An dein Tür- oder Fensterstoel; kisbar befestggbare Tragstange.
EMI0001.0007
Den <SEP> Gegenstand <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> bildet.
<tb> eine <SEP> Tragstange, <SEP> welche <SEP> vornehmlich <SEP> dazu
<tb> dient, <SEP> zu <SEP> entlüftende <SEP> Gegenstände, <SEP> zum <SEP> Bei spiel <SEP> Betten <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> oder <SEP> auch <SEP> zu
<tb> trocknende <SEP> Wäschestücke <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> in
<tb> einfachter <SEP> Weise <SEP> innerhalb <SEP> der <SEP> Fenster i)ezw.
<SEP> Türöffnung <SEP> aufhängen <SEP> zu <SEP> können, <SEP> ohne
<tb> hierbei <SEP> eine <SEP> ständig <SEP> am <SEP> Fenster- <SEP> oder <SEP> Tür rahmen <SEP> befestigte <SEP> Stange <SEP> verwenden <SEP> zu <SEP> müs eri, <SEP> und <SEP> auch <SEP> diese <SEP> Stange <SEP> in <SEP> entsprechender
<tb> Eni.fernung <SEP> vom <SEP> Fenster <SEP> bezw. <SEP> Türflügel
<tb> innerhalb <SEP> des <SEP> Rahmens <SEP> leicht <SEP> befestigen <SEP> und
<tb> nsieh <SEP> Gebrauch <SEP> wieder <SEP> abnehmen <SEP> zu <SEP> können.
<tb> 1s <SEP> sindbereitsStangenfürderartigeZweeke
<tb> bekannt <SEP> --eworden, <SEP> welche <SEP> aber <SEP> den <SEP> Nachteil
<tb> habc=ri. <SEP> dass <SEP> eigene <SEP> Halter <SEP> am <SEP> Fensterflügel
<tb> an@:
ebracht <SEP> werden <SEP> müssen, <SEP> in <SEP> die <SEP> die <SEP> Stan gi@ii <SEP> dann <SEP> eingehängt <SEP> werden. <SEP> Weiters <SEP> wur den <SEP> Vorhangstangen <SEP> und <SEP> dergleichen <SEP> vorge schlagen, <SEP> welche <SEP> an <SEP> einem <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Spitze <SEP> und <SEP> am <SEP> andern <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> Gewinde
<tb> versehen <SEP> sind, <SEP> auf <SEP> welchem <SEP> eine <SEP> mit <SEP> einer
<tb> Spitze <SEP> versehene <SEP> Hülse <SEP> verschraubbar <SEP> ist.
<SEP> Die
<tb> Spitzen <SEP> werden <SEP> hierbei <SEP> in <SEP> den <SEP> Fenster- <SEP> oder Türrahmen eingedrückt oder es müssen La gerungen hierfür vorgesehen werden, so dass auch bei diesen Ausführungen der Fenster- oder Türstock entweder beschädigt wird, oder besonderer Einrichtungen bedarf.
Es sind wohl auch Vorhang- und Deko rationsstangen bekannt, welche durch Rei bung an dem Türstock festgehalten werden, doch weisen diese eine verhältnismässig kom plizierte Form auf, da sie aus ineinander gefügten Stangenteilen bestehen, die zuerst in die erforderliche Einstellung gebracht und geklemmt werden müssen, worauf dann zur Feineinstellung erst durch Verdrehung einer besonderen Schraubenmutter die mit Filz be legten Endstücke an den Fenster- oder Tür stock angepresst werden.
Alle diese Nachteile werden bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden. Trag stange, welche mittelst an den Tür- oder Fensterstock anpressbarer, mit einem Rei- bungsbelage versehener Hülsen festklemmbar ist, dadurch vermieden, dass an den Enden der Stange je eine mit links- bezw. rechts- gängigem Gewinde versehene Muffe befestigt ist, welche Muttergewinde besitzende einen Flansch aufweisende Hülsen tragen, wobei am Flansch der Reibungsbelag befestigt ist, das Ganze derart,
dass durch Drehen der Stange in dem einen Drehsinn die Hülsen samt Reibungsbelag an den Tür- oder Fen sterstock angedrückt und durch Drehen in entgegengesetztem Sinne von ihm entfernt werden.
Die Stange gemäss der Erfindung kann auch zum Tragen grösserer Lasten ausgestal tet werden. Zu diesem Zwecke wird zweck mässig auf den an den Enden der Stange sitzenden Muffen je eine Gegenmutter ver- schraubbar angeordnet, welche ein unbeab sichtigtes Losschrauben der Hülsen verhin dern. Auf diese Weise wird ein festes Haf ten der Hülsen bezw. deren Beläge an dem Fenster- oder Türstock gesichert, so dass die Stange auch als Turngerät oder dergleichen Verwendung finden kann.
An den Hülsen können auch einschraub- bare Ansätze vorgesehen sein, an welche sich über die Hülsen gehängte Turnringe oder Befestigungsringe und dergleichen, gegen seitliche Verschiebung gesichert,anlegen kön nen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des im Längsschnitt.
An den beiden Enden der Stange 1 sitzen die Muffen 2, welche mit Aussengewinden 3 versehen sind. Die beiden Gewinde 3 sind gegenläufig und dienen zum Aufschrauben je einer Hülse 4, deren äussere Enden einen ver breiterten Flansch 5 tragen, an welchem eine Scheibe 6 aus Gummi oder einem andern, eine grosse Reibung erzeugenden, elastischen Material angebracht ist. Auf jeder Muffe 2 ist ausser der Hülse 4 noch eine Gegenmutter 8 verschraubbar. Die Hülsen 4 weisen radiale Gewindebohrungen auf, in welche Wurm schrauben 9 eingesetzt werden, an welche sich die über die Hülsen gehängten Ringe 10 an legen können.
Werden die beiden Hülsen 4 gegen die Mitte der Stange 1 zu verschraubt, so wird der Abstand der Beläge 6 dadurch verkürzt und die Stange kann dann an den Flächen 7 des Rahmens eines Fensters oder einer Tür angebracht werden. Durch Verdrehen der Stange 1 werden die beiden Hülsen 4 durch die gegenläufigen Gewinde 3 nach aussen zu bewegt, so dass die mit den Reibungsbelägen 6 versehenen Flanschen 5 fest gegen die Flä chen 7 des Rahmens gepresst werden. Hier auf-zieht man die G'regenmuttern 8 an, so dass sie sich fest an die Hülsen anlegen und ein ungewolltes Losschrauben derselben ver hindern.
Durch Abschrauben einer der Hülsen 4 können auf die Stangen 1 mit Haken ver sehene Ringe geschoben werden, an welchen auch Gegenstände angehängt werden kön nen, so dass die Stange 1 auch zum Tragen von Vorhängen oder dergleichen Verwendung finden kann.
Vor dem Anbringen der Stange innerhalb eines Türstockes können auch die Ringe 10 auf dieselbe gehängt werden, die sich dann an die Wurmschrauben 9 anlegen. Statt Turnringe können naturgemäss auch Befesti gungsringe oder Haken, etwa zur Anbrin- gung einer Schaukel oder eines Schwebe- reckes oder dergleichen in dieser Weise an gebracht werden. Die Anschläge 9 können schliesslich auch auf der Stange 1 oder den Muffen 2 vorgesehen sein.