CH162804A - Flüssigkeitskupplung nach Art des Föttingergetriebes. - Google Patents

Flüssigkeitskupplung nach Art des Föttingergetriebes.

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CH162804A
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Limited The Daimler Company
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      Flüssigkeitskupplung        naeh    Art des     Föttingergetriebes.       Die Erfindung     betrifft    eine Flüssigkeits  kupplung nach Art des     Föttinger-Getriebes,     wie sie insbesondere bei der Kraftübertragung  von Kraftfahrzeugen benutzt wird.  



  Diese Kupplungen werden gewöhnlich so  ausgeführt, dass der Spalt zwischen den  Schaufeln des antreibenden und des ange  triebenen Teils rund um den Umfang überall  und stets während des Betriebes gleich breit  ist. Wenn diese Kupplungen, wie das     häufig     der Fall ist, mit der Antriebswelle eines  Übersetzungsgetriebes oder dergleichen ver  bunden werden müssen, ist daher, wenn diese  Antriebswelle während des Betriebes Schwin  gungen ausführt, eine Zwischenwelle erfor  derlich, die mit dem     Übersetzungsgetriebe     oder dergleichen und dem angetriebenen Teil  der Kupplung durch Kreuzgelenke zu ver  binden ist.

     Diese Kreuzgelenke bilden dauernd schwache  Punkte, insbesondere wenn die Zwischenwelle  verhältnismässig lang ist, und ihre Herstel-         lung    stellt sich recht teuer. Es ist nun ge  funden worden, dass der Spalt zwischen den  Schaufeln des antreibenden und des ange  triebenen Teils der Kupplung an' verschiede  nen Punkten rings um den Umfang inner  halb gewisser Grenzen verschieden sein kann,  ohne dass dadurch der Gütegrad der Kup  plung benachteiligt würde. Diese Erkenntnis  ermöglicht es, die Bauart der Kupplung zu  verbessern und ihre Herstellungskosten zu  verringern.  



  Gemäss der Erfindung ist nun die Achse  des angetriebenen Teils der Kupplung gegen  die des antreibenden Kupplungsteils um einen  festliegenden Mittelpunkt um einen beschränk  ten Winkel schwingbar .gelagert. Um dies  zu ermöglichen, kann man den angetriebenen  Kupplungsteil zum Beispiel in einem Kugel  pendellager laufen lassen, das in dem Ge  häuse der Kupplung untergebracht ist. Ist  die Kupplung mit einem Übersetzungsgetriebe       oder.    dergleichen durch eine Zwischenwelle      zu verbinden, so kann diese dann mit dem  angetriebenen Kupplungsteil, statt mittelst  eines Kreuzgelenkes, starr verbunden werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der neuen Flüssigkeitskupplung dar  gestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt;       Fig.    2 zeigt eine Einzelheit in grösserem  Massstab.  



  Das dargestellte Ausführungsbeispiel -ist  im besonderen für den Antrieb von Kraft  fahrzeugen bestimmt. Die Flüssigkeitskup  plung besteht wie üblich aus einem antrei  benden Rotor 1, der von einem Gehäuse 2  umschlossen und an ihm befestigt ist, sowie  aus einem angetriebenen Rotor 3, der an  einer hohlen, von dem Gehäuse 2 getragenen  Welle 4 befestigt ist. Die Drehung wird auf       däs    Übersetzungsgetriebe 5 oder dergleichen  durch eine Welle 6 übertragen, die mit letz  terem durch ein Kreuzgelenk 7 verbunden ist.  



  Die Welle 4 läuft in einem Kugelpendel  lager 8, das in das Gehäuse 2 eingesetzt ist.  Sie ist gegen Längsverschiebung durch eine  Hülse 9 und zwei     Muttern    10 gesichert, zwi  schen denen der- innere Laufring des Kugel  lagers 8, eine     Zwisehenscheibe    11 und eine,  mit einem Flansch versehene Hülse 12 ein  gespannt sind, welch letztere auf die Welle 4  aufgeschraubt ist. Wie aus der Zeichnung  ersichtlich, ist die Welle 6 mit dem ange  triebenen Rotor 3 durch Bolzen 13 starr ver  bunden.  



  Wie insbesondere aus     Fig.    2 ersichtlich  ist, ist in dem die Hülse 12 umgebenden  Teil des Gehäuses 2 eine Kammer 14 ge  bildet, die einerseits durch die Zwischen  scheibe 11 begrenzt ist und anderseits einen  Ring 15 aufnimmt, der sich gegen eine kugel  förmige Fläche 16 auf der Innenseite des  Gehäuses 2 anlegt. Die     Dämmer    14 enthält  eine metallische Faltendichtung 17, die so  wohl an der Zwischenscheibe 11, als auch  an dem Ring 15 angelötet ist, so dass sie  einen dichten Abschluss bildet, der das Aus  treten von Öl durch den Spalt verhindert,  der aus baulichen .Gründen zwischen der    Innenfläche des Ringes 15 und der Aussen  fläche der Hülse 12 vorgesehen sein muss.  



  Die Faltendichtung 17 und der Ring 15  laufen mit dem angetriebenen Rotor 3 um,  und dieses     (ranze    kann um das Lager 8  schwingen, wobei die kugelförmige Ausge  staltung der Fläche 16 den Austritt von  Öl zwischen dem Ring 15 und dem Gehäuse  2 verhindert.  



  Da in diesen Kupplungen gewöhnlich Öl  als Arbeitsflüssigkeit benutzt wird, so wird  das Lager 8 ganz von selbst geschmiert. Das  Lager 8 ist in Öl getaucht, und dessen Aus  tritt ist durch die Zwischenscheibe 11, die  nur einen schmalen Spalt 19 frei     lässtz    durch  den das Öl über sie     hinwegfliesserr-kann,    so  wie durch die Faltendichtung 17 verhindert,  die einen vollkommenen Abschluss bildet.  



  Das beschriebene Getriebe ist, wie bereits  angegeben, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge  bestimmt. Die Erfindung kann jedoch auch  für die Kraftübertragung zu irgend welchen  andern Zwecken Anwendung finden, und ihre  baulichen Einzelheiten können auch anders  ausgeführt werden, ohne dass dadurch der  Bereich der Erfindung verlassen     würde.    So  kann zum Beispiel die Welle 4 mit dem  angetriebenen Rotor 3 oder mit der Welle 6  aus einem Stück bestehen. Statt des Kugel  lagers 8 könnte auch ein     Gleitlager    mit kugel  förmigen Lagerschalen verwendet werden. Bei  dieser Gelegenheit sei nämlich darauf ver  wiesen, dass dieses Lager sich nur nach Mass  gabe des Unterschiedes     zwischen    den Dreh  geschwindigkeiten der beiden .Rotoren ver  dreht.

   Das auf der Zeichnung dargestellte  Kreuzgelenk 7 weist die allgemein übliche  Bauart auf und enthält zwei im rechten  Winkel zueinander stehende Stifte, die durch  einen Ring verbunden sind. Statt dessen  könnte     offenbar    aber auch irgend ein anderes  Kreuzgelenk verwendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Flüssigkeitskupplung nach Art des Föt- tingergetriebes, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des angetriebenen Kupplungsteils gegen . die des antreibenden<B>-</B> Kupplungsteils um eineu festliegenden Mittelpunkt um einen beschränkten Winkel schwingbar gelagert ist. 17NTERANSPRüCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der angetriebene Kup plungsteil in einem Kugelpendellager läuft, das in dem Gehäuse der Kupplung unter gebracht ist. 2.
    Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Austritt der Ar beitsflüssigkeit durch das Lager und aus dem Gehäuse der Kupplung durch eine Faltendichtung verhindert wird, die mit dem angetriebenen Kupplungsteil umläuft und mit ihrem äussern Ende an einem Ring befestigt ist, der sich gegen eine kugelförmige Fläche eines Gehäuseteils anlegt, der mit dem antreibenden Kup plungsteil umläuft.
CH162804D 1931-07-10 1932-05-23 Flüssigkeitskupplung nach Art des Föttingergetriebes. CH162804A (de)

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CH162804D CH162804A (de) 1931-07-10 1932-05-23 Flüssigkeitskupplung nach Art des Föttingergetriebes.

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