CH159843A - Schalteinrichtung an elektrischen Wechselstromlokomotiven. - Google Patents
Schalteinrichtung an elektrischen Wechselstromlokomotiven.Info
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Description
Schalteinrichtung an elektrischen Wechselstromlokomotiven. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung an elektrischen Wechsel stromlokomotiven, bei welcher die die Trans formatoranzapfungen schaltenden Kontakt elemente gruppenweise miteinander elektrisch verbunden sind und bezweckt, dass diese Schaltelemente an den Transformatoranzap- fungen völlig spannungs- und stromfrei be tätigt werden können.
hm dies zu erreichen, ist die Einrichtung der Erfindung gemäss derart ausgebildet, dass jede Gruppe von Kontaktelementen unmittel bar an einen während des Umschaltens. inner halb der Gruppe zu öffnenden Funkenschal- ter angeschlossen ist und über diesen Funken- schalter mit dem einen Ende einer Aus gleichsdrosselspule verbunden werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Schalteinrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 das Schaltschema.
In der Abb. 1 ist a der Transformator, während 1-11 bezw. I-XI die Kontakte der einzelnen Transformatoranzapfungen sind; c und d stellen die ÜberSChalt-DrOSSel- spulen dar, e ist eine Ausgleichsdrosselspule zwischen den beiden Überschaltdrosseln; mit f sind der Triebsmotor oder mehrere parallel geschaltete Triebsmotoren angedeutet. Ferner sind Widerstände g und h vorgesehen, die mittelst der Funkensehalter C und F den Ausgleichsdrosselspulen parallel geschaltet werden können.
Die Hauptfunkenschalter sind mit<I>A</I> und<I>B,</I> sowie <I>D</I> und E bezeichnet, während T ein Trennschütz oder eine Gruppe mehrerer Trennschütze bedeutet, je nach der Zahl der parallel geschalteten Antriebsmoto ren. Das Nockenschaltwerk als solches ist nicht besonders dargestellt. da es in der üb lichen bekannten Art und Weise ausgeführt sein kann.
Die Stufen 1, 2 und 3, bei denen nur ein bezw. zwei oder drei Schaltelemente am Transformator geschlossen sind, stellen Vor stufen dar. Die übrigen Fahrstufen von 4 ab sind Hauptstufen, auf denen dauernd mit voller Stromstärke gefahren werden kann. Auf diesen Hauptstufen kommt also auf jedes Schaltelement nur ein Viertel des Ge samtstromes.
Der Übergang von der Haupt- fahrstufe 4 auf die Fahrstufe 5 spielt sich bei dieser Schalteinrichtung wie folgt ab: Auf der Stufe 4 sind die Schütze 1 und 2, sowie I und II geschlossen, ferner das Trenn schütz T und weiter alle vier Hauptfunken kontakte<I>A, B, D, E.</I> Auf der Stufe 5 soll das Schütz 1 geöffnet, das Schütz 3 ge schlossen sein, während die übrigen Schütze die auf Stufe 4 vorhandene Betriebslage ein nehmen.
Damit nun die Schütze 1 und 3 stromlos geschaltet werden, wird auf der ersten. Übergangsstufe zunächst der Funken kontakt C geschlossen und damit,der Wider stand g parallel zur Schaltdrosselspule c ge legt. Auf der folgenden Übergangsstufe wird der Funkenkontakt A geöffnet; nunmehr kann beim weiteren Übergang das Schalt element 1 völlig spannungs- und stromfrei geöffnet werden.
Auf der dann folgenden Übergangsstufe wird das Schaltelement 3, ge schlossen, ebenfalls. völlig spannungs- und stromfrei, alsdann der Funkenkontakt A wie der geschlossen, darauf durch Öffnen von C die Parallelschaltung des Widerstandes g zur Überschaltdrosselspule c geöffnet und damit die nächste Hauptfahrstufe 5 herstellt.
An Stelle der parallel. zur Schaltdrossel spule c zu schaltenden Widerstände g kön nen auch Übenschaltwiderstände an den Hauptfunkenkontakten zur Anwendung kom men. Hierbei werden vier Überschaltwider- stä.nde entsprechend den vier Hauptfunken kontakten<I>A, B, D,</I> E vorgesehen, die bei zweipoliger Ausführung der Funkenkontakte in die Zuleitung zur Drossel zunächst ein geschaltet und .dann kurzgeschlossen werden. Der Widerstand g mit dein zugehörigen Funkenkontakt C kommt dann in Wegfall.
Die Betätigung der Transformatorschalt- elemente und der Funkenkontakte erfolgt dureb Nockenwellen., die durch Vorgelege so miteinander verbunden sind, dass während des Laufes der Hauptschaltwalze mit den Kontakten 1-11 und 1-XI von der Null- Stellung bis zur 22. Fahrstufe sich die zweite Nockenwelle für die Funkenschalter A-F 51/r mal gedreht hat.
Um von einer höheren Fahrstufe aus die Schaltung unterbrechen zu können, ohne die sämtlichen Funkenschalter unter Strom und Spannung betätigen zu müssen, können die Funkenschalter so ausgeführt werden, dass sie unabhängig von der Stellung ihrer Nockenwalze jederzeit geöffnet werden können.
Bei dieser Schaltung sind nur halb soviel Transformatoranzapfungen als. Schaltele mente angegeben erforderlich. Diese Schalt elemente unterliegen, da sie sicher Strom- und spannungslos geschaltet werden, keinerlei Abnutzung, und durch das Parallelschalten der Widerstände g und h zu den Überschalt- drosseln c und d werden schädliche Überspan nungserscheinungen an denÜberschaltdrossel- spulen während des Umschaltgins vermieden.
Gerade diese Überspannungen, die ohne das Parallelschalten von Ausgleichswider ständen bei Überschaltdrosselspulen auftre ten, beanspruchen :die Funkenkontakte ausser ordentlich stark, so dass die Vermeidung der Überspannungen eine erheblich grössere Lebensdauer der im übrigen nur noch in ge ringer Zahl vorhandenen Funkenschalter zur Folge hat.
Der Antrieb der zu Nockenschaltwerken zusammengefassten Schaltelemente und Fun- kensehalter kann von Hand oder durch einen Motor erfolgen.
In Abb. 2 ist in jede Zuleitung der Aus gleichsdrosselspule c bezw. d ein Überschalt- widerstand eingeschaltet. Dieser Widerstand ist durch einen Schalter überbrückt, welcher nach Schliessen der Funkenschalter geschlos sen wird, so dass. der in die Zuleitung gelegte Widerstand kurzgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung an elektrischen Wech- selstromlokomotiven, bei welchen die die Transformatoranzapfungen schaltenden Kon taktelemente gruppenweise miteinander elek trisch verbunden sind. dadurch gekennzeich- net, dass jede Gruppe von Kontaktelementen unmittelbar an einen während des Umschaltens innerhalb der Gruppe zu öffnenden Funken schalter angeschlossen ist und über diesen runkenschalter mit dem einen Ende einer Ausgleichsdrosselspule verbunden werden lz;inn. UNTERANSPRüCHE: 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass jeder Fun- kenschalter <I>(A, B. D, E)</I> durch Nocken erst geöffnet werden kann, nachdem durch einen von der gleichen Nockenwa.lze ge steuerten Schalter (C bezw. F) ein Ohm seher Ausgleichswiderstand<I>(g</I> bezw. h.) der zugehörigen Ausgleichsdrosselspule (c bezw. d) parallelgeschaltet worden ist.?. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jede Zulei tung der Ausgleichsdrosselspulen<I>(c, d)</I> ein Überschaltwiderstand eingeschaltet ist, der nach dem Schliessen der Funken schalter kurzzuschliessen ist. . Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steue rung der Kontaktelemente und der Fun- kenschalter besondere Nockenwellen die nen, welche untereinander durch Vor gelege verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE159843X | 1930-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH159843A true CH159843A (de) | 1933-01-31 |
Family
ID=5680700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH159843D CH159843A (de) | 1930-12-06 | 1931-12-03 | Schalteinrichtung an elektrischen Wechselstromlokomotiven. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159843A (de) |
-
1931
- 1931-12-03 CH CH159843D patent/CH159843A/de unknown
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