CH162927A - Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons.

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CH162927A
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Wilhelm Dr Traube
Fritz Dr Kuhbier
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Wilhelm Dr Traube
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  Verfahren     zur        Darstellung    einer     Komplexverbindung    des     Antimons.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Darstellung einer Komplexver  bindung des Antimons, welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man eine     Antimonver-          bindung,        Gluconsäure,    Alkali und eine Cal  ciumverbindung in Lösung aufeinander ein  wirken lässt.  



  <I>Beispiel:</I>  Man löst 6 Teile     Gluconsäure    in 45 Teilen  einer 13     0%igen    Natronlauge und fügt zu der  siedenden Lösung in kleinen Anteilen 4,3 Teile       Antimontrioxyd,    die sich restlos auflösen. Man  kühlt nunmehr ab und gibt eine Lösung von  6,9 Teilen     krist.        Calciumchlorid    in 25 Teilen       Wasser    hinzu. Hierbei entsteht vorübergehend  eine Fällung; nach Zugeben allen     Calcium-          chlorids    ist die Lösung aber wieder voll  kommen klar.

   Erhitzt man diese zum Sieden,  so scheidet sich das basische     Galzium-Antimon-          Gluconat    als weisser,     krist.    Niederschlag ab,  Derselbe muss in der Hitze abgesaugt werden,  da er beim Abkühlen der Flüssigkeit wieder    in Lösung geht. Ehe man den Niederschlag  von Flüssigkeit trennt, hält man letztere noch  einige Zeit im Sieden und wäscht den auf  dem Filter befindlichen Niederschlag mit  heissem Wasser, dann mit Alkohol und     Aeeton     aus und trocknet auf Ton. Die Verbindung  hat nach der Analyse die Zusammensetzung:       C6H707Sb.        Ca+aq.     



  Der neue Körper stellt ein feines, weisses  Pulver dar, das in     Wasser    fast unlöslich ist.  Er soll als Arzneimittel oder als Zwischen  produkt für die Herstellung von Arzneimitteln  Verwendung finden. Von überschüssig zuge  setzten anorganischen Säuren wird die Kom  plexverbindung zerstört, während wässerige  Lösungen von     Polyoxykarbonsäuren,    z. B.  auch von     Gluconsäure    selbst, wenn sie der  Verbindung in     äquimolekularer    Menge zuge  fügt werden, die Verbindung umersetzt auf  lösen. Man erhält auf diesem Wege wasser  lösliche Körper, in denen der. Komplex er  halten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Komplex verbindung des Antimons, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Antimonverbindung, Gluconsäure, Alkali und eine Calciumverbin- dung in Lösung aufeinander einwirken lässt. Das Reaktionsprodukt, das CalciLim-Anti- mon-Gluconat, hat nach der Analyse die Zu sammensetzung CGg707Sb. Ca+aq. Der Kör per stellt ein feines, weisses Pulver dar, das in Wasser fast unlöslich ist.
    Von überschüesig zugesetzten anorganischen Säuren wird die Komplexverbindung zerstört, während wässe rige Lösungen von Polyoxykarbonsäuren, z. B. auch von Gluconsäure, der Komplexverbindung in äquimolekulärer Menge zugesetzt, die Ver bindung ohne Zersetzung auflösen und in wasserlösliche Körper überführen, in denen der Komplex erhalten ist.
CH162927D 1930-12-15 1931-12-12 Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons. CH162927A (de)

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