CH162973A - Mehrteilige Spule, insbesondere für automatische Webstühle. - Google Patents

Mehrteilige Spule, insbesondere für automatische Webstühle.

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CH162973A
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Dittmar Udo
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Dittmar Udo
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops
    • D03J5/10Pegs or spindles
    • D03J5/12Pegs or spindles removable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description


  Mehrteilige Spule, insbesondere für automatische     Webstühle:       Die Erfindung bezieht sich auf eine  mehrteilige Spule, insbesondere für automa  tische Webstühle (sogenannte     Northrop-          Webstühle    oder dergleichen) und besteht  darin, dass die auf einen     Mitteldorn    des     Spu-          lenfusses        aufsetzbare    und eine wesentlich grö  ssere Länge als der Dorn aufweisende     Spu-          lenhülse    leicht     abbrechbar    ausgebildet und  an ihrem untern Ende mit einer Metallhülse  versehen ist.

       Zweckmässigerweise    kann die       Spulenhülse    aus imprägniertem Hartpapier  bestehen. Es kann zwischen der     Spulenhülse     und dem     Spulenfuss    eine die     Spulenhülse    ge  genüber dem Fuss feststellende,     bajonettver-          "ä@hlussartig    ausgebildete Sperrvorrichtung  vorgesehen sein, die     beim.Drehen    der Spule  keine scharfen Teile nach aussen frei lässt und  ein unbeabsichtigtes Lösen der Hülse von  dem Fuss verhindert.

       Zweckmässigerweise     kann .die Sperrvorrichtung aus einer innen  am Fusse der     Spulenhülse    vorgesehenen Aus  neUmung, die mit einem     Nocken.    am Dorn zu  sammenwirkt, und aus einer am Dorn ange  ordneten, eine Drehung der     @Spulenhülse    ge-         genüber    dem Dorne während des     Webvor-          ganges    verhindernden Feder bestehen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt       Fig.    l eine     Spule    gemäss der Erfindung  in Ansicht,       Fig.    2 eine gleiche Spule im Schnitt,       Fig.    3 den obern Teil der     Fig.    1 für sich  dargestellt,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     Y-Z     der     Fig.    3;       Fig.    5 und 6 zeigen den     Spulenfuss    in  Ansicht in zwei verschiedenen Ausführungs  formen, um 90   gegeneinander gedreht.  



  In- der Zeichnung bedeutet a einen     Spu-          lenfuss,    b eine     Spulenhülse.     



  In     Fig.    1 ist das auf die     Spulenhülse    auf  zuspinnende Garn in gestrichelten Linien  angedeutet.     a5    sind Rillen in der Spule, wie  sie üblicherweise verwendet werden, um zu  verhindern, dass das Garn von der Spule ab  rutscht.  



       a'    ist ein geschlitzter :Stift, der als     Spu-          lendorn    bezeichnet werden kann. Dieser      Stift kann in den zum Beispiel aus Holz be  stehenden     Spulenfuss    a., wie dieses in     Fig.    2  angedeutet ist, eingeschraubt werden.     a'    sind  Metallringe. die um     -den.        Spulenfuss    a herum  gelegt sind.     a3    ist ein an dem     Spulendorn        a'     angeordneter Nocken.     a'        ist    ein Schlitz in  diesem     Spulendorne;

          a2    ist eine Blattfeder  einer andern Ausführungsform des     iSpulen-          dornes.      Die sich nach oben verjüngende Spulen  hülse b ist gemäss     Fig.    3 mit einer der je  weiligen Spinnspindel     angepassten    Bohrung  versehen, deren Durchmesser den Durch  messer des     Dornes        a'        bestimmt.    Die Spulen- ,  Hülse ist derart ausgebildet, dass sie bei nicht  ordnungsmässiger     Beanspruchung    abbrechen  kann. Zu diesem Zweck ist die Spule aus  Hartpapier hergestellt, das auch noch im  prägniert ist, damit es einer Befeuchtung  standhält.

   Die leichte     Brechbarkeit    der Spule  könnte auch bei Verwendung von Metall als  Baustoff erreicht werden, wenn die Me  tallteile dünn genug gewählt werden.  



  b' ist ein Messingmantel, der sich um die  Aussenwand des untern Teils der Hülse  herumlegt. Er ist gemäss     Fig.    3 und 4 so  umgelegt, dass oberhalb des untern Endes     b2     eine Rinne     b3    entsteht.  



       b4        (Fig.    4) ist ein     Durchlass    für den     Nok-          ken        a3.        VTird    die Hülse b auf den Spulen  dorn     a'    aufgesetzt, so geschieht dieses, indem  der Nocken     a3    durch die Hülse b geschoben  und dann die Hülse b gegenüber dem Fusse  a gedreht wird.

   Der Nocken     a3    verhindert  alsdann eine Trennung zwischen dem Spulen  fusse und der Hülse, während die federnden  Lappen des     Spulendornes        a'    oder die Blatt  feder     a2    eine Drehung- der     Spulenhülse    ge  genüber dem     Spulenfusse    behindern. Die be  schriebene     Spulenhülse    ist nicht nur in Ver  bindung mit dem     Spulenfusse    für     Automaten-          Webstühle    verwendbar, sondern auch für sich  allein für gewöhnliche Spinn- und Weh  zwecke.  



  Der Mantel     b'    ist geeignet, den Kontakt       Für        Automaten-Webstühle    mit elektrischem       Schussspulenwechsel    zu bieten.    Die Vorteile der Erfindung liegen ins  besondere darin, dass die     Spulenhülsen    be  liebig für automatische und nicht automa  tische     Webstühle    Verwendung finden kön  nen, so dass auch Automaten-Webereien-, die  keine eigene Spinnerei besitzen, das     Schuss-          garn    nicht erst von andern     Bobbinen    auf die  Automatenspulen     umzuspulen    brauchen,

   wo  bei auch die Spinnereien zum Spinnen des  Garnes für Automatenspulen keine beson  deren Maschinen oder Maschinenteile mehr  zu beschaffen brauchen.  



  Der     Spulenfuss    mit den Halteringen kann  auch ganz aus Metall aus einem Stück be  stehen. Bei der Befestigung zwischen     Spu-          lenhülse    und     Spuleufuss    ist in erster Linie  darauf zu achten, dass die     .Sicherung    gegen       achsiales    Abziehen der -     Spulenhülse    nach  einer Drehung der Hülse erreicht wird. - Diese  Befestigung kann auch in anderer     Weise    er  folgen, als bei dem beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel.

   Es kann zum Beispiel der  Nocken     a3        (Fig.        2),an    einem besonderen, die  Hülse b aussen umfassenden, mit dem     Spu-          lenfuss    a verbundenen Ring innen     angebracht     sein. Entsprechend wäre die Rille     b3    auf der  Aussenseite der Hülse vorzusehen. Selbstver  ständlich könnte die Verbindung auch über  ein Gewinde mit beispielsweise einem ein  zigen Gang hergestellt werden.  



  Um     eine    besondere Sicherung gegen Ver  drehung der Hülse<I>b</I> gegenüber dem     Dorne        a'     zu erreichen, kann der Ansatz     a3    an     einem          besonderen    federnden Lappen des     Dornes        a'     angebracht sein. Entsprechend würde die  Hülse b ausser .der Nut     b3    eine besondere wei  tere Vertiefung aufweisen müssen, in die  der Ansatz     a3    nach dem     Aufsetzen        und    dem  Verdrehen der Hülse     einspringen    kann.

   Es  könnte naturgemäss diese Sperrung auch in       sinngemässer    Umkehr an der Hülse und dem  Dorne angebracht sein.  



  Durch den kurzen Dorn in Verbindung  mit einer Hülse aus Hartpapier; zumal wenn  sie noch mit eingearbeiteten Rillen versehen  ist, wird erreicht, dass bei einem     Querstellen     .der Spule die Hülse daran gehindert wird,  .die     Kettfäden    zu zerreissen, da die Hülse      infolge der     Schwächung    durch die Rillen  nachgibt     bezw.    bricht. Anderseits verhindern  die Rillen ein Rutschen des Garnkörpers auf  der Hülse. Die     Anordnung    der Verbindungs  teile zwischen Dorn und Hülse im Innern der  letzteren hat zur Folge, dass der Garnträger  keine vorspringenden Teile aufweist, die beim  Spinnen oder Spulen zu Verletzungen des  Arbeiters führen     könnten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrteilige Spule, insbesondere für auto matische Webstühle (sogenannte Northrop- Webstühle oder dergleichen), dadurch ge kennzeichnet, dass die auf einen Mitteldorn des Spulenfusses aufsetzbare und eine wesent lich grössere Länge als der Dorn aufweisend: Spulenhülse leicht abbrechbar ausgebildet und an ihrem untern Ende mit einer Metall hülse versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Mehrteilige Spule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen- hülse aus imprägniertem Hartpapier be steht. 2. Mehrteilige Spule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Spulenhülse und dem Spulenfuss eine die Spulenhülse gegenüber dem Fuss feststel lende, bajonettverschlussartig ausgebildete Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die beim Drehen der Spule keine scharfen Teile nach aussen frei lässt und ein unbeabsich tigtes Lösen der Hülse von dem Fuss ver hindert. 3.
    Mehrteilige Spule nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrvorrichtung aus einer innen am Fusse der Spulenhülse vor gesehenen Ausnehmung, die mit einem NTocken am Dorn zusammenwirkt, und aus einer am Dorn angeordneten, eine Dre hung der Spulenhülse gegenüber dem Dorne während des Webvorganges ver hindernden Feder besteht.
CH162973D 1932-03-22 1932-03-22 Mehrteilige Spule, insbesondere für automatische Webstühle. CH162973A (de)

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CH162973D CH162973A (de) 1932-03-22 1932-03-22 Mehrteilige Spule, insbesondere für automatische Webstühle.

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