AT202484B - Feststellvorrichtung für Türschließer - Google Patents

Feststellvorrichtung für Türschließer

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AT202484B
AT202484B AT668857A AT668857A AT202484B AT 202484 B AT202484 B AT 202484B AT 668857 A AT668857 A AT 668857A AT 668857 A AT668857 A AT 668857A AT 202484 B AT202484 B AT 202484B
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AT
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closer
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AT668857A
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Ver Baubeschlag Gretsch Co
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Description


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  Feststellvorrichtung für Türschliesser 
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 für Türschliesser mit einem federnd verschiebbaren Gleitstück und einer in diesem gelagerten Rolle, die in einer Ausnehmung einer auf der Schliesserachse sitzenden Nockenscheibe einrastet, sobald   der Türflügel   einen bestimmten Öffnungswinkel erreicht, und mit einem beweglichen Sperrglied, das bei zurückgeschobenem Gleitstück mit ausser Eingriff befindlicher Andrückrolle in eine Ausnehmung des   Gleitstückes   einrastet und dieses sperrt. Bei einer bekannten Feststellvorrichtung dieser Art ist das Gleitstück in das Gehäuse des Türschlie- ssers eingebaut.   Demgegenüber   besteht die Erfindung darin, dass sowohl das Gleitstück mit seiner Führung als auch das Sperrglied an der Unter- 
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 Deckels angebracht ist.

   Beispielsweise kann an dem Deckel eine Führungsschiene angebracht und in ihr das Gleitstück gegen die Wirkung der An-   drückfeder verschiebtbar   sein. 



   Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Feststellvorrichtung einen selbständigen Bauteil bildet, der je nach Bedarf und an der nach der Bauart des Türschliessers günstigsten Stelle angebracht werden kann. 



     Eine. besonders günstige Wirkung   der Feststellvorrichtung kann vorteilhaft dadurch erreicht werden, dass die Abdrückfeder entgegen der Drehrichtung der Nockenscheibe gerichtet ist und der Winkel zwischen der durch den Mittelpunkt der Andrückrolle gehenden Mittellinie des Gleitstükkes und der an der Ausnehmung der Nockenscheibe an diese gelegten Tangente möglichst klein ist. 



   Bei einer Feststellvorrichtung, die mittels eines beweglichen   Sperrgliedes dadurch ausschalebar   ist, dass dieses Sperrglied bei ausgerasteter Andrückrolle in   eine Ausnehmung des Gleitstückes   einrastet, kann die Feststellvorrichtung vorteilhaft dadurch nach Belieben aus-und eingeschaltet werden, dass das rückwärtige Ende des Gleitstückes über das Widerlager der Andrückfeder vorsteht und mit einem Vorsprung versehen ist und das Sperrglied aus einem an dem Deckel verschiebbar angebrachten Anschlag besteht, der sich vor den Vorsprung des Gleitstückes legt. Dabei kann dieser Anschlag zweckmässig als Kurbel ausgebildet sein, deren Drehachse senkrecht zur Achse des Gleitstückes steht. Diese Ausbildung der Feststellvorrichtung hat den Vorteil, dass das Sperr-   glied willkürlich verstellbar   ist. 



   Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gleitstück mit seiner Führung in der Mitte des schmalen Deckelteiles quer zur Längsrichtung des Gehäuses angeordnet. Durch diese Ausbildung wird es möglich, den Schliesser von links auf rechts umzustellen, ohne dass an der Feststellvorrichtung etwas   geändert werden   muss.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an zwei Ausführungsformen des Gegenstandes derselben, und zwar zeigen :
Fig. 1 einen Türschliesser mit einer erfindunggemässen Feststellvorrichtung mit einem Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht hiezu mit abgenommener Deckplatte und Gehäusedeckel, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Türschliesser mit quer angeordneter Feststellvorrichtung und Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht hiezu mit abgenommener Deckplatte. 



   Hierin bezeichnet 1 einen Einbaukasten vorzugsweise aus Blech, der im Boden oder in der Decke eingelassen ist. Seine Öffnung ist durch eine Abdeckplatte 2 verschlossen, die in der Ebene des Bodens oder der Decke liegt. In dem Einbaukasten 1 ist ein nach oben offenes Gehäuse 3 angeordnet. Seine Öffnung ist durch einen Deckel 4, 4'abgeschlossen, der zweckmässig quergeteilt ist. 



   In dem Gehäuse 3 ist eine Schliesserachse 5 gelagert und   hiefür   in einer Verstärkung des Bodens eine Lagerbohrung 6 vorgesehen. Diese Schliesserachse 5 trägt in an sich'bekannter Weise einen nichtdargestellten Hebel, an dem eine einseitig auf-   gehende Tür befestigt   ist. Innerhalb des Gehäuses 3 ist an der Schliesserachse 5 eine Nockenscheibe 7 vorgesehen. Zwischen ihr und einem Kurbelarm der   Schliesserachse   5 ist ein Lenker 8 mittels eines Gelenkzapfens 9 angelenkt. Dieser Lenker 8 ist an seinem der Schliesserachse 5 zugekehrten Ende 

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 hung der Achse 5 um 1800 den zwischen der Nockenscheibe 7 und dem Kurbelarm 8 liegenden Teil der Achse 5 umgreift, wie in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist.

   Neben der Schliesserachse 5 sitzt in einer Bohrung 10 in einer   Verstärkung   des Bodens des Gehäuses 3 ein fester Gelenkzapfen 11, auf dem ein zweiter Lenker 12 gelagert ist. Dieser ist mit dem Lenker 8 mittels eines Gelenkzapfens 13 gelenkig verbunden. 



   Die Schliesserachse 5 mit ihrem Kurbelarm und ihrer Nockenscheibe 7 bildet mit dem feststehenden Gelenkbolzen 11 und den beiden Lenkern 8 und 12 ein Viergelenkgetriebe. An diesem greift in dem Gelenk zwischen den Lenkern 8 und 12 eine Zugfeder 14 an, die mit ihrem   rückwärtigen   Ende an einem in dem Gehäuse 3 sitzenden Zap- 
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 Feder 14 ist mittels eines Verbindungsstückes 16 an dem beweglichen Gelenkzapfen 13 angelenkt. 



  Der Lenker 8 ist so gestaltet, dass er mit seinem der Schliesserachse 5 abgekehrten Ende über den beweglichen Gelenkzapfen 13 hinaus verlängert ist. An diesem verlängerten Ende ist mittels eines Ge-   lenkzapfen 17   die Kolbenstange 18 einer hydraulischen Dämpfeinrichtung angelenkt, deren Gehäuse 19 auf einem in dem Gehäuse 3 fest angebrachten Zapfen 20 gelagert ist. 



   Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform des Türschliessers ist dieser mit einer Feststellvorrichtung versehen, die die Umdrehung der Schliesserachse 5 bei einer bestimmten Winkelstellung der Tür, beispielsweise bei 90 , nachgiebig sperrt. Hiezu ist an der einen Längsseite des Gehäuses 3 an dem Deckelteil 4 ein kasten-   förmiges Gehäuse 21 befestigt   und in ihm ein   Gleitstück   20 gegen die Wirkung einer Druckfeder 23 verschiebbar. In diesem Gleitstück 22 ist eine Rolle 24 gelagert, die an der Nockenscheibe 7 der Schliesserachse 5 anliegt. In entsprechender Entfernung von dem Auflagepunkt der Rolle 24 ist in der Nockenscheibe 7 eine bogenförmige Ausnehmung 25 vorgesehen, in die die Rolle 24'beim Umdrehen der Schliesserachse 5 unter der Wirkung der Feder 23 einrastet.

   Die Feststellvorrichtung kann gegebenenfalls dadurch ausgeschaltet werden, dass an dem   rückwärtigen.   Ende des Gleitstückes 22 eine Führungsstange 26 angebracht ist, die über das Gehäuse 21 vorsteht und an dem vorstehenden Ende eine Anschlagscheibe 27 trägt. Mit dieser arbeitet ein an dem Deckelteil 4 drehbar angebrachter Kurbelzapfen 28 in der Weise 
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 Führungsstange 26 geschwenkt werden kann, sich vor die Anschlagscheibe 27 legt und so das Gleitstück 22 mit der Andrückrolle 24 sperrt. 



   Bei der Ausführungsform des Türschliessers nach Fig. 3 und 4 liegt die Feststellvorrichtung an der Schmalseite des Gehäuses 3, ist an dem Deckelteil 4'angebracht und im übrigen in ähn- 
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 von dieser besteht die Nockenscheibe der Schlie- sserachse 5 aus einem geschützten Ring 29, der in Höhe der Rolle 24 der Feststellvorrichtung auf der Schliesserachse 5 sitzt und mittels einer Schraube 30 feststellbar ist. Er trägt an seinem 
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25.Öffnungswinkel erreicht hat. 



   In Fig. 1 und 2 ist die Feststellvorrichtung ausgeschaltet und der Kurbelzapfen 28 liegt vor der Anschlagscheibe 27. Soll die Feststelleinrichtung eingeschaltet werden, wird der Kurbelzapfen 28 in die gestrichelt dargestellte Lage gedreht, in der er ausserhalb der Anschlagscheibe 27 liegt. In dieser Stellung, die auch in Fig. 3 dargestellt ist, ist das   Gleitstück   22 freigegeben und die Rolle 24 rastet unter der Wirkung der Feder 23 in die Ausnehmung 25 der Nockenscheibe 7,29 ein, sobald der Türflügel beim öffnen den eingestellten Öffnungswinkel erreicht. Die Feststellvorrichtung kann nach Belieben bei geschlossener Tür durch Drehen des Kurbelzapfens 28 wieder ausgeschaltet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Feststellvorrichtung für Türschliesser mit einem federnd verschiebbaren Gleitstück und einer in diesem gelagerten Rolle, die in einer Ausnehmung einer auf der Schliesserachse sitzenden Nockenscheibe einrastet, soballd der   Türflügel   einen bestimmten Öffnungswinkel erreicht, und mit einem beweglichen Sperrglied, das bei zurückgeschobenem Gleitstück mit ausser Eingriff   befind-     licher Andrückrolle   in eine Ausnehmung des Gleitstückes einrastet und dieses sperrt, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Gleitstück (22) mit seiner   Fühl1ung   als auch das Sperrglied an der Unterseite des das   Schliessergehäuse     (3)   abschlie-   ssenden   Deckels (4,4') angebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Deckel (4,4') eine Führungsschiene (21) angebracht und in ihr das Gleitstück (22) gegen die Wirkung der Andrückfeder (23) verschiebbar ist.
    3. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückfeder (23) entgegen der Drehrichtungder Nockenscheibe (7) gerichtet ist und der Winkel zwischen der durch den Mittelpunkt der Andrückrolle (24) gehenden Mittellinie des Gleitstückes (22) und der an der Ausnehmung (25) der Nockenscheibe (7) an diese gelegten Tangente möglichst klein ist.
    4. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rückwärtige Ende (26) des Gleitstückes (22) ülber das Widerlager der Andrückfeder (23) vorsteht und mit einem Vorsprung (27) versehen ist und das Sperrglied aus einem an dem Deckel (4,4') verschiebbar angebrachten Anschlag besteht, der sich vor den Vorsprung (27) des Gleitstückes (22) legt.
    5. Feststellvorrichtung nach Anspruch 4, da- <Desc/Clms Page number 3> durch gekennzeichnet, dass der Anschlag als Kurbel (28) ausgebildet ist, deren Drehachse senkrecht zur Achse des Gleitstückes (22) steht. EMI3.1 EMI3.2
AT668857A 1955-10-18 1956-10-13 Feststellvorrichtung für Türschließer AT202484B (de)

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DE202484T 1955-10-18

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