Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 154372. Einrichtung in Seheunen zum Transport von Heufudern. Das Hauptpatent betrifft eine Einrich tung in Scheunen zum Transport von Heu- fudern mit einer das Heufuder aufnehmen den Plattform, welche vermittelst Laufkatzen an Laufschienen des Dachgebälkes der Scheune verschiebbar angeordnet ist, wo bei für das Verschieben der Plattform eine Vorschubvorrichtung vorhanden ist.
Bei dem im Hauptpatent dargelegten Ausführungsbeispiel besitzt die Vorschub vorrichtung für das Verschieben der Platt form ein auf der ganzen Länge der Fahr bahn verlaufendes, beiderends am Gebälk der Scheune befestigtes Seil, das über an einer Seite der Plattform angeordnete Leitrollen und eine auf der gleichen Seite der Platt form vorgesehene Triebrolle geführt ist, durch Drehen welcher mittelst Handkurbel die Plattform verschoben werden kann. Da hierbei sämtliche Vorschubmittel sich auf ein und derselben Seite der Plattform befin den, ist infolge einseitigen Seilzuges die gleichmässige Verschiebung der ganzen Platt form erschwert.
Dieser Nachteil soll erfindungsgemäss bei einer solchen Transporteinrichtung dadurch behoben werden, dass an zwei einander gegen über liegenden Seiten der Plattform Zugseile angreifen, die über Leitrollen gelegt sind und die Verschiebung der Plattform längs deren Fahrbahn ermöglichen, zu welchem Zwecke die Zugseile um eine gemeinsame Triebrolle herumgeführt sind, durch Drehen welcher die Verschiebung der Plattform bewirkt werden kann, das Ganze zwecks Erzielung einer gleichmässigen Verschiebung der ganzen Platt form. Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Scheune mit der Transporteinrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel; Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelteile dieser Einrichtung in grösserem Massstabe; Fig. 6, ist eine schematische - Darstellung der Einrichtung nach dem ersten Beispiel und Fig. 7 veranschaulicht schematisch das zweite Ausführungsbeispiel.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6 sind an Längsbalken 4 des Dach gebälkes 1 einer Scheune durch Schrauben bolzen 5 Laufschienen 6 befestigt, auf wel chen die Laufkatzen 8, 9 laufen können, an denen die Plattform durch Stangen 10 auf gehängt ist.
An der Plattform 7 greifen an zwei ein ander gegenüberliegenden Seiten Zugseile 21, 22 an, die zum Beispiel an den Lauf katzen 8, 9 der Plattform 7 befestigt sind. Jedes dieser Zugseile verläuft von einem Ende 23 der Plattform 7 aus über je eine an dem entsprechenden Ende der Fahrbahn der Plattform befindliche Leitrolle 24 und ist um eine den beiden Seilen gemeinsame Triebrolle 14 herumgeführt, von wo aus dasselbe über eine weitere, am gleichen Ende der Fahrbahn der Plattform wie die Leit- rolle 24 befindliche Leitrolle 25 und eine am entgegengesetzten Ende- dieser Fahrbahn befindliche Leitrolle 26 zum zweiten Ende 27 der Plattform zurückgeführt ist.
Die ge meinsame Triebrolle 14 ist in der schema tischen Fig. 6 zwecks besserer Übersicht als aus zwei getrennten Scheiben bestehend dar gestellt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist die Triebrolle 14 in Wirklichkeit zwei neben einander liegende Rillen 28 für die beiden Zugseile 21, 22 auf und sie kann über ein Zahnradgetriebe 15 durch eine Handkurbel 16 angetrieben werden. Auf der Achse der Handkurbel 16 ist ferner eine Führungs- und Spannrolle 29 für die Zugseile 21, 22 frei drehbar gelagert.
Die Triebrolle 1.4 mit dem Zahnradgetriebe 1.5 und derHandkurbel 16 sind auf einem Träger 17 gelagert, welcher an der Scheunenwand 30 verschiebbar angeordnet ist. Zwei am Träger 17 angreifende Bolzen- 19 sind zufolge der auf sie wirkenden Fe dern 20 bestrebt, den Träger 17 nach unten zu ziehen, wodurch die Zugseile 21, 22 stets gleichmässig gespannt bleiben. Ein weiteres Spannen der Seile 21, 2!2i könnte ferner da durch erreicht werden, dass diese Seile unter Zwischenschaltung starker Federn an der Plattform 7 befestigt würden.
Während bei der beschriebenen Ausfüh rungsform nach Fig. 1 bis 6 die Zugseile 21, 22 vom einen Ende der Fahrbahn der Plattform 7 aus mit der gemeinsamen Trieb rolle 14 Verbindung haben, haben die Zug seile 2'1, 22 bei der Ausführungsform naeh Fig. 7 von der Zwischenstrecke der Fahr bahn der Plattform 7 aus mit der gemein samen Triebrolle 14 Verbindung.
Die am einen Ende 23 der Plattform mit deren einen Längsseite verbundenen Zugseile 21,.22 sind hier -am entsprechenden Ende der Fahrbahn über Leitrollen 31, 32 gelegt, und zwar ist das eine Zugseil 21 vermittelst der zwei Rollen 31 auf die gleiche Seite der Fahr bahn geführt, auf der sich das Zugseil ?.2 befindet. Das Zugseil 21 ist am zweiten Ende der Fahrbahn über zwei Leitrollen 33 wie der auf die gegenüberliegende Seite der Fahr bahn geleitet und sein Ende ist am Ende 27 der Plattform befestigt. Das Zugseil 22 ist am zweiten Ende der Fahrbahn über die Leit- rolle 34 zum entsprechenden Ende 27 der Plattform 7 zurückgeführt.
Auf der Zwischenstrecke der Fahrbahn sind die beiden Seile 21, 22 über Leitrollen 35 zu der gemeinsamen Triebrolle 14 geführt, die gleich ausgebildet ist, wie im Beispiel nach Fig. 1. bis 6 und an einem Tragteil an geordnet angenommen ist.
Die beschriebene Einrichtung zum Trans port von Heufudern arbeitet mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten, am einen Ende der Fahrbahn angeordneten Heuaufzug zusammen, durch den ein ganzes Heufuder aufgezogen und auf die darunter geschobene Plattform 7 abgesetzt werden kann. Durch Drehen der Handkurbel 16 kann die Platt form 7 mit dem Heufuder an jede be liebige Stelle der Fahrbahn verschoben werden, wo das Fuder dann von der