CH163203A - Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons.

Info

Publication number
CH163203A
CH163203A CH163203DA CH163203A CH 163203 A CH163203 A CH 163203A CH 163203D A CH163203D A CH 163203DA CH 163203 A CH163203 A CH 163203A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
antimony
barium
water
complex
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Traube
Fritz Dr Kuhbier
Original Assignee
Wilhelm Dr Traube
Fritz Dr Kuhbier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Dr Traube, Fritz Dr Kuhbier filed Critical Wilhelm Dr Traube
Publication of CH163203A publication Critical patent/CH163203A/de

Links

Landscapes

  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung einer     liomplexverbindung    des     Autimons.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Darstellung einer Kom  plexverbindung des     Autimons,    welches da  durch     o-ekennzeichnet    ist,     dass    man eine Sauer  stoffverbindung des dreiwertigen Antimons,       Glukonsäure,    Alkali und eine     Bariumverbin-          dung    in Lösung aufeinander einwirken     lässt.     



       Zweckmä,ssigerweise    verwendet man als  Sauerstoffverbindung des dreiwertigen Anti  mons     Antimenhydroxyd    oder     Antimontri-          oxyd.     



  Man löst<B>6</B> Teile     Glukonsäure    in 45 Tei  len einer     13.%igen        Natroulauge    und fügt zu  der siedenden Lösung in kleinen Anteilen  4,3 Teile     Antimontrioxyd,    die sich restlos  auflösen. Man kühlt nunmehr ab und gibt  eine Lösung von<B>7,2</B> Teilen     krist.        Barium-          chlorid    in<B>25</B> Teilen Wasser hinzu. Hierbei  entsteht vorübergehend eine Fällung, nach       Zuo,eben    allen     Bariumehlorids    ist die Lösung  aber wieder vollkommen klar.

   Erhitzt man  diese zum Sieden, so     seheidet    sich das basische       Barium-Antimon-Glukonat    als weisser,     krist.       Niederschlag<B>ab.</B> Derselbe     muss    in der     E#itze     abgesaugt werden, da er beim Abkühlen der  Flüssigkeit wieder in Lösung geht. Ehe man  den Niederschlag von Flüssigkeit trennt-,  hält man letztere noch einige Zeit im Sieden  und wäscht den auf dem Filter     befindlic'hen     Niederschlag mit heissem Wasser, dann mit  Alkohol und Aceton aus und trocknet auf  Ton.

   Die Verbindung hat nach der Analyse  die Zusammensetzung:     CIH70,Sb   <B>-</B> Ba<B>+</B>     aq.     Der Körper stellt ein feines, weisses Pulver  dar, das in Wasser fast unlöslich ist. Von  überschüssigen anorganischen Säuren wird die  Komplexverbindung zerstört,     Polyoxycarbon-          säuren    dagegen, zum Beispiel     Glukonsäure     selbst, lösen die Verbindung, wenn sie der  selben in     äquimolekularer    Menge in wässe  riger Lösung zugesetzt werden,     unzersetzt    auf  und man erhält wasserlösliche Körper, in  denen der Komplex erhalten geblieben ist.

    Setzt man das     Barium-Antimon-Glukonat    mit  Sulfaten oder     Bisulfaten    von Alkalien oder  Aminen um, so erhält man durch diese dop-           pelte    Umsetzung ebenfalls     wasserlösliche          Komplexverbiudungen.        Ba-Sb-Glukonat    ist       feinkristallin    und     luftbeständig.     



  Die neue Verbindung soll als Arzneimittel  oder als Zwischenprodukt für die Herstellung  von Arzneimitteln Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Komplex verbindung des Antimons, dadurch gekenn zeichnet, dass' man eine Sauerstoffverbin dung des dreiwertigen Autimons, Glukon- säure, Alkali und eine Bariumverbindung in Lösung aufeinander einwirken lässt. Das neue Reaktionsprodukt, das Barium- Autimon-Glukonat, hat nach der Analyse die Zusammensetzung: C,11,0,Sb <B>-</B> Ba<B>+</B> aq <B>.</B> Der Körper stellt ein feines, weisses Pulver dar, das in Wasser last unlöslich ist.
    Von überschüssigen anorganischen Säuren wird die Komplexverbindung zerstört, während Polyoxycarbonsäuren, zum Beispiel Glukon- säure selbst, in Wasser gelöst und der Ba- riumverbindung in äquimolehularer Menge zugesetzt, diese Verbindung ohne Zersetzung auflösen. Man erhält auf diese Weise wasser lösliche Körper, in denen der Komplex er halten ist.
    Setzt man das Barium-Antimon- Glukonat mit Sulfaten oder Bisulfaten von Alkalien oder Aminen um, so erhält man durch diese doppelte Umsetzung ebenfalls wasserlöslic'he Komplexverbindungen. Ba-Sb- Glukonat ist fein kristallin und luftbeständil-. TINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Antimonhydro- oxyd verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Antimontri- oxyd verwendet.
CH163203D 1930-12-15 1931-12-12 Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons. CH163203A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE163203X 1930-12-15
CH159266T 1931-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163203A true CH163203A (de) 1933-07-31

Family

ID=25717212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163203D CH163203A (de) 1930-12-15 1931-12-12 Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163203A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE477386C (de) Erzeugung von Calciumhypochlorit
CH163203A (de) Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons.
CH162927A (de) Verfahren zur Darstellung einer Komplexverbindung des Antimons.
DE449607C (de) Herstellung von pulverfoermigem Calciumarsenit
DE445483C (de) Verfahren zur Darstellung wasserloeslicher, nicht hygroskopischer kolloidaler Stoffe
DE674516C (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserloeslichen, festen Gemisches von Alkalisilicaten und Alkaliacetaten
DE423030C (de) Verfahren zur Darstellung von leichtloeslichen Schwermetallverbindungen der Iminodi- und der Nitrilotriessigsaeure
DE604070C (de) Verfahren zur Herstellung von neutralloeslichen Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons
DE716436C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Metallalkalihumate
CH155687A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Antimonsalzes.
DE558752C (de) Verfahren zur Herstellung von neutralen komplexen Antimonsalzen
AT159566B (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen, festen Gemisches von Alkalisilicaten und Alkaliacetaten.
AT155477B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen der Ascorbinsäure.
AT122522B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze der Polyoxymonocarbonsäuren.
DE398406C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumformiatloesungen
AT155072B (de) Verfahren zur Darstellung von neutrallöslichen Metallkomplexsalzen.
DE841451C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher basischer Chromsulfate
DE443339C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Huminsaeurederivate
DE841912C (de) Verfahren zur Herstellung von oxyalkyl- oder oxyarylsulfinsauren Salzen
AT133505B (de) Verfahren zur Darstellung von ω-Oxyacylaminobenzolarsin- bzw. -stibinoxyden oder ω-Oxyacylaminobenzolarsin- bzw. -stibinsäuren.
DE504306C (de) Verfahren zur Darstellung von klarloeslichen haltbaren Tonerdepraeparaten
DE392952C (de) Verfahren zur Herstellung eines Wasser nicht anziehenden Mischduengers aus Kalziumnitrat
AT120594B (de) Verfahren zur Darstellung von klarlöslichen haltbaren Tonerdepräparaten.
DE702185C (de) hen Calciumdoppelsalzen der Ascorbinsaeure
AT117059B (de) Verfahren zur Darstellung von Derivaten kernmercurierter Phenole.