CH161811A - Fliessbandanlage für Nähbetriebe. - Google Patents

Fliessbandanlage für Nähbetriebe.

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CH161811A
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A-G G M Pfaff
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Pfaff Ag G M
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  Fliessbandanlage für     Nähbetriebe.       Die Erfindung betrifft eine Fliessband  anlage für     Nähbetriebe    und besteht darin,  dass zwischen zwei Reihen in der Längsrich  tung aufgestellten Nähmaschinen zwei För  derbänder so angeordnet sind, dass sie wäh  rend des Betriebes in zueinander entgegen  gesetzter Richtung laufen.  



  Bei den bisher bekannten Fliessbandan  lagen für Nähbetriebe wird nur ein einziges,  in einer bestimmten Richtung zwischen den  beiden     Nähmaschinenreihen    laufendes Band  verwendet. Diese Ausführung hat verschie  dene Nachteile, nämlich 1. das Arbeitsmate  rial muss an dem einen Ende der Anlage auf  gegeben und an dem andern Ende derselben  abgenommen werden, wozu zwei Personen  benötigt sind, 2. der Arbeitsverlauf erfolgt  im Zickzack, da die einander gegenüber  sitzenden Näherinnen sich abwechselnd in  die Hände arbeiten müssen; hierdurch kann       es    leicht vorkommen, dass die Arbeitsstücke  auf dem Band     durcheinandergeraten    und ver  wechselt werden;

   auch ist bei der Fliessarbeit    im Zickzack die aus der unterschiedlichen  Entfernung der Nähstellen sich ergebende  zeitlich ungleichmässige Beschickung des  Bandes von nachteiligem Einfluss auf den       Arbeitsrythmus    und erschwert infolgedessen  die Verteilung der Arbeit auf die einzelnen  Maschinen, 3. werden für Fliessanlagen mit  nur einem Band     langgestreckte    Räume benö  tigt, die in kleineren Betrieben meistens  nicht vorhanden sind.  



  Demgegenüber weist die Anordnung von  zwei Fliessbändern nebeneinander gemäss der  Erfindung folgende Vorteile auf:  Die Aufgabe des Arbeitsmaterials und  die Abnahme der fertigen Arbeitsstücke er  folgt an der gleichen Stelle und nur durch  eine Person, womit eine Ersparnis an Platz  und Arbeitskräften     verbunden    ist. Ferner  arbeitet jede der beiden     Nähmaschinenreihen     für sich mit dem zugehörigen Band, wodurch  ein geordneter übersichtlicher Arbeitsgang  mit zeitlich genau gleichmässiger Bedienung  des Bandes entsteht. Schliesslich ermöglicht      die verkürzte Baulänge der     Zweibandanlage     deren     Unterbringen.    auch in kleineren     näh-          gewerblichen    Betrieben.

    



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und es zeigen:     Fig.    1 eine Draufsicht,       Fig.    2 einen Querschnitt desselben.  



  Die beiden     Förderbänder        a    und b werden  durch je einen gelochten Treibgurt zwang  läufig fortbewegt, wobei die auf die Bänder  aufgenähten Gurte c und d mit     Walzen    e  und f in Eingriff sind, die von einem Kegel  radgetriebe     g    aus in Umlauf gesetzt werden,  so dass sie und damit auch     die    Bänder     a    und  b in zueinander entgegengesetzter Richtung  laufen. Der Antrieb des     gegelradgetriebes     erfolgt durch die vom Elektromotor na aus in  Drehung versetzte Welle w.  



  Das Arbeitsmaterial     wird    beim ersten       Maschinentisch   <I>h</I> auf das Band<I>a</I> gelegt, von  den an diesem Tisch sitzenden Arbeiterinnen  abgenommen und mit Ausnahme der letzten  wieder auf das Baud gelegt. Die letzte Arbei  terin des Tisches h legt ihre Arbeitsstücke  auf     das    Band b, von dem sie dann in der  entgegengesetzten     Richtung    den Nähmaschi  nen der Reihe nach zugeführt werden. Die  fertige Ware wird auf der     Aufgabeseite    der  Anlage vom Band b von der gleichen Person  abgenommen, welche die Arbeitsstücke auf  das Band     a    legt.

   Zwischen den beiden Fliess-    bändern     a    und b ist. eine Trennungswand<I>i</I>  vorgesehen, um zu verhindern, dass Arbeits  stücke von einem auf das andere Band ge  langen' können.  



  An Stelle der Förderbänder mit geloch  tem Treibgurt können auch Förderketten ver  wendet werden, auf welchen die Arbeitsgut  behälter sitzen und mit ihnen durch in die  Kettenglieder hineinragende     Mitnehmer    ver  bunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliessbandanlage für Nähbetriebe, da durch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Reihen in .der Längsrichtung aufgestellten Nähmaschinen zwei Förderbänder so ange ordnet sind, dass sie während des Betriebes in zueinander entgegengesetzter Richtung laufen. UNTERAINTSPRUC H Fliessbandanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden För derbänder (a und b) durch je einen ge lochten Treibgurt zwangläufig fortbewegt werden, wobei die Gurte (c und d) mit Wal zen (e und f) in Eingriff sind, die von der Antriebsvorrichtung (g) aus in Umlauf ge setzt werden.
CH161811D 1931-07-03 1932-03-07 Fliessbandanlage für Nähbetriebe. CH161811A (de)

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