CH160042A - Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür. - Google Patents
Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür.Info
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Description
Halterung für beliebig geformte röhrenförmige Glühlampen und Erzeugungsverfahren hiefür. Die vorliegende Erfindung umfasst eine Halterung für beliebig geformte, röhrenförmige Glühlampen und ein Erzeugungsverfahren hierfür. Eine derartige neue Halterung wird durch ein aus mehreren miteinander verseil- ten Drähten von hohem Schmelzpunkt ge formtes Haltergerüst gebildet, das aus senk recht zur Rohrwand der Glühlampe stehen den Abstützgebilden besteht, die ihrerseits durch gerade Drahtseilstücke miteinander ver bunden sind.
Von diesen Abstützgebilden wird ein aus mehreren Einzeldrähten geringeren Durchmessers bestehendes, als Glühdraht die nendes Wolframseil in der Mitte des Leucht rohres fixiert. Die mechanische Erzeugung dieser neuartigen Halterung erfolgt erfindungs gemäss in der Weise, dass ein aus Drähten hohen Schmelzpunktes gebildetes Drahtseil nach Zuwicklung eines weiteren dünnen Drah tes gleicher Art von einer Wickel- und Ab- eckvorrichtung in die endgültige Form ge bracht wird. Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausfüh rungsformen der Halterung, nach der Erfin dung.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Halterung mit zugewickelten Drähten und Wolframseil, Fig. 2 die schematische Herstellung des Halterseils vergrössert, Fig. 3 einen verseilten Wolframdraht mit eingeseilten Halterdrähten, Fig. 4 eine Vorrichtung zum Ansetzen der Glastropfen an verseilte Wolframdrähte, Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform der Halterung in Sternform,
Fig. 6 eine vergrösserte, schematische Dar stellung hierzu.
Nach Fig. 2 zum Beispiel besteht die Halterung aus drei miteinander verseilten Drähten von hohem Schmelzpunkt, z. B. aus drei Molybdändrähten, doch können aus Er sparungsgründen auch z. B. zwei Nikelindrähte mit einem -Molybdändraht verseilt werden. Das Verseilen der Drähte erfolgt zum Bei spiel dadurch, dass um einen stetig ablaufen den Mitteldraht 1 zwei Drahtspulen 2 und 3 gleichmässig rotieren. Eine Transportvorrich tung 4 sorgt für die gleichmässige Abwick lung der Drähte.
Nach der Tran8portvorrich- tung 4 läuft das Drahtseil 5 durch zwei leicht klemmende Backen 6, vor welchen eine wei tere, zeitweise rotierende Drahtspule 7 ange ordnet ist; der von dieser Spule ablaufende Draht - dessen Schmelzpunkt gleichfalls hochgelegen sein muss - wird stellenweise eng über das Drahtseil 5 aufgewickelt (bei 8) und stellenweise liegt er parallel zu diesem (bei 9). An diesen gestreckten Stellen wird er dann entweder von einer Vorrichtung oder von Hand aus aufgeschnitten (bei 10) und nach beiden Seiten gegen die Wicklungen f) zu den Stützen 11 aufgebogen, auf welchen dann später die Glastropfen 12 mit den Schweineschwänzchen 13 angebracht werden.
Nunmehr wird das so hergestellte Draht seil von derselben Vorrichtung in die endgültige Form des Haltergerüstes (Fig. 1) zusammen gebogen. Diese gezeichnete Form des verseil-- ten Halterdrahtes hat gegenüber allen sonsti gen Halterungen mancherlei Vorteile aufzu weisen, da einerseits die Halterung bei nicht zu grossen geraden Drahtseilstücken (Länge zirka 20 mm) nichts an Schmiegsamkeit ein büsst, sich infolge der rechtwinklig zur Wand des Rohres stehenden Abstützgebilde (z. B.
federnden offenen Ringen) gut gegen dieselbe abstützt und infolge der geraden Zwischen stücke genügend Festigkeit besitzt, um ein stärkeres Durchbiegen bei mechanischen Er schütterungen zu vermeiden. Ausserdem hat diese Form den Vorteil, dass die rechtwink lig zur Glaswand stehenden Abstützgebilde nur wenig Schatten bilden, während die ge raden Verbindungsteile unschwer derart an geordnet werden können, dass sie an die Rück seite des Rohres zu liegen kommen.
Die maschinelle Formung des Drahtes geschieht in einer an die Verseilvorrichtung angeschlossenen weiteren Vorrichtung, die in Fig. 2 ebenfalls schematisch dargestellt ist. Nach dem Aufwickeln des Stützdrahtes von der Spule 7 läuft das Drahtseil 5 durch eine in gewissen Zeitabständen wechselweise rechts- oder linksumlaufende Wickelvorrichtung 14, die es über den Dorn 15 zu einer Schlinge vor die Zange 16 legt. Während sich dann die Zange 16 öffnet, schliesst sich langsam eine zweite Zange 17, die als Anschlag für den vorlaufenden Bolzen 15 dient.
Durch die sen wird dann die lose Drahtschlinge gegen die geschlossene Zange 17 gepresst und scharf abgeeckt, während gleichzeitig die vordem angefertigte Schlinge aus der Vorrichtung ge schoben wird. Diese Schlinge ist jeweils derart geformt, dass die aufzubiegenden Drahtspitzen 9 stets in einen der Kreise oder Halbkreise zu liegen kommen.
Durch die Ösen der Schweineschwänzchen 13 wird dann in bekannter Weise der zweck mässig aus zwei oder mehreren dünnen Glüh- drähten zusammengeseilte Leuchtdraht 18 gezogen und beiderends an je eine Elektrode der Glühlampe angeschlossen oder es wird das Haltergerüst selbst als Rückleiter benützt.
Um einerseits eine feste Abstützung des verseilten Glühdrahtes 18 zu erhalten, ander seits, um ein Ausziehen und Durchbiegen desselben in den Krümmungen des Rohres zu verhindern, erscheint es zweckmässig, die Leuchtdrahtstützen 13, aus welchen die Schweineschwänzchen gedreht werden, beim Verseilen des Glühdrahtes 18 in denselben miteinzudrehen, wie Fig. 3 schematisch dar stellt.
Das eine Ende dieser Drahtfäden 13 wird sodann ein- oder zweimal um das als Leuchtdraht dienende Wolframseil 18 herum gewunden und so die Schlinge des Schweine schwänzchens gebildet, in welcher der Leucht- draht 18 nunmehr fix befestigt ist.
Das Ansetzen der Glastropfen 12 an die an dem verseilten Glühdraht 18 befestigten Drahtseilstützen 9 erfolgt in einer Schiene 19, in welcher der Glühdraht vor der Brenner flamme 20 geschützt liegt und die einen Schlitz 21 besitzt, durch welchen der Draht 13 herausragt, so dass nunmehr an denselben der Glastropfen 12 angesetzt werden kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine etwas ver änderte Ausführung der Halterung, die gegen- über der vorbeschriebenen einfacher herzu stellen ist. Sie besteht aus einer Anzahl ver- seilter Drahtstücke - aus Drähten hohen Schmelzpunktes gebildet - welche in glei chen Längen mittelst der Glastropfen 12 iso liert miteinander verbunden sind. Über jedes solche Drahtseilstück 22 ist wieder ein dün ner Draht 13 von hohem Schmelzpunkt, z. B. ein Molybdändraht, aufgewunden, der den verseilten Glühfaden 18 trägt.
In jedem Glas tropfen 12 sind im rechten Winkel zueinan der kurze Drahtstützen 23 eingesetzt, die an ihren Enden zu Häkchen abgebogen sind, mit welchen sie sich gegen die Glaswand abstützen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜUCHE I. Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen, gekennzeichnet durch ein aus mehreren miteinander verseilten Drähten von hohem Schmelzpunkt gebil detes Haltergerüst, das aus senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilden und diese verbindenden geraden Drahtseilstük- ken besteht und ein aus mehreren Einzel- dräbten geringern Durchmessers bestehen des, als Glühdraht dienendes Wolframseil in der Mitte des Leuchtrohres fixiert.1I. Verfahren zur Herstellung einer Halterung nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass ein aus Drähten hohen Schmelzpunktes gebildetes Drahtseil nach Zuwicklung eines weiteren dünnen Drahtes gleicher Art von einer Wickel- und Ab- eckvorrichtung in die endgültige Form gebracht wird. UNTERANSPRüCHE: 1.Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch<B>1,</B> gekennzeichnet dadurch, dass die senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilde aus offenen, federnden Ringen bestehen, die durch gerade Drahtseilstücke wechsel seitig miteinander verbunden sind und die Wolframseilstützen tragen. 2. Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass die senkrecht zur Rohrwand stehenden Abstützgebilde sternförmig gestaltet sind. 3.Halterung für beliebig geformte, röhren förmige Glühlampen nach Patentanspruch I, gekennzeichnet dadurch, dass in das als Leuchtdraht dienende Wolframseil stellen weise Drahtstückchen von hohem Schmelz punkt miteingedreht sind, die zu Leucht- drahtstützen zusammengebogen und an den Leuchtdrahtstützen der Halterung isoliert befestigt sind. . 4.Verfahren nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet dadurch, dass man um einen kon stant weiterbewegten Mitteldraht zwei Drahtspulen gleichmässig umlaufen lässt und so aus Drähten hohen Schmelzpunktes ein Drahtseil bildet, welches weiterhin durch eine Klemmvorrichtung geführt wird;vor welcher eine weitere Drahtspule ab satzweise umläuft, und dass nun dieses Drahtseil mit dem von dieser Spule kom menden, stellenweise eng aufgewundenen, stellenweise parallel zu dem Drahtseil lie genden, weiteren dünnen Draht hohen Schmelzpunktes durch einen wechselseitig umlaufenden Wickler geführt wird, von dem es durch eine Zange in einer losen Wicklung um einen Dorn gelegt wird und an eine zweite, unterdessen geschlossene Zange anschlägt, wodurch der bisher lose Ring des Drahtseils gegen diese gepresst und abgeeckt wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass der über das Drahtseil in engen Win dungen aufgewundene, respektiv parallel zu diesem liegende dünne Draht an diesen gestreckten Stellen zwischen je zwei Wik- kelstellen aufgeschnitten und seitlich zu den den Leuchtdraht tragenden Stützen aufgebogen wird.(i. Verfahren nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet dadurch, dass beim Ansetzen der der Glastropfen an die freien Enden der dem Wolframseil zugewickelten Leucht- drahtstützen das erstere in eine mit einem Mittelschlitz versehene, wärmeisolierende Schiene eingelegt wird, aus deren Schlitz das Ende des Drahtes in eine Flamme ragt, während das Wolframseil selhist vor dieser geschützt wird.
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