CH160906A - Stangenwähler für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Stangenwähler für Fernsprechanlagen.

Info

Publication number
CH160906A
CH160906A CH160906DA CH160906A CH 160906 A CH160906 A CH 160906A CH 160906D A CH160906D A CH 160906DA CH 160906 A CH160906 A CH 160906A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brush
support member
selector according
switching element
sets
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Merk Friedrich
H Fuld Co T Aktiengesellschaft
Original Assignee
Merk Friedr
Fuld & Co Telephon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merk Friedr, Fuld & Co Telephon filed Critical Merk Friedr
Publication of CH160906A publication Critical patent/CH160906A/de

Links

Landscapes

  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description


      Stangenwähler    für Fernsprechanlagen.    Die Erfindung bezieht sich. auf einen  Stangenwähler, dessen     Schaltglied    mehrere  Bürstensätze enthält, welche Bürstensätze je  durch ein Sperrglied in     unwirksamer        @t21-          lung    gehalten werden und von denen einer  nach einer entsprechenden Relativbewegung  des Schaltgliedes gegenüber einer Stossstange  allein durch eine von der     Stossstange    ausge  übte Beeinflussung seines Sperrgliedes- für  Kontaktschliessungen mit den Lamellen eines  Abschnittes des Kontaktfeldes freigegeben  eingerückt wird.

   Solche Schaltglieder sind       beispielsweise    durch die deutsche Patent  schrift Nr.<B>524569</B> bekannt. Sie haben den  Vorteil, dass die Freigabe des ausgewählten  Bürstensatzes sprunghaft durch eine eigene       Spannkraft    erfolgt, ohne     da.ss    hierfür eine be  sondere Bewegung des Schaltgliedes erfor  derlich ist, wie dies beispielsweise bei den  Stangenwählern der Western     Electrie        Comp.     der Fall ist.

   Jede Bewegung des Schalt  gliede4 ist hierbei eine reine Einstellbewe-         gung,    einmal zur Auswahl     des    gewünschten  Bürstensatzes und das andere Mal zur Ein  stellung des wirksam gemachten Bürsten  satzes auf den gewünschten Kontakt des  Kontaktfeldes; eine zusätzliche Bewegung  des Schaltgliedes zur     Wirksammachung    des  ausgewählten Bürstensatzes ist nicht notwen  dig, so dass der Wähler     besonders    zur Ein  stellung durch     Nummernstromstösse    geeignet  ist.  



  Die in der deutschen Patentschrift       Nr.    524569 beschriebene Ausführung     des     Schaltgliedes besitzt jedoch bauliche     Unvoll-          kommenheiten,    die zu beseitigen Aufgabe  der Erfindung ist. Bei dieser bekannten Aus  führung wird als Sperrglied eine in der Mitte  dieses Bürstensatzes zwischen den Bürsten  federn quer gelagerte Spreizfeder verwendet.  Infolgedessen sind auch die Stossglieder der  Stossstange und die     Streifstücke,    die eine er  neute Rückstellung des Bürstensatzes     beim          Überfahren    bewirken, in der Mitte des Kon-           taktfeldes    angeordnet.

   Diese     Anordnung    ist  für den Aufbau des Kontaktfeldes und für  die Gestaltung des Bürstensatzes unvorteil  haft; insbesondere müssen einzelne Bürsten  federn gegeneinander abgestützt und     dahar     mit isolierenden Pimpeln versehen sein, was  leicht zu     Ungenauigkeiten    in der Kontakt  gabe führt.  



  Um diese Mängel zu beseitigen, sieht die  Erfindung für jeden     Bürstensatz    ein beweg  liches     Stützglied,    auf dem die Bürstenfedern  gemeinsam aufliegen, und ein Sperrglied vor,  welches die Bürstenfedern durch Vermittlung  des Stützgliedes in     unwirksamer    Stellung  festhält und welches bei vorübergehender  Einwirkung der Stossstange die Freigabe des  Bürstensatzes     bewirkt,    der darauf zum -Bei  spiel unter dem Einfluss einer durch die Bür  stenfedern selbst auf das Stützglied ausge  übten Spannkraft in die für Kontaktschlie  ssungen wirksame Stellung übergeht.  



  Durch diese Anordnung eines besonderen,  von dem Sperrglied abhängigen, beweglichen  Stützgliedes werden zwar die Zubehörteile  der Bürstensätze vermehrt, der Aufbau und  die     Herstellung    der     Schältglieder    aber we  sentlich vereinfacht.  



  Die besonderen Vorteile der Erfindung  werden anhand der Erläuterung des in der       Zeichnung    dargestellten Ausführungsbei  spiels des Erfindungsgegenstandes deutlich.  In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 die Vorderansicht eines Schaltglie  des mit fünf gleichen     Bürstensätzen,          Fig.    2 den Schnitt des Schaltgliedes längs  der Linie     -1-B    in     Abb.    1,       Fig.    3a eine     Seitenansicht.    des Schalt  gliedes nebst Stossstange und Kontaktfeld;

         Fig.        3u    und     3G    dasselbe Schaltglied in  andern Stellungen gegenüber der Stossstange,       Fig.    4 einen einzelnen     Bürstensatz    in  schaubildlicher Darstellung,       Fig.    5 einen ausgerückten und einen ein  gerückten Bürstensatz seitlich gesehen,       Fig.    6 ein Schaltglied mit einer grösseren  Zahl verschiedener Bürstensätze.  



  Als Träger der     Schaltgliedteile    ist eine  längliche, durch zwei     Rippen    30 versteifte    Grundplatte 11, zum Beispiel aus Eisenblech  bestehend, angenommen. Die Grundplatte     i.t     mit ihrer Flachseite vor dem ebenen     Kon-          ta.ldfeld    gelagert und mit geringem     Abstand     davon in Führungsstücken 12     (Fig.    1 und 2)  wie ein Schlitten auf- und abwärts beweglich.  Ein am Fussende der Grundplatte nach vorn  ragender Ansatz 13 vermittelst die Kupplung  des Schaltgliedes mit einem nicht dargestell  ten Bewegungsmechanismus.  



  Die     Schaltgliedteile    nebst Zubehör sind  auf der Vorderseite der Grundplatte zwischen  den beiden Versteifungsrippen angeordnet.  Den Hauptraum auf der Grundplatte     nehmün     die Bürstensätze 14 mit den dahinter befind  lichen Stützgliedern 15 ein. Auf der einen  (linken) Seite der     Bürstensätze    befinden sich  die als zweiarmige Hebel 16 ausgebildeten  Sperrglieder; auf der gegenüberliegenden       (rechten)    Seite verläuft ein Kabel     17    mit  den Zuführungsleitungen der Bürstensätze zu  einer unten an der Platte     vorgesehenen     Klemmleiste.  



  Der Aufbau der Bürstensätze     ergibt    sich       aus    der     Fig.    4. Ein aus Blech bestehende  und als Befestigungsteil dienendes Lager  stück 18 und ein schwenkbar .daran     ange-          leDktes,    gleichfalls aus Blech bestehendes  und als Klappe ausgebildetes Stützglied 15  bilden die Unterlage jedes Bürstensatzes,  welcher aus nebeneinander angeordneten Fe  dern besteht. Auf dein Lagerstück liegt ein  Isolierklotz 19 mit Nuten zur Aufnahme der  Bürstenfedern 20 und Lötösen. Darüber folgt  eine gemeinsame Isolier- und Deckplatte.

    Diese Teile werden nach dem Schichten zu  nächst- mit der mittleren der drei Schrauben  21 auf dem Lagerstück 18 befestigt und bil  den hierdurch mit dem     angelenkten    Stütz  glied 15 einen baulich zusammenhängenden  Satz. Vor dem Aufsetzen desselben auf der  gestrichelt angedeuteten Grundplatte 11 wird  zwischen die Bürstenfedern 20 und das  Stützglied 15, das sich in der Breite des  Bürstensatzes bis nahe an das     gekrümmte     Ende der     Bürstenfedern        erstreckt,    eine dünne  Isolierplatte 22 eingelegt, um die Federn      gegen Berührung     finit    dein Stützglied zu  schützen.

   Zwei     Längsrippen    31 in der Iso  lierplatte verhindern ein seitliches     Verschi;@-          ben        derselben.    Der so vervollständigte Bür  stensatz wird null mit den beiden äussern  Schrauben 21 auf der Grundplatte 11. be  festigt. Nach der Befestigung drücken die  mit     Vorspa.nnung    auf dem     Stützglied    15     lie-          gendeil    Bürstenfedern dieses an die Grund  platte, wobei die freien Enden der Bürsten  federn in     Aussparungen    23 der     Grundplat e     frei     hilieinragen.     



  Das     Stützglierl    besitzt     z-\>ci    verschieden  geformte Ansätze 24 und 25     (Fig.    4 und 5)       zum        Ausrücken        benv.    zum Sperren der     ang-          gerückten        Bürstensätze.    Ein Bürstensatz ist       tMsgerückt,    wenn er die in     Fig.    5 oben ge  zeigte Stellung einnimmt;

   er ist     eingerückt.     wenn er sich in der     darunter    gezeigten     Stel-          linig    der F     ig.    5 befindet. Der Ansatz<B>22,5</B>  wirkt mit.     dein    erwähnten Sperrhebel 16     zti-          sammen.    Da- obere Ende des um     eine     Schraube drehbaren Hebels hat vermöge einer  Feder ständig das Bestreben, sich unter den       Ausatz    25 zu legen, sobald das Stützglied  15 ausgerückt wird.

   Das Ausrücken findet  Matt, wenn bei der Bewegung des Schalt  bliedes der Ansatz 24 eines     eingerückten     Bürstensatzes über ein neben     dein    Kontakt  feld angeordnetes     Streifstück,    im gezeich  neten Beispiel eine Rolle 26     (Fig.    2 und 3a).  läuft. Der Sperrhebel 16 legt sich sofort vor  den hierbei angehobenen Ansatz 25 und  sperrt den     Bürstensatz    so lange, bis der Hebel       ,.i-ieder    herausgestossen wird.  



  Zur weiteren Erläuterung der     mechani-          schen        Bürstensatzbetätigung    wird auf die       Fig.    3a bis 3e verwiesen. Das in     Fig.        3a     gezeigte Kontaktfeld ist ein Querschnitt eines       bekannten        Flaclibankvielfaches    mit zehn  paarig zusammengefassten Kontaktgruppen  2' ... 10'.

   Das Bestreichen dieser     Kon-          taktgi-lippen,    wobei die     Bürstenfedern    des       Bürstensatzes    die Lamellen des Kontaktfelde  an der Stirnseite bestreichen, geschieht in der  Richtung von oben nach     unten    mit nur fünf       Bürstensätzen,        die        wahlweise        für        die          Gruppen    1' und 6'. 2' und 7' usw. eingerückt    werden können.

   Die     Einrückstellen    der Bür  stensätze     befinden    sich in der Entfernung eines  Schaltschrittes von der obersten     Lamelle    jeder  einzelnen Kontaktgruppe. An den betreffen  den Stellen ist am Kontaktfeld je eine     Ista-          lierleiste    27 zum Abfangen der Bürsten  federn     beint    Einrücken vorgesehen.

   Es soll  damit vermieden werden, dass die Federn die       ersten    Lamellen, mit welchen sie erst beim  nächsten Schritt des Schaltgliedes Kontakt  geben sollen, vorzeitig berühren.     Die    Aus  rückstellen der Bürstensätze befinden sieh  unterhalb der letzten Lamellen jeder paarigen  Kontaktgruppe und sind durch die erwähnten  Rollen 26, die bei einem Teil der     Isolier-          leisten    27 seitlich     (Fig.    2) angeordnet sind,  markiert.  



  Die neben dem Schaltglied drehbar ge  lagerte Stange 28 besitzt eine der Zahl der       Kontaktgruppen        entsprechende    Anzahl Stoss  finger 29, die gleiche Abstände voneinander  wie die     Kontaktgruppen    haben. Beim Schalt  glied hingegen entspricht der Abstand der  Bürstensätze und     Sperrhebel    voneinander dem  Abstand     zweier        aufeinanderfolbender    paari  ger     Kontaktgruppen    abzüglich einen Schalt  schritt.

   Dementsprechend ergeben sich gemäss       Fig.    3a, welche das Schaltglied in der Ruhe  lage zeigt, von oben nach unten zunehmende  Abstände     x1,   <I>x- ... x;</I> zwischen den Stoss  fingern 29 und ihren     Einwirkstellen    32 auf  die Sperrhebel 16. Der Abstand     x1    ist so  gross wie ein Schaltschritt des Schaltgliedes,  der Abstand     x"    so gross wie zwei Schalt  schritte usw.  



  Angenommen, es sei eine Verbindung in  der Kontaktgruppe 4' gewünscht, so ist das  Schaltglied 4 Schritte zu senken. Wenn dies  geschehen ist, befindet sich das Schaltglied  gemäss     Fig.    3b in der Stellung, bei welcher       der    siebente Stossfinger 29     VII    von oben der       Einwirkstelle    32 IV des zum 4. Bürstensatz  gehörigen Sperrhebels 16 gerade gegenüber  steht. Durch eine kleine, an sich bekannte  Drehung der Stange 28 wird jetzt der Sperr  hebel des 4. Bürstensatzes von oben, wie in       Fig.    1 gezeigt, umgelegt     und    hierdurch der  zugehörige Bürstensatz freigegeben. Der      Bürstensatz kann daher beim weiteren Senken  des Schaltgliedes die Kontaktgruppe 4' be  streichen.

    



  Angenommen, es sei eine Verbindung in  der Kontaktgruppe 9' gewünscht, so wird das  Schaltglied zunächst um neun     Schritte    und       anschliessend    um fünf     Zusatzschritte    gesenkt.  Wenn dies geschehen ist, befindet sich das  Schaltglied gemäss     Fig.        3c    in der Stellung,  bei welcher der B. Stossfinger 29     VIII    von       oben    der     Einwirkstelle   <B>-32</B> IV das zum glei  chen Bürstensatz wie vorhin gehörigen Sperr  hebels gerade gegenübersteht. Durch kurzes  Drehen der Stossstange wird der     Bürstensatz     diesmal am Anfang der Kontaktgruppe 9,  ausgerückt.

   Die vorgenannte zusätzliche Be  wegung kommt bei allen über die Ziffer 5  hinausgehenden Wahlen in Betracht und be  trägt immer fünf Schaltschritte.  



  Am Schluss einer Verbindung wird das  Schaltglied, bevor es in die Anfangsstellung  emporgehoben wird, stets soweit gesenkt, dass  das Stützglied 15 des eingerückten Bürsten  satzes mit .dem Ansatz 24 über die nächst  folgende Rolle 26 läuft, wobei das Stütz  glied zusammen mit seinen Bürstenfedern  angehoben     und    von dem sich sofort vor  legenden Sperrhebel in der     ausgerückten    .Stel  lung festgehalten wird.  



  Das erörterte Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes lässt den Nutzen,  den die Einführung eines besonderen, von  einem durch die Stossstange zu beeinflussen  den Sperrglied abhängigen, beweglichen  Stützgliedes für die     Bürstenfedern    jedes       Bürstensatzes    erbringt, klar erkennen. Es ist  nunmehr möglich, die     Einwirkstellen    der  Stossstange, und der     Streifstücke    26 auf das  Schaltglied seitlich -der Bürstensätze anstatt  in ihrer Mitte anzuordnen. Die     Einwirkstel-          len    werden hierdurch sichtbar und zugäng  lich, ohne die Auswechselbarkeit des Schalt  gliedes zu hemmen.

   In dem Kontaktfeld  braucht     zwischen    den Kontakten der einzel  nen     Abschnitte    kein Raum für diese Ein  wirkstellen vorgesehen zu werden, so dass die  Bauhöhe der Wähler verkleinert werden  kann. Die Stossstange kann mit mehreren    Stossfingern für die einzelnen     Bürstensätze     ausgerüstet sein, um diese für mehrere     Kon-          taktfeldabschnitte    auszunutzen. Ebenso kön  nen an der Stossstange die Stossfinger in sol  cher Verteilung angeordnet sein, dass bei Be  tätigung mehrerer Stossfinger gleichzeitig  mehrere Bürstensätze beeinflusst und frei  gegeben werden.  



  Die gleichmässige Auflage sämtlicher  Bürstenfedern des     Bürstensatzes    auf einem  Stützglied gestattetes, die Zahl der Bürsten  federn zu erhöhen und somit den     Wähler     auch zur Bedienung vieladriger Leitungen  geeignet zu machen. Die Stützglieder können  stabil und aus Metall unter Verwendung von  nur der Isolierung der Bürstenfedern dienen  den Zwischenlagen ausgeführt werden, wo  durch die Unveränderlichkeit ihrer Lagerung  und damit auch die Genauigkeit ihrer Ein  wirkung auf die Bürstenfedern gewährleistet  ist. Vor allem aber können die Sperrglieder.

    die seitlich der Bürstensätze angeordnet wer  den, als metallische Schwinghebel ausgebil  det sein; dadurch wird eine grössere Genauig  keit ihrer     Beeinflussung    durch die Stoss  finger der     Stossstange    erzielt. Die richtige  Lage der Sperrglieder und der Stossfinger ist  für das Arbeiten des Wählers von entschei  dender Bedeutung, da in jeder Stellung des  Schaltgliedes (die Stellungen unterscheiden  sich voneinander durch eine Verschiebung  des Schaltgliedes um nur wenige Millimeter)  die Sperrglieder     bestimmter    Bürstensätze  durch bestimmte Stossfinger der Stossstange  beeinflussbar sein müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stangenwähler für Fernsprechanlagen. dessen Schaltglied mehrere Bürstensätze ent hält, welche Bürstensätze je durch ein Sperr glied in unwirksamer Stellung gehalten, wer den und von denen einer nach einer entspre chenden Relativbewegung des Schaltgliedes gegenüber einer Stossstange allein durch eine von der Stossstange ausgeübte Beeinflussung seines Sperrgliedes für Kontaktschliessungen mit den Lamellen eines Abschnittes des Kon taktfeldes freigegeben wird, dadurch gekenn- zeichnet, dass jeder Bürstensatz ein beweg liches Stützglied (15), auf dem die Bürsten federn (?0) gemeinsam aufliegen, und ein Sperrglied (16) enthält,
    welches die Bürsten federn durch Vermittlung des Stützgliedes in unwirksamer Stellung festhält und bei vor übergehender Einwirkung der Stossstange die Freigabe des Bürstensatzes bewirkt, der darauf in die für Kontaktschliessungen wirk same Stellung übergeht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. '>#-)tanbenwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Rück- stelhing eines eingerückten Bürstensatzes in die für die Kontaktgabe unwirksame Lage jedes Stützglied (15) einen Ansatz (24) besitzt, mittelst welchem beim Cberfahren eines am Ende der Kontakt hahn angeordneten Streifstückes (26) das Stützglied (15) zusammen mit den Bür stenfedern (20) derart angehoben wird, dass sich das Sperrglied (16) vor das Stützglied legen und dieses festhalten kann. 2.
    Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Einwirkstellen der Stoss stange (28) und der Streifstücke (?6) auf das Schaltglied neben den Bürstensätzen und dem Kontaktfeld angeordnet sind. 3. Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, bei dem die Bürstenfedern jedes Bürstensatzes neben einander angeordnet sind und die Lamel len des Kontaktfeldes an der Stirnseite bestreichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützglied (15) neben den Einspann stellen der Bürstenfeder (20) schwenkbar an dem Schaltglied gelagert ist.
    =l. Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied (16) und das Stützglied (15) aus Metall ge fertigt ist; und dass zwischen dem Stütz glied (15) und den Bürstenfedern (20) eine isolierende Zwischenlage (22) ange ordnet ist. 5. Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bürstenfedern (20) an dem Befestigungsteil (18) des beweg lichen Stützgliedes (15) befestigt und mit diesem von dem Bürstenträger ent- fernbar sind. 6.
    Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied (16) unter der Einwirkung einer Feder steht und auf dem Schaltglied (11) seitlich von dem zugehörigen Bürstensatz (14) ange ordnet ist. 7. Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuführungsleitung (17) zu den Bürstensätzen (14) auf der von den Sperrgliedern (16) abgewandten Seite der Bürstensätze verlegt sind. B.
    Stangenwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Stoss stange (28) mehrere Stossfinger in solcher Verteilung besitzt, dass Bürstensätze (14) durch unterschiedliche Relativverschie bung des Schaltgliedes gegenüber der Stange (28) für verschiedene Leitungs gruppen des Kontaktfeldes wirksam ge macht werden können. 9. Stangenwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die .Stange (28) Stossfinger (29) in solcher Vertei lung besitzt, dass bestimmte Bürsten sätze (14) gleichzeitig freigegeben wer den können. 10.
    Stangenwähler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Beeinflussung der Sperrglieder (16) vorgesehenen Stoss finger (29) aus Stiften bestehen, die in der Stange (28) befestigt sind.
CH160906D 1931-05-02 1931-12-31 Stangenwähler für Fernsprechanlagen. CH160906A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE160906X 1931-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH160906A true CH160906A (de) 1933-03-31

Family

ID=5681581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH160906D CH160906A (de) 1931-05-02 1931-12-31 Stangenwähler für Fernsprechanlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH160906A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE603754C (de) Wechselschalter fuer Telephonvermittlungsstellen u. dgl.
CH160906A (de) Stangenwähler für Fernsprechanlagen.
DE597130C (de) Schaltglied fuer Stangenwaehler mit mehreren Buerstensaetzen
AT133060B (de) Schaltglied für Stangenwähler in Fernsprechanlagen.
DE1965806C3 (de) Rollenzählwerk
DE600947C (de) Einrichtung zum Auswerten von Lochstreifen
DE640726C (de) Rueckfrageeinrichtung fuer Fernsprechstellen
DE923674C (de) Elektromagnetisches Waehlrelais
DE963532C (de) Schalteranordnung
DE535368C (de) Sperreinrichtung fuer Mehrfachschalter
DE1588944C3 (de) Halterung für ein auswechselbares sicherungselement
DE2022657A1 (de) Tastatur
DE2138135B2 (de) Taste eines Tastenfeldes für Geschäftsmaschinen
DE1424628C3 (de) Funktionssteuereinrichtung für Addiermaschinen
DE703624C (de) Tastenwerk fuer Fernschreibmaschinen
DE670399C (de) Tastenhebelregistrierkasse mit einem Tastenverbinder
DE826155C (de) Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE440348C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit auswechselbaren Magazinen, von denen das eine einen Satz von Matrizen enthaelt, welcher nach Anordnung seiner Schriftzeichen gewisse Kanaele des Magazins erfordert, waehrend ein anderer Satz anders angeordnete Kanaele benoetigt
DE857074C (de) Kontaktbank fur Wahler mit festen und beweglichen Kontakten
DE1449987C (de) Werteingabewerk für Addiermaschinen od.dgl
DE524569C (de) Waehler, bei welchem die angeschlossenen Leitungen in Leitungsgruppen unterteilt unddie Leitungen saemtlicher Gruppen in einer fortlaufenden Reihe angeordnet sind
AT205555B (de) Zugnummernschalter, insbesondere für Fernsprechstationen
DE626442C (de) Registrierkasse
AT217928B (de) Vorrichtung zum Ordnen von Innen- und Außenschachteln, insbesondere von Zündholzschachteln
DE674196C (de) Randeinstellvorrichtung fuer Schreibmaschinen