CH161095A - Elektrische Aufzugsvorrichtung für die Triebfeder von Uhren. - Google Patents

Elektrische Aufzugsvorrichtung für die Triebfeder von Uhren.

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CH161095A
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Description


  Elektrische Aufzugsvorrichtung für die Triebfeder von Uhren.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine elektrische Aufzugsvorrichtung  für die Triebfeder von Uhren. Die Aufzugs  vorrichtung weist einen schwenkbaren, im  Stromkreis eines elektrischen Aufzugmotors  liegenden     Kontaktwinkelhebel    auf, dessen  einer Arm mit einer vom Motor     antreibbaren,     die Verbindung nach dem     Motor    bewerkstelli  genden Kontaktscheibe in     Berührung    kommt,  derart, dass die Kontaktscheibe bei ihrer  Drehung die Kontaktstelle zwischen ihr und  dem Kontakthebel     zwangläufig    reinigt, wo  durch ein widerstandsloser Stromdurchgang  erzielt wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind sche  matisch zwei Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes dargestellt.  



       Beim    Beispiel gemäss     Fig.    1 ist an der  metallischen Platte 1 der Uhr einerseits das  vom Gehwerk gedrehte, die     Auslösstifte    3  und 4 besitzende     Minutenrad    2 und ander  seits um den Bolzen 7 schwingbar, der Fall  hebel 5 mit dem um Stift 8 ,drehbaren Hebel  6 angeordnet. Der Fallhebel 5 wird durch    den Druck der Stifte 3 und 4 auf den Hebel  6 angehoben.

   Beim Zurückfallen des Fall  hebels 5 in seine Ruhelage, nach dessen     Be-          tätigung    durch die Stifte 3, 4, schlägt der  Hebel 5 auf den Arm 10, des um den     Stift     9 der Platte 1 drehbaren Winkelhebels 10,  21 und     verschwenkt    denselben entgegen der  Wirkung der Feder 13 bis an den Anschlag  12..

   Beim Niederdrücken des Armes 10 gibt  die am Arme 21 befindliche Nase den Sperr  stift 17 des zweiarmigen Winkelhebels 16,  18 frei, so dass letzterer     unter    dem Zuge der  Feder 22, welche bei 23 und 24 befestigt  ist, um den     Stift    19 der     Platte    1     schwingt,     wobei die am Hebelarm 16 befestigte Kon  taktfeder 26 mit dem in der Platte 1 sitzen  den Kontakt 25, der gegen die Platte 1 durch  die Isolierbüchse 27 isoliert ist, Kontakt  macht. Gleichzeitig schnellt der Arm 1:8 mit  seinem winklig abgebogenen Ende 20 gegen  den Umfang der Kontaktscheibe 30. Letz  tere lagert gemeinschaftlich     mit    dem Zahn  rad 28 an dem an der Platte 1 sitzenden .Stift  29.

   Die     Kontaktscheibe    30     ist    jedoch     mittelst         der Isolierbüchse 33 gegen den Lagerstift 29,       sowie    gegen das Zahnrad 28 isoliert. Die  Kontaktscheibe 30 besitzt eine     Abflachung    32  und     eine    Nase 31. Der Strom wird der       Kontaktscheibe    30     mittelst    der an ihrer Seite       schleifenden    Kontaktfeder 3'5 zugeführt, wel  che bei 36 an der     Platte    1 mittelst der     Iso-          lierbüchse    34 isoliert gelagert ist.

   Das Zahn  rad 28 kämmt mit dem Trieb<B>37,</B> wobei  ersteres auf der Aufzugswelle sitzt. Die  Zähnezahl der beiden Räder 28, 37 ist so be  rechnet, dass bei einer einmaligen Umdrehung  des Zahnrades 28 die Uhrfeder für eine halbe  Gangdauer nachgespannt wird. An der     Platte     1 sitzt ferner der Elektromotor 38, dessen  eine Schleifbürste 40 einerseits durch die Lei  tung 41, 42 mit der Kontaktfeder 3,5, an  derseits durch die     Leitungen    41, 43 mit dem  Kontakt 25     leitend    verbunden ist.

   Die       zweite    Bürste 39 ist durch die Leitung 44  an den einen Pol der Batterie 45 angeschlos  sen, während der andere Pol der     Batterie          mittelst    der Leitung 46 an die an der     Platte    1  sitzende Klemme 47 angeschlossen ist.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  wie folgt:  Bei Drehung des     Minutenrades    2 erfasst  dessen Stift 3,     bezw.    4 den Hebel 6 und  drückt ihn nach unten, wodurch der Fallhebel  5 allmählich angehoben wird, bis der Stift  von Hebel 6     angeleitet    und     diesen    freigibt.  Der Fallhebel 5 fällt alsdann in seine Ruhe  lage und     verschwenkt    dabei den Hebel 10,  dessen nach     unten        gerichteter    Arm den Stift  17 freigibt, so dass der Hebel 16, 18 unter  dem Zuge der Feder 22 sich dreht.

   Dabei  berührt die am Hebelarm 16     angebrachte     Kontaktfeder 26 die Kontaktscheibe 25 und  schliesst dadurch den     Elektromotorstromkreis     von einem Pole der     Batterie    über 44, 39, 40,  41, 43, 25, 26, 16, 19, 1, 47, 46, zum andern  Pol. Gleichzeitig     tritt    das abgebogene Ende  20 des Hebels 18 mit der Schaltscheibe 30  in Berührung, wodurch der     Motorenstrom-          kreis    auch über 44, 39, 40, 41, 42,     3(6,    35,  30, 20, 18, 19, 1, 47, 46 geschlossen wird.

   Der  Elektromotor versetzt über das mit ihm     ge-          kuppelte    Rad 37 das Aufzugsrad 28 in Dre-         hung,    Das Ende 20 des Hebels 18 schleift  bei der Umdrehung der Schaltscheibe 30 auf  ihrem Umfang und kommt unter dem Zuge  der Feder 22 auch auf die Abflachung 32  zu liegen, wobei eine weitere     Durchbiegung     und Verschiebung der Kontaktfeder 2,6 an  dem dem Kontaktstift 25 erfolgt, wodurch  deren Kontaktfläche blank gehalten wird.  Bei weiterer Drehung der     Scheibe    30 wird der  Kontaktarm 18 durch die Schaltscheibe 30  so weit zurückbewegt, dass die Kontaktfeder  26 die Kontaktscheibe 25 verlässt und da  durch den Motorstromkreis     zwischen    25 und  2-6 unterbricht.

   Der Stromkreis des Elektro  motors bleibt nunmehr allein über 35, 30 ge  schlossen.     Wenn    dann die Nase 31 auf den  Hebel 16, 18 einwirkt, wird dieser soweit       verschwenkt,    dass dessen     Stift    17 hinter den  Ansatz 2:1 greift     (Fig.    1), so dass, wenn  schliesslich die Nase 31 das Hebelende 20 ver  lässt, der     Elektromotorstromkreis    auch zwi  schen 30 und 18 unterbrochen wird.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 weist  wieder einen Fallhebel 5 auf, welcher durch  den Druck -der Stifte 3 und 4 des     Minuten-          rades    2 auf dem Hebel 6 angehoben wird.  Ein     Stift    60 des Hebels 5 wirkt dabei auf  den Winkelhebel 55, 56 ein und hebt dessen  Zapfen 54 aus dem Zahnsegment 51     aus.    Bei  seinem Zurückfallen schlägt der Fallhebel  5 auf den Arm 10 der um den Zapfen 9 dreh  baren Klinke 10, 21. Auf der Platte 1 ist  eine einen Stift     6$    tragende     Kontaktscheibe     63 drehbar gelagert. Die Scheibe 63 wird  vom Motor 79 gedreht und ist durch eine Iso  lierhülse 66 von der     Platte    isoliert.

   Ferner  ist in der     Platte    1 die     Isolierbüchse    70 ein  gesetzt, an welcher die auf dem Rand der  Kontaktscheibe 63 ruhende     Stromzuführungs-          feder    71 festgelagert ist, welche durch die       Leitung    72 mit der Schleifbürste 73 des  Elektromotors 79     verbunden    ist, dessen an  dere Bürste 75 mit der     Batterie    76 verbunden  ist. Von     letzterer    führt die Leitung 7 7 zur       Anschlussklemme    78 die mit der Platte 1 ver  bunden ist.

   Ferner lagert an der     Platte    1 der  zweiarmige Kontakthebel 80, 84, dessen mit  der Klinke 10, 21     zusammenwirkender    Arm      80 unter dem Zuge der Feder 81 steht, wäh  rend der Arm 84 mit der Nase 83 versehen  ist. Das um den Zapfen 88     .der    Platte 1       schwingbare    Segment 61 ist mit einer mit  der Nase 83 zusammen wirkenden Rolle 91  versehen.  



  Die     Vorrichtun.-;    arbeitet wie folgt:  Bei Drehung des     Minutenrades    2 erfasst  dessen Stift 3 den Hebel 6 und drückt ihn  nach     unten,    wodurch der Fallhebel 5 allmäh  lich angehoben wird und sein am     Arm    62  sitzender     Stift    60 den Winkelhebelarm 55 an  hebt, wodurch der Stift 54 aus der Zahnlücke  des Zahnsegmentes 51     heraustritt    und diesen  freigibt, so     dass    letzterer sich im Sinne ent  gegen dem Uhrzeiger dreht.

   Bei der wei  teren Drehung des     kIinutenrades    ? gleitet als  dann der Stift 3 vom Hebel 6 ab, worauf der       Hebel    5 nach unten fällt und hierbei     dpn          Arm    10 bis zum Stift 12 nach unten drückt.  Dabei wird dessen Klinke 21 nach links be  wegt und gibt den auf ihr ruhenden Stift 17  des Hebels 80, 84 frei, so dass der Kontakt  arm 84 unter dem Zuge der Feder 81 gegen  den Umfang der     Kontaktscheibe    63 anschlägt  und dadurch den Stromkreis von einem Pole  der     Batterie        "r6    über 75, 73, 72. 71, 63, 84,  1,<B>78,</B> 7 7 zum andern Pole schliesst.

   Der  Elektromotor läuft an und versetzt     mittelst     einer in der Zeichnung nicht     dargestellten          Übersetzung    die Kontaktscheibe 63 in Dre  hung. Mittelst des Stiftes     6$    bringt die  Scheibe 63 das Zahnsegment in seine in der       Zeichnung    dargestellte Stellung zurück, in  dem dieser Stift in einen der     Segmentzähne     eingreift, wobei das Segment angehoben wird.  Die am Arme 90 sitzende Rolle 91 gleitet  dabei an der Nase 83 des Hebels 84 nach oben  und drückt den Kontakthebel 84 von der  Kontaktscheibe 63 ab.

   Gleichzeitig gleitet  der mit dem Kontaktarme 84 fest verbundene  Arm 80 mittelst eines Stiftes 17 an der Klin  kennase ?1 nach oben und nimmt schliesslich  seine frühere Stellung (wie gezeichnet) auf  der Klinke 21 ein. Da in dieser Stellung auch  der Stift 68 das     Segment    89 verlässt, wird  der Stromkreis unterbrochen. Die Sicherheit  der Kontaktgabe wird also dadurch erzielt,    dass nicht allein der Umfang der umlaufen  den Scheibe 63 durch die Feder 71 und den  Kontakthebel 84 gerieben und dadurch blank       gehalten    wird, sondern auch dadurch, dass  der Stift 68 unter einem gewissen Druck rei  bend von dem Rechenzahn abgleitet und  damit seine Kontaktstelle     zwangläufig    rei  nigt.  



  Mit der Scheibe 63 ist ein in der     7,eich-          nung    nicht     dargestelltes    Zahnrad (entspre  chend dem Zahnrad 3 7 in     Fig.    1) verbunden,  welches mit dem auf der Aufzugswelle sit  zenden Zahnrad kämmt (analog dem Rad 28       in        Fig.    1).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Aufzugsvorrichtung für die Triebfeder von Uhren, gekennzeichnet durch einen schwenkbaren im Stromkreis eines elek trischen Aufzugsmotors liegenden Kontakt- Winkelhebel, dessen einer Arm mit einer vom Motor antreibbaren, die Verbindung nach dem Motor bewerkstelligenden Kontakt scheibe in Berührung kommt, derart, dass die Kontaktscheibe bei ihrer Drehung die Kon taktstelle zwischen ihr und dem Kontakthebel zwangläufig reinigt,
    zum Zwecke, einen widerstandslosen Stromdurchgang zu gewähr leisten. UNTERANSPRMHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Arm des Kontakthebels mit einer mit einem Gegenkontakt zusammenwirkenden Kon taktfeder versehen ist, welche, bei Ver- schwenkung des Kontakthebels auf den Gegenkontakt gleitet und dadurch ihre Kontaktstelle blank reibt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein drehbares, gezahn- tes Segment, welches in der einen Endstel lung, in welcher es durch einen an einem Winkelhebel angebrachten und in die Seg- mentzahnung eingreifenden Sperrstift ge halten wird, mittelst einer Rolle auf eine Nase des mit der Kontaktscheibe zusam- menwirkenden Hebelarmes einwirkt und letzteren ausser Eingriff mit der Kontakt scheibe hält,
    ferner gekennzeichnet durch einen vom Uhrwerk periodisch bewegten Hebel, welcher bei seiner Bewegung auf den hiervor genannten Winkelhebel so ein- wirkt, dass dessen Sperrstift aus der Zah- nung des Zahnsegmentes tritt und letzteres freigibt, der alsdann selbsttätig in die an dere Endlage gelangt, wobei dessen Rolle die Nase des Kontakthebels und damit den Kontakthebel selbst freigibt, so dass die ser mit der Kontaktscheibe in Verbindung tritt.
CH161095D 1931-09-22 1931-09-22 Elektrische Aufzugsvorrichtung für die Triebfeder von Uhren. CH161095A (de)

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CH161095T 1931-09-22
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BE385264T 1931-12-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224209B (de) * 1962-10-23 1966-09-01 Hermle & Sohn Franz Elektromotorisch betaetigtes Rechenschlagwerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224209B (de) * 1962-10-23 1966-09-01 Hermle & Sohn Franz Elektromotorisch betaetigtes Rechenschlagwerk

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BE337389A (de)
NL21233C (de)
BE385264A (de) 1932-01-30
FR724253A (fr) 1932-04-25
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