CH160887A - Röntgenapparat. - Google Patents

Röntgenapparat.

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CH160887A
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housing
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Henry Pieper Oscar
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Henry Pieper Oscar
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Description


  Röntgenapparat.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Röntgenapparat, welcher ein     längliehes,    die       Röntg,-nröhre    drehbar tragendes Gehäuse auf  weist, das einen mittleren, nach aussen offenen  Einschnitt besitzt, welchen der     mittlere    Teil  der Röhre durchquert, sowie eine ebenfalls  vom Gehäuse getragene, zur Drehung der  Röntgenröhre dienende Einstellvorrichtung,  die aus dem Einschnitt nach aussen vortritt,  und in demselben einen Drehausschlag aus  führen kann.  



  Zufolge des Umstandes, dass die Einstell  vorrichtung des Apparates in dem nach aussen  offenen Einschnitt des Gehäuses, welchen die  Röntgenröhre durchquert, einen Drehaus  schlag ausführen kann,     kann    dem üblichen,  von den Röntgenstrahlen gebildeten Kegel,  dessen Mittellinie mit der     Age    der Strahlung  zusammenfällt, ein grosser Einstellungs  bereich gegeben werden.  



  In der Zeichnung ist; ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt         Fig.    1 eine Seitenansicht des Apparat  gehäuses für eine Röntgenröhre, einschliess  lich der Haltevorrichtung für das Gehäuse,       Fig.    2 eine Vorderansicht des Gehäuses:       Fig.    3 einen Vertikalschnitt nach Linie  3-3 der     Fig.    2, in Richtung der angegebenen  Pfeile gesehen,       Fig.    4 einen Vertikalschnitt nach Linie       4-4    der     Fig.    1, in Richtung der     angegebenen     Pfeile gesehen, und       Fig.    5 eine perspektivische Ansicht eines  Teils der Fassung.  



  Der Teil des     Apparatgehäuses,    welcher  den Hochspannungstransformator aufweist,  ist mit 5     bezeichnet.    Oben ist der Teil 5 mit  einem Hals 6 versehen, der zum Befestigen  des Gehäuses an einem Gelenkteil 7, der     mit-          telst    eines Gelenkbolzens 8 mit einem Trag  arm 9 verbunden ist, dient.  



  Der Hochspannungstransformator 10 ist  mit den schematisch angedeuteten primären  und sekundären Wicklungen 11     bezw.    12 ver-      sehen, von denen die letztere bei 12' geerdet  ist. Das     Gehäuseteil    5 ist genügend gross,  um den Transformator gerade aufnehmen zu  können, mit Ausnahme, dass er nach unten  erweitert ist, und zwar zu einem Zwecke,  der     untenstehend    angegeben ist.

   Der Trans  formator ist am Gehäuse mittelst eines Trä  gers 14 befestigt und der den Transfor  mator aufnehmende Teil des Gehäuses ist  durch eine Scheidewand 15 aus Isolier  material abgeschlossen, die für sich mit     dein     ebenen Flansch am untern Ende dieses Teils  durch Bolzen 16 verschraubt ist, und durch  weitere Bolzen, von denen später die Rede  ist, wobei eine Packung 17 zwischen     @    die  Scheidewand und den Flansch, wie die Fi  guren zeigen, eingesetzt ist. Die Scheidewand  15 weist zwei Öffnungen 18 auf, die je von  einem Isolator 19, vorzugsweise aus Bakelit,  durchsetzt sind. Diese Isolatoren sind mit       Kühlrippen    19' -versehen, sowie mit einem  Flansch 20, der gegen die Unterseite der  Trennwand 15 unter Zwischenschaltung einer  Packung 21 anliegt.

   Oberhalb des Flansches  ist der Körper des Isolators mit Gewinde  versehen, auf welchem eine Mutter 22 zum  Anziehen gegen die     Trennwand    sitzt. Auf  diese Weise sind die Isolatoren fest mit der  Trennwand verbunden und die Öffnungen 18  hermetisch verschlossen. Der in der     Fig.    4  links     gezeichnete    Isolator nimmt den zur  Antikathode führenden Hochspannungsleiter  auf. Dieser Leiter hat die Form eines Me  tallrohres 23, das mit einem Pfropfen 24     aus     Bakelit verschlossen ist. Dieses Rohr trägt  einen Flansch 2'5, der in der Bohrung 25' des  Isolators liegt und gegen die Schulter 26 am       obern    Ende dieser Bohrung anliegt. Dadurch  wird auch an dieser Stelle ein hermetischer  Abschluss erzielt.

   Das obere Ende des Rohres  23 trägt ein Gewinde mit Mutter 28, zwischen  welcher und dem obern Ende des Isolators  die     Anschlussscheibe    29     eingeklemmt    ist.  Diese Scheibe ist durch den Leiter 30 mit  dem einen Ende der     Sekundärwicklung    12       verbunden.     



  Der andere Isolator 19 nimmt die       kathodenseitigen        Anschlussleitungen    an die    Röntgenröhre auf. Die     Konstruktion    dieses  Isolators ist gleich der soeben     beschriebenen     des Hochspannungsisolators, mit Ausnahme  davon, dass der     Isolierpfropfen    24 von einem  stromleitenden Stab 31 durchsetzt ist. Beide  von diesem Isolator getragenen Stromleiter  sind an einem Teil der Sekundärwicklung des  Transformators angeschlossen, um die     Glüh-          kathode    der Röntgenröhre über die Leiter 32  und 33 in Aktion zu setzen.

   Die die Röhre  aufnehmende Fassung besteht aus einem ge  gossenen Tragkörper 34a (Fix. 5), der gegen  die Unterseite der Trennwand 15 anliegt, und  aus gepressten,     kappenförmigen        Fassung:-          stücken        34b.    Der gegossene     Körper    34a ist  zentral an der Unterseite der Trennwand 15  durch Schraubenbolzen 35 befestigt und die  diesen Körper beidseitig ergänzenden Kap  pen sind ebenfalls gegen die Unterseite der  Trennwand 15 angezogen, und zwar durch  Schraubenbolzen 36.

   Der von den Kappen       34u    umschlossene Körper     34a    besitzt ring  förmige Tragrippen 38 zur Aufnahme der  Röntgenröhre, die koaxial zu Hülsen 40 des  Körpers liegen, welche mit Öffnungen 39 ver  sehen sind, die von der Röhre ebenfalls  durchsetzt sein können. Metallene Anschluss  ringe 41 sind passend auf die Hülsen 40 auf  gesetzt und greifen anderseits in die     inneren     Enden der Kappen     34b    ein.

   Die Röntgen  röhre 42 ist beispielsweise als zu der Gat  tung solcher Röhren gehörend angenommen,  deren     mittlerer    Teil     einen        Chromeisenring    43  enthält, der in die     innern    Enden der beiden       rohrförmigen    Glasteile 44 der Röntgenröhre  eingeschmolzen ist. Der     Chromeisenring    ist  von einer Bleischicht 45 umgeben, welche in  einer     Messingtraghülse    46 liegt. Diese     Mes-          singtraghülse    ruht direkt in den Tragrippen  38, so dass sie sich darin drehen kann.

   Zwi  schen den Tragrippen     ist    in dem Körper 34a  eine     mittlere    schlitzförmige Öffnung 47 ge  bildet, durch welche die     Einstellvorrichtung     der Röhre, die weiter unten beschrieben ist,       durchtritt,    und die Röhre ist an den Trag  rippen 38 mittelst winklig abgebogenen Sei  tenplatten 48 gehalten, die den gegossenen  Körper 34a abschliessen und den Schlitz 47      begrenzen und mittelst Flanschen 48a die  Röhre in ihrer Lage     halten,    wozu zwischen  die Flansche     18a    und die Röhre Federn 49  eingesetzt sind, um die Röhre     nachgiebig    zu  lagern.

   Die     Messingtraghülse    46 der Röhre       stiitzt    den radial verlaufenden rohrförmigen  Teil 50 der Röhre ab, und zwar so, dass die  ser in den Schlitz 47 eintritt. Die Einstell  vorrichtung 51 ist an die Verlängerung 50  angeschlossen und kann,     wie    die Fix. 3 zeigt,  aus ihrer in dieser Figur gezeigten Stellung,  die ungefähr unter 30   gegen die     Horizon-          tale    geneigt ist, in eine vertikal abwärts ge  richtete Stellung gebracht werden.  



  Das Hochspannungsende der Röhre 42 ist  mit Ausstrahlungsrippen 52 versehen, die von  einer     becherförmigen    Schale 53 umgeben und  von einer halbkugelförmigen Kappe 54 über  deckt sind. Diese Kappe weist eine Innen  fläche von     Halbkugelform    auf, auf der ein  Kontaktstück 55 schleift, das an dem     Lei-          tun"srohr    23 befestigt ist, sowie eine äussere  kugelförmig gekrümmte, zu dem gegenüber  liegenden halbkugelförmigen Ende der Röh  renfassung annähernd konzentrisch liegende  Fläche.

   Durch     Experimente    ist festgestellt  worden, dass zwischen sphärischen Flächen  kleinere Abstände ohne Gefahr von     Übar-          schlä,gen    möglich sind und da für die Fas  sung eine gedrängte Form erzielt werden  soll, so ist die Anwendung von solchen Flä  chen hier angezeigt. Das andere Ende der  Röntgenröhre trägt einen Gewindenippel 56  mit dem üblichen     innern    und äussern Kon  takt, welche Kontakte mit dem Glühfaden der  Röhre verbunden sind. Auf den Nippel 56  ist eine Hülse 57 aufgeschraubt, die ein  Isolierstück 58 aufnimmt. Von .dem rechts  seitigen Isolator 19 verläuft eine isolierende  Stütze nach unten, die eine Widerstandswick  lung zur Verwendung beim anfänglichen An  zielen des Behandlungsobjektes trägt.

   Auf  dem steifen Streifen 61, der an der Röhre  23' befestigt ist, sitzt eine Nabe 60, die als       Leiter    dient. Ein     Anschlussstreifen    62 ver  bindet die Nabe mit der     Widerstandswick-          lung,    die ihrerseits mit der Hülse 57 in Ver  bindung steht. Der zentrale Kontakt des    Gewindenippels 56 ist durch das Isolierstück  hindurch mit dem stromleitenden Stab 31       mittelst    des Leiters 63 verbunden.     Die    Nabe  60 trägt die halbkugelförmige Kappe 64.  



  Isolierhülsen 67 aus Porzellan oder Bake  lit sind im Innern der Kappen 34b konzen  trisch zu der Röntgenröhre angeordnet, um  einen weiteren Schutz gegen die Gefahr von       Übersohlägen    zwischen der Fassung     und    den  Kappen 54 und 64 zu bilden.  



  Der Gehäuseteil 5 ist mit     'Öl    gefüllt.  



  Es ist ersichtlich, dass, da das Gehäuse  des Apparates am Tragarm 9 freibeweglich  aufgehängt ist und gleichzeitig .die Röhre     tim     ihre     Axe    in der Fassung verstellt werden  kann, der Strahlenkegel in viele Lagen ein  stellbar ist, weshalb mit Hilfe des beschrie  benen Apparates eine grosse Anwendungs  möglichkeit der Röntgenstrahlen vorhanden  ist. Die metallische Fassung -der Röhre ist  über den Tragarm     geerdet    und die unter  Hochspannung stehenden Teile sind sämtliche  eingekapselt und daher geschützt, so dass das  Gehäuse ohne jegliche Gefahr für die die Be  handlung durchführende Person sowohl, als  auch für den Patienten in jede beliebige Lage  gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenapparat, gekennzeichnet durch ein längliches, die Röntgenröhre drehbar tra gendes Gehäuse, das einen mittleren, nach aussen offenen Einschnitt aufweist, welc'nen der mittlere Teil der Röhre durchquert, und durch eine ebenfalls vom Gehäuse getragene, zur Drehung der Röntgenröhre dienende Ein stellvorrichtung, die aus dem Einschnitt nach aussen vortritt. und in demselben einen Dreh ausschlag ausführen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Röntgenapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen Tragkörper als Lager für die Röhre besitzt sowie gepresste Fassungsstücke, die dem Tragkörper zum Umschliessen der vorstehenden Röhrenenden zugeordnet sind. 2.
    Röntgenapparat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Isolierhülsen, die die Enden der Röhre umgeben. 3. Röntgenapparat nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Halteflansehe zum Anklemmen der Röhre an den Tragkörper. 4, Röntgenapparat nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch Einlagefedern, die zwischen den Halteflanschen und der Röhre angeordnet sind.
    5. Röntgenapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem den Hochspannungstransformator aufneli- menden Gehäuseteil bis in die Näho des Hochspannungsendes der Röhre sieh herab erstreckender Isolator ein Kontaktstuck aufweist, das mit einer halbkugelförmigen Kappe zusammenwirkt, die am Hochspan nungsende der Röhre angeordnet ist. G.
    Röntgenapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein von dem den Hochspannungstransformator aufneh menden Gehäuseteil bis in die Nähe der Glühfadenkontakte der Röhre sich herab erstreckender Isolator, an dem eine Wider standswicklung für den Glühfaden ange ordnet ist, vorgesehen ist.
CH160887D 1930-12-15 1931-12-14 Röntgenapparat. CH160887A (de)

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