CH162516A - Magnesiumlegierung. - Google Patents

Magnesiumlegierung.

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CH162516A
CH162516A CH162516DA CH162516A CH 162516 A CH162516 A CH 162516A CH 162516D A CH162516D A CH 162516DA CH 162516 A CH162516 A CH 162516A
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CH
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magnesium
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zinc
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manganese
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Prohl Briske
Luschenowsky Alexander
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Briske & Prohl
Luschenowsky Alexander
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      Nagnesiumlegierang.       Legierungen des Magnesiums mit Zink  oder mit Zink und Mangan und überwiegen  dem     Magnesiumgehalt    werden auf einigen  Gebieten der Technik verwandt. Ihrer Ver  wendung sind jedoch enge Grenzen gezogen,  da die Festigkeit dieser Legierungen beson  ders bei     Gussstücken    nicht ausreicht. Die Le  gierungen sind auch gegen chemische und  korrosive     Angriffe    nicht genügend beständig.  Ein weiterer Nachteil ist die leichte Brenn  barkeit, die nicht nur ihre Herstellung und  ihre giesstechnische     Verarbeitung    erschwert,  sondern auch eine grosse Gefahrenquelle dar  stellt.

   Schliesslich sind die Legierungen beim  Vergiessen dickflüssig; so dass der Herstellung  von dünnwandigen     Gussstücken    Schwierig  keiten entgegenstehen.  



  Die Beseitigung dieser Nachteile erreicht  die Erfindung dadurch, dass man einer Zink  und Eisen enthaltenden     Magnesiumlegierung     Silber zusetzt. Die Legierung kann ferner  auch Mangan enthalten.         Im    Falle, wo die     Magnesiumlegierung     Zink und Eisen enthält, kann der Zinkgehalt       bis        zu        15        0%,

          der        Eisengehalt        bis        zu    2     %        und          der        Silbergehalt        bis        zu    2     %        betragen.        In     Fällen, wo die Legierung auch noch Mangan       enthält,

          kann        sie        bestehen        aus        bis        zu        15        %          Zink,        bis        zu    3     %        Mangan,        bis        zu    1     %        Ei        isen          und        bis        zu        1,

  5        %        Silber,        der        Rest        aus        Mag-          nesium.     



       Der:    Gehalt an Fe und     Ag    bewirkt eine  besonders günstige Kristallbildung. Das Ge  füge der Legierung ist meist feinkörnig und  homogen.  



  Der     Ag-Zusatz    kann das unvollständige  Gleichgewicht der Mischkristalle, das heisst  die sogenannte     interkristalline        Seigerung    ver  hindern. Das homogene Gefüge schützt die  Legierungen vor     Anfressung    der Oberfläche  durch chemische und korrosive     Angriffe;    diese  Widerstandsfähigkeit wird dadurch begün  stigt, dass die Legierung auch bei verhältnis  mässig geringen Zusätzen von andern Kompo-           nenten    ihre guten Werte aufweist, während  bei bekannten     Magnesiumlegierungen    eine  wesentliche Verbesserung, insbesondere der  mechanischen Werte nur bei Zusatz verhält  nismässig grosser Mengen fremder Komponen  ten, möglich ist.

    



  Neben grosser     Korrosionsbeständigkeit     weisen die Fe und     Ag_    enthaltenden Legie  rungen gegenüber bekannten     Mg-Legierungen     erheblich bessere mechanische     Werte    auf, zum  Beispiel höhere Zerreissfähigkeit, grössere Deh  nung, Streckgrenze, Geschmeidigkeit, grössere       Brinellhärte.    Die Legierungen haben ferner  den Vorteil einer geringeren Brennbarkeit.  Sie sind dünnflüssig, füllen die Formen gut  aus, sind gut     bearbeitbar    und haben ein ge  ringes spezifisches Gewicht. Die Farbe des  Werkstoffes wird durch den AK-Zusatz eben  falls günstig beeinflusst.  



  Für die mengenmässigen Zusätze der Le  gierungskomponenten sind in erster Linie der  Bestimmungszweck, das speziell einzuhal  tende Höchstgewicht und jeweilige sonstige       Betriebsverhältnisse    massgebend.  



  Beider Herstellung der vorstehenden Le  gierungen wird     zweckmässigerweise    folgendes  Verfahren angewandt  Dem Magnesium wird eine fertige Vor  legierung zugesetzt, die entsprechend den an  gegebenen Gehaltsgrenzen aus Zink, Eisen  und Silber besteht. Bei Herstellung der Le  gierungen, die auch noch Mangan enthalten,  hat sich als vorteilhaft erwiesen, einen Teil  des Mangans bereits vor dem Zusetzen der       Vorlegierung    unmittelbar mit dem Magnesium    zu legieren, während der Rest des Mangans  mit den übrigen Komponenten der     Vorlegie-          rung    zugesetzt wird. Durch     eine'solche    Ver  teilung des     Manganzusatzes    wird die Auflö  sung des Mangans erleichtert.  



       Aluminium        kann        bis        zu    5     %,        Si        nicht     mehr als im Rahmen einer Verunreinigung  vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Magnesiumlegierung, dadurch gekennzeich net, dass sie neben Zink und Eisen Silber enthält. II. Verfahren zur Herstellung einer Magne- siumlegierung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Magne sium eine Zu, Fe und Ag enthaltende Vorlegierung zugefügt wird. ÜNTERANSPRüCHE: 1.
    Legierung gemäss Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass sie bis zu 15 % Zink, bis zu 2 % Eisen, bis zu 2 % Sil- ber, Rest Magnesium enthält. 2.
    Legierung gemäss Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass sie bis zu 15 % Zink, bis zu 3 % Mangan, bis zu 1 % Eisen, bis zu 1,5 % Silber, Rest Magne sium enthält. 3. Legierung gemäss Patentanspruch I, da ._ durch gekennzeichnet, dass sie noch Man gan enthält.
CH162516D 1930-12-17 1931-12-15 Magnesiumlegierung. CH162516A (de)

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DE270631X 1931-06-27

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