DE571009C - Schussspule - Google Patents

Schussspule

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DE571009C
DE571009C DES100932D DES0100932D DE571009C DE 571009 C DE571009 C DE 571009C DE S100932 D DES100932 D DE S100932D DE S0100932 D DES0100932 D DE S0100932D DE 571009 C DE571009 C DE 571009C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Schußspule Im Patent 569 420 ist eine Schußspulensicherung für Webschützen beschrieben, bei der zur Aufnahme der Schlitze eines Bajonettverschlusses ein besonderer Ringteil in das Innere der Spulenhülse eingesetzt ist.
  • Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß für die Brauchbarkeit einer derartigen Schußspulensicherung die Art und Weise, in der dieser Ringteil mit der Hülse verbunden ist, von ausschlaggebender Bedeutung ist. Es kommt dabei wesentlich darauf an, daß die Verbindung durch möglichst einfache Mittel geschieht, jedoch gleichzeitig so ausgeführt wird, daß sie den Ringteil mit der Hülse unlösbar festhält, und zwar auch dann, wenn der Ringteil, wie es in der Praxis vorkommt, fortgesetzt durch das Aufstecken der Hülse auf die Webschützenspindel mechanisch beansl#rucht wird.
  • Es ist nun gefunden worden, daß eine Verbindung des Ringteils mit der Hülse, die allen diesen Anforderungen genügt, dadurch geschaffen werden kann, daß der Ringteil mit Außengewinde von widerhakenähnlichem Profil versehen wird. Dieses Gewinde läßt sich durch bekannte Mittel leicht herstellen. Der mit diesem Gewinde versehene Ringteil läßt sich ohne Schwierigkeit in die Hülse, die regelmäßig aus schnittfähigem Stoff, wie Hartpapier, PreBmasse o. dgl., besteht, :einpressen oder einschrauben und ergibt damit einen sicheren Sitz des Ringteils in der Hülse, zumal die widerhakenförmige Ausbildung des Profils jedes axiale Abgleiten des Ringteils aus der Hülse unmöglich macht, auch dann, wenn die Spule mit ziemlicher Kraft von der Webschützenspindel abgezogen wird.
  • Die Haftung des Ringteils in der Hülse kann noch dadurch verbessert werden, daß die Schraubfestigkeit noch durch Klebfestigkeit unterstützt wird. Zur Einführung des Klebstoffes dienen dabei Längsrillen am Ringteil. Diese Längsrillen können ebenfalls in sehr einfacher Weise erzeugt werden.
  • Gemäß weiterer Erfindung wird der Ringteil so ausgebildet, daß sein Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser der Spinnspindel an der entsprechenden Stelle. Dadurch wird erreicht, daß sich die Spindel beim Betriebe frei einstellen kann und sich ähnlich verhält wie eine biegsame Welle. Dadurch wird wiederum das Spinnen selbst erleichtert und vor allem das Auftreten von Fadenbrüchen ausgeschlossen. Es wird dadurch aber auch den Maßabweichungen der Spinnspindel Rechnung getragen, und außerdem wird beim Aufstecken der Spulenhülse auf die Spinnspindel dadurch, daß nur der aus Hartpapier o. dgl. bestehende Teil der Hülse und nicht etwa der metallische Ringteil mit der Spindel in Berührung kommt, ein Festfressen der Hülse auf der Spindel zuverlässig vermieden.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, daß der Spulenkörper, also die Hülse mit der Garnwicklung, beim Weben die Neigung hat, bei Verwendung von Spulen mit entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verlaufenden Garnwindungen eine Linksdrehung um seine Achse auszuführen. Hierdurch entsteht die Gefahr, daß ein Bajonettverschluß, der, wie üblich, rechtsschlüssig ist, sich von selbst öffnet, was unter allen Umständen verhindert werden muß.
  • Erfindungsgemäß wird der Ringteil deshalb linksschlüssig ausgebildet, wodurch beim Weben der Bajonettverschluß sich selbsttätig sichert.
  • Inder beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht nebst teilweisem Schnitt einer Spulenhülse nach der Erfindung, bei der der Mittelteil ausgebrochen ist.
  • Abb. 2 ist eine Untenansicht des Ringteiles der Abb. i: Die Spulenhülse H hat wie im Hauptpatent übliche Gestalt und Größe und kann in bekannter Weise aus einzelnen Lagen von Papier, Pappe, Preßmaterial oder Holz hergestellt sein. An ihrem Fuß enthält die Hülse H den Ringteil R des zu ihrer Sicherung dienenden Bajonettverschlusses. Dieser Ringteil R enthält die L-förmigen Nuten. R1, die, wie ersichtlich, :im Sinne der Linksschlüssigkeit gerichtet sind, und ist im Innern der Hülse untergebracht.
  • Erfindungsgemäß ist der Ringteil R ferner auf seiner Außenseite mit Gewinde von widerhakenähnlichem Profil versehen, wie sich aus der Abb. i deutlich ergibt. Dort ist auch zu erkennen; daß die Widerhaken mit ihren Spitzen nach dem Fußende der Hülse weisen und auf diese Weise verhindern, daß die Hülse axial vom Ringteil abgezogen werden kann.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist der Ringteil außerdem an zwei diametralen Stellen mit Längsrillen L versehen, die zur Aufnahme von Klebstoff dienen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel haben diese Rillen V-förmigen Querschnitt; jedoch kann. dieser auch anders gestaltet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schußspule nach Patent 569 q.2o, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Spulenhülse (H) untergebrachte Ringteil (R) des Bajonettverschlusses zu seiner Befestigung im Hülsenkörper auf seiner Außenseite Gewinde mit widerhakenähn- -lichem Profil erhält und mit Längsrillen zur Aufnahme von Klebstoff versehen ist.
  2. 2. Schußspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derBajonettverschluß linksschlüssig ausgebildet ist.
DES100932D 1931-03-13 1931-09-16 Schussspule Expired DE571009C (de)

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DES97293D DE569420C (de) 1931-03-13 1931-03-13 Schussspule
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138348B (de) * 1956-09-26 1962-10-18 Wuppertaler Bandwebstuhl Und S Spulvorrichtung

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DE968017C (de) * 1952-07-09 1958-01-02 Kugelfischer G Schaefer & Co Spinn- oder Zwirnspindel
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DE569420C (de) 1933-02-02

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