CH161559A - Schnürverschluss für Schuhwerk. - Google Patents

Schnürverschluss für Schuhwerk.

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CH161559A
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CH
Switzerland
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leather
lace
hook
fastening
footwear
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Inventor
Murr Max
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Murr Max
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C3/00Hooks for laces; Guards for hooks

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schnfirverschluss    für Schuhwerk.    Die Erfindung     betrifft    einen     Schnürver-          schluss    für Schuhwerk mit Schnürhaken mit  verlängertem Befestigungsflansch.  



  Bisher sind die Haken dieser Verschlüsse  am Leder mittelst Metallhülsen befestigt, die  am auf der Aussenseite des Leders befind  lichen Befestigungsflansch angebracht und in  ein Loch im Leder eingesetzt sind, wobei  der an der Lederinnenseite     vorstehende-Hül-          senrand    umgebördelt ist. Bei dieser Be  festigungsart der Haken wird durch einen  kräftigen Zug am Haken die Hülse leicht  aus dem Leder gerissen, weil der     Schnurzug     ein starkes Drehmoment an der Hülse er  zeugt, dem das Leder keinen genügenden  Widerstand bieten kann.

   Es sind auch Ver  schlüsse bekannt, bei welchen man diesen  Nachteil durch Verwendung mehrerer Nieten  zur Befestigung der Haken am Leder oder  durch     Beinieten    fester Plättchen zur     Ver-          atsifung    des Leders zu vermeiden sucht.       Zweck    der Erfindung ist, diesen Nachteil  auf einfachere und zugleich bessere Weise  zu beheben.    Erfindungsgemäss liegt der verlängerte,  gebogene Befestigungsflansch des Schnür  hakens auf der Innenseite des Oberleders  und ist an seinem einen Ende mit dem Leder  vernietet, während sein anderes, den Haken  teil bildendes Ende das Leder durchsetzt.

    Durch diese Ausbildung des Verschlusses:  wird das Leder an den 'Befestigungsstellen  der Haken von     Biegungs-    und Drehungs  beanspruchungen praktisch völlig entlastet.  Die Nietverbindung wird dadurch wesentlich  zugfester. Gleichzeitig werden Verdrehungen  der Haken und damit lästige Druckstellen  auf den Fuss vermieden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Abb.    1 zeigt im Längsschnitt einen Haken  des     Verschlusses,    im Leder befestigt;     Abb.    2       stellt    den Haken in der Draufsicht,     Abb.    3  diesen im Schnitt gemäss der Linie     A-B    in       Abb.1    durch den Befestigungsflansch und       Abb.4    die beiden Nietteile vor der Ver  nietung im Schnitt dar.

        Der Hakenteil     a    des Schnürhakens durch  dringt mit seinem Hals das Oberleder f in  einer schlitzförmigen Öffnung und besitzt  einen stark verlängerten Befestigungsflansch b  mit einem Nietloch c     (Abb.    2). Das Leder f  ist an der über dem Nietloch c liegenden  Stelle ebenfalls gelocht und mittelst der  durchgesteckten und     zusammengepressten    Niet  teile d und e fest mit dem Flansch b ver  bunden.  



  Um ein Verbiegen des Hakenteils     a    und  eine Verletzung der     Verschlussschnüre    zu ver  meiden, ist der Hakenteil leicht gewölbt und  mit verstärkten, abgerundeten Rändern ver  sehen.  



  Der Flansch b ist zur Versteifung quer  gewölbt     (Abb.    3) und der Länge nach ge  bogen     (Abb.    1), um sich der     Form    des Fusses  anzupassen. Aus dem gleichen Grunde ist  der Rand des Loches c so aufgebogen, dass  der Teller des Nietstückes e zum grössten  Teil in der Vertiefung liegt.  



  Die feste Verbindung der beiden Niet  teile     d    und e     (Abb.    4) erfolgt durch     Inein-          anderdrücken,    wobei das hohle Schaftende  des Teils e durch Stauchen gegen die im  obersten Teil ausgebogene Innenwand der  Kappe d gedrückt wird, wie     Abb.    1 zeigt.  



  Dadurch, dass der verlängerte Befestigungs  flansch<I>b</I> auf der dem Hakenteil     a    entgegen  gesetzten Lederseite sich befindet, werden  auch bei starkem Zug am Haken die für die  Haltbarkeit besonders gefährlichen Dreh  momente an der Nietstelle nahezu ganz ver-    mieden; damit ist auf einfachste Weise die  Zugfestigkeit der Verbindung von Haken mit  Leder bedeutend erhöht. Der beschriebene       Schnürverschluss    unterscheidet sich deshalb  auch zu seinem Vorteil von den bekannten  Verschlüssen mit Haken, deren Befestigungs  lappen wohl so verlängert sind, dass der  Hakenkopf der Verwendung bequemer Niet  werkzeuge nicht im Wege     steht,    die aber  wie der Hakenkopf auf der Lederaussenseite  sich befinden.  



  Die Verwendung einseitig geschlossener  Hohlnieten ermöglicht neben einfacher Ver  arbeitung und sicherer Befestigung eine be  sonders für Sportstiefel wertvolle, vollkom  mene Abdichtung gegen Eindringen von  Wasser und Schnee.  



  Die Haken sind aus geeignetem Material,  wie z. B. Messing, Nickel usw., aus einem  Stück durch Stanzen und Pressen billig her  stellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnürverschluss für Schuhwerk mit Schnür haken mit verlängertem Befestigungsflansch, dadurch gekennzeichnet, dass der verlängerte, gebogene Flansch (b) des Schnürhakens auf der Innenseite des Oberleders liegt und an seinem einen Ende mit dem Leder vernietet ist, während sein anderes, den Hakenteil (a) bildendes Ende das Leder durchsetzt.
CH161559D 1932-04-25 1932-04-25 Schnürverschluss für Schuhwerk. CH161559A (de)

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CH161559A true CH161559A (de) 1933-05-15

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