CH162996A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes aus 1,1,7-Trimethyl-cyclohepten-(2)-aldehyd-(3) und Aceton. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes aus 1,1,7-Trimethyl-cyclohepten-(2)-aldehyd-(3) und Aceton.

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CH162996A
CH162996A CH162996DA CH162996A CH 162996 A CH162996 A CH 162996A CH 162996D A CH162996D A CH 162996DA CH 162996 A CH162996 A CH 162996A
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Societe Anonyme M Naef Cie
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M Naef & Cie Sa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • C07C47/38Unsaturated compounds having —CHO groups bound to carbon atoms of rings other than six—membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Kondensationsproduhtes    aus     1,1,7-Trimethyl-          eyclohepten-(2)-aldehyd-(3)    und Aceton.    Es ist bekannt, dass!     ]Kondensations,-          produkte    aus     methylierten        Cyclo-hegenalde-          hyden    und niedrigen Betonen oder Aldehyden  vielfach einen     angenehmen    Geruch aufweisen  können, und zwar besonders dann, wenn der       Aldehydgruppe    im     Cyclo-hegenaldehyd    zwei  oder drei     Methylgruppen    direkt benachbart  sind.  



  Wir haben gefunden, dass Kondensations  produkte der einfachen     Alkylderivate,    ins  besondere     Methylderivate    der     Cyclo-hepten-          aldehyde    oder     Cyclo-octenaldehyde,    mit  Aceton oder     Acetaldehyd        bezw.    deren Ho  mologen meistens einen sehr angenehmen Ge  ruch besitzen, und zwar auch dann, wenn  der     Aldehydgruppe    die     Methylgruppen,          bezw.    andere einfache     Alkylgruppen    nicht  direkt benachbart sind.

   Da verschiedene der  so zugänglichen     neuen        Verbindungen    in     ge-          ruchlicher    Beziehung eine deutliche Über  legenheit über analoge Derivate des     Cyclo-          hexens    zeigen, liegt in unserer Beobachtung  ein'     wichtiger    technischer Effekt begründet.

      Erwähnt sei     beispielsweise-,.    dass so synthe  tische Produkte zugänglich geworden sind,  die     geruchlich    mit einem kostbaren Natur  produkte, dem     Iron,    übereinstimmen, wäh  rend alle bisher bekannt. gewordenen synthe  tischen Veilchenriechstoffe einen vom     Iron     abweichenden Geruch aufweisen. Es war auf  Grund     bekannter    Tatsachen bei Derivaten  des Sieben oder     Achtringes    ein derartiger  Geruch nicht     vorauszusehen.     



  Besonders wertvoll ist das -Kondensations  produkt, welches gemäss dem Verfahren der  vorliegenden Erfindung     =    aus . einem Gemisch  von     1,1,7-Trimethyl-cyclohepten-(2)-aldehyd-          (3)        und    Aceton durch Behandlung mit einem  nicht neutral reagierenden     Kondensationsmittel     unter     Wasserabspaltung    entsteht Es     können     dabei sowohl saure,     wie        alkalische    Konden  sationsmittel verwendet werden.

   Wird die       ]Kondensation    unter     gelinden    Bedingungen  durchgeführt, so     entsteht        neben    dem     ]Kon-          densationsprodukt    ein     Additionsprodukt    in  grösseren     Mengen,    das zur Verbesserung der      Ausbeute     zweckmässig    noch der Wasser  abspaltung unterzogen wird. Das     Konden-          sationsprodukt    ist eine bei 95 bis<B>98'</B>  (0;2     mm)    siedende, nach Veilchen riechende  Flüssigkeit.  



  <I>Beispiel 1:</I>  100     gg        1,1.,7-Trimethyl-cyclohepten-(2)-          aldehyd-(3)    werden in 200 cm' Aceton gelöst  und unter     Kühlung    mit kaltem Wasser  einige Stunden mit 5     gr        Natriumamid    stehen  gelassen. Nach dem Neutralisieren mit Salz  saure wird das überschüssige Aceton ab  destilliert, der Rückstand in Äther aufge  nommen und mit     Sodalösung    gewaschen.

   Das  aus den     Komponenten    durch     Wasserabspal-          tung        entstandene        Kondensationsprodukt    wird  bei der fraktionierten Destillation als bei  95 bis     9S1    (0,2 mm) siedendes 01 erhalten.  <I>Beispiel 2:</I>  Die im Beispiel 1 beschriebene Konden  sation wird     unter        Kühlung        mit    Eis und ein  tägiges Stehenlassen durchgeführt.

   Das er  haltene     Kondensationsprodukt    siedet     in    die  sem Falle     unscharf    von: etwa 95 bis 120'  (0,2     mm)    und besteht     nach    .der     Analyse:    der       einzelnen    -Fraktionen aus einem Gemisch des  Additionsproduktes von Aceton an den     un-          gesättigten.    Aldehyd     und    des im Beispiel 1       erwähnten        Wasserabspaltungsproduktes    des  selben.

   Man kann die     Wasserabspaltung    ver  vollständigen,     indeiri.    man das Gemisch oder  das     Additionsprodukt    allein mit geringen  Mengen     eines    geeigneten, sauer wirkenden Pro  duktes - erhitzt,     zum    Beispiel mit Kalium  bisulfat oder mit     Naphtalin-ss-sulfosäure,     auf     etwa    150  .  



  <I>Beispiel 3:</I>  Abänderung des im Beispiel 2 beschrie  benen Verfahrens, wobei- man die Wasser-         abspaltung    durch Überleiten der Dämpfe des  Additionsproduktes von Aceton an den     un-          gesättigten    Aldehyd unter einem Druck von       etwa    12. mm bei     etwa    250   über einen ge  eignetem Katalysator, wie aktive Kohle oder  Tonerde; durchführt.  



  <I>Beispiel 4:</I>  100     gr        1,1,7-Trimethyl-cyclohepten-('2)-          aldehyd-(3)-    werden in 300     cm3        Aceton    ge  löst und unter 0   mit     trockenem        HCl-Gas          gesättigt,    einen Tag in der     Kälte        und    einen  Tag bei     Zimmertemperatur    stehen gelassen.  Es wird in     viel    Wasser gegossen; das 01       wird    abgetrennt und mit     Sodalösung    und Was  ser gewaschen.

   Das so erhaltene Konden  sationsprodukt ist mit dem im Beispiel 1 be  schriebenen identisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Kon densationsproduktes aus 1,1,7-Trimethyl-cy- clohepten-(2)-aldehyd-(3) und Aceton, da durch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von 1,1,7-Trimethyl-cyelohepten-(2)-äldehyd und Aceton mit einem nicht neutral reagie renden Kondensationsmittel behandelt. Dieses Kondensationsmittel ist eine bei 95 bis 98 (0,2 mm) siedende, nach Veilchen riechende Flüssigkeit.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass. man das bei der Kon densation unter gelinden Bedingungen auf tretende Additionsprodukt des Acetons und des Aldehyds zur Verbesserung der Aus beute mit einem Wasserabspaltungsmittel be handelt.
CH162996D 1933-07-31 1931-10-30 Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes aus 1,1,7-Trimethyl-cyclohepten-(2)-aldehyd-(3) und Aceton. CH162996A (de)

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