CH162994A - Verfahren zur Herstellung von calciniertem Trialkaliphosphat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von calciniertem Trialkaliphosphat.

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CH162994A
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Aktiengesellschaft C Budenheim
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Chem Fab Budenheim Aktiengesel
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  Verfahren zur     Ilerstellunz    von     ealeInlertem        Triallial!Dliosphat.       Die     Trialkaliphosphate,    insbesondere das       Trinatriumphosphat,    werden im allgemeinen  als kristallwasserhaltige Salze gehandelt.  Diese kristallwasserhaltigen Salze stellt man  entweder durch, die übliche Kristallisation  von wässerigen Lösungen her oder, wenn man  Schuppen haben will, durch     Verfestigung     einer Schmelze der     Trialkaliphosphate    in  ihrem     Kristallwasser    auf Trommeln, von  denen das verfestigte, kristallwasserhaltige  Produkt abgeschabt wird.

   Die kristallwasser  haltigen     Trialkaliphosphate    neigen zum Zu  sammenbacken und zur     Klumpenbildung.     Zur Beseitigung dieses Nachteils hat man  schon vorgeschlagen, sie in     Drehtro-nimeln     durch Heissluft oberflächlich zu     ealeinieren.     Die so erhaltenen Produkte enthalten aber  stets noch erhebliche Mengen von Kristall  wasser<B>-</B> das     Trinatriumphosphat    kristal  lisiert beispielsweise mit 12 Molekülen Kri  stallwasser<B>-,</B> dessen Anwesenheit den Ver  sand dieser Produkte unnötig verteuert.

   Man    hat deshalb schon vorgeschlagen,- die     kristall-          wasserlialtigen        Trialkaliphosphate    zu     ealei-          nieren.    Dabei verfährt man so,     dass    man das  kristallwasserhaltige Salz zum Schmelzen  bringt und dann das in der Schmelze     vor-          liandene    Wasser verdampft. Beim Erkalten  des entwässerten Produktes bilden sich harte  Blöcke, die einer besonderen Zerkleinerung  unterworfen werden müssen.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    diese Nach  teile bei der Herstellung von     ealeinierten          Trialkaliphosphaten    vollständig vermieden  werden, wenn man wässerige Lösungen der       Trialkaliphosphate    ohne Zwischenkristallisa  tion von kristallwasserhaltigem     Trialkali-          phosphat    durch Erhitzen direkt auf     ealei-          nierte        Trialkaliphosphate    verarbeitet.

   Dieses  Verfahren wird mit Vorteil unter Verwen  dung von heissen, rotierenden<U>Trommeln</U>  durchgeführt, auf die man die wässerige Lö  sung der     Trialkaliphosphate    in dünner  Schicht auflaufen     lässt    und von denen man      die trockenen Produkte dann in der üblichen  Weise, beispielsweise durch Messer, in Form  feiner Späne     absellabt.    Man erhält beim  Abschaben sofort zerkleinerte und verkaufs  fähige Erzeugnisse, die sieh bilden, weil die  Schichten an     caleiniertein        Trialkaliphosphat     auf den Trommeln nur sehr dünn und locker  sind,

   da während des     Entwässerns    der Lö  sung auf der Trommel durch die sich bil  denden grossen     Dampfmengen    ein Aufblähen  und eine Auflockerung der ganzen Masse statt  findet.     MitSehmelzen    von     Trialkalipliosphaten     in ihrem Kristallwasser     lässt    sieh ein derartiges  Verfahren praktisch nicht durchführen. Diese  Schmelzen besitzen nämlich eine verhältnis  mässig grosse     Viskosität,    so     dass    man nur       verhätnismässig    dicke Schichten<B>-</B> auf die  Trommel aufbringen kann. Es kommt hinzu.

         dass    die Abtreibung des     Kristallwassers    aus  diesen Schmelzen durch Erhitzen, wie gefun  den wurde,     wesentliel-i    grössere Schwierig  keiten bereitet als die Entfernung sowohl des  Lösungswassers, als auch des Kristallwassers,  wenn man     erfindungsgemIsse    Lösungen von       Trialkaliphosphaten,    insbesondere     Trinatrium-          phosphat,    durch Erhitzen direkt auf     ealeinier-          tes        Trialkaliphosphat    verarbeitet.

   Die er  findungsgemäss     herge#stellten    Erzeugnisse be  sitzen, wahrscheinlich wegen ihrer     selialimi-          gen    oder     tuffartigen    Beschaffenheit, eine  aussergewöhnlich gute Löslichkeit in Wasser,  was beim     ealeinierten        Trialkaliphosphat,    das  man über das feste, kristallwasserhaltige Salz  herstellt, nicht immer der Fall ist.  



  Wenn die zu verarbeitende Lösung von       Trialkaliphosphat    färbende Bestandteile, ins  besondere organischer Art, enthält, kann man  sie in üblicher Weise mit     Bleichmitteln,    wie    Chlor, oder ähnlich wirkenden Stoffen, be  handeln, um farblose Lösungen zu erhalten,  die weisse Erzeugnisse durch Entwässerung  liefern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von ealeinier- tem Trialkaliphosphat aus wässerigen Lö sungen von Trialkaliphosphaten, dadurch ge kennzeichnet, dass die wässerigen Lösungen ohne Zwischenkristallisation von kristall wasserhaltigem Trialkali-phosphat durch Er hitzen dirckt auf ealeiniertes Trialkaliphos- phat verarbeitet worden.
    UNTE9ANSPRüCIIE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch seine Anwendung zur Her stellung von ealciniertem Trinatrium- phophat. <B>2 -</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass; die wässerigen Lö sungen von Trialkaliphosphat auf heisse, rotierende Walzen aufgetragen werden, von denen das Caleinierungsprodukt ent fernt wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wässerigen Lö sungen von Trialkalipliosphat auf heisse, rotierende Walzen aufgetragen werden, wodurch das vorhandene Wasser ver dampft wird, und worauf das ealeinierte Produkt durch Messer in Form feiner Späne von den Walzen abgeschabt wird.
CH162994D 1931-10-21 1932-10-20 Verfahren zur Herstellung von calciniertem Trialkaliphosphat. CH162994A (de)

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