CH163926A - Bindung für Skier, mit verstellbaren Zehenbacken. - Google Patents

Bindung für Skier, mit verstellbaren Zehenbacken.

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CH163926A
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screws
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skis
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Haftung Gretsch- Beschraenkter
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Gretsch Unitas Ges Mit Beschra
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Description


  Bindung für Skier, mit verstellbaren     Zehenbacken.       Gegenstand der Erfindung ist eine Bin  dung für Skier mit verstellbaren Zehen  backen, zur Erreichung eines guten, passen  den Sitzes der Schuhe zwischen den letzteren  und gleichzeitig auch dauernd festen Haltes  der Backen nach der     Verpassung.     



  Zur möglichst genauen Einstellung der  Backen auf     Passsitz    werden seitlich zu     be-          tätigende    Stellschrauben, wie sie für diesen  Zweck in verschiedenen Arten bekannt sind,  benützt. Die neue Wirkung gegenüber vor  bekannten     Verstellbacken    liegt hier nun darin,  dass ausser der praktischen     Verstellbarkeit     der Backen noch ein möglichst guter Halt  gegen Selbstverstellung und     Losewerden    der  einzelnen Verbindungsteile erreicht wird.  



  Bei bekannten     Stellbackenbindungen    wird  die     Verstellbarkeit    dadurch erreicht, dass die  Zehenbacken durch     Stirnkanten-Gewinde-          verzahnung    mit der Stellschraube in Ver  bindung stehen, oder dass die Verbindung  unter Verwendung von     Vater-    und Mutter-    schrauben erfolgt. Ein sehr störender Miss  stand bei Verwendung von     Schraubenmuttern     auf     Stellschrauben    ist auch das Festrosten  der Gewinde.  



  Diesen Übelständen hilft nun die Erfin  dung in wirksamer Weise dadurch ab, dass  die Lagerteile der Zehenbacken an     ihren          Breitseiten    mit keilartig     wirkenden        Schrau-          benmantelflächenverzahnungen    versehen     und,     mit diesen auf ihren Stellschrauben mit Ab  stand über der Grundplatte liegend,     mittelst     Halteschrauben zwischen die     Stellsohrauben     gepresst sind.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Bindung von der Seite  gesehen, im Höhenschnitt nach Linie     II-II     der     F'ig.    2;       Fig.    2 ist eine Ansicht der     Bindung    von  oben und           Fig.    3 ein     Teilausschnitt    der Partie mit  Halteschraube, vergrössert.  



  Die auf dem Skiholz 1 aufliegende Grund  platte     a    hat zur Aufnahme der vier Stell  schrauben b zwei     Querbuchtungen        d.    Da  mit die     Stellschrauben    b gegen seitliche Ver  schiebung gesichert sind, sind beispielsweise  für deren     aneinanderstossende    Köpfe     b3    ent  sprechende     Ausschnitte    f in den Querbuch  tungen     a'    vorgesehen.

   Die Lagerteile zweier  Zehenbacken c liegen zwischen der Grund  platte<I>a</I> und einer Deckplatte<I>d,</I> welche     mit-          telst    Halteschrauben e und     e'    auf die Grund  platte a aufgeschraubt ist. Die beiden Zehen  backen c sind an ihren Breitseiten     c'    und     c'     mit     angepressten        Mantelflächengewindever-          zahnungen    versehen, die keilartig so aus  geführt sind, dass sie etwa ein Viertel des       Stellschraubenumfanges    umfassen.

   Die Ze  henbacken c liegen mit ihren keilartigen     Ge-          windeeinpressungen        beidendig    auf den Stell  schrauben     Tb    auf, ohne die Grundplatte a  zu berühren, und bilden mit . ihnen zusam  men einen Schneckenantrieb mit schrägsei  tigem Schneckenrad. Die     Abdeckplatte    d  ist an ihrem     Vorder-    und     Hinterende    mit       Einsenkungen        d'    und     d2    versehen, dergestalt,  dass die Köpfe der Halteschrauben     e'    darin  versenkt liegen.

   Die Halteschrauben     e'    sind  so dicht neben den Stellschrauben b ange  ordnet,     dass'    der durch ihre Köpfe ausgeübte       Pressdruck    so auf die     Verstellschrauben     wirkt, dass diese ganz satt in den Eindrücken  aufliegen und dass die Köpfe der Halte  schrauben     e"    gleichzeitig als     Widerlager    für  die     Stellschrauben    dienen.

   Durch die Halte  schrauben     e'    werden aber auch die Zehen  backen keilartig gegen die     Stellschrauben    ge  presst, und so wird eine ganz satte Verbin  dung und ein derart grosser Reibungsdruck  zwischen     Abdeckplatte,    Grundplatte, Stell  schrauben und     Haltebacken    erreicht, dass ein  unbedingter Halt auch bei grösster Beanspru  chung erreicht wird.  



  Die Lagerschenkel der     Zehenbacken    sind       zwischen    ihren beiden Verzahnungen etwas  breiter als der Zwischenraum zwischen den  beiderseitigen     Stellschrauben    gehalten, so dass    die Lagerschenkel mit     Zwischenraum    über  der     Grundplatte    liegen und daher auch bei  Abnützung der Gewinde ein Nachziehen  immer noch erfolgen kann. Die     Mantelflächen-          verzahnung    an den Kanten der Zehenbacken  lagerteile gestattet in der dargestellten Aus  führung, diese im     Pressverfahren    auf beiden  Seiten der Haltebacken auf einen Druck  gleichzeitig zu pressen, und zwar genauer,  als dies auf andere Art möglich ist.

   Durch  den Druck findet auch eine gute Verdichtung  des Werkstoffes an dieser Stelle statt, was  noch     einen    besonderen Vorteil bedeutet.  Dann ist es aber auch nur durch Pressen  möglich, wie erforderlich, ein sattes und  tiefes Gewinde zu erhalten, da dieses wegen  des rundlichen Verlaufes der Endkante des  Backens auch bogenförmig laufen muss und  eben mit Einschneiden nicht zu erhalten wäre.  Dass die Stellschrauben dabei aber weit voll  kommener und satter in dem Gewinde sitzen,  als dies bei     Stirnkantenverzahnung    erreich  bar ist, und dass nur damit ein wirklich halt  bares und starres     Ineinanderpressen    der Ver  zahnung     bewirkt    werden kann, ist besonders  wichtig.  



  Die Verstellung der Zehenbacken auf       Passsitz    des Schuhes erfolgt bei etwas ge  lösten Halteschrauben mit Hilfe der Stell  schrauben b, durch deren Einwirkung auf  das     Schneckengewinde    der Backen, diese je       beidseitig    weiter oder enger gestellt werden  können, wie es die Sohlenform des Schuhes  verlangt.     Wenn    dann die Halteschrauben e  alle fest     wieder    angezogen sind, dann sitzen  die Backen     unverrückbar    fest.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bindung für Skier, mit verstellbaren Zehenbacken, mit seitlich zu betätigenden Stellschrauben, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehenbackenlagerteile an ihren Breit seiten mit keilartig wirkenden Schrauben- mantelflächenverzahnungen versehen und, mit diesen auf ihren Stellschrauben mit Zwi schenraum von der Grundplatte liegend, mit- telst Halteschrauben zwischen die Stell schrauben gepresst sind.
    UNTERANSPRUCH: Bindung für Skier, mit verstellbaren Zehenbacken, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der Zehen- backenla-gerteile Halteschrauben dicht neben den Stellschrauben angeordnet sind und mit ihren Köpfen die Deckplatte, beziehungsweise die Zehenbackenlagerteile und die Stell schrauben fest zusammen und in ihre Lage rung pressen.
CH163926D 1932-03-21 1933-03-16 Bindung für Skier, mit verstellbaren Zehenbacken. CH163926A (de)

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