CH163711A - Vorrichtung zur Lautstärkeregelung. - Google Patents
Vorrichtung zur Lautstärkeregelung.Info
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- Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
Description
Vorriehtung zur Lautstärkeregelung. Bei elektrischen Verteilungsnetzen macht sich für Musik und ihr entsprechende Nie- derfrequenzströme öfters das Bedürfnis<B>gel-</B> tend, die Lautstärke regeln zu können.
Zu diesem Zweck wurde bisher die Wie- .dergabevorrichtung von einem aus Ohmschen Widerständen gebildeten Patentiometer ab gezweigt.
Es hat sich herausgestellt, dass bei die ser Methode die Qualität der Musik durch die Regelung beeinträchtigt wird und dass, wenn der Potentiometerwiderstand hoch, ist, sich die Stärke der tiefen. Töne stärker ändert als diejenige der hohen. Die gesamte Lautstärke wird auf diese Weise zwar o-e- ändert, aber die Klangfarbe ändert sich gleichfalls in hohem Masse.
Ist -der Potentioineterwiderstand niedri,-, eo ist die Regelung klanglich. gut, ab-er in ,diesem Fall wird der En-ergi#everbrauch viel zu hoch.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lautstärkeregelung, durch die diese n Übelstände gemildert werden. Gemäss der Erfindung besitzt dieVorrichtung eine regel bare Impedanz mit derselben Frequenzkenn- linie wie die Impedanz der Wiedergabevor richtung. Die Frequenzabhängigkeit braucht; natürlich,derjenigen der Wiedergabevorrieb.- tung nicht mathematisch gleich zu -sein.
Die Toleranzen sind durch die Empfindlichkeit des Wahrnehmungsinstruinentes, im vor- lie-enden Fall des Ohr-es, bedingt.
<B>t> C</B> Es wird dadurch erreicht, dass sich die Stärke der verschiedenen Töne in ungefähr gleichem Masse ändert, so dass bei dieser Vor richtung die Änderung der Qualität erheb- lieh gering-er als bei den bekannten ist.
Zweckmässi-, besteht die Impedanz mit <B>n</B> der erwünschten Frequenzabhängigkeit aus einer Spule mit einem massiven Eisenkern. Der massive Eisenkern hat zur Folge, dass der Ohmsche Widerstand infolge Fou.- caultscher Verluste mit der Frequenz zu- .nimmt, und es zeigt sieh, dass sich die Impe- danz mit der Frequenz in ungefähr derselben Weise wie die eines Lautsprechers ändert.
Die Spule kann mit dem Lautsprecher in Serie geschaltet sein; zum Regeln der Stärke können auf der Spule eine Anzahl von An- zapfungen vorgesehen sein.
<B>-</B> Die Schaltung ist zweckmässig derart ein- ,gerichtet, dass -ein Teil der vorgeschalteten Impedanz stets eingeschaltet bleibt. Es wird .dadurch verhütet, dass bei Kurzschluss des Lautsprechers das ganzt, Netz kurzgeschlos sen wird.
Als Spule kann mit Vorteil eine Spule verwendet werden, deren Gestalt derjenigen der Lautsprecherspule entspricht. Nur ist es erwünscht, dass die Anzahl von Windungen grösser ist, um eine erllebliche Änderung der Stärke herbeiführen zu können.
Unter einem massiven Eisenkern ist auch ein Kern zu verstellen, der aus grob unter teiltem Eisen besteht, wobei von grober Unterteilun- dann die<B>Rede</B> ist, wenn sie derart ist, dass trotz der Unterteilung eine Zunahme des Ohmschen Widerstand-es mit .der Frequenz erhalten wird, die annähernd den gleichen Verlauf wie die Impedanz eines Lautsprechers hat. Es ze>igt sich, dass auch in diesem Fall die Impedanz der Spule an- nä,hernd den gleichen Verlauf wie die, Impe danz eines Lautsprechers hat.
An Stelle von Serienschaltung kann auch Parallelschaltung angewendet wer-den. Es ist in diesem Fall jedoch auch erwünscht, .dafür Sorge zu tragen, dass bei Kurzschluss .des Lautsprechers kein Kurzschluss des gan zen Netzes eintritt. Dies ist möglich, wenn ein Sicherlleitswiderstand vorgeschaltet; wird.
Dieser Sicherheitswiderstand soll zweck mässig auch eine gleiche Frequenzkennlinie wie das Telephon oder der Lautsprecher be- .sitzen. Bei den beschriebenen Ausführungs formen ändert sieh die Belastuno, bei Ein stellung der Lautstärke.
Bei Anwendung auf -Verstärker, bei denen ,der Lautsprecher unmittelbar oder über einen Transformator mit dein Allodenkreis einer Verstärkerröhre gekoppelt ist, kann der t'belstand auftreten, dass infolge des Um- standes, dass die Anpassung verloren geht, sich die Qualität des Schall-es ändert.
Auch bei Verteilungssystemen können Umstände vorhanden sein, unter denen eine Änderung der Belastung infolge der Ein- stelluno, der Lautstärke unerwünscht ist.
In diesem Fall kann die Regelung gemäss der Zeichnung- angewendet werden, die eben falls ein Ausführungsbeispiel des Erfin- duno,sa,e-en.--ia.ndes darstellt.
In der Zeichnung bezeichnen<B>1</B> und 2 4ie Zuführungsleitungen. Die mit Z bezeichnete Impedanz" hat dieselbe Frequenzkennlinie wie die Impedanz des Telephons <B>6,</B> dessen Impedanz mit Z, bezeichnet ist.
Ist die Impedanz Z über ihre ganze Länge homogen, so besitzt ein beliebig abgezweigtes Stück dieser Impedanz, im,dargestellten Fall .das Stück zwischen den Punkten<B>3</B> und 4 und dasjenige zwischen den Punkten 4 und <B>5,</B> unabhängig von der La.,ge dieser Punkte 4 und<B>5</B> auch ungefähr dieselbe Frequenz- kennlini-e wie die Impedanz des Telephons. Bei gleichbleibender Gesamthelastung kann nun die Stärke durch eine derartige Ver- schiebuno, der Punkte 4 und<B>5</B> geregelt wer den,
dass die Impedanz des zwischen<B>3</B> und 4 liegenden Teils (Z,) vermehrt um die resul- tierende Impedanz der zwischen den Punk ten 4 und<B>5</B> im Nebenschluss liegenden Impe danzen Z#_ und Z, die gleich konstant bleibt.
EMI0002.0064
Bei Änderung der Lautstärke ändert sieh in diesem Fall die Belastung nicht, und die Anpas,sung bleibt dieselbe.
Die Regelung der Lautstärke kann zum Beispiel mit Hilfe eines zweipoligen Schal ters erfolgen, der eine Anzahl von Kontakt punkten 4 und<B>5</B> aufweiet.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist nicht auf Verteilungsnetze beseh-ränkt. sondern kann überall dort angewendet wer den, wo die Regelungeines von elektrischen Strömen erzeugten Schalles erwünscht ist.
Die Vorrichtuno, oemäss der Erfindun- ist auch entweder für die Lautstärkeregelung sämtlicher oder nur eines Teils aller an das Netz angeschalteten Lautsprecher verwend bar. In diesem Falle ist unter der Impedanz der Wiederrabevorrichtun- die resulti-erende <I>n</I> l# Impedanz der an die Regelungsvorriühtunl" an-,eschlossenenWiedergabevorrioch.tungen züi n C verstehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtun-, zur Lautstärkeregelung, ge kennzeichnet durch eine regelbare Impedanz mit derselben Frequenzkennlinie wie die Im pedanz der Wiedürgabevorrichtung, deren Lautstärke geregelt werden soll. UNTERANSPRüCIIE1 <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die regelbare Impedanz aus einer Spule mit einem Kern aus massivem Eisen besteht. 2.Vorrichtung nach Patentanspru-ch, da- c durch gekennzeichnet, dass die regelbare Impedanz aus einer Spule mit einem Kern aus arob unterteiltem Eisen besteht.<B>a.</B> Vorrichtung nach Patenta-nspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wieder gabevorrichtung von zwei Punkten einer Impedanz mit derselbenFrequenzkennlinie wie diejenige der Impedanz der Wieder gabevorrichtung abgezweigt ist, und dass Mittel vorhanden sind, welühe diese Punkte bei Regelung der Lautstärke stets derart a-bgreifen, dass die gesamte Be lastungsimpedanz unverändert bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL163711X | 1931-06-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH163711A true CH163711A (de) | 1933-08-31 |
Family
ID=19776597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163711D CH163711A (de) | 1931-06-24 | 1932-02-18 | Vorrichtung zur Lautstärkeregelung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163711A (de) |
-
1932
- 1932-02-18 CH CH163711D patent/CH163711A/de unknown
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