DE149985C - - Google Patents
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- DE149985C DE149985C DENDAT149985D DE149985DC DE149985C DE 149985 C DE149985 C DE 149985C DE NDAT149985 D DENDAT149985 D DE NDAT149985D DE 149985D C DE149985D C DE 149985DC DE 149985 C DE149985 C DE 149985C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C23/00—Driving mechanisms for functional elements
- G06C23/06—Driving mechanisms for functional elements of tabulation devices, e.g. of carriage skip
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Computing Systems (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
ιΐΜΐΤι]ι·|·\ίς]1' bet iumJIt
fiit
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Rechenmaschinen, Kontrollkassen und ähnliche Apparate, deren Werk durch einmalige Umdrehung einer Welle in Tätigkeit
gesetzt wird, leichter betreiben zu können, und um den zum Drehen der Kurbel nötigen
Kraftaufwand zu vermeiden, hat man bereits mehrfach versucht, die Kurbelachse durch
• einen Elektromotor in Umdrehung versetzen zu lassen, stieß aber dabei auf ziemliche
Schwierigkeiten, da es notwendig war, die Verbindung zwischen Motor und anzutreibender Welle gerade dann zu lösen, wenn die
letztere eine volle Umdrehung vollendet hatte, und gleichzeitig auch zu verhindern, daß die
Welle infolge der in den auf ihr sitzenden Scheiben und Rädern aufgespeicherten lebendigen
Kraft über das gewünschte Maß hinaus1 gedreht werde. Gleichzeitig war aber auch
noch die Aufgabe zu erfüllen, behufs mögliebster Stromersparnis den Strom selbsttätig
am Ende jeder Umdrehung auszuschalten.
Durch die bisher bekannt gewordenen Einrichtungen dieser Art werden immer nur
zwei von diesen drei Aufgaben gelöst, näinlieh
entweder die gleichzeitige Einschaltung des Stromes und die Aufhebung der Hemmung
für die Antriebwelle der Rechenmaschine oder die gleichzeitige Einrückung einer Kupplung
mit dem Elektromotor und Aufhebung der Hemmung für die .Antriebwelle. Vorliegende
Erfindung betrifft eine'Einrichtung, welche
alle drei Aufgaben dadurch löst, daß gegen das Ende einer Drehung der Welle zunächst
der Strom ausgeschaltet, sodann die Kupplung-gelöst und schließlich eine Auffangvor-
richtung gerade dann eingerückt wird, wenn eine volle Umdrehung vollendet ist. Dadurch,
daß alle Teile zwangläufig miteinander verbunden sind, ist ein unrichtiges Arbeiten derselben ausgeschlossen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in verschiedenen Zeitpunkten
des Arbeitsganges. Fig. 1 zeigt die Teile während der Ruhestellung, Fig. 2 kurz
nach Beginn der Umdrehung; Fig. 3 endlich stellt dieselben dar in dem Augenblick, wo
der Strom unterbrochen und der die Kupplung auslösende Anschlag eingerückt wird.
ι ist das von dem Elektromotor mittels Vorgeleges angetriebene Zahnrad, mit dem
ein Sperrad 2 fest verbunden ist. Beide laufen frei auf der Achse 3. 4 ist eine ebenfalls
auf derselben sitzende Scheibe, an der ein zweiarmiger Hebel 5 befestigt ist, der als
Sperrklinke dient und durch eine Feder 6 für gewöhnlich in Eingriff mit dem Sperrad 2
gehalten wird, so daß die Scheibe 4 an der Drehung des Zahnrades 1 in Richtung des
Pfeiles teilnehmen muß. 7 ist ein am Gestell der Maschine angelenkter zweiarmiger
Hebel, dessen hakenartig gestaltetes Vorderende 8 gerade in den Weg einer auf dem
Umfang von 4 angeordneten Nase 9 tritt, wenn eine volle Umdrehung von 4 vollendet
ist. Durch Niederdrücken des Hebels 7 wird dieser Haken 8 aus der Bahn der Naseo, ent- '
■ fernt, während gleichzeitig der einarmige
Hebel IO niedergedrückt wird, welcher Kontaktfedern Ii trägt, die bei ihrem Auf treffen
auf die vom übrigen Gestell isolierte und an den einen Pol des Motorstromkreises ange-
'■■'■-.' schlosscne Kontaktplatte 12 den Stromkreis ■
schließen. 13 ist ein weiterer, unter Federwirkung stehender zweiarmiger Hebel, dessen
hakenartig gestaltetes Oberende in einen hakenartigen Ansatz 14 des Hebels IO einschnappen
und diesen festhalten kann, wenn der Kontakt von 12 geschlossen wird. Ein
am Hebel 13 befestigtes Anschlagstück 15
tritt, je nach der Stellung des Hebels, entweder in den Weg eines auf der Scheibe 4
befestigten Anschlages 16 oder läßt letzteren frei unter sich durchgehen. Mit dem Hebel 7
auf gemeinschaftlichem Drehzapfen, aber in seiner Bewegung unabhängig von ihm, sitzt
ao ein zweiarmiger Hebel 30, dessen in der Drehungsrichtung vorspringendes Ende 17 in
die Bahn des Sperrkegels 5 treten, oder aber denselben frei darunter hindurchgehen lassen
kann. Das andere Ende 31 dieses Hebels ist
as hakenartig ausgebildet und derartig gestaltet,
daß ein am Hebel 13 angebrachter Stift 18
je nach der Stellung des Hebels 13 entweder gegen die untere oder die innere Seite des
Hakens 31 anliegt. Der Hebel 30 trägt dann noch ein Anlauf stück 19, welches in die
Bahn des Hinterendes des Sperrkegels 5 hineinragt und durch letzteres angehoben werden
kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn durch Niederdrücken des Hebels 7 die Nase 8 desselben den Anschlag 9 der
Scheibe 4 freigegeben hat und der Stromkreis in 11, 12 geschlossen ist, kann der
Motor anlaufen und, da die Klinke 5 eingerückt ist, die Scheibe 4 mitnehmen. Beim
Niederdrücken von 10 ist aber der Haken
des Hebels 13 hinter die Nase 14 des Hebels 10
eingefallen und hält diesen in der Schlußstellung fest, so daß der Strom nicht unterbrochen
werden kann. Gleichzeitig faßt der Haken 31 des Hebels 30 über den Stift 18
des Hebels 13 und verhindert, daß dessen Haken nach rechts bewegt wird und die
Nase 14 freigibt (Fig. 2).
Die Drehung der Scheibe 4 geht nun so weit vor sich, bis das hintere Ende der
Klinke 5 unter das Anlaufstück 19 des Hebels 30 tritt und dieses mit dem letzteren
nach oben drängt. Dabei wird auch der
: Haken 31 von dem Stift 18 abgehoben, und
der in diesem Augenblick gegen Ansatz 15
anstoßende Stift 16 wird nun den Hebel 13
nach rechts schwingen können (Fig. 3). Dabei tritt der Stift 18 vor die Unterseite des
Hakens 31 und verhindert dadurch den Hebel 30, in die in Fig. 2 dargestellte Stellung
zurückzufallen, nachdem das Hinterende der Klinke 5 unter dem Anlaufstück 19 hervor- ,
getreten ist (Fig. 1). Gleichzeitig wird aber auch der die Kontaktfedern il tragende
Hebel 10 unter der Wirkung dieser Federn nach aufwärts geschwenkt und dabei der ;
Kontakt in II, 12 unterbrochen. Es könnte
auch der Kopf des Hebels 13 so ausgebildet sein, daß er den Hebel 10 auch in der oberen
Stellung festhält. Das Ganze wird aber, trotzdem der Strom nunmehr ausgeschaltet
ist, doch vermöge der ihm innewohnenden lebendigen Kraft sich noch weiter drehen.
Dabei wird ein auf der Rückseite der Scheibe^ sitzender Anschlag 20 gegen eine mit dem ;
Hebel 7 fest verbundene Klaue 21 anlaufen
und dieselbe nebst dem Hebel 7. anheben, wo- ' durch das hakenförmige Ende.8 in den Weg
der Nase 9 gebracht wird, dadurch die Scheibe 4 an weiterer Drehung verhindernd. ·
Da, wie erwähnt, der Stift 18 des Hebels 13 sich unter die Unterseite des haken förrriigen
Endes 31 des Hebels 30 geschoben hat, tritt das andere Ende 17 desselben in den Weg
des Sperrkegels 5 und wird diesen eindrücken, dadurch die Kuppjung zwischen Antriebrad 1
und Scheibe 4 lösend, so daß nunmehr 1. der
Strom unterbrochen, 2. die Kupplung gelöst und 3. die Scheibe 4 an weiterer Drehung
verhindert ist. · ; ·
Dadurch, daß der Anschlag 20 auf der
Rückseite der Scheibe 4 derartig bemessen ist, daß er die Klaue 21 erst dann freigibt,
wenn die Nase 9 von der Klaue 8 gefangen worden ist, wird verhindert, daß man vor ;
Vollendung der vollen Drehung durch Niederdrücken des Hebels 7 neuerdings den Stromkreis schließt. Da ferner alle Bewegungen
zwangläufig erfolgen, müssen sie genau in der beschriebenen Reihenfolge vor sich gehen.
Die Entfernung, welche die Scheibe 4 sich noch ohne Strom drehen muß, wird natürlich
im wesentlichen von den bewegten Massen, der Geschwindigkeit des Motors usw. abhängen. Selbst wenn dieselbe zvi kurz gewählt
ist, wird doch ein Drehen über die Anfangsstcllung hinaus nicht eintreten können.
Ist sie dagegen zu groß bemessen und reicht die lebendige Kraft nicht aus, um die volle
Umdrehung zu vollenden, so kann ein Beschädigen des Werkes dadurch nicht herbeigeführt
werden, da die zwangläufige Verbindung die Möglichkeit läßt, die Drehung
Von Hand zu vollenden, und da erst nach dieser Vollendung der neuerliche Stromschluß
und eine weitere Benutzung der Kupplungsvorrichtung möglich wird.
Die Einrichtung ließe sich auch dadurch, daß man beispielsweise den Anschlag 15 von
Hand, aus- Und einrückbar machte, auch auf
Werke anwenden, bei denen das Ausschalten und Loskuppeln erst nach einer beliebig
großen Anzahl von Umdrehungen stattzufinden hätte.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ν i. Nach einer vollen Umdrehung sich {selbsttätig auslösende Kupplung für die ίο Achse einer Rechenmaschine, Kontroll-. -■ kasse oder eines- ähnlichen Apparates mit :'. einem Elektromotor, dadurch gekenn-. zeichnet, daß durch Niederdrücken einerTaste (7) der Stromkreis des Elektromotors geschlossen und gleichzeitig ein die Kupplung bewirkender Sperrkegel (5) eingerückt sowie die Hemmung (8,9) der angetriebenen Welle gelöst wird, um dann gegen das Ende einer Umdrehung dieser ao Welle mittels Hebel und Anschläge den Strom zu unterbrechen und den Sperrkegel auszulösen, sowie gleichzeitig. die Hemmung (8, 9) einzurücken.
- 2. Eine Ausführungsform der Kupp-" lung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste einen zweiarmigen ■ Hebel (7) bildet, welcher mit einer Klaue (8) >' über eine Nase (9) der Scheibe (4) fassen kann und je nach der Stellung des Hebels 3p r. entweder auf dem Umfange der anzutreibenden Scheibe (4) schleift oder von derselben abgehoben ist und mit einer zweiten entgegengesetzt gerichteten Klaue (21) verbunden ist, unter die gegen Ende der Um- ·;. drehung ein an der Scheibe (4) sitzender ' Ansatz (20) tritt, um das Wiedereinschalten des ausgeschalteten Stromes vor einer vollständigen Umdrehung der Welle zu verhindern und die Scheibe (4) nach einer vollen Umdrehung anzuhalten.'■"■■'
- 3. Eine Ausführungsform der Kupp-. lung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (7) beim Niederdrücken auf einen einarmigen Hebel (10) drückt, der den Kontakt schließen kann : und in der Schlußstellung durch einen unter Federdruck stehenden Hebel (13) verriegelt wird, über dessen Stift (18) ein Hebel (30) mit seinem abwärts gebogenen Ende (31) faßt und den Hebel (13) in scjner Stellung so lange hält, bis gegen Ende der Drehung der Scheibe (4) der Hebel (30) durch einen passenden Anschlag auf der Scheibe angehoben wird und den Hebel (13) freigibt, worauf dieser durch einen Anschlag (16) angehoben wird, um den Kontakt zu unterbrechen.
:■.. - 4. Eine Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-,; zeichnet, daß der Hebel (30) einen Arm (17) besitzt, welcher in die Bahn des Sperrkegels (5) gebracht wird und diesen zurückzieht, so daß nunmehr die Kupplung gelöst ist, wenn ein Ansatz (31) des Hebels (30) durch den Stift (18) des Hebels (13) gesperrt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149985C true DE149985C (de) |
Family
ID=416948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149985D Active DE149985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149985C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050145B (de) * | 1955-04-05 | 1959-02-05 | Ibm Deutschland | Eintourenkupplung |
| DE973163C (de) * | 1951-07-21 | 1959-12-17 | Diehl Fa | Rechenmaschine |
-
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- DE DENDAT149985D patent/DE149985C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973163C (de) * | 1951-07-21 | 1959-12-17 | Diehl Fa | Rechenmaschine |
| DE1050145B (de) * | 1955-04-05 | 1959-02-05 | Ibm Deutschland | Eintourenkupplung |
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