CH163127A - Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Drehstrom mit Hilfe von gesteuerten Gleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Drehstrom mit Hilfe von gesteuerten Gleichrichtern.

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CH163127A
CH163127A CH163127DA CH163127A CH 163127 A CH163127 A CH 163127A CH 163127D A CH163127D A CH 163127DA CH 163127 A CH163127 A CH 163127A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Drehstrom mit Hilfe von gesteuerten  Gleichrichtern.    Bei der Umformung von Gleichstrom  auf Drehstrom mit Hilfe von gesteuerten  Gleichrichtern ist an das gespeiste Dreh  stromnetz, wenn es nicht gleichzeitig von  Primärgeneratoren ohne weiteren Kraftquel  len gespeist wird, eine     Synchronmaschine    als  Taktgeber angeschlossen. Tritt in einem sol  chen Drehstromnetz ein Kurzschluss auf, so  wird, um den Kurzschluss nicht auf das  Gleichstromnetz übergreifen zu lassen, das  Gleichstromnetz kurzzeitig vom Gleichrichter  abgetrennt. Dies muss vor allem auch aus  dem Grund geschehen, weil sonst der Licht  bogen im Gleichrichter (Wechselrichter) nicht  mehr gelöscht werden kann.

   Nach Unter  brechung der Energiezufuhr aus dem Gleich  stromnetz fällt mit dem Zusammenbruch der  Spannungen auch der Taktgeber in der  Tourenzahl rasch ab, da ihm aus dem Dreh  stromnetz keine Energie mehr zufliesst und  er selbst als Generator auf das Drehstrom  netz zu arbeiten beginnt. Wird nun der  kranke, den Kurzschluss enthaltende Netz-    teil abgeschaltet, dann kann bei diesem Ge  schwindigkeitszustand des Taktgebers das       Gleichstromnetz    nicht wieder eingeschaltet  werden, da eine Wiedereinschaltung bei zu  kleinen     Drehstromspannungen    einen Kurz  schluss für das Gleichstromnetz ergeben  würde.  



  Dieser Nachteil kann erfindungsgemäss  dadurch vermieden werden, dass bei den Um  formungen, bei welchen das Gleichstromnetz  allein Energie für das Drehstromnetz liefert,  die Drehzahl des     Synchrontaktgebers    bei  Auslösen des Gleichstromschalters durch be  sondere Mittel so hoch gehalten wird, dass  nach Abschaltung des kranken Drehstrom  netzteils die Wiedereinschaltung der Gleich  stromseite ohne schädlichen Stromstoss wie  der erfolgen kann. In einfacher und vorteil  hafter Weise kann dies durch Unterteilung  des Drehstromnetzes in zwei galvanisch ge  trennte Teile geschehen, die über zwei Wech  selrichter gespeist werden und von denen      jeder Teil einen     synchronen    Taktgeber be  sitzt.  



  Bei dieser Ausführung der     Erfindung     werden nun diese beiden Taktgeber mecha  nisch miteinander gekuppelt. Ferner erhalten  die getrennten     Umformergruppen    auf der  Gleichstromseite voneinander unabhängige  Gleichstromschalter. Tritt     nun    in dem einen  der     beiden        Drehstromnetze    ein Kurzschluss  auf, so löst unverzüglich der zugehörige  Gleichstromschalter aus. Das kranke Netz  erhält somit keine Leistungszufuhr mehr aus  dem Gleichstromnetz, dagegen     beginnt    der  zugehörige Taktgeber als Generator auf das       Drehstromnetz    zu arbeiten.

   Da nun aber die  ser als Generator arbeitende Taktgeber   infolge der mechanischen Kupplung -mit der  taktgebenden Synchronmaschine der     andern     Gruppe - von dieser motorisch angetrieben  wird,     wird    auch während der     kurzen    Zeit  seines     generatorischen    Arbeitens seine Dreh  zahl und Spannung aufrecht erhalten. Das  hat zur Folge, dass nach dem meist selbst  tätigen Abschalten des mit dem Kurzschluss  behafteten Leitungsteils der Gleichstrom  schalter des gestörten Systems sofort     wieder     geschlossen werden kann.

   Auf diese Weise  wird die     Betriebsstörung    infolge eines Kurz  schlusses auf der     Drehstromseite    auf die       Abschaltzeit    für den     Ölschalter    des betrof  fenen Netzteils beschränkt. Zur Abschaltung  fehlerhafter Teilstrecken können dabei selek  tiv wirkende Schutzschaltungen verwendet  werden.  



  Die Erfindung sei anhand des Ausfüh  rungsbeispiels der Figur näher erläutert. In  der Figur bedeutet:     Nd    das gegebene Gleich  stromnetz,     Si    und     S2    die Gleichstromhaupt  schalter der aus den Transformatoren     Ti    und       T2,    sowie den steuerbaren Gleichrichtern     Gi     und     G2    gebildeten     beiden        Gleichstrom-Dreh-          strom-Umformer        TiGi    und     T2G2.    Der Um  former     T:

  tGi    speist das Drehstromnetz     N,1,     der Umformer     T2C72    das Drehstromnetz     N"2.     Die Frequenz von     N@i    wird durch die takt  gebende     Synchronmaschine        Ni,    die Frequenz  von     N,2    durch die taktgebende     Sy        nchron-          masahine        M2    bestimmt.

   Die Feldwick-         lung        Fi    von     161i    wird durch die Erreger  maschine Ei, die     Feldwicklung        h'2    von     M_,     und durch die Erregermaschine Es erregt.  Da nun beide Maschinen     Mi    und 1112 mit  einander gekuppelt sind, kann auch eine  Erregermaschine für beide Synchronmaschi  nen verwendet werden.

   Tritt zum Beispiel  im Netz     N"1    ein Kurzschluss auf, dann ar  beitet nach automatischer Öffnung des  Schalters<B>81</B> die Maschine     Ni    als Generator  auf das Netz     N"i.        Mi    erhält dann seinen  Antrieb von     M2,    wodurch verhindert wird,  dass die Geschwindigkeit von     Ni    wesentlich  abfällt. Ist der kranke Netzteil von  abgeschaltet, dann kann ohne schädlichen  Stromstoss der Schalter     Si    wieder eingelegt  werden.  



       Eine    andere Ausführungsmöglichkeit für  den Fall, dass eine Zerlegung des Drehstrom  netzes in zwei galvanisch unabhängige Teile  nicht möglich ist, ergibt sich dadurch, dass  der Taktgeber mit einem Schwungrad aus  gerüstet wird oder von einem Hilfsmotor  angetrieben wird, der von einer zur Ver  fügung stehenden Kraftquelle gespeist wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umformung von Gleich strom in Drehstrom mit Hilfe von gesteuer ten Gleichrichtern und einer an das nur vom Gleichstromnetz Energie erhaltende Dreh stromnetz angeschlossenen taktgebenden Syn chronmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl der Synchronmaschine, wenn bei Eintritt eines Fehlers auf der Drehstrom- seite der Schalter auf der Gleichstromseite geöffnet wird, durch besondere Mittel so hoch gehalten wird,
    dass nach Abschaltung des kranken D'rehstromnetzteils das ,Schliessen des Gleichstromschalters ohne schädlichen Stromstoss' wieder erfolgen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. ,Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Taktgeber mit Schwungmassen versehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Taktgeber mindestens in der Zeit bis zur Abschal tung des kranken Netzteils einen Hilfs antrieb erhält.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Drehstrom netz in zwei galvanisch getrennte Teile zerlegt ist, die ihre Energie von getrenn ten Umformergruppen aus dem Gleich stromnetz erhalten, und dass die takt gebenden Synchronmaschinen beider Netze mechanisch miteinander gekuppelt sind.
CH163127D 1931-08-29 1932-08-24 Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in Drehstrom mit Hilfe von gesteuerten Gleichrichtern. CH163127A (de)

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