CH160042A - Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür. - Google Patents

Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür.

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CH160042A
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CH
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wire rope
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Inventor
Deghenghi Milan
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Deghenghi Milan
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00—Details
    • H01K1/18—Mountings or supports for the incandescent body
    • H01K1/24—Mounts for lamps with connections at opposite ends, e.g. for tubular lamp

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  • Resistance Heating (AREA)

Description


  Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen     und          Erzeugungsverfahren        hiefür.       Die vorliegende Erfindung umfasst eine  Halterung für beliebig geformte, röhrenförmige  Glühlampen und ein Erzeugungsverfahren  hierfür. Eine derartige neue Halterung wird  durch ein aus mehreren miteinander     verseil-          ten    Drähten von hohem Schmelzpunkt ge  formtes     Haltergerüst    gebildet, das aus senk  recht zur Rohrwand der Glühlampe stehen  den     Abstützgebilden    besteht, die ihrerseits  durch gerade     Drahtseilstücke    miteinander ver  bunden sind.

   Von diesen     Abstützgebilden    wird  ein aus mehreren Einzeldrähten geringeren  Durchmessers bestehendes, als Glühdraht die  nendes     Wolframseil    in der Mitte des Leucht  rohres fixiert. Die mechanische Erzeugung  dieser neuartigen Halterung erfolgt erfindungs  gemäss in der Weise, dass ein aus Drähten  hohen Schmelzpunktes gebildetes Drahtseil  nach     Zuwicklung    eines weiteren dünnen Drah  tes gleicher Art von einer Wickel- und     Ab-          eckvorrichtung    in die endgültige Form ge  bracht wird.    Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausfüh  rungsformen der Halterung, nach der Erfin  dung.  



       Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform der  Halterung mit     zugewickelten    Drähten und       Wolframseil,          Fig.    2 die schematische Herstellung des       Halterseils    vergrössert,       Fig.    3 einen     verseilten        Wolframdraht    mit  eingeseilten     Halterdrähten,          Fig.    4 eine Vorrichtung zum Ansetzen  der Glastropfen an     verseilte        Wolframdrähte,          Fig.    5 eine abgeänderte Ausführungsform  der Halterung in Sternform,

         Fig.    6 eine vergrösserte, schematische Dar  stellung hierzu.  



  Nach     Fig.    2 zum Beispiel besteht die  Halterung aus drei miteinander     verseilten     Drähten von hohem Schmelzpunkt, z. B. aus  drei     Molybdändrähten,    doch können aus Er  sparungsgründen auch z. B. zwei     Nikelindrähte     mit einem     -Molybdändraht        verseilt    werden.      Das     Verseilen    der Drähte erfolgt zum Bei  spiel dadurch, dass um einen stetig ablaufen  den     Mitteldraht    1 zwei Drahtspulen 2 und  3 gleichmässig rotieren. Eine Transportvorrich  tung 4 sorgt für die gleichmässige Abwick  lung der Drähte.

   Nach der     Tran8portvorrich-          tung    4 läuft das Drahtseil 5 durch zwei leicht       klemmende    Backen 6, vor welchen eine wei  tere, zeitweise rotierende Drahtspule 7 ange  ordnet ist; der von dieser Spule ablaufende  Draht - dessen Schmelzpunkt gleichfalls  hochgelegen sein muss - wird stellenweise  eng über das Drahtseil 5 aufgewickelt (bei 8)  und stellenweise liegt er parallel zu diesem  (bei 9). An diesen gestreckten Stellen wird  er dann entweder von einer Vorrichtung oder  von Hand aus aufgeschnitten (bei 10) und  nach beiden Seiten gegen die Wicklungen     f)     zu den Stützen 11 aufgebogen, auf welchen  dann später die Glastropfen 12 mit den  Schweineschwänzchen 13 angebracht werden.  



  Nunmehr wird das so hergestellte Draht  seil von derselben Vorrichtung in die endgültige  Form des     Haltergerüstes        (Fig.    1) zusammen  gebogen. Diese gezeichnete Form des     verseil--          ten        Halterdrahtes    hat gegenüber allen sonsti  gen Halterungen mancherlei Vorteile aufzu  weisen, da einerseits die Halterung bei nicht  zu grossen geraden     Drahtseilstücken    (Länge  zirka 20 mm) nichts an Schmiegsamkeit ein  büsst, sich infolge der rechtwinklig zur Wand  des Rohres stehenden     Abstützgebilde    (z. B.

    federnden offenen Ringen) gut gegen dieselbe  abstützt und infolge der geraden Zwischen  stücke genügend Festigkeit besitzt, um ein  stärkeres Durchbiegen bei mechanischen Er  schütterungen zu vermeiden. Ausserdem hat  diese Form den Vorteil, dass die rechtwink  lig zur Glaswand stehenden     Abstützgebilde     nur wenig Schatten bilden, während die ge  raden Verbindungsteile unschwer derart an  geordnet werden können, dass sie an die Rück  seite des Rohres zu liegen kommen.  



  Die maschinelle Formung des Drahtes  geschieht in einer an die     Verseilvorrichtung     angeschlossenen weiteren Vorrichtung, die in       Fig.    2 ebenfalls schematisch dargestellt ist.  Nach dem     Aufwickeln    des Stützdrahtes von    der Spule 7 läuft das Drahtseil 5 durch eine  in gewissen Zeitabständen wechselweise     rechts-          oder    linksumlaufende Wickelvorrichtung 14,  die es über den Dorn 15 zu einer Schlinge  vor die Zange 16 legt. Während sich dann  die Zange 16 öffnet, schliesst sich langsam  eine zweite Zange 17, die als Anschlag für  den vorlaufenden Bolzen 15 dient.

   Durch die  sen wird dann die lose Drahtschlinge gegen  die geschlossene Zange 17 gepresst und scharf       abgeeckt,    während gleichzeitig die vordem  angefertigte Schlinge aus der Vorrichtung ge  schoben wird. Diese Schlinge ist jeweils derart  geformt, dass die aufzubiegenden Drahtspitzen  9 stets in einen der Kreise oder Halbkreise  zu liegen kommen.  



  Durch die Ösen der Schweineschwänzchen  13 wird dann in bekannter Weise der zweck  mässig aus zwei oder mehreren dünnen     Glüh-          drähten    zusammengeseilte Leuchtdraht 18  gezogen und     beiderends    an je eine Elektrode  der Glühlampe angeschlossen oder es wird  das     Haltergerüst    selbst als Rückleiter benützt.  



  Um einerseits eine feste Abstützung des       verseilten    Glühdrahtes 18 zu erhalten, ander  seits, um ein Ausziehen und Durchbiegen  desselben in den Krümmungen des Rohres  zu verhindern, erscheint es zweckmässig, die       Leuchtdrahtstützen    13, aus welchen die  Schweineschwänzchen gedreht werden, beim       Verseilen    des Glühdrahtes 18 in denselben       miteinzudrehen,    wie     Fig.    3 schematisch dar  stellt.

   Das eine Ende dieser Drahtfäden 13  wird sodann ein- oder zweimal um das als  Leuchtdraht dienende     Wolframseil    18 herum  gewunden und so die Schlinge des Schweine  schwänzchens gebildet, in welcher der     Leucht-          draht    18 nunmehr fix befestigt ist.  



  Das Ansetzen der Glastropfen 12 an die  an dem     verseilten    Glühdraht 18 befestigten       Drahtseilstützen    9 erfolgt in einer Schiene 19,  in welcher der Glühdraht vor der Brenner  flamme 20 geschützt liegt und die einen  Schlitz 21 besitzt, durch welchen der Draht  13 herausragt, so dass nunmehr an denselben  der Glastropfen 12 angesetzt werden kann.  



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen eine etwas ver  änderte Ausführung der Halterung, die gegen-      über der     vorbeschriebenen    einfacher herzu  stellen ist. Sie besteht aus einer Anzahl     ver-          seilter    Drahtstücke - aus Drähten hohen  Schmelzpunktes gebildet - welche in glei  chen Längen mittelst der Glastropfen 12 iso  liert miteinander verbunden sind. Über jedes  solche     Drahtseilstück    22 ist wieder ein dün  ner Draht 13 von hohem Schmelzpunkt, z. B.  ein     Molybdändraht,    aufgewunden, der den       verseilten    Glühfaden 18 trägt.

   In jedem Glas  tropfen 12 sind im rechten Winkel zueinan  der kurze Drahtstützen 23 eingesetzt, die an  ihren Enden zu Häkchen abgebogen sind, mit  welchen sie sich gegen die Glaswand abstützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE I. Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen, gekennzeichnet durch ein aus mehreren miteinander verseilten Drähten von hohem Schmelzpunkt gebil detes Haltergerüst, das aus senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilden und diese verbindenden geraden Drahtseilstük- ken besteht und ein aus mehreren Einzel- dräbten geringern Durchmessers bestehen des, als Glühdraht dienendes Wolframseil in der Mitte des Leuchtrohres fixiert.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer Halterung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass ein aus Drähten hohen Schmelzpunktes gebildetes Drahtseil nach Zuwicklung eines weiteren dünnen Drahtes gleicher Art von einer Wickel- und Ab- eckvorrichtung in die endgültige Form gebracht wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch<B>1,</B> gekennzeichnet dadurch, dass die senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilde aus offenen, federnden Ringen bestehen, die durch gerade Drahtseilstücke wechsel seitig miteinander verbunden sind und die Wolframseilstützen tragen. 2. Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass die senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilde sternförmig gestaltet sind. 3.
    Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass in das als Leuchtdraht dienende Wolframseil stellen weise Drahtstückchen von hohem Schmelz punkt miteingedreht sind, die zu Leucht- drahtstützen zusammengebogen und an den Leuchtdrahtstützen der Halterung isoliert befestigt sind. . 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet dadurch, dass man um einen kon stant weiterbewegten Mitteldraht zwei Drahtspulen gleichmässig umlaufen lässt und so aus Drähten hohen Schmelzpunktes ein Drahtseil bildet, welches weiterhin durch eine Klemmvorrichtung geführt wird;
    vor welcher eine weitere Drahtspule ab satzweise umläuft, und dass nun dieses Drahtseil mit dem von dieser Spule kom menden, stellenweise eng aufgewundenen, stellenweise parallel zu dem Drahtseil lie genden, weiteren dünnen Draht hohen Schmelzpunktes durch einen wechselseitig umlaufenden Wickler geführt wird, von dem es durch eine Zange in einer losen Wicklung um einen Dorn gelegt wird und an eine zweite, unterdessen geschlossene Zange anschlägt, wodurch der bisher lose Ring des Drahtseils gegen diese gepresst und abgeeckt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass der über das Drahtseil in engen Win dungen aufgewundene, respektiv parallel zu diesem liegende dünne Draht an diesen gestreckten Stellen zwischen je zwei Wik- kelstellen aufgeschnitten und seitlich zu den den Leuchtdraht tragenden Stützen aufgebogen wird.
    (i. Verfahren nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet dadurch, dass beim Ansetzen der der Glastropfen an die freien Enden der dem Wolframseil zugewickelten Leucht- drahtstützen das erstere in eine mit einem Mittelschlitz versehene, wärmeisolierende Schiene eingelegt wird, aus deren Schlitz das Ende des Drahtes in eine Flamme ragt, während das Wolframseil selhist vor dieser geschützt wird.
CH160042D 1931-06-22 1931-06-22 Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür. CH160042A (de)

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