CH164032A - Schutzeinrichtung für im Innern von elektrischen Entladungsgefässen befindliche Metallteile. - Google Patents

Schutzeinrichtung für im Innern von elektrischen Entladungsgefässen befindliche Metallteile.

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CH164032A
CH164032A CH164032DA CH164032A CH 164032 A CH164032 A CH 164032A CH 164032D A CH164032D A CH 164032DA CH 164032 A CH164032 A CH 164032A
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Aktiengesellschaft C H Mueller
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C H F Mueller Aktiengesellscha
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      Sehutzeinrichtnng    für im Innern von elektrischen Entladungsgefässen       befindliche    Metallteile.    Bekanntlich muss bei unter Spannung  stehenden     Metallteilen    darauf geachtet wer  den, dass Spitzen oder Schneiden zu     Sprüh-          erscheinungen    Anlass     geben.    Man hat daher  solchen Metallteilen     bezw.    ihren Rändern  einen möglichst grossen     Krümmungsradius     gegeben.

   In Entladungsgefässen, die unter  vermindertem     Gasdruck    oder gar unter Hoch  vakuum arbeiten, ist die Gefahr solcher       Sprüherscheinungen    im     allgemeinen    so ge  ring, dass man dort gesonderte Schutzmass  nahmen nicht zu treffen braucht. Es hat sich  nun aber in speziellen Fällen bei Ent  ladungsgefässen gezeigt, dass auch bei vermin  dertem Gasdruck und sogar im Hochvakuum  Entladungen von den Rändern metallener  Scheiben oder Hohlkörper ausgehen können,  und zwar dann, wenn die Metallteile in  grosser Nähe solcher Metallteile angeordnet  sind, die ein von den ersteren sehr     abwei-          Qhendes    Potential haben.

   In diesen Fällen    herrschen an den Rändern der frei in das  Innere der Entladungsgefässe hineinragen  den Metallscheiben oder     dergleichen    so grosse  Feldstärken, dass es zum Austritt von Elek  tronen oder einer Beteiligung von immer  noch vorhandenen     Gasresten    an der Ent  ladung     kommen.    kann. Es entsteht dann eine  Entladung, die unter Umständen zur Schä  digung empfindlicher Elektroden oder auch  der Gefässwände führen kann oder     mittelst     welcher der zwischen den Metallteilen be  stehende'     Raum    durchgeschlagen wird.  



  U m mit bekannten Mitteln diese Entla  dungen zu verhindern, müsste man     beispiels-          weisedie    Ränder dieser Metallteile zu einem  Wulst von grossem     Querschnitt    umbiegen;  eine solche Massnahme erfordert aber einen  Raum, der häufig nicht zur Verfügung steht.  



  Erfindungsgemäss wird zur Vermeidung  .der genannten Übelstände ein anderer Weg  eingeschlagen. Es wird die am Rand eines      solchen Metallteils     herrschende    Feldstärke       dadurch    herabgesetzt, dass man diesen Rand  mit einem .Stoff hoher     Dielektrizitätskon-          stante    umgibt.  



  Dieser     Stoff    kann zweckmässig     Glas    sein,  das zu einem auf den Rand des betreffen  .den Metallteile aufgesetzten Wulst von an  nähernd     kreisförmigem    Querschnitt geformt  sein kann. Dabei trifft man zweckmässig  Vorsorge, dass man diesen Metallteil aus  einem Metall herstellt, das sich gut mit Glas  verbinden lässt, also zum Beispiel     Platin     oder Chromeisen. Durch diesen Wulst aus  einem Stoff hoher     Dielektrizitätskonstante          wird    die Feldstärke herabgesetzt und auch  verhindert, dass etwa noch vorhandene Gas  teilchen     in    Berührung mit dem Rand des be  treffenden.

   Metallteils gelangen, so     dass        Ioni-          sationserscheinungen    nicht     auftreten        können,     Im     Ausführungsbeispiele    ist eine Rönt  genröhre 1 dargestellt mit einer Anode 2,  einer Kathode 3 und einer     Sammelvorrich-          tung    4. Mit der Glaswand verschmolzen     ist          ein    metallener Wandteil 5, in dem ein     Strah-          lenaustrittfenster    6 vorgesehen ist.

   Zwischen    ,den Elektroden und der Gefässwandung ist  ein metallener     Schirm    7 angeordnet, dessen  freier Rand mit einem dicken     Glaswulst    8  bedeckt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzeinrichtung , an einem sich im Innern eines elektrischen Entladungsgefässes befindlichen Metallteil, dadurch gekennzeich net, dass der Rand ,des frei in die Entladungs röhre hineinragenden Metallteils mit einem Stoff hoher Dielektrizitätskonstante umgeben ist. UNTERANSPRUCH: Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff hoher Dielektrizitätskonstante Glas ist, das zu einem mit .dem betreffenden Metallrand ver schmolzenen Wulstring geformt ist.
CH164032D 1931-07-22 1932-07-15 Schutzeinrichtung für im Innern von elektrischen Entladungsgefässen befindliche Metallteile. CH164032A (de)

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CH164032D CH164032A (de) 1931-07-22 1932-07-15 Schutzeinrichtung für im Innern von elektrischen Entladungsgefässen befindliche Metallteile.

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