CH164088A - Verfahren zur Herstellung von Oktodecylalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oktodecylalkohol.

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CH164088A
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alcohol
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung     Yon        Oktodeeylalkoliol.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur       Herstellunu    eines     Dodecylalkohols        besehrie-          ben,

      bei dem man einen Ester der     Laurin-          säure    unter Anwendung von     Hydrierungs-          katalysatoren    bei Temperaturen zwischen  <B>150</B> und 400<B><I>'</I> C</B> mit einem     Überschuss    an  Wasserstoff bis zur Umwandlung der     Carb-          oxylgruppe    in die     -CH2OH-Gruppe    behan  delt.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    man in     ana-          logger    Weise     Oktodeeylalkoho,1    erhalten kann.  wenn man das     Anhydrid    der     Stearinsäure          katalytiseh    hydriert. Zweckmässig arbeitet  man in flüssiger Phase bei erhöhter Tempe  ratur,     doeh    kann man auch die Hydrierung  in der Gasphase vornehmen. Als besonders  vorteilhaft hat sich das Arbeiten bei hoher       Wasserstoffkonzentra.tion,    das heisst bei -er  höhtem Druck herausgestellt.

   Zweckmässig  ist es in Anwesenheit     von        Lösungs-    oder     Ver-          diiiinungsmitteln    zu arbeiten. Als Kata  lysatoren können sowohl die einfachen<B>Ily-</B>         drierungskatalysato-ren,    zum Beispiel Kobalt,  Nickel, Kupfer in feinverteilter Form, als  auch durch besondere Massnahmen aktivierte  Katalysatoren oder Mischkatalysatoren, wie  sie im     11.auptpatent    beschrieben sind, verwen  det werden.

   Falls das zu hydrierende     Stea-          rinsäureanhydri,d    noch Kontaktgifte enthält,  ist es vorteilhaft, besonders giftfeste Kataly  satoren, beispielsweise solche, die     Molybdän     oder seine Verbindungen für sich oder in Mi  schung mit andern Stoffen enthalten, anzu  wenden.  



  Man kann im vorliegenden Fall auch ein       Stearinsäureanhydrid    verwenden, das aus  den     Anhydriden    der der     Stearinsäure    ent  sprechenden ungesättigten Säuren im glei  chen Arbeitsgang erhalten wurde, beispiels  weise aus den     Anhydriden    der<B>Öl-</B> oder     Li-          nolsä,ure.    In diesen Fällen empfiehlt sich  die Verwendung von Katalysatoren, welche  ausser der Hydrierung     von        Carboxylgruppen     gleichzeitig eine Hydrierung von     olefinischen         Doppelbindungen bewirken, zum Beispiel  Kupfer,

   Nickel oder Kobalt enthaltende     Ka-          talysaturen.    Bei dem vorliegenden Verfahren  entstehen häufig nebenbei wachsartige Pro  dukte von sehr wertvollen Eigenschaften,  welche durch     Veresterung    des entstandenen       liochmol-ekul-aren    Alkohols mit noch nicht  reduzierter     Stearinsäure    gebildet sind. Diese  wachsartigen Produkte können als Ersatz  für Bienenwachs     und    dergleichen verwendet  oder durch Weiterführung der Hydrierung  ,ebenfalls in Alkohole umgewandelt werden.

    Der nach dem vorliegenden Verfahren er  hältliche Alkohol     lässt    sich sehr vorteilhaft  als     Überfettungsmittel    für Seifen, zur Her  stellung von kosmetischen oder pharmazeu  tischen Artikeln, zum Beispiel Salben,     CrA-          men    und dergleichen, verwenden. Er eignet  sich ferner als     Zwisc'henprodukt    zur     Ilerstel-          lung    von wertvollen Textilhilfsmitteln.

      <I>Beispiel:</I>       Stearinsäureanhydrid    wird mit zirka<B>3 %</B>  Kobalt, das aus feingepulvertem,     nocli        alkali-          haltigem        Kobaltkarbonat    durch     36stündigt3     Reduktion im, Wasserstoffstrom erhalten  wurde, versetzt     und    so lange bei     23,0   <B>' C</B> mit  Wasserstoff von 200     Atm.    Druck behandelt,  bis keine     WasserstGffaufnahme    mehr     erfolut.          Han    filtriert das Produkt vom Katalysator  ab     und        unterwirft,

  es    der Destillation im     V-a-          kuum;    zwischen<B>19:5</B> bis<B>230' C</B> bei<B>25</B> mm  Druck destilliert     Oktodecylalkohol    über.  



  In analoger Weise verfährt man bei An  wendung eines Katalysators, welcher durch  Reduktion von Kupferkarbonat, das etwa  <B>5 %</B> Aluminiumoxyd enthält mit Wasserstoff  bei zirka<B>300 ' C</B> erhalten wird. In diesem  Falle verwendet man vorteilhaft bei der<B>Hy-</B>  drierung Temperaturen von<B>250</B> bis<B>270' C.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Oktode,cyl- alkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Stearinsäureanhydrid der katalytischen<B>Hy-</B> drierung unterwirft. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Stea- rinsä,ureanhydrid in dampfförmigem Zu stand hydriert.
    <B>2.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die<B>Hy-</B> drierung unter Anwendung von Druck, rausführt. <B>3.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass man die Ily- drierung unter Druck in flüssiger Phase ausführt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hydrierung, unter Verwendung von Lösungs- oder Ver dünnungsmitteln ausgeführt wird.
    <B>5.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Stea- rinsäureanhydrid verwendet, das durch Hydrierung einer der Stearinsäure ent sprechenden ungesättigten Säure im glei chen Arbeitsgang erhalten wurde. <B>6.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass man ein Stea- rinsäureanhydrid verwendet, das durch Hydrierung- von Ölsäureanhydrid erhalten wurde.
CH164088D 1930-08-04 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Oktodecylalkohol. CH164088A (de)

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