CH160880A - Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Elektrizitäts-Verbrauchern bei Stromentnahme vor dem Zähler. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Elektrizitäts-Verbrauchern bei Stromentnahme vor dem Zähler.

Info

Publication number
CH160880A
CH160880A CH160880DA CH160880A CH 160880 A CH160880 A CH 160880A CH 160880D A CH160880D A CH 160880DA CH 160880 A CH160880 A CH 160880A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electricity
meter
interrupter
magnetic
coils
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Frescheville Georges Ing De
Original Assignee
Frescheville Georges Ing De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frescheville Georges Ing De filed Critical Frescheville Georges Ing De
Publication of CH160880A publication Critical patent/CH160880A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/24Arrangements for avoiding or indicating fraudulent use

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von     Elektrizitäts-Verbrauchern    bei       Stromentnahme    vor dem Zähler.    Der Erfindungsgegenstand ist eine Ein  richtung, welche vollkommen     selbsttätig     Diebstahl von elektrischer Energie, welcher  durch Einschaltung einer Belastung an die       Anschlussleitung    vor dem Zähler erfolgt,  verhindert.  



  Eine solche Belastung, welche absichtlich  oder zufällig an die Leitung angeschlossen  wird, und durch welche ein Diebstahl elek  trischer Energie stattfinden würde, da der  Belastungsstrom den Zähler nicht passiert,  v     eranlasst    sogleich selbsttätig durch die er  findungsgemässe Einrichtung,     dass    die ganze  Verbraucheranlage vom Netz abgeschaltet  wird. Die Einrichtung kann dabei so getrof  fen sein, dass die Anlage solange abgeschaltet  bleibt, bis ein Angestellter des Elektrizitäts  werkes den Unterbrecher in seine Anfangs  stellung stellt.  



  Aber auch ohne Anmeldung des Ver  brauchers, dass er keinen Strom erhält, was  zum     Beispiel    der Fall wäre, wenn derselbe    absichtlich Strom     entweden    wollte, können  die Angestellten des Elektrizitätswerkes  immer leicht feststellen, wo ein Stromdieb  stahl     stattfindet,    indem gleichzeitig mit der       selbsttätigen    Ausschaltung der Anlage eine       Signallampe    eingeschaltet wird, so dass die  Werkangestellten die verdächtige Anlage  durch dieses Signallicht leicht feststellen  können.  



  Die Einrichtung ist     zweckmässigerweise     so getroffen,     da.ss    das Signallicht nur durch  einen Angestellten des Werkes     ausgeschaltet     werden kann, und ferner, dass der Umschal  ter ausserhalb des Bereiches des Stromver  brauchers ist, das heisst an einer Stelle, wo  der Verbraucher zu dem Umschalter nicht  gelangen kann.  



  Der Umschalter, die Signallampe, sowie  die übrigen .erforderlichen Vorrichtungen  können in einem gemeinsamen Gehäuse ver  einigt     sein.     



  Bei Freileitungen kann die Einrichtung  oben an dem Leitungsmast in unmittelbarer      Nähe der Sicherungen, beim Anschluss an ein  unterirdisches Kabelnetz zwischen dem Ka  belkopf     und    dem Zählwerk, am besten an der  Mauer unterhalb eines Tores, im Hof oder  Treppenhaus, und zwar in einer Höhe von  zirka 4 bis 5 Meter vom Erdboden, ange  bracht sein.  



  Das Ansprechen der Einrichtung wird  mittelst eines beweglichen Ankers bewirkt,  welcher von zwei     Magnetfeldern    entgegen  gesetzter Richtungen gesteuert     wird.    Da also  für das Ansprechen lediglich die magnetische  Stärke von Magnetfeldern massgebend ist,  kann die Einrichtung so ausgeführt sein, dass  sie sowohl für Gleichstrom, als auch für  Wechselstrom beliebiger Frequenz verwend  bar ist. "Dabei kann die Isolation der strom  führenden Teile so bemessen sein,     da.ss    ein  und dieselbe     Einrichtung    für alle Spannun  gen bis 400 Volt taugt.  



  In den anliegenden Zeichnungen ist ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung dar  gestellt.  



       Fig.    1 stellt schematisch das Wesen der  Konstruktion und die Anordnung der innern  und äussern     Verbindungen    dar;       Fig.    2 zeigt Einzelheiten des Elektro  magnetes.  



  Die Einrichtung besitzt zwei Elektro  magnete mit gleichen     Spulen    A und B, zwi  schen welchen sich der Anker     nz    aus Weich  eisen befindet, welcher auf dem Unterbre  cher C     fixiert    ist. Der letztere besteht aus  einem Plättchen aus hartem     Isolationsmate-          riäl,    an dessen unterem Teil ein Kupferkon  takt n angebracht ist. Das     Plättchen    kann  sich frei um die feste Achse o drehen, wobei  es mit ihrem Kupferteil n die     elektrischen     Kontakte p und     r    ein-     bezw.    ausschaltet.  



       Weiters    ist ein     zweiarmiger        Umschalter        1i     vorgesehen,     dessenKontaktaxme        h,;        h.    einerseits  direkt     mit    dem Netz in Verbindung stehen und  anderseits an den Kontakten<I>a,,</I>     a=        bezw.        h,          1)2-    liegen, je nachdem der Umschalter durch  den Sperrhaken g in der einen Stellung ge  halten oder zufolge Federwirkung der Feder  d in die andere Stellung gedreht wird.

   Mit  den Klemmen     M,_    und     M2    wird der Umschal-         ter    mit der Aussenleitung über die Sicherun  gen     S,    und     SZ    verbunden, welche zum Bei  spiel an den     Leitungsmasten    angebracht sind  und mit den Klemmen     D,    und     D,    wird er  durch die     Anschlussleitung    4 und die Siche  rungen e und e, mit dem Zählwerk 3 ver  bunden. Ausser diesen     Anschlussleitungen     hat der Anschluss noch zwei Nebenleitungen  5.

   Aus dem Schaltungsschema der     Fig.    1 ist  ersichtlich, dass die Spulen<I>A</I> und<I>B</I> in Reihe  mit den Wicklungen .des Zählwerkes geschal  tet sind; dabei ist aber die Spule A an eine  der     Anschlusshauptleitungen        zwischen    dem  Netz und dem Zählwerk und die Spule B in  die Verbindungsleitung geschaltet, welche  die Anlage des Verbrauchers mit dem Zähl  werk verbindet. Infolgedessen geht der vom  Netz zugeleitete Strom über die Klemme M,  durch den Umschalter     K    und die Spule :1  des Apparates, darauf durch die Wicklung  des Zählwerkes 3, kehrt in den Apparat  durch die Klemme     J_    zurück, geht hier  durch die Spule B und wird erst dann in die  Anlage des Verbrauchers geleitet.

   Der Rück  weg des Stromes aus der     Anlage    ist der nor  male, nur mit dem     Unterschied,    dass der  Strom durch den Umschalter     K    geleitet wird.  



  Wenn die     Einrichtung    montiert wird, so  müssen der Unterbrecher C, der Umschalter       r    und das     Relais        R,    so     eingestellt    sein, wie  es auf der     Fig.    1 dargestellt ist.  



  Wenn die Verbraucheranlage P     belastet     wird, so werden beide Spulen<I>A</I> und<I>B,</I> wel  che in Reihe geschaltet sind, denselben Strom  führen, infolgedessen werden sich zwei mag  netische Felder gleicher Stärke bilden, wel  che im Raume zwischen den Magneten der  Spulen<I>A</I> und<I>B</I> entgegengesetzte Wirkung  haben werden. Dementsprechend bildet sich  in der Mitte dieses Raumes eine neutrale  Zone des magnetischen Feldes, in welcher  der Anker m sich befindet und ruht.  



  Diese neutrale Zone wird sich immer in  der Mitte des Raumes     zwischen    den Magne  ten der Spulen<I>A</I> und<I>B</I> bilden, solange alle  Belastungen in der Anlage des Verbrauchers  vorschriftsmässig eingeschaltet sind; der Ap  parat verursacht keine Unterbrechung der      Stromzuleitung in der Anlage. Sobald aber  an die     Anschlussleitungen    vor dem Zählwerk  eine Belastung P, angeschlossen wird, wel  che einen absichtlichen oder zufälligen  Stromdiebstahl bilden würde, wird die Spule  A einen grösseren Strom als die Spule B füh  ren, da der Strom dieser unvorschriftsmässig  eingeschalteten Belastung     durch    die Spule A  und nicht durch die Spule B geht, da die  letztere nach dem Zählwerk eingeschaltet ist.  



  Deswegen wird sich das     magnetische     Feld in der Richtung der Spule B verlegen  und der Anker     m.        wird    durch den Magnet  der Spule A angezogen werden. Infolge die  ser Anziehung des Ankers dreht sich der  Unterbrecher C um seine Achse 0, wobei  sein     Kupferplättchen        n    die Kontakte p und  verbindet, durch welche der Stromkreis des  Relais     R    geschlossen wird; das letztere wird  erregt, zieht seinen Anker D an, welcher die  Zunge     I    des Umschalters K auslöst.

   Die  starke Feder     d    dreht den Umschalter K um,  welcher Kontakt schliesst mit b, und     b2,    wo  durch die Stromzuleitung zu der Anlage un  terbrochen wird und das Signallicht des Ap  parates, die Glühlampe L, über die Kontakte  <I>b,</I> und     b2    eingeschaltet wird.  



  Die betreffende Anlage     wird    so lange       abgeschaltet    bleiben, bis der Verbraucher  selbst     ITilfe    von der elektrischen Zentrale  verlangt oder bis das Signallicht des Appa  rates eben die Aufmerksamkeit der kompe  tenten Inspektion auf sich lenkt.  



  Damit die entsprechende Anlage wieder  an das Netz eingeschaltet werden kann, ist  es notwendig, den Deckel des Gehäuses zu  öffnen und den Unterbrecher C, den Um  schalter K und das Relais B in die Anfangs  lage zu stellen und vorher noch die Stö  rungsursache, hervorgerufen durch unvor  schriftsmässiges Manipulieren mit der An  lage, zu entfernen.  



  Nachdem die Herstellung zweier Elektro  magneten mit genau gleichen     magnetischen     Feldern auf gewisse Schwierigkeiten stösst  und nachdem das tadellose Arbeiten der     Ein-          riebtung    von dem Übereinstimmen der Lage    der neutralen Zone der Felder und der Lage  des Ankers abhängt, so ist eine Möglichkeit  der Einstellung der Lage der neutralen Zone  vorgesehen.

   Dies wird dadurch erreicht, dass  die     Elektromagnetspulen    in der Richtung  ihrer Achse einstellbar angebracht sind, zum       Beispiel        mittelst    der Schrauben G, und     G_          (Fig.    2), welche     Schrauben    durch Lang  löcher im     Spulenträger    durchreichen.

   Ausser  dem sind wegen der genauen Einstellung der  neutralen Zone die Magnetkerne der Spulen  zu den Spulen einstellbar angeordnet, zum  Beispiel versehen mit     einem    Gewinde und  einem Griff     E    am äussern Ende     (Fig.    2), so  dass die gerne in den Spulen längs ihrer  Achse frei bewegt und     mittelst    :der Schrau  benmutter F     fixiert    werden können.  



  Zur Einstellung der Empfindlichkeit     d(a     drehbaren     Tlnterbrechers    C, in bezug auf An  sprechen auf das magnetische Feld, ist eine  Schraube H (Fix. 1) vorgesehen,     mittelst     welcher .der Druck des     Federnkontaktes        r     gegen das untere Ende des Unterbrechers C  reguliert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Abschal ten von Elektrizitätsverbrauchern bei Strom entnahme vor dem Zähler, dadurch .gekenn zeichnet, dass in der neutralen Zone zweier gegenläufiger Magnetfelder, erzeugt von dem Strom vor bezw. nach dem Zähler, ein An ker (m) vorgesehen ist, welcher mit einem Umschalter<I>(k</I><B>)</B> .der Netzanschlussleitung ver bunden ist und von den Feldern so gesteuert wird, dass er bei Stromentnahme vor dem Zähler den Verbraucher vom Netz abschaltet und gleichzeitig eine Signallampe einschaltet. UNTERANSPRüCHE i.
    Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass die Spulen <I>(A, B</I>) der Elektromagneten in der Rich tung ihrer Achsen verstellbar sind, und dass jeder Magnetkern gegenüber seiner Spule einstellbar angeordnet ist, zum Zwecks der Einstellung der neutralen Zone der magnetischen Felder. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Federkou- takt (r) vorgesehen ist, mit welchem der drehbare Unterbrecher (C) zusammen wirkt, wobei -dessen Druck gegen den Un terbrecher (C) durch eine Stellschraube (H) eingeregelt werden kann, um die Empfindlichkeit der Einwirkung des magnetischen Feldes auf den Unterbrecher einstellen zu können.
    :i. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Unterbre cher einen von der Netzspannung gespei sten Hilfsstromkreis steuert, in dem eine Relaisspule liegt, die bei Stromunsvm- metrie in den Magnetspulen<I>(A)</I> und<I>(B)</I> durch den Unterbrecher (C) eingescbaltc2t wird und die durch Anziehen ihres An kers die Verriegelung des unter Feder spannung stehenden Umschalters (K) löst.
CH160880D 1932-01-19 1932-01-19 Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Elektrizitäts-Verbrauchern bei Stromentnahme vor dem Zähler. CH160880A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH160880T 1932-01-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH160880A true CH160880A (de) 1933-03-31

Family

ID=4414366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH160880D CH160880A (de) 1932-01-19 1932-01-19 Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Elektrizitäts-Verbrauchern bei Stromentnahme vor dem Zähler.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH160880A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH160880A (de) Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Elektrizitäts-Verbrauchern bei Stromentnahme vor dem Zähler.
DE543482C (de) Apparat zur selbsttaetigen Feststellung und Verhinderung einer Stromentnahme aus elektrischen Leitungen vor dem Zaehler
AT125109B (de) Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten des Verbrauchers bei Stromentnahme vor dem Zähler.
DE1538448C3 (de) Verbrauchernetzwerk
DE765698C (de) Anordnung zur phasenrichtigen Einschaltung einphasiger Wechselstrom-verbraucher mittels zuendstiftgesteuerter Entladungsgefaesse
CH338234A (de) Kurzschlussbegrenzer
AT20684B (de) Schaltungseinrichtung für selbsttätige Transformatorschalter.
DE350057C (de) Elektrisches Relais zum Unterbrechen von Stromkreisen bei Isolationsfehlern
DE831409C (de) Schaltung fuer elektrische Antreibe von Weichen, Signalen und aehnlichen Einrichtungen in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen
DE548197C (de) Anordnung selbsttaetiger Ausschalter zur Herabsetzung des Stromverbrauches
DE701500C (de) Vorrichtung zum Schutz elektrischer Anlagen gegen Isolationsfehler
AT378444B (de) Leitungsschutzschalter mit durchgefuehrtem neutralleiter und fehlerstromausloesung
AT166389B (de)
DE467620C (de) Vorrichtung zur Vermeidung von Betriebsstoerungen in Schwachstromanlagen
DE705594C (de) Einrichtung zur Schaltung mehrerer Stromverbrauchsgeraete, insbesondere eines Elektroherdes und eines elektrischen Warmwasserspeichers, bei der ein elektromagnetischer Schalter in Abhaengigkeit von der Einschaltstellung des wichtigeren Geraetesdas unwichtigere Geraet abschaltet
DE2234056C3 (de) Anordnung zum Abschalten einer elektrischen Last bei unsymmetrischen Strömen in diese
DE565492C (de) Elektromagnetische Schalteinrichtung mit mehreren mit magnetischer Funkenloeschung ausgeruesteten Kontaktstellen
AT117364B (de) Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltern in Netzen oder Leitungen, die von mehreren Wechselstromerzeugern oder Wechselstromerzeugergruppen gespeist werden.
DE658262C (de) Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung
AT137487B (de) Vorrichtung zum Schutz elektrischer Installationen gegen Isolationsfehler.
AT139671B (de) Gleichstrom-Spannungsreduktor für elektrische Schwachstromapparate.
AT71726B (de) Schalteinrichtung für mehrere an dieselbe Sammelschiene anzuschließende Leitungen, Maschinen oder Apparate, die unter Benutzung eines gemeinsamen Schutzwiderstandes ein- und ausgeschaltet werden.
DE850460C (de) Anordnung zum Stellen und UEberwachen von elektromotorischen Antrieben von Weichen, Signalen, Fahrsperren, Schranken und aehnlichen Einrichtungen
DE737938C (de) Stromrichtungsvergleichsrelais fuer elektrische Anlageteile
DE743167C (de) Schaltung fuer elektrische Weichenantriebe mit elektromagnetischen Zungenriegeln