CH163391A - Einrichtung zur Überwachung des Vakuums in Vakuumentladungsapparaten. - Google Patents
Einrichtung zur Überwachung des Vakuums in Vakuumentladungsapparaten.Info
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Description
Einrichtung zur Überwachung des Vakuums in Vakuumentladungsapparaten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zur Überwachung, zum Beispiel zur Anzeige oder Beeinflussung .des Va kuums oder beides in Vakuumentladungs- apparaten mit Glüh- oder Quecksilber kathode, die mit einem verdünnten, gas förmigen lIedium (Gas oder Dampf) gefüllt sind, zum Beispiel Quecksilberdampfgleich- richter mit oder ohne Steuerelektroden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine direkte Überwachung des Vakuums ermög licht. Ausserdem weist sie den Vorteil einer vollkommenen Unveränderlichkeit der Eich- kurve auch über lange Zeiten auf.
Diese Vorteile werden gemäss der Erfin dung dadurch erreicht, dass ausserhalb des Kernes einer Hilfsentladung, die zwischen einer Hilfsanode und der Kathode unter halten wird, eine 14lesselektrode angeordnet ist, zu der eine von dem zu überwachenden Vakuum abhängige Menge Ladungsteilchen aus dem Kern der Entladung diffundiert, die den über die Messelektrode fliessenden Steuerstrom der Überwaehungseinrichtung entsprechend den Änderungen des zu über wachenden Vakuums beeinflusst.
Die Diffusion der Ladungsteilchen aus dem Kern der Entladung ist bei hohem Vakuum am höchsten und um so schwächer, je schlechter das Vakuum, .das heisst je höher der Gas- oder Dampfdruck im Innern des Vakuumgefässes ist. Wird nun die Mess- elektrode genügend negativ aufgeladen, so fliesst über sie ein Strom, der .durch die Zahl der nach der Elektrode diffundierenden, positiven Ionen bestimmt ist. Bei Aufladung der Messelektrode mit positiver Spannung wird .der über die Messelektrode fliessende Strom durch die Elektronendiffusion be stimmt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig.1 der Verlauf des Stromes Ir in Ab hängigkeit von dem Gas- oder Dampfdruck P bei negativer Aufladung der Messelektrode und in Fig. 2 der Verlauf des über die Mess- elektrode fliessenden Stromes IE in<B>'Ab-</B> hängigkeit von dem Gas- oder Dampfdruck P bei positiver Aufladung der Messelektrode dargestellt.
Dieser Elektronenstrom 1E ist bei sonst gleichen Verhältnissen bedeutend grösser als der Strom positiver Ionen und zeigt nach Fig.2 mit wachsendem Gas- oder Dampf druck einen zunächst dem Strom Ip gemäss Fig.l ähnlichen Verlauf. Bei einem be stimmten Gas- oder Dampfdruck Pic tritt aber an der Messelektrode Stossionisation auf.
Die an der Oberfläche der Messelektrode vor handene Raumladungsschicht von Elektronen bricht infolgedessen zusammen, es bildet sich vor der Messelektrode eine sogenannte Zwi schenkathode, und der über die Messelektrode fliessende Strom zeigt einen rapiden Anstieg.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, bildet also die Menge der zu der Messelektrode diffundierenden Ladungsteil chen tatsächlich ein Mass für die Höhe des Vakuums in dem Vakuumentladungsappa- rat.
Da es sich bei Vakuumentladungsappara- ten meistens darum handelt, das Vakuum im Anodenraum zu überwachen, ist es zweck mässig, die Hilfsanode und .die Messelektrode derart räumlich zu den Hauptanoden anzu ordnen, dass das die Überwachungseinrich tung beeinflussende Vakuum annähernd gleich dem Vakuum im Anodenraum ist.
Wie Versuche ergeben haben, bildet sich an der Oberfläche oder in der Nähe der Hilfsanode eine sogenannte Zwischenkathode aus. Diese Zwischenkathode nimmt nicht immer die gleiche Lage ein, sondern wandert manchmal unregelmässig. Infolgedessen kön nen störende Verlagerungen der Messcharak- teristik der Einrichtung eintreten, welche .die Reproduzierbarkeit der Messungen be einträchtigen. Diese Störungen werden ge mäss der weiteren Ausbildung der Erfindung dadurch beseitigt, dass in dem Entladungs weg zwischen Hilfsanode und Kathode eine den Lichtbogenquerschnitt einschnürende Schikane in der Nähe der Hilfsanode vor gesehen ist.
Hierdurch wird die Zwischen kathode von der Oberfläche der Hilfsanode: ferngehalten und in Form einer sogenannten Striktiönskathode im verengten Querschnitt der Schikane arretiert. Durch diese Mass nahme werden die beobachteten Störungen vollständig vermieden.
Wird der Gas- oder Dampfdruck sehr stark gesteigert, so kann es vorkommen, dass die freie Weglänge der Elektronen so klein wird, dass ausser der Zwischenkathode im verengten Querschnitt der Schikane an der Oberfläche der Hilfsanode oder im Raum zwischen Hilfsanode und Schikane eine wei tere Zwischenkathode sich bildet, die eben falls zu Störungen Anlass geben kann. Um dies zu vermeiden, ist es nur nötig, die Schi kane und damit die in ihrem'verengten Quer schnitt sich bildende Zwischenkathode ge nügend nahe an die Hilfsanode heranzu rücken. Man erhält dann eine Einrichtung, bei der in dem ganzen Druckbereich, der in Frage kommt, an der Hilfsanode keine Zwi- ,schenkathode auftritt.
Weiterhin werden zweckmässig Mittel vorgesehen, die .das Ansprechen der Über wachungseinrichtung von dem Belastungs strom des Vakuumentladungsapparates un abhängig machen.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung ohne Schi kane, und Fig. 4 zeigt eine solche mit Schikane.
G ist das Vakuumgefäss des Gleichrich ters, If' ist die Kathode und H sind die Hauptanoden, die in üblicher Weise von Schutzhülsen S umgeben sind. Die Hil.fs- ano4e A besteht aus einem Rohrabschnitt und ist im Innern eines Schutzrohres P untergebracht, so dass die Anode A gegen eine Ionenzufuhr aus dem Hauptlichtbogen abgeschirmt ist. Um Stromeinführungen, Elektroden oder Energieverluste zu sparen, kann die Hilfsanode A als Erregeranode des Gleichrichters benutzt werden.
Die Zündung .des Schutzrohres 11 befindet sich in der Nähe der Mündung einer Anodenhülse<B>S</B>, so dass im Innern des Rohres B ein Gas- oder Dampfdruck herrscht, der mit dem Gas- oder Dampfdruck im Anodenraum un gefähr übereinstimmt. Oberhalb der in ihrer Längsachse durchbrochenen Hilfsanode A ist die Messelektrode I31 angeordnet, so dass sie ausserhalb des Kernes der Hilfsentladung liegt, der sich von der Anode A abwärts in ,der Achse des Rohres B. und von dessen Mündung zur Kathode K erstreckt.
Es wer den nun Elektronen und positive Ionen aus der Anodenhaube von<I>A</I> durch<I>A</I> hindurch zu der Messelektrode y1 diffundieren können. Bei niedrigem Gas- oder Dampfdruck- geht diese Diffusion leicht vonstatten. Je höher aber der Gas- oder Dampfdruck ist, umso- mehr werden die diffundierenden Ladungs teilchen behindert, und umso kleiner werden die Diffusionsströme sein, die über die Mess- elektrode M fliessen können.
Die Hilfsentladung wird durch eine Spannung E unterhalten, die eine Gleich- oder Wechselspannung sein kann. Um die Stromstärke der Hilfsentladung vom Be lastungsstrom des Gleichrichters unabhängig zu machen, empfiehlt es sich, im Speise stromkreis der Hilfsentladung eine genügend grosse Impedanz X anzuordnen und dafür zu sorgen, dass auch die speisende Spannung von der Belastung des Gleichrichters unab hängig ist.
Der @Zesselektrode M wird eine Spannung V, zweckmässig relativ zur Hilfsanode A, aufgeprägt. Bei einem Gleichrichter mit metallenem Vakuumgefäss kann dies aber auch relativ zu dem Gefäss erfolgen, indem bei konstanter Hilfsentladung das Vakuum gefäss und die Hilfsanode A eine ziemlich konstante Spannungsdifferenz gegeneinander haben. Die der Messelektrode <B>31</B> aufgeprägte Spannung V kann ebenso, wie die Span nung E, eine Gleich- oder Wechselspannung sein, und zwar sind relativ zu der Spannuni; E alle Kombinationen möglich. Sind beide Spannungen Wechselspannungen, so kann auch die Phasenlage zwischen beiden nach Wunsch festgelegt werden.
Je nachdem über die Messelektrode M Elektronen oder positive Ionenströme fliessen sollen, wird die Span nung V in Phase oder Gegenphase zur Hilfs entladung gewählt werden. Um von der Be lastung .des Gleichrichters unabhängige An gaben der Mess- oder Kontrolleinrichtüng zu erhalten, wird auch die Spannung V zweck mässig von der Belastung des Gleichrichters unabhängig gemacht.
In Reihe mit der Messelektrode 1N ist ein Messinstrument I geschaltet, das zur Anzeige des Vakuums dient. Ausserdem ist mit der Messelektro.de M die Steuerspule B einer elek tromagnetischen Schaltvorrichtung W in Reihe geschaltet, die dazu dienen kann, in Abhängigkeit von dem zu überwachenden Vakuum die Pumpenanlage oder den Schal ter für die Speisestromkreise des Gleichrich ters ein- und auszuschalten.
Die Bemessung der Steuerspule B kann so gewählt werden, dass der in dem Speisestromkreis des Trans formators<I>T</I> liegende Schalter<I>W</I> nicht ge schlossen bleibt, solange der Strom über die Messelektrode unterhalb eines gewissen Min destwertes liegt. An Stelle einer solchen Schaltung sind jedoch auch andere, an sich bekannte Schaltungen möglich, welche eine Inbetriebnahme des Vakuumentladungsappa- rates verhindern, oder die Pumpenanlage ein- bezw. abschalten, solange der Strom über die Messelektrode einen vorbestimmten Mindest wert nicht überschreitet.
Um zu verhindern, dass die Ströme über die Messelektrode auf nnzulässig hohe Werte anwachsen, ist eine Impedanz Z vorgesehen.
Weiterhin kann man der Messelektrode M dauernd oder intermittierend positive Span nungswerte aufprägen, die so gewählt sind, dass bei einem Gas- oder Dampfdruck Px, der gerade die Grenze zu unzulässig hohen Drücken darstellt, vor der Messelektrode M Stossionisation eintritt. Bei Erreichen des Druckes PK steigt dann der Strom über die Messelektrode M rapid an. Dieser Strom anstieg kann zum Beispiel über die Steuer spule B zur Auslösung von geeigneten, an sich bekannten Gegenmassnahmen, beispiels- weise Öffnen der Speisestromstelle, Steuern der Pumpen usw., benutzt werden.
Die positiven Spannungswerte, die in die sem Falle der Messelektrode M relativ zu ihrer Umgebung aufgeprägt werden müssen, liegen oberhalb der lonisierungsspannung des Gases -oder Dampfes in der Umgebung der Messelektrode M und werden im übrigen je nach dem Werte von Pr, bei welchem der rapide Stromanstieg eintreten soll, am besten durch Versuche bestimmt.
Dass der durch die Ionisation bedingte rapide Anstieg des Stromes über die Messelektro.de 1V11 von einem bestimmten Gas- oder Dampfdruck PK an eintritt, hängt damit zusammen, dass bei zu nehmendem Gasdruck die Zahl der nach der Messelektrode M diffundierenden Elektronen abnimmt, was eine Zunahme der Dicke der der Messelektrode M vorgelagerten Elek- tronenraumladungSschicht zur Folge hat.
Nimmt die Dicke der Raumladungsschicht aber zu, so wird, ähnlich wie beim Funken potential, bei Erreichen einer gewissen Schichtdicke eine die negative Raumladung zerstörende Ionisation eintreten.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel einer Anordnung mit Schikane bezeichnen die gleichen Buchstaben gleiches, wie in Fig. 3. In das Schutzrohr B ist in der Nähe der Hilfsanode eine Blende L ein gesetzt, die den Lichtbogenquerschnitt ein schnürt. In der Durchtrittsöffnung dieser Blende bildet sich die räumlich durch die Blende festgehaltene Zwischenkathode in Form einer sogenannten Striktionskathode aus. An der Oberfläche der Hilfsanode herrschen durch diese Massnahme konstante Verhältnisse, die reproduzierbare Messungen erlauben.
Die Blende L kann als Lochblende ausgebildet sein oder aus einem Rohr abschnitt bestehen.
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass die von der Hilfsanode A zur Messelektrode 1"t1 diffundierenden Teilchen auch dann einen Strom erzeugen, wenn zwischen A und M keine Spannungsquelle eingeschaltet ist, son dern diese beiden Elektroden miteinander kurzgeschlossen werden.
Dieser Strom fliesst auch dann noch über die Messelektrode, wenn im Kreis zwischen A und 111 ein Messinstru- ment 1 oder eine Relaisspule B, zum Beispiel zum Steuern von Schaltern, eingeschaltet sind, sofern diese Organe dem Strom über die Messelektröde M einen nicht zu grossen Widerstand entgegensetzen. Spannungsab fälle über diese Organe in Höhe von 1 Volt und weniger sind für den Stromfluss über die Blende L ohne praktische Bedeutung und folglich ohne weiteres zulässig.
Da der Strom über die Hilfsanode A immer gewissen Schwankungen ausgesetzt ist, und der Strom über die Messelektrode M bei unveränderlichem Vakuum sich propor tional zu dem Hilfsanodenstrom ändert, ist es von Vorteil, an Stelle des Stromes über die Messelektrode 111, das Verhältnis der Ströme über die Messelektrode 111 und die Hilfsanode A zur Überwachung des Vakuums zu benutzen.
Dies kann dadurch geschehen, dass im Messkreis zwischen M und A Instru mente, zum Beispiel ein Kreuzspulinstru- ment I, wie in Fig. 4 dargestellt, ein geschaltet werden, welche von dem Verhält nis des Messelektrodenstromes zu dem Hilfs- anodenstrom beeinflusst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Überwachung des Va kuums von Vakuumentladungsapparaten, die mit verdünntem, gasförmigem Medium ge füllt sind, insbesondere von Quecksilber dampfgleichrichtern, mit Hilfe einer Hilfs entladung zwischen einer Hilfsanode und der Kathode, dadurch gekennzeichnet, dass ausser halb des Kernes der Hilfsentladung eine Messelektrode angeordnet ist, zu der eine von dem zu überwachenden Vakuum abhängige Menge Ladungsteilchen aus dem Kern der Entladung diffundiert, die den über die Messelektrode fliessenden Steuerstrom der Überwachungseinrichtung entsprechend den Änderungen des zu überwachenden Vakuums beeinflusst.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfs- anode und die Messelektrode derart räum lich zu den Hauptanoden angeordnet sind, dass das die Überwachungseinrich tung beeinflussende Vakuum annähernd gleich dem Vakuum in der Umgebung der Hauptanoden ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zum Auf rechterhalten der Hilfsentladung eine Spannung einer beliebigen Stromart vor gesehen ist. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da: durch gekennzeichnet, dass das Anspre chen der Überwachungseinrichtung von dem Belastungsstrom des Vakuumentla- dungsapparates unabhängig gemacht ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfs anode und die Messelektrode gegen die Einwirkungen der Hauptentladung des Apparates abgeschirmt sind. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Strom stärke der Hilfsentladung von dem Belastungsstrom des Vakuumapparates durch Einschalten einer genügend grossen Impedanz (X) im Messstromkreis -der Hilfsentladung unabhängig gemacht ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die die Hilfs entladung speisende Spannung (E) von der Belastung des Apparates unabhängig gemacht ist. 7.Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Messelek- trode gegenüber der ionisierten Gasatmo sphäre des Vakuumentladungsapparates eine Spannung (TT) aufgeprägt ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Spannung (V), welche der Messelektrode relativ zur ionisierten Gasatmosphäre des Appara tes aufgeprägt ist, von dem Belastungs strom des Apparates unabhängig ge macht ist. 9.Einrichtung nach Patentanspruch für Vakuumentladungsapparate mit Queck- Silberkathode, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsanode gleichzeitig die Er regeranode bildet. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Ent ladungsweg zwischen Hilfsanode und Kathode eine den Lichtbogenquerschnitt einschnürende Schikane in der Nähe der Hilfsanode vorgesehen ist, die die Bil dung einer Zwischenkathode an der Hilfsanode verhindert. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die den Licht bogenquerschnitt verengende Schikane aus einer Blende besteht.12. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Mess- instrument (1) zur Anzeige des Va kuums in Reihe mit der Messelektrode geschaltet ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Messelektrode eine Vorrichtung (B) geschaltet ist, .die die zu überwachende Vakuumpumpeinrichtung in Abhängig keit von der Höhe des zu überwachenden Druckes des gasförmigen Mediums ein- und ausschaltet.14. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Messelektrode eine Einrichtung (B) geschaltet ist, die den zu überwachenden Vakuumentladungsapparat in Abhängig keit von der Höhe des zu überwachenden Druckes des zu überwachenden ga.sför- . migen Mediums ein- und ausschaltet. 15.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Messkreis zwischen Messelektrode und Hilfsanode eine Schaltvorrichtung eingeschaltet ist, die in Abhängigkeit von dem Verhältnis des Messelektrodenstromes zum Hilfs- anodenstrom beeinflusst wird. 16.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Messkreis zwischen Messelektrode und Hilfsanode eine Anzeigevorrichtung eingeschaltet ist, die in Abhängigkeit von dem Ver- hältnis des Messelektrodenstromes zum Hilfsanodenstrom beeinflusst wird. 17.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine durch den über die Messelektrode fliessenden Strom gesteuerte Schalteinrichtung vor gesehen ist, die eine Inbetriebnahme des Vakuumentladungsapparates verhindert, solange .der Strom über die Messelektrode unterhalb eines vorbestimmten Mindest wertes liegt. 18. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis,6, sowie 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Messelektrode über die zur Kontrolle des Vakuums dienenden Schaltelemente mit der Hilfsanode kurzgeschlossen ist.19. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mess- elektrode positive Spannungswerte auf- gedrückt werden, die derart gewählt sind, dass bei Erreichen eines unzulässig hohen Dampfdruckes an der Oberfläelie der Messelektrode Stossionisation und Bil dung einer Zwischenkathode eintritt.20. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der beim Ein treten der Stossionisation erfolgende An stieg .des Stromes, .der über die Messelek- trode fliesst, die Betätigung der Vakuum pumpanlage steuert. 21. Einrichtung nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der beim Ein treten der Stossionisation erfolgende An stieg des Stromes, der über die Messelek- trode fliesst, die Schalteinrichtungen für den Vakuumentladungsapparat steuert.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE163391X | 1931-07-20 | ||
| DE231031X | 1931-10-23 |
Publications (1)
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| CH163391A true CH163391A (de) | 1933-08-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163391D CH163391A (de) | 1931-07-20 | 1932-07-16 | Einrichtung zur Überwachung des Vakuums in Vakuumentladungsapparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163391A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745014C (de) * | 1935-01-16 | 1944-02-23 | Aeg | Einrichtung zur Druckmessung im Innern von Entladungsgefaessen, insbesondere Gleichrichtern, mit Gas- oder Dampffuellung |
-
1932
- 1932-07-16 CH CH163391D patent/CH163391A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745014C (de) * | 1935-01-16 | 1944-02-23 | Aeg | Einrichtung zur Druckmessung im Innern von Entladungsgefaessen, insbesondere Gleichrichtern, mit Gas- oder Dampffuellung |
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