CH159796A - Verfahren zur Darstellung von 1-(m-Oxyphenyl)-2-amino-propan-1-ol. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-(m-Oxyphenyl)-2-amino-propan-1-ol.

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CH159796A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     1-(m-Ogyphenyl)-2-amino-propan-l-ol.       Es wurde gefunden, dass man zu den  therapeutisch wertvollen, im     Phenylkern          hydroxylierten        1-Phenyl-2-aminoalkoholen-          (1)    gelangen kann, indem man im     Phenyl-          kern        h\        droxylierte        1-Aryl-2@-ketoalkohole-(1)     mit     Hydroxylamin    in die entsprechenden  I     sonitrosoverbindungen    überführt und     letz-          lere    der Reduktion unterwirft.

    



  Statt von den freien, im     Phenylkern          hydroxylierten        Ketoalkoholen    auszugehen,       bann    man auch die in der     Hydroxylgruppe     des     Phenylkerns    veresterten oder     verätherten          Derivate,        zweekmässig    die     Benzyläther,    ver  wenden.

   Diese Form des Verfahrens ist des  halb von Bedeutung, weil die als Ausgangs  material verwendeten, im     Phenylkern        hydro-          tvlierten        Ketoalkohole    leichter in der Form  dieser Ester und Äther zu erhalten sind, als  in der Form der freien     Phenole.    Die Abspal  tung der     Acyl-        bezw.        Benzylgruppe    kann dann  in einer beliebigen Phase des Verfahrens     vor-          (1;enommen    werden, z.

   B. nach erfolgter Um-    Setzung des     getoalkohols    mit     Hydroxylamin     oder auf     reduktivem    Wege zugleich mit der  Reduktion der     Oxim-Gruppe,    oder aber nach  erfolgter Reduktion der     Oxim-Gruppe.     



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur Darstellung von     1-(m-          Oxyphenyl)-2-amino-propan-l-ol,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man     1-Phenyl-          2-ketopropan-l-ole,    die in     m-Stellung    ein       phenolisches    Sauerstoffatom tragen,

   mit       Hydroxylamin    in die entsprechenden     Iso-          nitrosoverbindungen        überführt    und letztere  der Reduktion     unterwirft    unter     Abspaltung     von     Substituenten    des     phenolischen    Sauer  stoffatoms.  



  Das Verfahrensprodukt hat     adrenalin-          ähnliche    Wirkung und kann entsprechende  Verwendung in der Therapie finden; das  salzsaure Salz schmilzt bei 180   C unter  Zersetzung.  



  Das Produkt ist bereits in der Patent  schrift Nr. 158451 beschrieben.      <I>Beispiele:</I>  1. 100     gr        m-Benzyloxybenzaldehyd    wer  den mit 500     cm3        Natriumbisulfitlösung    etwa  2     Stunden    geschüttelt. Die gebildete     Bisul-          fitverbindung    wird abgesaugt und     mit    Alko  hol und Äther gewaschen.

   Man erhält 155     gr     der     Bisulfitverbindung,    die man alsdann     mit     einer Lösung von 35     gr        Kaliumcyanid    in  350     em3    Wasser versetzt. Das sich alsbald  ölig abscheidende     Nitril    wird in Äther auf  genommen und über Natriumsulfat getrock  net. Nach dem     Abdestillieren    des Äthers       hinterbleibt    ein 01, das nach kurzer Zeit  kristallin erstarrt. .  



  50     gr        m-Benzyloxybenzaldehydcyanhy-          drin    werden in 250 cm' Äther gelöst und  allmählich mit der berechneten Menge     Me-          thylmagnesiumjodid        in    Äther unter guter       Kühlung    versetzt. Das Reaktionsprodukt  wird alsdann     mit    Fis versetzt und die Äther  lösung abgehoben. Nachdem Trocknen über  Natriumsulfat und     Abdestillieren    des Äthers       hinterbleibt    der     Ketoalkohol    als gelblich  gefärbtes 01.  



  20     gr    des erhaltenen     Ketoalkohols    werden  in absolutem Alkohol mit der berechneten       Menge        Hydroxylaminchloridhydrat    versetzt.  Nach mehrstündigem Stehen wird das erhal  tene     Oxim    isoliert und in     alkoholisch-salz-          saurer    Lösung mit Palladium und . Wasser  stoff hydriert.

   Nach dem Absaugen von  Katalysator und     Abdestillieren    des Alkohols       liinterbleibt    das     m-Oxyphenylpropanolamin-          chlorhydrat,    das nach dem     Umkristallisieren     aus     Isopropylalkohol        +    Äther bei<B>180'</B> un  ter Zersetzung schmilzt.  



  '2. 20     gr        m-Benzyloxyphenylacetylcarbi-          nol    werden in Alkohol gelöst und bei Zim  mertemperatur mit     Palladium    und Wasser  stoff hydriert, wobei die Bindung     zwischen     der     Benzylgruppe    und dem     phenolischen     Sauerstoffatom unter Bildung von     Toluol     und     m-Oxyphenylacetylcarbinol    aufgelöst       wird.    Sobald ein     Mol    Wasserstoff auf  genommen ist, unterbricht man die Reduk  tion. Man saugt vom Katalysator ab und  entfernt den Alkohol im Vakuum.

   Es hinter  bleibt das     m-Oxyphenylacetylcarbinol    als         krist..    Masse, das für die     Überführung    in  das     Oxim,    wie in Beispiel 1, genügend rein  ist. Durch Reduktion,     wie    in Beispiel 1, er  hält man das     m-Oxyphenylpropanolamin-          chlorhydrat.     



  3. Man stellt das-     Oxim    des     m-Benzyloxy-          phenylacetylcarbinols,    wie in Beispiel 1 an  gegeben, her. 20     gr    dieses     Oxims    werden in  250 cm' Alkohol gelöst und     mit    Nickel als  Katalysator und bei 40     Atm.    Wasserstoff  druck bei 80   hydriert.

   Nachdem Absaugen  des     Katalysators    wird mit Palladium als  Katalysator hydriert, bis die Wasserstoff  aufnahme beendet ist, wiederum vom Kata  lysator abgesaugt, der Alkohol im Vakuum       abdestilliert,    der Rückstand     mit    Wasser auf  genommen, mehrmals     ausgeäthert    und dann  der wässerige Anteil mit verdünnter Salz  säure neutralisiert. Beim Eindampfen erhält  man das     m-Oxyphenylpropanolaminchlor-          hydrat,    das nach dem     Umkristallisieren    aus       Isopropylalkohol        -(-    Äther den F. P.180    zeigt. Ausbeute 60 % der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1-(m-Oxy- phenyl)-2-amino-propan-l-ol, -dadurch ge kennzeichnet, dass man 1-Phenyl-2-keto-pro- pan-l-ole, die in m-Stellung ein phenolisches Sauerstoffatom tragen, mit Hydroxylamin in die entsprechenden Isonitrosoverbindungen überführt und letztere -der Reduktion unter- wirft, unter Abspaltung von Substituenten des phenolischen Sauerstoffatoms.
    Das Verfahrensprodukt hat adrenalin- ähnliche Wirkung und kann entsprechende Verwendung in der Therapie finden; das salzsaure Salz schmilzt bei 180 C unter Zersetzung. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass man die Abspaltung des Substituenten,des phenolischen Sauer stoffatoms gleichzeitig mit der Reduktion der Isonitrosoverbindung vornimmt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Abspaltung des Substituenten des phenolischen Sauer stoffatoms vor der Herstellung und Re duktion der Isonitrosoverbindung vor nimmt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 2, :dadurch gekenn zeichnet, dass man solche Verbindungen verwendet, in denen die phenolische Hy- droxylgruppe verestert ist. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, :dass man solche Verbindungen verwendet, in :denen -die phenolische Hy- droxylgruppe veräthert ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-(m-ssenzyloxyphenyl)-2-keto- propan-l-ol verwendet.
CH159796D 1930-06-13 1931-06-02 Verfahren zur Darstellung von 1-(m-Oxyphenyl)-2-amino-propan-1-ol. CH159796A (de)

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