 ist um den Stehbolzen 3 eine Schraubenfeder 14 gelegt, welche das Blechgehäuse 7, 8 gegen den Deckel 2 spannt.
Der zentrale ringförmige Ansatz des Deckels 2 umschliesst eine Kammer 15; in diese mündet am obersten Punkt eine Quer bohrung, die durch eine Knebelschraube 16 verschlossen ist; die Schraube ist im Ge windeteil bis an den Kopf der Länge nach zentral durchbohrt, und an diese Längs bohrung schliesst unter dem Schraubenkopf ein Querloch an. Das so gebildete Filter wird von der zu reinigenden Flüssigkeit im Sinn der ein gezeichneten Pfeile durchflossen. Dabei wer den grössere Verunreinigungen schon an den Löchern der Blechbüchse 7 an deren Aussen seite zurückgehalten, so dass diese als Grob filter wirkt.
Die abgeschiedenen Teile sin ken zwischen der Wand der Blechbüchse 7 und der Wand des Gehäuses 1 nach unten und sammeln sich im Bodenraum des Ge häuses 1.
Die von der Blechbüchse 7 nicht zurück gehaltenen feineren Verunreinigungen wer den von dem Gewebe 12 aufgefangen, wel ches :demnach als Feinfilter wirkt, und sin ken zwischen der Aussenseite des Gewebes und der Innenseite der Büchsenwand 7 nach unten, wo sie sich am Boden des Grobfilters 7, 8 sammeln können.
Die innerhalb des Filters sich ab scheidende Luft kann sich in .der Kammer 15 des Deckels 2 sammeln und von hier durch die Bohrungen der Knebelschraube 16 entweichen, wenn diese gelüftet wird.
Wie ohne weiteres ersichtlich, kann das ganze Filter leicht und bequem auseinander genommen und wieder zusammengesetzt wer den, weil die Verschraubung des Stehbolzens 3 mit der Knebelmutter 4 die einzige Ver- bindung sämtlicher Teile bildet. Nach Lösen dieser Verbindung kann das Gehäuse 1 samt Grob- und Feinfilter weggezogen werden; dann kann aus :dem Gehäuse ,das Grobfilter und aus diesem wieder nach Abziehen des Deckels 8 von der Büchse 7 das Feinfilter herausgenommen werden. Die im Bodenraum des Gehäuses 1 lagernden groben und die im Bodenraum der Büchse 7 lagernden feinen Verunreinigungen können darauf leicht her ausgewaschen werden.
Auch die in den Po rendes Filtergewebes 12 noch haftenden fei nen Teilchen können leicht und sehr gründ lich durch einen in :die Halsöffnung des Feinfilters gerichteten Wasserstrahl heraus gespült werden, weil dieser Strahl in um gekehrter Richtung wie der Strom der Filterflüssigkeit fliesst und die in den. Ge- webeporen eingekeilten Teilchen heraus drückt.
Das Gewebe lässt sich nach Lösen der Verschraubung 13 und des Schnurbundes am Hals der Deckplatte 10 ebenfalls leicht ersetzen; die einzig nötigen Hilfsmittel da für sind ein Schraubenschlüssel und etwas Schnur.
Schliesslich kann man ein Filter der vor liegenden Bauart ohne jede bauliche Ände rung entweder nur als Grobfilter benutzen, indem man das Feinfilter herausnimmt, oder nur als Feinfilter, indem man das Grobfilter entfernt; im zweiten Fall wird das Fein filter durch die Feder 14 gegen den Deckel gepresst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Filter für Flüssigkeiten, insbesondere Brennstoffe mit konzentrisch ineinander gesteckten, zylindrischen Filtereinsätzen, die auf ihrem ganzen Umfang flüssigkeitsdurch lässig sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zuerst beaufschlagte Filtereinsatz ein He tall-Grobfilter und der zuletzt beaufschlagte Filtereinsatz ein aus einem Gewebe be stehendes Feinfilter ist. U NTERANSPRüCHE 1. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Feinfilter in das Grobfilter hineingesteckt ist. 2. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Grobfilter aus einem Blechtopf mit durchlässiger Man telfläche besteht.3. Filter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filteröffnungen im Blechtopf durch Eindrücken von taschenartigen Lappen gebildet sind. 4. Filter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein das offene Blechtopf ende verschliessender Deckel sich so auf das Feinfilter legt, dass dieses minde stens gegen Achsialbewegungen gesichert ist. 5.Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, wobei die Filtereinsätze in einen besonderen Behälter eingesetzt sind, der durch einen Deckel verschlos sen ist, dadurch ekennzeichnet, dass der Deckel des das' .Grobfilter bildenden Blechtopfes und die darunter liegende Wand des Feinfilters je eine überein stimmende Öffnung besitzen, die beide einen auf der Innenseite des Deckels des Behälters vorgesehenen Ansatz passend umschliessen, so dass die Filtereinsätze gegen seitliche Bewegungen im Behälter gesichert sind. 6.Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz des Behälterdeckels zu einem Sammelraum für die im Filter sich abscheidende Luft ausgehöhlt ist, wo bei die vom Sammelraum ausgehende, verschliessbare Luftabführöffnung an höherer Stelle als die Auslassöffnung für die gereinigte Flüssigkeit angeordnet ist. 7.Filter nach Patentanspruch, wobei die Filtereinsätze in einen durch einen Deckel verschliessbaren Behälter ein gesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Behälter und sein Deckel durch einen den Filter in der Mittelachse durchsetzenden Schraubbolzen zusam mengehalten -werden, der gleichzeitig die Filtereinsätze zwischen dem Boden und Deckel des Behälters hält. B. Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinsätze gemeinsam durch eine am Boden des äussern Filtereinsatzes angreifende Feder gegen den Deckel des Behälters gedrückt werden. 9.Filter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, dass das,dem Boden des Behälters zugekehrte Ende des Schraubbolzens in einer nach aussen geschlossenen, mit dem besagten Boden fest verbundenen Mutter ein geschraubt ist, die derart nach aussen abgedichtet ist, dass beim Lösen des Schraubbolzens keine im Behälter be findliche Filterflüssigkeit durch @dessen Boden abfliessen kann. 10.Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Böden der Filtereinsätze ein Distanzglied vorgesehen ist. 11. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Feinfilter aus Tuchgewebe besteht. 12. Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterstoff des Feinfilters schei benförmig zugeschnitten und seine Mitte am Boden und der zusammengefaltete Rand an der Deckplatte des Feinfilter trägers befestigt ist. 13.Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 12, wobei die Deckplatte des Trägers für den Feinfilterstoff mit einem flaschenhalsähnlichen Ansatz ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengefaltete Rand des Fein filterstoffes um den Flaschenhals gelegt und mittelst einer Schnur befestigt ist. 11. Filter nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass als Träger für den Feinfilterstoff ein käfigförmiges Ge bilde dient, das aus einer Deck- und Bodenplatte, sowie diese miteinander verbindenden Stehbolzen zusammen gesetzt ist.
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