CH164043A - Verfahren zur Darstellung von 1-(3',4'-Äthylendioxy)-phenyl-2-methylaminopropan 1-ol. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-(3',4'-Äthylendioxy)-phenyl-2-methylaminopropan 1-ol.

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CH164043A
CH164043A CH164043DA CH164043A CH 164043 A CH164043 A CH 164043A CH 164043D A CH164043D A CH 164043DA CH 164043 A CH164043 A CH 164043A
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CH
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ethylenedioxy
phenyl
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methylaminopropan
alcohol
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Darstellung    von     1-(3',4'-Äthylendioxy)-phenyl-2-methylaminopropan    1-o1.    Es wurde gefunden, dass man durch Um  wandlung von     Arylalkylketonen,    welche im       Arylkern    zwei in     ortho-Stellung    befindliche,  durch den     Methylenrest,    den     Äthylenrest     oder einen substituierten     A-thylenrest        ver-          ätherte        Hydroxylgruppen    tragen, in .die zu  gehörigen     1-Aryl-?-a.minoalkohole    (1), Sub  stanzen erhält,

   welche eine ausgeprägte       Uteruswirkung    besitzen und die einfachen  Äther an Wirkungsstärke um ein Vielfaches       übertreffen.     



  Man gelangt zu den neuen Substanzen,  indem man beispielsweise die erwähnten       Ketone    in der Seitenkette     halogeniert,    die       entstandenen        Halogenketone    mit Aminen zur  Umsetzung     bringt    und die erhaltenen     Amino-          ketone    reduziert. In diesem Falle verfährt  man zur Vermeidung von Nebenreaktionen  zweckmässig so, dass man die     Halogenketone     mit sekundären Aminen, die eine oder meh  rere     Aralkylgruppen    enthalten. umsetzt.

    Wenn als Endprodukte beispielsweise Ver-         bindungen    mit einer primären     Aminogruppe     erhalten werden sollen, verwendet man sekun  däre Amine, die zwei     Aralkylgruppen    ent  halten. Wenn man Verbindungen mit einer       alkyls.ubstituierten    sekundären     Aminogruppe     erhalten will, benutzt man     Alkylaralkyl-          amine.    Die     Aralkylgruppen    werden wäh  rend der     Reduktion    abgespalten, wenn     diese     durch Hydrierung in Gegenwart von Edel  iuetallkatalysatoren, wie     Platin    oder Palla  dium, ausgeführt wird.

   Andernfalls muss  eine derartige katalytische Hydrierung er  folgen, um .gegebenenfalls die     Aralkylgrup-          pen    abzuspalten.  



  Man kann das Verfahren auch so ausfüh  ren, dass mau die     erwähnten        Arylalkyl-          hetone    durch     nitrosierende    Mittel in die zu  gehörigen     Isonitrosoketone    überführt und  letztere der Reduktion     unterwirft.    Ferner  kann man die     ortho-ständigen        Kernhydroxyl-          gruppen    erst während des Verfahrens oder  nachher mit dem     Methylenrest,

      dem Äthy-           lenrest    oder einem substituierten     tl.thylen-          rest        veräthern.     



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur Darstellung von 1  (3',4'-Äthylendioxy)     -phenyl-2-methylamino-          propari-l-ol,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man     3,4-Äthylendioxypropiophenon          halogeniert;    das entstandene     Halogenketon     mit Verbindungen umsetzt, welche die  Gruppe     -NH.    CH; enthalten und das so er  haltene     Aminoketon    mit reduzierenden Mit  teln behandelt.  



  Die neue Verbindung bildet ein in Was  ser und Alkohol lösliches Chlorhydrat vom  Schmelzpunkt 225 bis 227  ; sie besitzt eine  starke     Uteruswirkung    und kann entspre  chende Verwendung in der Therapie finden.  <I>Beispiel:</I>  19,2     gr    3,4 -     Äthylendioxypropiophenon     werden in 200 cm'     Methylenchlorid    gelöst  und mit 16     gr    Brom tropfenweise versetzt.  Nach etwa 1 bis 2 Stunden ist die tiefrote  Flüssigkeit     entfärbt.    Die filtrierte     Methy-          lenchloridlösung        wird    mit Wasser und Na  triumbikarbonat durchgeschüttelt und über  Natriumsulfat getrocknet.

   Das     Methylen-          chlorid    wird     abdestilliert    und der Rückstand  im Vakuum destilliert. Kp. 1,5     180-1892'.     



  16,3     gr        3.4-Äthylendioxybrompropio-          phenon    werden in 20 cm' Alkohol gelöst und  mit 14,5     gr        Benzylmethylamin    versetzt. Nach  mehrstündigem     Stehen    wird mit Äther ver  setzt und das     gebildete        Benzylmethylamin-          chlorhydrat    abgesaugt. Das     erhaltene,    Fil  trat wird mit verdünnter Salzsäure durch  geschüttelt, abgetrennt und mit     Kaliumkar-          bonat    alkalisch gemacht.

   Das sich abschei  dende Öl wird in Äther aufgenommen, ge  trocknet und der Überschuss an Äther ab  destilliert. Der     .sirupöse    Rückstand wird als  dann in heissem     Hexahydrobenzol    aufgelöst.  Beim Erkalten kristallisiert das     Athylen-          dioxyphenylmethylbenzylaminopropanon    in    gut ausgebildeten Kristallen aus. Schmelz  punkt 71 bis 73     ".     



  9     gr    der kristallisierten Base     werden    in  200 cm' Alkohol gelöst und mit Wasserstoff  und Palladium hydriert. Nach Aufnahme  der berechneten Menge Wasserstoff saugt  man vom Katalysator ab und engt das Fil  trat im Vakuum ein. Der Rückstand wird  mit alkoholischer Salzsäure neutralisiert. Das  3 . 4 -     Ähylendioxyphenylmethylaminopro-          panol    - Chlorhydrat schmilzt nach dem Um  kristallisieren aus Alkohol bei 225 bis 227  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1-(3\4'- Äthylendioxy) - phenyl - 2 - methylaminpro- pan-l-ol, dadurch gekennzeichnet, @dass man 3,4 - Äthylendioxypropiophenon lialogeniert, das entstandene Halogenketon mit Ver bindungen umsetzt, welche die Gruppe -NH. CH., enthalten und das so erhaltene Aminoketon mit reduzierenden Mitteln be handelt.
    Die neue Verbindung bildet ein in Was ser und Alkohol lösliches Chlorhydrat vom Schmelzpunkt 225 bis<B>2227</B> ; sie besitzt eine starke Uteruswirkung und kann entspre chende Verwendung in .der Therapie finden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Methylbenzyl- amin zur Umsetzung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Wasserstoff in Gegenwart von Edelmetallkatalysato- ren ausführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass man .einen Palladiumkatalysa.tor ver wendet.
CH164043D 1931-09-16 1932-09-14 Verfahren zur Darstellung von 1-(3',4'-Äthylendioxy)-phenyl-2-methylaminopropan 1-ol. CH164043A (de)

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