CH163994A - Erzeuger von gespannten Verbrennungsgasen. - Google Patents

Erzeuger von gespannten Verbrennungsgasen.

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CH163994A
CH163994A CH163994DA CH163994A CH 163994 A CH163994 A CH 163994A CH 163994D A CH163994D A CH 163994DA CH 163994 A CH163994 A CH 163994A
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Cernoch Josef Ing Dr
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  Erzeuger von     gespannten        Terbrennungsgasen.       Die Erfindung betrifft einen Erzeuger  von gespannten Verbrennungsgasen, der aus  Verbrennungskammern besteht, welche im  Kreise angeordnet sind und einen Steuer  schieber umgeben, der den Eintritt in die  Kammern und den Austritt aus denselben  steuert.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass der Steuerschieber unbeweglich ist und  einige seiner Kanäle, welche die Druckgase  aus den Verbrennungskammern in eine allen  Verbrennungskammern gemeinsame Aus  trittsdüse leiten, in einem derartigen Win  kel zur     Radialrichtung    in     .die    Verbrennungs  kammern einmünden, dass sich der Kam  mernblock durch Reaktionswirkung der aus  den Kammern austretenden Druckgase selbst  tätig dreht.  



  Die Kanäle des Steuerschiebers können       gegenüber    den Austrittsöffnungen der Ver  brennungskammern derart angeordnet sein,  dass jede Kammer unmittelbar nach der  Explosion nur mit einer Primärdüse verbun-    Gien ist, fortschreitend mit dem Sinken des  Gasdruckes aber auch der Eintritt in eine  oder mehrere Sekundärdüsen geöffnet wird,  und zwar in solcher Weise, dass das Produkt  aus     Ausflussgeschwindigkeit    und     blasse    min  destens annähernd konstant bleibt.  



  Die Zeichnungen stellen ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar.  



       Fig.1    ist .ein vertikaler Schnitt durch  das Kammersystem;       Fig.    2 ist ein zugehöriger     Grundriss,    teil  weise im Schnitt, und zwar in der obern  Hälfte nach der Linie 2-2 und in der un  tern Hälfte nach 2'-2' in     Fig.    1; die       Fig.    3 und 6 zeigen den Steuerschieber in  aufeinander senkrechten Längsschnitten;       Fig.    4 ist eine Ansicht von unten, und       Fig.5    eine Ansicht von oben auf den  Schieber;       Fig.    7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7  aus     Fig.    6;

             Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie     8-8     aus     Fig.    6; die     Fig.    3 und 6 sind dabei  Schnitte nach den Linien     3-3    und 6-6 der       Fig.    7;       Fig.9    zeigt die     zusammengestellte    Ma  schine im     Schnitt;          Fig.    10 ist ein zugehöriger Grundriss;       Fig.    11 zeigt schematisch in Abwicklung  das Zusammenwirken der Kanäle des Schie  bers und der Kammern.  



  Bei der     .dargestellten    Ausführungsform  sind gemäss     Fig.    1 und 2 im Kreise neben  einander acht Kammern 10 angeordnet, die  mit ihren     Innenflächen    einen     kegelstumpf-          förmigen    Hohlraum bilden. Jede Kammer  ist durch eine Zwischenwand 11 in einen  eigentlichen Verbrennungsraum 10' und in  einen Raum 10" geteilt, der im weiteren  als Kompressionsraum bezeichnet wird.  Diese beiden Räume hängen durch einen  verhältnismässig schmalen Kanal 12 zusam  men. Der Raum 10' mündet in .den innern  kegelförmigen Hohlraum mit einer Öffnung  13,     und    der Raum 10" mündet in diesen  Hohlraum mit einer Öffnung 14.

   Am untern  Ende ist der     mittlere,    kegelförmige Hohl  raum durch einen Boden 15 mit einer Öff  nung 16 und einem Flansch 17 für die Lage  rung des untern Endes des Schiebers mittelst  eines Kugellagers 18 und Muttern 19 ab  geschlossen, wie aus     Fig.9    ersichtlich ist.  An der Aussenseite sind die Kammern mit  Kühlrippen 20 versehen.  



  In den innern, von .den Kammern 10 um  gebenen, kegelförmigen Hohlraum ist ein  Steuerschieber eingesetzt, der als Ganzes mit  21     bezeichnet    ist     (Fig.3    bis 8). Im obern  Teile des Schiebers ist ein flacher, als     Pri-          märdiise        wirkender    Kanal 22 vorgesehen,  .der in der Achsrichtung des Schiebers ver  läuft und in einen querliegenden, durch  laufenden Kanal 23     (Fig.    3 und 6) übergeht.  Dieser Querkanal 23 mündet an     seinen    bei  den Enden     in    der Höhe der Öffnungen 13  der Verbrennungsräume 10'.

   Ferner sind im  obern Teil des Schiebers horizontal zwei  schräge Kanäle 24 vorgesehen, von denen  jeder vom Umfang des Schiebers zu einem    Kanal 25 führt, welcher vertikal nach oben  verläuft. Die obern Mündungen dieser Ka  näle 25 befinden sich diametral auf beiden  Seiten der     obern    Mündung des Kanals 22,  wie besonders aus     Fig.    5 zu sehen ist. Die  Kanäle 24 münden am Umfang des Schie  bers ebenfalls auf Höhe der Öffnungen 13  der Verbrennungsräume 10'.  



  Im untern Teil des Schiebers ist ein  durchlaufender Querkanal 26 ausgebildet,  der am     Schieberumfang    auf der Höhe -der  Öffnungen 14 der Kompressionsräume 10"  mündet. Mit diesem Querkanal ist ein Ka  nal 27 in Verbindung, welcher schräg nach  aufwärts führt, wie dies insbesondere aus       Fig,    6 ersichtlich ist. Weiter sind im untern  Teil des Schiebers in der Höhe der Öffnun  gen 14 der Kompressionsräume 10" zwei       Umströmungskanäle    28     (Fig.8)    vorgesehen.

    In der     mittleren    Bohrung im untern Teil  des Schiebers ist eine Zündkerze 29     (Fig.    3)  eingeschraubt, der der Strom durch eine Lei  tung 30 zugeführt wird, welche durch     eine     Bohrung des Zapfenansatzes 31 am untern       Schieberende    hin-durchführt. Dieser Ansatz  hat an seinem Ende ein     Schraubengewindy     32 zum Aufschrauben der     Muttern    19 und  ist mit einem Kanal 33     (Fig.    6) für die Zu  führung .des Schmiermittels in das Kugel  lager 1,8     (Fig.9)    und zur Gleitfläche des  Schiebers versehen.  



  Im obern Teil des Schiebers sind weiter  Gegenüber den Öffnungen 13 der Verbren  nungsräume 10' diametral einander gegen  über zwei     Kanäle    34 vorgesehen, welche von  der obern Fläche des Schiebers gebrochen  zu seinem Umfang verlaufen.  



  Schliesslich hat der Schieber zwei diame  tral gegenüberliegende     Kanäle    47     (Fig.    4  und 7), welche an der obern     Schieberfl'äche     beginnen und an seiner Kegelwand auf Höhe  der Öffnungen 13 der Verbrennungsräume  10' münden.  



  Die übrigen Hohlräume des Schiebers  sind wassergekühlt, und das Wasser fliesst  aus einem     Kühlwasserkreis    zu, der .durch  den Körper 35 der     Ejektiousdüse        (Fig.9)         geführt     wird,        wie    im weiteren beschrieben  werden     wird.     



  Der Schieber hat Kegelform, weil     sich     die     Ausdehnung    bei verschiedenen Tempera  turen unter ständiger     Aufrechterhaltung    der  Dichtung selbsttätig ausgleicht und weil  der Schieber vollkommen von der     Reibung     entlastet wird, die sich auf das Lager über  trägt.  



  Am obern Flansch 37 des Schiebers ist  mittelst Bolzen 38 der Düsenkörper 35  (Fix. 9) befestigt. Der eigentliche Düsen  kanal 36 hat eine     dreieckförmige    !Grund  fläche, welche die obern Mündungen der  Düsen 22 und 25 und des Kanals 27 umfasst  und sich nach oben hin zu einem länglichen  Schlitz 39 (Fix. 10) verengt. Der Düsen  körper 35 bildet ferner zwei .diametral  gegenüberliegende Mischkammern 40, in die       .durch    Öffnungen 41 Brennstoff eingeleitet  wird. Durch Kanäle 42 tritt in diese Kam  mern Verbrennungsluft ein. Die Kammern  40 sind an die Kanäle 34 des     Schiebers    an  geschlossen. Der übrigbleibende Raum des       Düsenkörpers    36 dient zu Wasserkühlung.

    Er ist an die wassergekühlten Hohlräume  des Schiebers angeschlossen und durch Öff  nungen 43 mit der Wasserzuleitung verbun  den (Fix. 9 und 10).  



  Beider Beschreibung der Wirkungsweise  der Maschine sei wiederholt, dass der Schie  ber unbeweglich ist, während der Kammern  block 10 rotiert.     Fig.11    zeigt schematisch  in der Abwicklung das     Zusammenwirken    der       Schieberkanäle    und der Kammern. Vor  läufig sei - nur eine Kammer betrachtet.  Wenn diese Kammer in die     strichliert    ein  gezeichnete Lage A gelangt, enthält sie be  reits komprimiertes und zündbereites Ver  brennungsgemisch, wie im folgenden be  schrieben wird. In .dieser Lage A beginnt  die Kammer, die Mündung .des Kanals 23  blosszulegen, so dass das     Explosionsgemisch     in diesen Kanal gelangt und durch die in  diesem Kanal angeordnete Zündkerze 29  (Fix. 3) gezündet wird.

   Die Zündung breitet  sich in den Verbrennungsraum 10' selbst aus,    so dass in diesem Raum ein hoher Druck ent  steht. Die gebildeten Gase von hohem  Druck strömen durch den Kanal 23 in die       Primärdüse    22 und weiter in die     Ejektions-          düse    35, aus der sie heraustreten. Bei der  Bewegung der Kammer aus der Lage A in  die Lage B (Fix. 11) gelangt die Öffnung  14 .des Kompressionsraumes 10" gegenüber  dem Kanal 28, so dass ein Teil der Druck  gase durch diesen Kanal in die vorher  gehende Kammer 10" zu strömen beginnt,  welche" sich in der Lage C befindet     und    an  gesaugtes Explosionsgemisch enthält.

   Da  durch wird dieses Gemisch     komprimiert,          ohne    sich jedoch mit den verbrannten Gasen  zu mischen, die durch den Kanal 28 aus  der Kammer in der Lage B kommen, da die  verbrannten Gase nur Zeit haben, den Kom  pressionsraum 10" auszufüllen und dadurch  das angesaugte Gemisch vom ursprünglichen  Volumen der ganzen Kammer 10 auf das  Volumen des eigentlichen Verbrennungs  raumes 10' zu     komprimieren.    Eine Ver  mischung des angesaugten Gemisches mit  den     verbrannten    Gasen wird     ausser    durch die  Zwischenwand 11 auch durch die Wirkung  der Zentrifugalkraft verhindert;

   denn die  Öffnung 12 ist am Umfang der Kammern  angeordnet, wohin durch die Zentrifugal  kraft     Gase    grösseren .spezifischen Gewichtes  gedrückt werden, also das Verbrennungs  gemisch. das den Durchgang     -der    leichteren,  verbrannten Gase verhindert.     Bei    geeigneter  Steuerung des Zuflusses des     Gemisches    tritt  die beschriebene Komprimierung in einem  solchen Masse ein, dass das Gemisch im Ka  nal 12 gezündet     wird,    oder vorteilhafte Vor  zündung -erhalten wird.  



  Wenn die Kammer bei     ihrer    weiteren  Bewegung in .die gestrichelt eingezeichnete  Lage D gelangt, .so ist bereits der in die  Sekundärdüse 25 führende Kanal 24 teil  weise blossgelegt, der Kanal 28 ist zugedeckt  und der Kanal 23 teilweise zugedeckt. Die  Druckgase strömen daher aus der Verbren  nungskammer einerseits in die Primärdüse  22 und anderseits in die Sekundärdüse 25.  Schliesslich wird der Kanal 23 vollkommen      geschlossen, und die Druckgase strömen ein  zig und allein durch den Kanal 24 in die  Sekundärdüse 25.

   Bei der Weiterbewegung  in die Lage E     wird    der Kanal 24 fort  schreitend geschlossen, und es beginnt sich  der Kanal 26 zu öffnen, bis in der Lage E  der Kanal 24 vollkommen geschlossen ist  und die Reste der verbrannten Gase mit ge  ringem Druck durch die Kanäle 26 und 27  in den Düsenkanal 36 entweichen. Die Kam  mer bewegt sich weiter in die     strichliert    ein  bezeichnete Lage F und beginnt den ' Kanal  34 freizugeben.

   Inzwischen sind jedoch  durch den Kanal 36 aus der Kammer alle  Druckgase     entwichen,    und da inzwischen  eine andere, zwischen den Lagen<I>A, B</I> und  D     befindliche    Kammer Druckgase in den  Kanal 36 durch die primäre und sekundäre  Düse 22 und 25 sendet,     tritt    im Kanal 27,  <B>2</B>6 durch     Ejektionswirkung    Saugen ein, wo  durch in den Verbrennungsraum     1ö'    Explo  sionsgemisch aus der Kammer 40 durch den  Kanal 34 angesaugt wird. In der Lage G  ist der Saugkanal 34, sowie auch der Aus  puffkanal 26 vollkommen geöffnet, so. dass  das Ansaugen sehr intensiv und ebenfalls  mit einer nuten     Durchspülung    der ganzen  Verbrennungskammer verbunden ist.

   Bei der  Bewegung der Kammer aus der Lage G in  die Lage C wird schliesslich der Auspuff  und     Ejektionskanal    26 geschlossen, und in  der     strichliert    eingezeichneten Lage H ist  endlich nur der Saugkanal 34 teilweise frei  gelegt, wodurch das Explosionsgemisch in  folge seines     Beharrungsvermögens        weiter    zu  fliesst und die ganze Kammer vollkommen  ausfüllt. In der Lage C wird dann dieses  Gemisch durch Druckgase komprimiert, wel  che durch den Kanal 28 aus der Kammer in  der Labe B     entweichen    usw.  



       Da;    der Schieber bezüglich der Anord  nung der Kanäle     doppeltwirkend    ausgebil  det ist, ist er durch die gegenwirkenden  Drücke vollkommen entlastet, und es er  folgen bei jeder Umdrehung des Kammern  blockes in jeder Kammer zwei Zündungen;  die     Maschine        arbeitet    also im Halbtakt.    Der Schieber kann auch derart angeord  nete Kanäle haben, dass der Brennstoff im  Augenblick der grössten Kompression in  heisse Luft eingespritzt wird (ausgespro  chenes Verbrennungsverfahren). Bei diesem  Verfahren ist natürlich eine     Vorkompression     der Luft notwendig, die am     vorteilhaftesten     die rotierenden Kammern selbst besorgen  können.  



  Die Drehung des     Kammernblockes    er  folgt     selbsttätig    durch die Reaktion der  durch die schräg ausgebildeten Kanäle 2 4       (Fig.7)    entweichenden Gase.  



  Zum     Ingangsetzen    der Maschine werden  die bereits erwähnten Kanäle 47 verwendet.  In .diese Kanäle wird durch die Stutzen 45  mit Ventilen 46 Druckluft aus einer nicht  dargestellten Quelle, zum Beispiel aus einer  Stahlflasche, eingeleitet. Dadurch wird der  ganze     Kammernblock    durch die Reaktions  wirkung der aus den Kammern austretenden  Druckluft in Umdrehung versetzt, und durch  die     Ejektionswirkung    der Düse     ,36    wird  Brennstoff in die Kammern anzusaugen be  gonnen.  



  Die Schmierung der Gleitflächen des  Schiebers erfolgt zweckmässig durch Zu  setzen des Schmiermittels zum Brennstoff.  ausser der bereits erwähnten Schmierung  durch die Zuleitung     33.     



  Es ist bereits erwähnt worden, dass die  gegenseitige Anordnung und die Dimen  sionen der Kanäle des Schiebers und der  Kammeröffnungen derart gewählt sind. dass  die lebendige Kraft der aus der Düse 36 aus  tretenden Gasstrahlen ungefähr konstant ist.  Dazu trägt auch die zweckmässige Anord  nung der Primärdüse 22 und der Sekundär  düse 25 bei.  



  Der durch den Erzeuger gemäss der Er  findung     gelieferte    Gasstrom kann sehr vor  teilhaft überall dort verwendet werden,<B>wo</B>  in letzter Zeit Raketenantrieb vorgeschlagen  wird, also zum Antriebe von     Flugzeugen,     Fahrzeugen usw. Die     ganze    Konstruktion  ist verhältnismässig einfach und     verlässlich,     hat geringe Dimensionen und ein relativ un  bedeutendes Gewicht. Als Beispiel sei an-      geführt, dass bei der Verwendung des erfin  dungsgemässen Gaserzeugers zum Antrieb  eines Flugzeuges derselbe annähernd ein  achtmal kleineres Gewicht hat, als der  übliche Flugmotor mit Propeller für die  gleiche     Leistung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen, bestehend aus Verbrennungskammern, die im Kreise angeordnet sind und einen Steuerschieber umgeben, welcher den Ein tritt in die Kammern und den Austritt aus denselben steuert, dadurch gekennzeichnet, c!ass der Steuerschieber unbeweglich ist und einige seiner Kanäle, welche die Druckgase aus den Verbrennungskammern in eine allen Verbrennungskammern gemeinsame Aus trittsdüse leiten, in einem derartigen Winkel zur Radialrichtung in die Verbrennungs kammern einmünden, dass sich der Kam- mernbloek durch Reaktionswirkung der aus den Kammern austretenden Druckgase selbst tätig dreht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Austrittsdüse aus einer Primärdüse (22), in die durch einen zugehörigen Kanal (23) des Steuer schiebers die primären Verbrennungs produkte mit höchstem Druckeingeführt werden, ferner aus mindestens einer Sekundärdüse (25), in die durch zu gehörige Kanäle (24) des Steuerschiebers verbrannte Gase niedrigeren Druckes ein geführt werden, und schliesslich aus der Austrittsmündung eines Kanals (27) be steht, durch den aus den Verbrennungs kammern die Auspuffgase geringeren Druckes abgeführt werden, wobei die Gasströme der erst erwähnten Düsen auf die Verbrennungskammern eine Ejek- tionswirkung ausüben,
    durch die nach der Ableitung der Auspuffgase auch frisches Verbrennungsgemisch angesaugt wird, welches durch das Kühlmittel, das alle Kanäle des Schiebers umgibt, vor gewärmt wird. 2. Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch meh rere Sekundärdüsen. 3.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verbrennungskammer (10) durch eine Zwischenwand (11) in den eigent lichen Verbrennungsraum (10') und den Kompressionsraum (10") geteilt wird, wobei diese Zwischenwand eine Öffnung (12) in dem vom Drehmittelpunkt am meisten entfernten Teil hat, um .die Ver mischung der leichteren, verbrannten Gase mit dem .schwereren Verbrennungs gemisch bezw. mit Luft zu verhindern. 4.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, .dass der Schieber (21) in der Höhe .der Kompressionsräume (10") der Verbrennungskammern mit einem Über- strömkanal (28) versehen ist, welcher einen Teil der Druckgase aus derjenigen Kammer, in welcher eben die Zündung erfolgt ist, direkt in die vorangehende, mit dem Verbrennungsgemisch gefüllte Kammer zwecks Komprimierung und eventuell Zündung dieses Gemisches überführt. 5.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kanäle .des Steuer schiebers gegenüber .den Austrittsöffnun- gen der Verbrennungskammern derart angeordnet sind, dass jede Kammer un mittelbar nach der Explosion nur mit .der Primärdüse (22) verbunden ist, fort schreitend mit dem Sinken des Gas .druckes aber auch der Eintritt in die Sekundärdüse geöffnet wird, und zwar in .solcher Weise, dass das Produkt aus Ausflussgeschwindigkeit und Masse min destens annähernd konstant bleibt. 6.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine einzige, für alle Verbrennungskam mern gemeinsame Zündkerze (29), die im Schieber in dem Kanal (23) angeordnet ist, durch den die Gase höchsten Druckes in .die Primärdüse abgeleitet werden. 7.
    Erzeuger von gespannten Verbrennungs gasen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Körper (35) .der Ejek- tionsdüse an dem Schieber befestigt ist und einen Düsenkanal (36) enthält, wel- chler mit seiner Grundfläche die Mün dung der Primärdüse (22), der Sekun- därdüsen (25) und des Auspuffkanals (27) überdeckt, dass der Körper (35) ausserdem Mischkammern (40) aufweist, in welche der Brennstoff und die Ver brennungsluft eingeleitet werden und die an im Schieber angeordnete Saugkanäle angeschlossen sind, ferner Anschlüsse (45)
    mit Ventilen (46), die zum An schluss an eine Druckmittelquelleein- gerichtet sind und in Verbindung mit Anlasskanälen (47) stehen, welche im Schieber angeordnet sind und schräg in die Verbrennungskammern münden, und schliesslich Zuleitungen (43) des Kühl mittels für den Schieber.
CH163994D 1931-09-04 1932-09-01 Erzeuger von gespannten Verbrennungsgasen. CH163994A (de)

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