CH159401A - Filter, insbesondere für Brennstoffe. - Google Patents

Filter, insbesondere für Brennstoffe.

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CH159401A
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CH
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/15Supported filter elements arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D27/00Cartridge filters of the throw-away type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/18Filters characterised by the openings or pores
    • B01D2201/184Special form, dimension of the openings, pores of the filtering elements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description


  Filter, insbesondere für     Brennstoffe.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Fil  ter für Flüssigkeiten, insbesondere Brenn  stoffe, welches konzentrisch     ineinander-          gesteckte,    zylindrische Filtereinsätze auf  weist, die auf ihrem ganzen Umfang flüssig  keitsdurchlässig sind. Das Filter ist dadurch  gekennzeichnet, dass der zuerst     beaufschlagte     Filtereinsatz ein     Metall-Grobsieb    und der zu  letzt     beaufschlagte    Filtereinsatz ein die fei  nen Schmutzteilchen zurückhaltendes, aus  einem Gewebe bestehendes Feinfilter ist.

    Gegenüber den bekannten Filtern zeichnet  sich das Filter gemäss der vorliegenden Er  findung insbesondere durch Einfachheit in  der Herstellung, Billigkeit und Zuverlässig  keit im Betrieb, sowie leichte und schnelle  Reinigungsmöglichkeit der Filtereinsätze  aus.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.1    einen     Längsschnitt    durch das Fil  ter,         Fig.    2 einen     zweiten    radialen     Schnitt     durch den Deckel -des Filters,       Fig.    3 das Grob- und     Feinfilter    ausein  ander gezogen,       Fig.    4 das Feinfilter allein im Aufriss, so  lange das Filtergewebe noch nicht fest  gebunden ist,       Fig.    5 das Feinfilter in diesem Zustand  in Draufsicht.  



  Das Filter ist eingeschlossen in ein zy  lindrisches Gehäuse 1, dessen Deckel 2 gegen  das Gehäuse gespannt wird     .durch        einen    mit  dem Gehäuseboden verschraubten Stehbolzen  3 und eine im Deckel 2 gelagerte Knebel  mutter 4. In den so gebildeten geschlossenen  Behälter tritt die zu reinigende Flüssigkeit  durch eine Zuleitung 5 und aus durch die  Ableitung 6. Über den Stehbolzen 3 ist das  Grobfilter gestülpt, bestehend aus einer  Blechbüchse 7 mit aufgesetztem, leicht ab  nehmbarem Deckel B.

   Der Mantel der Büchse  ist auf     seinem    ganzen Umfang durch Her  ausdrücken von kleinen Taschen     durchlocht;         der Deckel hat eine grosse zentrale     Bohrung,     in welche ein ringförmiger Ansatz des Ge  häusedeckels 2 hineinragt.  



  Konzentrisch in der gelochten Blech  büchse 7 sitzt ein Gewebefilter. Den Trag  rahmen für das Gewebe bildet ein aus der       Bodenplatte    11, den Stehbolzen 9 und der  Deckplatte 10 zusammengenieteter Käfig. Er  ist mit - einem Gewebe 12 aus geeignetem  Stoff überzogen, das in Form einer Kreis  scheibe     geschnitten    ist     und    in folgender  Weise aufgebracht     wird.    Die gelochte Mitte  der Scheibe wird durch eine     Verschraubiuig     13 in der Mitte der Bodenplatte 11 des  Käfigs festgehalten.

   Dann wird der Umfang  der Gewebescheibe hochgeschlagen, wobei ei  sich in unten beginnenden und nach oben  immer breiter werdenden Falten überein  andergelegt (siehe     Fig.    3); schliesslich     wird     dieses Faltenbündel und die     flaschenhals-          förmige    Mitte der Deckplatte 10 des Käfigs  festgebunden und das ganze Stück in die  Blechbüchse 7 und auf diese dann der Deckel  8 gesetzt. Der ringförmige Ansatz des Ge  häusedeckels 2 ragt auch in den Flaschenhals  der     Deckplatte    10     hinein.    Die Weite des  Flaschenhalses     stimmt    überein mit dem       Durchmesser    der Bohrung im Deckel B.

   Der  Aussendurchmesser des Ansatzes am Ge  häusedeckel ist so gewählt, dass der Ansatz  passend in die Bohrung des Deckels 8     und     in den Bleichweiten Hals .der     Deckplatte    10  hineinsticht, wodurch die Filtereinsätze  gegen seitliche     Bewegungen    im Behälter ge  sichert sind. Zwischen den Boden der Blech  büchse 7 und den Boden des Gehäuses 1 ist  um den Stehbolzen 3 eine Schraubenfeder 14  gelegt, welche das Blechgehäuse 7, 8 gegen  den Deckel 2     spannt.     



  Der zentrale ringförmige Ansatz des  Deckels 2 umschliesst eine Kammer 15; in       diese    mündet am obersten Punkt eine Quer  bohrung, die durch eine     Knebelschraube    16  verschlossen ist; die Schraube ist im Ge  windeteil bis an den Kopf der Länge nach  zentral durchbohrt, und an diese Längs  bohrung     schliesst    unter dem Schraubenkopf  ein Querloch an.    Das so gebildete Filter wird von der zu  reinigenden Flüssigkeit im Sinn der ein  gezeichneten Pfeile durchflossen. Dabei wer  den grössere     Verunreinigungen    schon an den  Löchern der Blechbüchse 7 an deren Aussen  seite zurückgehalten, so dass diese als Grob  filter wirkt.

   Die abgeschiedenen Teile sin  ken zwischen der Wand der Blechbüchse 7  und der Wand des Gehäuses 1 nach unten  und sammeln sich im Bodenraum des Ge  häuses 1.  



  Die von der Blechbüchse 7 nicht zurück  gehaltenen feineren Verunreinigungen wer  den von dem Gewebe 12 aufgefangen, wel  ches :demnach als Feinfilter wirkt, und sin  ken zwischen der Aussenseite des Gewebes  und der Innenseite der Büchsenwand 7 nach  unten, wo sie sich am Boden des Grobfilters  7, 8 sammeln können.  



  Die innerhalb des Filters sich ab  scheidende Luft kann sich in .der     Kammer     15 des Deckels 2 sammeln und von hier  durch die Bohrungen der     Knebelschraube    16  entweichen, wenn diese gelüftet wird.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich, kann das  ganze Filter leicht und bequem auseinander  genommen und wieder zusammengesetzt wer  den, weil die     Verschraubung    des Stehbolzens  3 mit der     Knebelmutter    4 die einzige     Ver-          bindung    sämtlicher Teile bildet. Nach Lösen  dieser Verbindung kann das Gehäuse 1 samt  Grob- und Feinfilter     weggezogen    werden;  dann kann aus :dem Gehäuse ,das Grobfilter  und aus diesem wieder nach Abziehen des  Deckels 8 von der Büchse 7 das Feinfilter  herausgenommen werden. Die im Bodenraum  des Gehäuses 1 lagernden groben und die im  Bodenraum der Büchse 7 lagernden feinen  Verunreinigungen     können    darauf leicht her  ausgewaschen werden.

   Auch die in den Po  rendes Filtergewebes 12 noch haftenden fei  nen Teilchen können leicht und sehr gründ  lich durch     einen    in :die Halsöffnung des  Feinfilters gerichteten Wasserstrahl heraus  gespült werden, weil dieser Strahl     in    um  gekehrter     Richtung    wie der Strom der  Filterflüssigkeit fliesst und die in den. Ge-           webeporen    eingekeilten Teilchen heraus  drückt.  



  Das Gewebe lässt sich nach Lösen der  Verschraubung     13    und des     Schnurbundes     am Hals der Deckplatte 10 ebenfalls leicht       ersetzen;    die einzig nötigen Hilfsmittel da  für sind ein Schraubenschlüssel und etwas  Schnur.  



  Schliesslich kann man ein Filter der vor  liegenden Bauart ohne jede bauliche Ände  rung entweder nur als Grobfilter benutzen,  indem man das Feinfilter herausnimmt, oder  nur als Feinfilter, indem man das Grobfilter  entfernt; im zweiten Fall wird das Fein  filter durch die Feder 14 gegen den Deckel  gepresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filter für Flüssigkeiten, insbesondere Brennstoffe mit konzentrisch ineinander gesteckten, zylindrischen Filtereinsätzen, die auf ihrem ganzen Umfang flüssigkeitsdurch lässig sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zuerst beaufschlagte Filtereinsatz ein He tall-Grobfilter und der zuletzt beaufschlagte Filtereinsatz ein aus einem Gewebe be stehendes Feinfilter ist. U NTERANSPRüCHE 1. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Feinfilter in das Grobfilter hineingesteckt ist. 2. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Grobfilter aus einem Blechtopf mit durchlässiger Man telfläche besteht.
    3. Filter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filteröffnungen im Blechtopf durch Eindrücken von taschenartigen Lappen gebildet sind. 4. Filter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein das offene Blechtopf ende verschliessender Deckel sich so auf das Feinfilter legt, dass dieses minde stens gegen Achsialbewegungen gesichert ist. 5.
    Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, wobei die Filtereinsätze in einen besonderen Behälter eingesetzt sind, der durch einen Deckel verschlos sen ist, dadurch ekennzeichnet, dass der Deckel des das' .Grobfilter bildenden Blechtopfes und die darunter liegende Wand des Feinfilters je eine überein stimmende Öffnung besitzen, die beide einen auf der Innenseite des Deckels des Behälters vorgesehenen Ansatz passend umschliessen, so dass die Filtereinsätze gegen seitliche Bewegungen im Behälter gesichert sind. 6.
    Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz des Behälterdeckels zu einem Sammelraum für die im Filter sich abscheidende Luft ausgehöhlt ist, wo bei die vom Sammelraum ausgehende, verschliessbare Luftabführöffnung an höherer Stelle als die Auslassöffnung für die gereinigte Flüssigkeit angeordnet ist. 7.
    Filter nach Patentanspruch, wobei die Filtereinsätze in einen durch einen Deckel verschliessbaren Behälter ein gesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Behälter und sein Deckel durch einen den Filter in der Mittelachse durchsetzenden Schraubbolzen zusam mengehalten -werden, der gleichzeitig die Filtereinsätze zwischen dem Boden und Deckel des Behälters hält. B. Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinsätze gemeinsam durch eine am Boden des äussern Filtereinsatzes angreifende Feder gegen den Deckel des Behälters gedrückt werden. 9.
    Filter nach Patentanspruch und Unter- anspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, dass das,dem Boden des Behälters zugekehrte Ende des Schraubbolzens in einer nach aussen geschlossenen, mit dem besagten Boden fest verbundenen Mutter ein geschraubt ist, die derart nach aussen abgedichtet ist, dass beim Lösen des Schraubbolzens keine im Behälter be findliche Filterflüssigkeit durch @dessen Boden abfliessen kann. 10.
    Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Böden der Filtereinsätze ein Distanzglied vorgesehen ist. 11. Filter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Feinfilter aus Tuchgewebe besteht. 12. Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterstoff des Feinfilters schei benförmig zugeschnitten und seine Mitte am Boden und der zusammengefaltete Rand an der Deckplatte des Feinfilter trägers befestigt ist. 13.
    Filter nach Patentanspruch und Unter anspruch 12, wobei die Deckplatte des Trägers für den Feinfilterstoff mit einem flaschenhalsähnlichen Ansatz ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengefaltete Rand des Fein filterstoffes um den Flaschenhals gelegt und mittelst einer Schnur befestigt ist. 11. Filter nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass als Träger für den Feinfilterstoff ein käfigförmiges Ge bilde dient, das aus einer Deck- und Bodenplatte, sowie diese miteinander verbindenden Stehbolzen zusammen gesetzt ist.
CH159401D 1931-01-29 1932-01-21 Filter, insbesondere für Brennstoffe. CH159401A (de)

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AT133037B (de) 1933-04-25
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