CH169559A - Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol.

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CH169559A
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lauric
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Laurinalkoliol.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines     Dodecylalkohols    beschrie  ben, bei dem man einen Ester der     Laurin-          säure    unter Anwendung von     Hy        drierungs-          kataly        sa.torenr    bei Temperaturen zwischen 150  und     -100      C mit einem     Vberschuss    an Wasser  stoff bis zu Umwandlung der     Carboxyl-          gruppe    in die     -CH-OH-Gruppe    behandelt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     Laurin-          alkohol    erhalten kann, wenn man das     Anhy-          drid    der     Laurinsäure    katalytisch hydriert.       Zweckmässig    arbeitet man in flüssiger Phase  bei erhöhter Temperatur, doch kann man  auch die Hydrierung in der Gasphase vor  nehmen. Als besonders vorteilhaft hat sich  das Arbeiten bei hoher Wasserstoffkonzen  tration, das heisst bei erhöhtem Druck her  ausgestellt. Man kann auch in Gegenwart  von     Lösungs-    oder Verdünnungsmitteln, z. B.

         niedrigmolekularen        aliphatischen    Alkoholen,       arbeiten;    in diesem Falle ist jedoch die An  wendung von erhöhtem Druck erforderlich.    Als Katalysatoren können sowohl die ein  fachen     Hydrierungskatalysatoren,    z. B. Ko  balt, Nickel, Kupfer in feinverteilter Form,  als auch durch besondere Massnahmen akti  vierte Katalysatoren oder Mischkatalysato  ren, wie sie in dem Hauptpatent beschrieben  sind, verwendet werden.

   Falls das zu hydrie  rende     Laurinsäureanhydrid    noch Kontakt  gifte enthält, ist es vorteilhaft, besonders  giftfeste Katalysatoren, beispielsweise solche,  die     Molybdän    oder seine Verbindungen für  sich oder in Mischung mit andern Stoffen  enthalten, anzuwenden.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung lässt  sich auch durchführen, wenn man das Ge  misch, der     Anhydride    der durch     Verseifung     von     Koli:osfett        bezw.        Palmkernfett    erhält  lichen     Fettsäuregemische,    das grosse Mengen  an     Laurinsäureanhydrid    enthält, verwendet.  



  Der nach dem vorliegenden Verfahren  erhältliche Alkohol ist an sich bekannt, er  lässt sich sehr vorteilhaft als Überfettungs-      mittel für Seifen, zur Herstellung von kos  metischen und pharmazeutischen Artikeln,  z. B. Salben, Cremes und dergleichen, ver  wenden; ferner eignet er sich als Zwischen  produkt zur Herstellung von wertvollen  Textilhilfsmitteln.  



  <I>Beispiel:</I>  Man behandelt     Laurinsäureanhydrid    bei  <B>230'C</B> in Gegenwart eines     Kobaltkatalysa-          tors,    der durch     Reduktion    von     Kobalt-          carbonat,    das     einen    Gehalt von 2     Mol-Prozent          Kaliumhydroxyd    enthält, hergestellt ist, so  lange mit Wasserstoff von 200     Atm.,    bis die  Wasserstoffaufnahme beendet ist. Das Reak  tionsprodukt wird nach dem     Abfiltrieren    vom  Katalysator der Destillation im Vakuum  unterworfen.

   Man gewinnt als Hauptmenge  (zirka 70 %) das bei     etwa    142   C und  11 mm     Hg    siedende     Dodecanol,    während bei  etwa 220   C und 2 mm     Hg    ein geringer  Nachlauf, der aus     höhermolekularen    Produk  ten besteht, erhalten     wird.    Letzterer enthält  neben einem geringen Teil unveränderten       Laurinsäureanhydrids    wahrscheinlich Äther  oder .andere     höhermolekulare    Kondensations  produkte.  



  An Stelle des obengenannten     Kupfer-          katalysators    kann mit gleichem Erfolg ein  Katalysator verwendet werden, welcher Kup  fer und Mangan im     Molverhältnis    8 : 2 ent  hält. Man hydriert in diesem Falle zweck  mässig bei etwa<B>260'</B> C und 200     Atm.     Druck.  



  In gleicher Weise, wie oben beschrieben  ist, kann man auch das Gemisch der     Anhy-          dride,        wie    es aus dem durch Verseifen von       Kokosfett    entstehenden Gemisch von Fett  säuren erhalten wird, das     Laurinsäurean-          hydrid    enthält, der     katalytischen    Hydrierung  unterwerfen; man erhält so Alkohole in einer    Ausbeute von 90 % d.     Th.    als eine zwischen  110 bis<B>230'</B> bei 18 mm Druck siedende  Flüssigkeit, welche beim Abkühlen salben  artig erstarrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Laurin- alkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Laurinsäureanhydrid der katalytischen Hy drierung unterwirft. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Lau rinsäureanhydrid in dampfförmigem Zu stand hydriert. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hy drierung unter Anwendung von Druck ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hy drierung unter Druck in flüssiger Phase ausführt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Hydrierung unter Verwendung von Lösungs- oder Verdünnungsmitteln ausgeführt wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Laurin- säureanhydrid verwendet, das aus Kokos fett gewonnen wurde. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Laurin- säureanhydrid verwendet, das aus Palm kernfett gewonnen wurde.
CH169559D 1930-08-04 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. CH169559A (de)

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