CH160631A - Ringschmierung an Achslager. - Google Patents

Ringschmierung an Achslager.

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CH160631A
CH160631A CH160631DA CH160631A CH 160631 A CH160631 A CH 160631A CH 160631D A CH160631D A CH 160631DA CH 160631 A CH160631 A CH 160631A
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ring
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Inventor
Peyinghaus Eisen-Und St Walter
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Peyinghaus W Eisen & Stahlwerk
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Description


      Ringsehxniernng    an     Aehslager.       Es ist bekannt, bei Ringschmierungen für       Achslager    von Schienenfahrzeugen den       Schmierring    wie das     Ritzel,    auf dem er  hängt, mit Verzahnung zu versehen, die bei  grösseren Widerständen, insbesondere dick  flüssigem 01, die Mitnahme des Ringes  sicherstellt. Es ist auch bekannt, diese Ver  zahnung vom Gewicht des Ringes, des Ab  streifers und dessen Druck dadurch zu ent  lasten, dass neben und parallel zu dieser Ver  zahnung zylindrische Tragflächen angeordnet  werden oder dass Zahnköpfe und Zahnlücken  halbkreisförmig     ausgerundet    werden.

   Diese       ,Massnahmen    sind aber alle noch mit Ver  lusten durch gleitende Reibung sowohl an  den Zahnflanken wie am Abstreifer verbun  den, wodurch sich der Fahrwiderstand eines  Wagens, zum Beispiel eines Strassenbahn  anhängers, so erhöhen kann, dass er sich an  den Wendestellen nicht mehr von Hand ver  schieben lässt.  



  Diesen Mängeln will der Erfindungs-         gegenstand    abhelfen, indem die Zahnköpfe  des     Ritzels        schneidenartig    zugespitzt, die  Lücken des Ringes dagegen     pfannenartig    aus  gebildet sind, so dass der Ring bei sich  drehendem Achszapfen normalerweise wie ein       Wiegebalken    praktisch reibungsfrei über das       Ritzel        hinwegläuft.     



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  und zwar zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch den     vor-          rlern    Teil eines mit der erfindungsgemässen  Ringschmierung versehenen     Achslagers,          Fig.    2 einen Querschnitt durch das  Schleudergehäuse nach     A-B    mit Sicht von  vorn auf das Lager,       Fig.    3 denselben Querschnitt, aber mit  abgenommenem Ring und     R.itzel,          Fig.    4 links, eine Draufsicht auf den  Ring, rechts,

   ein Querschnitt durch denselben  und das Gehäuse nach     C-D.         In den Figuren bedeutet a den Achs  zapfen mit Kopf,     b    das     Achsbüchsgehäuse     mit der Lagerschale, c das stirnseitig aufge  schraubte     Ritzel    mit     schneidenförmigen    Zäh  nen, d dessen Zahnspitzen, e den Schmier  ring,<I>f</I> seine Zahnpfannen,<I>g</I> die gegen die  Lagermitte zu     kegelstumpfförmige    Mantel  fläche des Ringes, h die nach innen über  ragenden Zipfel, i die ablaufenden, jeweils an  den Enden der letzteren     zusammenlaufenden     Sammelrillen auf der Mantelfläche des  Ringes,

       7e    den Schleuderkragen und<I>l</I> die seit  lichen am Gehäuse angebrachten Führungs  leisten.    Diese Ringschmiervorrichtung     wirkt    in  der Weise, dass sie nur bei hohem     Dureh-          zugswiderstand,    also bei dickflüssigem Öl,  mit     Abstreifung    arbeitet und somit auch glei  tende Reibung in ihrem Getriebe zu über  winden hat.

   Bei geringer Zähflüssigkeit des  Öls arbeitet sie ohne Abstreifer und frei von  gleitender Reibung, indem das<B>01</B> bei  niedrigen Drehzahlen sieh mittelst Rillen auf       den.    Zipfeln     la    sammelt und seitlich in die  Schalenmulde ausgiesst, bei höheren Dreh  zahlen über den Schleuderkragen k an die  obere Gehäusewand abfliegt und von da     mit-          telst        Auffang-    und Sammelrillen in bekann  ter Weise ebenfalls auf die Schalenmulde       übertropft.     



  Der Ring pendelt normalerweise unter  Vermeidung gleitender Reibung von Schneide  zu Schneide.    Die seitlichen     zipfelartigen    Verlänge  rungen     lz        haben    die weitere Aufgabe, in ge  wissen Drehzahlbereichen, wo das Öl bei be  stimmten Zähigkeitsgraden Fäden bildet,  diese Ölfäden über den Vorbau der Lager  schale zu legen und abzureissen. Die zur Ver  hinderung zu lebhafter seitlicher     Pendelungen     des Schmierringes beiderseits der Längsmitte  des     Achslagers    vorhandenen     auswechselbaren,     schmalen Führungsleisten 1 sind an Vor  sprüngen des Schleudergehäuses angebracht,  welche Leisten gegebenenfalls auch durch  Rollen ersetzt werden können.

   Mit diesen       Führungsleisten    kommt die Mantelfläche des    Ringes e nur vorübergehend bei Eintritt  stärkerer     Pendelbewegungen        bezw.    zu grosser  Schräglage, zum Beispiel bei hohem Durch  zugswiderstand des Ringes, zur Anlage. Für  diesen Fall wirken die Führungsleisten als  Abstreifer, die das Öl über die an ihnen an  schliessenden Gehäuserillen     bezw.    durch       direkte        Abtropfung    in den Vorbau der Lager  schale zurückzuleiten vermögen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ringschmierung an Achslager von Schie nenfahrzeugen mit einem innengezahnten Schmierring, der auf einem vor dem Kopf des Achszapfens sitzenden, aussen gezahnten Ritzel läuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnköpfe des Ritzels schneidenartig zuge spitzt, die Lücken des Ringes dagegen pfannenartig ausgebildet sind,
    so dass der Ring bei sich drehendem Achszapfen nor malerweise wie ein Wiegebalken praktisch reibungsfrei über das Ritzel hinwegläuft. UNTERANSPRüCHE: 1. Ringschmierung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfa.ngs- mantelfläche des Ringes nach innen kegelstumpfartig geneigt ist und in eine Anzahl Zipfel (h) ausläuft, mit denen sie den Vorbau der Lagerschale überragt. ?.
    Ringschmierung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mantelfläche des Ringes mit Sammel- und Ablaufrillen (i) ver sehen ist, die an den Enden der Zipfel (h) zusammenlaufen. 3. Ringschmierung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Ringes an der Aussenseite in einem über höhten Schleuderkragen (k) vom Quer schnitt eines Hornes ausläuft, der das Öl an ein Abfanggehäuse zu schleudern ver mag. 1.
    Ringschmierung gemäss Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der senk- rechten Längsebene des Achszapfens im obern Teil des Abfanggehäuses aus wechselbare Führungsleisten (1) vorge sehen sind, an denen bei zu grossen Pen- delungen bezw. Schräglagen des Schmier- ringes derselbe mit seiner Mantelfläche zur Anlage kommt und geführt wird.
CH160631D 1931-01-02 1931-12-31 Ringschmierung an Achslager. CH160631A (de)

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