CH160997A - Türschliesser mit hydraulischem Stossdämpfer. - Google Patents

Türschliesser mit hydraulischem Stossdämpfer.

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CH160997A
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Maste Karl
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Maste Karl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/027Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops with closing action

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  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description


  Türschliesser mit     hydraulischem    Stossdämpfer.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Türschliesser mit hydraulischem Stoss  dämpfer.  



  Bei den bekannten Türschliessern mit  hydraulischem Stossdämpfer stehen Türe und  Türrahmen in dauernder     Verbindung    mit Ge  lenkarmen, die beim Öffnen der Türe eine  bereits gespannte Feder weiter spannen, so  dass die Türe stets kraftschlüssig gegen den  Türrahmen gepresst wird. Die lebendige  Kraft der Türe beim Schliessen wird kurz  vor der Schliesslage in einem     Presszylinder,     auf dessen     Kolbenstange    die Gelenkarme in  irgend einer Form einwirken, aufgenommen.  Die Türe schliesst sich dann langsam unter  Federdruck.  



  Nachteilig ist hierbei, dass die Türe  dauernd unter Federdruck steht. Der Tür  schliesser kann zwar durch Verstellen der Ge  lenkarme oder andere     Vorkehrungen    aus  geschaltet werden. Dieses Ausschalten ist  jedoch sehr umständlich und wird deshalb  nur dann vorgenommen, wenn es für längere    Zeit sein soll. In vielen Fällen ist es  jedoch erwünscht, auch mit selbsttätigen Tür  schliessern versehene Türen offen halten zu  können, wie beispielsweise Zimmertüren in  Krankenhäusern, durch welche die Kranken  getragen oder gefahren werden. Auch beim  Reinigen von Fussböden ist das zeitweilige  Offenhalten der Türen notwendig.

   Bei Türen  von Aufzügen und dergleichen ist es vorteil  haft, wenn die Türe in ihrer     Offenlage    ste  hen bleibt, jedoch zwangsweise geschlossen  wird, wenn sie sich nahe der Schliesslage be  findet.  



  Erfindungsgemäss werden nun die Nach  teile der bekannten Türschliesser dadurch be  hoben, dass die Verbindung     zwischen    der  Türe und dem Türrahmen durch den  Türschliesser nur hergestellt ist, wenn die  Türe sich nahe ihrer Schliesslage befindet,  und dass nur innerhalb des entsprechenden  Öffnungswinkels der Türe, und zwar     mittelst     einer am Türrahmen angebrachten Zwangs  führung, das     Spannen    der Feder, beziehungs-      weise das     Schliessen    der Türe durch die Fe  der erfolgt.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht mit teilweisem       Schnitt    des Türschliessers in Schliesslage,       Fig.    2 eine .Seitenansicht dazu,       Fig.    3 eine     Seitenansicht    des Türschliessers  in der Lage kurz vor dem Schliessen der  Türe und       Fig.    4     einen        Schnitt    nach der Linie  IV IV in     Fig.    1.  



  In einem an der obern Futterleiste einer       Türe    a befestigten Rahmen b ist eine um  einen     Stift    c in vertikaler Ebene schwenk  bare Gewindebüchse d gelagert, in welche  das abgesetzte Ende e eines     Presszylinders    f  eingeschraubt ist. Dessen Kolbenstange g  trägt an ihrem untern Ende einen Kolben     7a     mit zwei     Bohrungen    i, in welchen zwei  gegen Herausfallen durch     Stifte    k gesicherte  Kugeln Z ruhen. Die Bohrungen     i    setzen  sich in zwei im Durchmesser kleineren  Bohrungen     7n        fort,    die in den Oberteil des       Presszylinder    f münden.

   Auf dem Kolben     h     liegt lose eine Scheibe n, gegen welche sich  eine Druckfeder o mit ihrem einen Ende ab  stützt,     während    sie sich mit dem andern  Ende gegen einen Deckel     y    des     Press-          zylinders    f     abstützt.    Die Kolbenstange g  ist an den einen Schenkel p eines Winkel  hebels     angelenkt,    dessen anderer     .Schenkel    q  eine drehbar gelagerte Gummirolle r trägt.  Der Winkelhebel selbst ist drehbar auf  Bolzen s des Rahmens b gelagert.

   Die  Gummirolle r ist, wenn die Türe nahe     ihrer     Schliesslage sich. -befindet, in einer U-för  migen, nach unten offenen Gleitbahn     t     geführt, die an dem Türrahmen     u    befestigt  ist.  



  Die     Wirkungsweise    des Türschliessers  beim Öffnen der Türe ist folgende; Die       Gummirolle    r     wird    beim Bewegen der  Türe     a    aus ihrer in     Fig.    1 und 2 gezeich  neten Schliesslage nach abwärts gezogen und  schwenkt dabei den Schenkel q so weit  gegen den     Türrahmen.,    dass der Schenkel p    des Winkelhebels über seine durch die Lage  des     Drehpunktes    am Winkelhebel bestimmte       Totpunktlage    hinaus geschwenkt     wird,

      wo  durch nun der Schenkel q kraftschlüssig  gegen die obere Kante<I>v</I> des Rahmens<I>b</I>  gedrückt     wird.    Die Türe a steht von dieser  Stellung weg mit dem Rahmen     u    in     @keiner-          lei    Verbindung mehr. Sie kann jede     beliebige     Lage einnehmen.  



  Wird die - Türe nun von Hand ge  schlossen, so stösst die Gummirolle     r,    sobald  die Türe jene .Stellung     wieder    erreicht hat,  gegen die Abbiegung unten am     innern,    län  geren Schenkel der     U-förmigen    Gleitbahn,  und es - genügt eine -kleine Bewegung des  Schenkels q, um den Schenkel p über seine       Totpunktlage    nach aussen zu schwenken,  worauf dann sofort die Feder o in Wirkung       tritt.    - Sie- drückt auf den Kolben lt, die  Gummirolle r stützt sich gegen den äussern,  kürzeren Schenkel der     Gleitbahn    t ab  und die Türe wird kraftschlüssig geschlossen.  



  Es ist auch möglich, das Schliessen der  Türe a durch den Schliesser     innerhalb    des  Öffnungswinkels, in welchem die     Türe     durch den Schliesser mit dem Rahmen ver  bunden ist, schnell oder langsam, das heisst  mit grösserem oder geringerem Druck erfol  gen zu lassen.  



  Wenn sich der Kolben     lt    bei geschlosse  ner Türe in der Stellung nach     Fig.    1 be  findet,     se    werden durch die ringartige  Scheibe n die     achsial    verlaufenden Nuten  kanäle w im untern Teil der     innern    Zy  linderwand nach dem     Federraum    des Zylin  ders abgeschlossen. Wenn die Türe sich in       Offenstellung    befindet und die ganze Vor  richtung die Stellung nach     Fig.    d     einnimmt,     ist die Feder o gespannt und der Kolben h.  liegt höher im Zylinder.

   Das in dem Zy  linderraum     in        gewisser    Menge befindliche       Glyzerin,    das als     Pressflüssigkeit    in     bekann-          ter    Weise benutzt wird, fliesst, soweit es sich  oberhalb des Kolbens befunden hat, beim  Öffnen der Türe durch die Bohrungen na,     i     in den Raum unterhalb des Kolbens, in wel  chen es durch die Bewegung des Kolbens an-           gesaugt    wird.

   Beim Schliessen der Türe be  wegt nach Umlegen des     Mrinkelhebels   <I>q, p</I>  die gespannte Feder den Kolben     lt    wieder  nach unten, und zwar bis in die Stellung,  welche er nach     Fig.    1. einnimmt. Hierbei.  wird durch die Bohrungen<I>i, m</I> bei entspre  chender Drosselung durch die Kugeln ein  Teil des Glyzerins in den     Zylinderrauän     oberhalb des     Kolbens    gepresst, wodurch die  bekannte Bremswirkung erzielt wird, welche  die Feder nicht plötzlich, sondern allmählich  und weich sich auswirken lässt, wodurch ein  hartes Zuschlagen der Türe vermieden wird.

    Es treten also bei dieser Stellung des     Press-          zylinders    f in bezug auf den Kolben     la    die  Kanäle     2 < #    nicht in Wirksamkeit.  



  Durch Drehen des Zylinders f, das ein  fach von Hand erfolgt, kann der Gewinde  zapfen des Zylinders aus der Gewindebüchse       d    nach oben geschraubt werden. Hierdurch  wird der Abstand des Zylinderdeckels y von  dem Kolben vergrössert und die Feder teil  weise entlastet.

   Gleichzeitig werden aber  auch die Kanäle w in der innern     Zylinder-          @vand    gegenüber dem Kolben nach oben ver  schoben und je nach dem Masse der Zylinder  verschiebung zum Umleiten des Glyzerins  mehr oder weniger stark herangezogen,  wodurch die hydraulische Bremsvorrichtung  in ihrer Wirkung geschwächt wird, so     dass     nun die Federspannung besser zur Wir  kung kommt, das heisst durch die hydrau  lische     Bremsvorrichtung    weniger stark ab  gedrosselt wird.  



  Wie bereits erwähnt, ist es also mög  lich, durch einfaches Höher- oder Tiefer  stellen des Zylinders f, das ohne Zuhilfe  nahme eines     Werkzeuges        etc.    erfolgen kann,  das Schliessen der Türe schneller oder lang  samer herbeizuführen. Das ist insofern von  Bedeutung, als das langsame Schliessen der  Türe naturgemäss geräuschloser erfolgt als  das schnelle Schliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Türschliesser mit hydraulischem Stoss dämpfer, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Türe und dem Türrahmen durch den Türschliesser nur her gestellt ist, wenn die Türe sich nahe ihrer Schliesslage befindet, und dass nur innerhalb des entsprechenden Öffnungswinkels der Türe, und zwar mittelst einer am Türrahmen angebrachten Zwangsführung (t) das Span nen der Feder (o), beziehungsweise das Schliessen der Türe durch die Feder erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Türschliesser nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Kolben stange (g) eines in vertikaler Ebene schwenkbaren Presszylinders (f), der in einem an der Türe befestigten Rahmen (b) gelagert ist, an den einen Schenkel <I>(p)</I> eines am Rahmen <I>(b)</I> schwenkbar angeordneten Winkelhebels aasgelenkt ist, dessen anderer Schenkel (q) eine Gummi rolle (r) trägt, welche in die am Tür rahmen (u) befestigte U-förmige, nach unten offene Führung (t) einzudringen vermag. 2.
    Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der eine äussere Schenkel der Führung (t) kürzer als der andere, in nere, Schenkel ist, um die beim Öffnen der Türe sich in der Führung nach abwärts bewegende Gummirolle (r) aas derselben heraustreten zu lassen, wäh rend der innere Schenkel unten schräg nach auswärts verläuft, damit die beim Schliessen der Türe ankommende Gummi- rolle <I>(r)</I> den Schlüssel<I>(q)</I> des Winkel hebels derart zurückschwenkt, dass die Feder (o) und die Stossdämpfung in Wir kung treten.
    Türschliesser nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass sich der Drehpunkt des Winkelhebels an solcher Stelle be findet, dass der mit der federbelasteten Kolbenstange (g) gelenkig verbundene Schenkel (p) bei geöffneter Türe über eine Totpunktlage hinausgeschwenkt ist. 4.
    Türschliesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Press'zylinder (f) innen auf seinem untern Teil in Längsrichtung verlaufende Kanäle (w) aufweist, deren Lage zum Presskolben (h) durch Ver stellen des Presszylinders (f) in seiner Längsrichtung verändert werden kann.
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