CH164233A - Kegelbahnanlage mit mechanischer Kegelstellvorrichtung und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugel nach dem Spielerstandort. - Google Patents
Kegelbahnanlage mit mechanischer Kegelstellvorrichtung und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugel nach dem Spielerstandort.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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Description
Regelbahnanlage mit mechanischer Regelstellvorrichtung und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugel nach dem Spielerstandort. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kegelbahnanlage mit mechanischer Kegelstellvorrichtung und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugeln nach dem Spielerstandort.
Gemäss der Erfindung weist sie eine motorbetriebene, vom Spieler standort aus einschaltbare Aufwindvorrich- tung für von oben in die Kegel eingeführte mit den Kegeln verbundene, über dem Stand ort geführte Seile auf; ferner ist gemäss der Erfindung die Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugeln hinter dem Kreuz an geordnet und wird gleichzeitig mit der Kegel stellvorrichtung betätigt.
Vorliegende Erfindung soll eine Verbes serung sein an bekannten Kegelbahnanlagen dieser Art.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Darin ist: Fig. 1 ein Grundriss der allgemeinen An ordnung unter Weglassung der Antriebs- t-orrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht, und Fig. 3 ein -Grundriss der Antriebsvorrich tung; Fig. 4 bis 7 zeigen Einzelheiten.
Nach Zeichnung Fig. 1 ist die ganze Vor richtung in einer Gebäudenische 1 unter gebracht, nämlich das Kreuz 2 (oft auch Ries genannt) für acht Kegel (französisches Spiel) mit dem Laufbrett 3, ein darüber in den Seitenwandungen der Nische von zwei Planken 4 getragener Boden 5, seitlich eine Bahn 6 für den Kugelablass, eine Trans mission 7 mit der Antreibsscheibe 8 und den Seilaufwindrollen 9 und nach Fig. 2 und 3 ein weiterer Boden 10 für einen Elektromotor 11 und eine Bremse 12 für die Antriebs scheibe B.
Die Kegel 13 (Fig. 7) sind von üblicher Gestalt, aber hohl und oben flach abgeschnit ten, um nach ihrem Aufziehen schön senk recht hängend am Boden 5 anzuliegen. Ein Seil 14 ist mittelst einer Feder 15 im Boden des Hohlraumes befestigt und führt durch eine senkrecht über dem Kegelstandort im Boden 5 vorgesehene Führungsöse 16 auf eine Aufwindrolle 9 der Welle 7, wo das Seilende festgemacht ist. Alle Kegel sind so mit ihren Rollen verbunden. Dabei ist aber Bedacht genommen auf die Tatsache, dass beim Umfallen der Kegel einzelne, und zwar immer dieselben, viel weiter von ihrem Standort zu liegen kommen als andere.
Da durch ist die Kabellänge zwischen Führungs öse und Seilwindrolle und der Durchmesser dieser Rolle verschieden bestimmt.
Ausserdem sind unter dem Boden 5 aus Holz erstellte schiefe Anschlagflächen 40 vorgesehen, welche das Hin- und Herschwin- gen der aufgezogenen Kegel aufnehmen und mässigen sollen, so dass die Kegel sofort in ihrer Aufhängung zur Ruhe kommen. Diese Anschläge sind je nach Bedarf mehrseitig unter dem Boden 5 angebracht.
Der Antrieb der Welle 7 durch den Elek tromotor wird durch einen Riemen 17 be wirkt, und die Betätigung des Motors erfolgt durch eine vom Spielerstandort zu einem von einer Feder 18 in Ausschaltstellung gehal tenen Hebel 19 geführte Leine 20. Der An trieb der Welle durch die Scheibe B. wird indirekt bewirkt. Scheibe 8 sitzt lose auf der Welle und treibt durch ein Schleifband 21 die fest mit der Welle 7 verbundene Schleifscheibe 22 (Fig. 4). Ausserdem ist für die Scheibe 8 eine Bremsbacke 2.3 vorgesehen, welche an einem Hebel 24 mit dem Dreh zapfen 25 angebracht ist und von einer Fe der 26 in Anpressstellung gehalten wird.
Zur Betätigung der Bremse dient ein mit dem Hebelende verbundenes Kabel 27, welches an die Aufwinderolle 28 angeschlossen ist und über eine Leitrolle 29 zu einem Aufzug gewicht 30 geführt ist.
Mit 31 sind die Lagersupports der Welle 7 bezeichnet.
Für die Betätigung des Kugelrücklaufes ist eine am Ende der Welle 7 festsitzende Aufwindrolle 32 vorgesehen, an welcher ein Seil 33 angeschlossen ist. Ein am Anfang der Kugelrücklaufbahn 6 mittelst Scharnie- ren 34 angelenktes Bahnstück 35 ist vom Seil 33 mittelst eines Bügels 36 gefasst und wird zusammen mit den Kegeln 18 beim An trieb der Welle 7 aufgeschwenkt. Damit die Kugeln 37 selbsttätig in dieses Bahn stück einrollen, hat der Boden hinter dem Ries ein entsprechendes Gefälle und greift das erwähnte Bahnstück 35 entsprechend tief unter das übrige Bodenniveau.
Ein beim Scharnier am Bahnstück 35 angesetzter Schnabel 3'8 begrenzt den Hub dieses Bahn stückes, und eine in das Seil eingesetzte Feder 39- gleicht die Seilspannung aus.
Der Betrieb der gezeigten Vorrichtung wickelt sich folgenderweise ab: Die Kegel sind wie Fig. 2 zeigt gestellt, und die Bremse 12, 23 liegt an der Antriebs scheibe 8 an. Wird nach geschehenem Kegel wurf der Motor 11 durch einen Zug an der Leine 20 eingeschaltet, so werden die an die Kegel angeschlossenen Seile 14 zusammen mit dem Seil 27 gespannt und aufgewunden. Die Bremse wird gelöst, und die Kegel wer den gegen das Ries herangeschleift und bis zum Anstehen mit ihren flachen Köpfen 5 aufgezogen. Sie stehen nun senkrecht -über ihrem ursprünglichen Standort, und das mit den Kegeln aufgezogene Bahnstück -35 sendet die darauf aufgelaufene Kugel über die Bahn 6 zum Spielerstandort zurück.
Durch den von den am Boden 5 anstehenden Kegeln er zeugten Widerstand wird aber die Welle 7 gestellt, und das Band 21 schleift auf der Scheibe 2.2. Jetzt wird die Leine 20 frei gegeben und dadurch der Motor 11 ab gestellt. Der von der Scheibe,8 auf das Band 21 ausgeübte Zug lässt nach, und dadurch wird das Band 21 etwas gelöst. Unter dem Eigengewicht der Kegel und dem Gewicht 30 und dem Gewicht des Bahnstückes 35 läuft nun die Welle zurück, bis die Bremse 23 an der Scheibe 8 anliegt, die Kegel 13 an ihrem Standort abgestellt sind und das Bahnstück 35 seine frühere Lage wieder ein genommen hat. Da jetzt alle Teile in ihre Ausgangslage zurückgekehrt sind, kann ein neuer Kegelwurf erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi Kegelbahnanlage mit mechanischer Kegel stellvorrichtung und Vorrichtung zum selbst tätigen Rückleiten der Kugeln nach dem Spielerstandort, gekennzeichnet durch eine motorbetriebene, vom Spielerstandort aus ein schaltbare Aufwindvorrichtung für von oben in die Kegel eingeführte, mit den Kegeln verbundene, über deren Standort geführte Seile, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum selbsttätigen Pxück- leiten der Kugeln hinter dem Kreuz angeord net ist und gleichzeitig mit der Kegelstell vorrichtung betätigt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Füh rung der mit den Kegeln verbundenen Seile über dem Kreuz ein Brett an geordnet ist, das mit ebensovielen Seil führungsösen versehen ist, als Kegel vorhanden sind und an dem Anschläge für die aufgezogenen Kegel angebracht sind.2. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf windvorrichtung eine über dem Kreuz angeordnete Welle aufweist mit ebenso viel Aufwindrollen, als Kegel vorhanden sind, mit einer durch eine fest mit der Welle verbundenen Schleifbandscheibe und einer lose auf der Welle sitzenden, mit dem Schleifband verbundenen An triebsscheibe und mit einer mit einem Aufzugsgewicht verbundenen Rolle, über welcher eine Bremse für die Antriebs scheibe betätigt wird. 3. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile durch eine in den Kegeln untergebrachte Feder mit den Kegeln verbunden sind und die Kegel oben flach abgeschnitten sind, um beim Anschlagen an das Brett eine genau senkrechte Stellung einzu nehmen.4. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Brett angebrachten Anschläge nach unten sich öffnende schiefe Flächen aufweisen, um das Zurückbringen der schwingenden Kegel in ihre Senkrecht lage zu begünstigen. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf windrollen im Durchmesser so abgestuft sind, dass alle Kegel ungefähr gleich zeitig am Brett anschlagen.Kegelbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden hinter dem Kreuz ein Gefälle nach der Kugelrücklaufführbahn besitzt und diese mit einem senkrecht schwingbaren Ein laufstück ausgerüstet ist, welches in sei ner Tieflage die Kugeln auffangen und beim Aufwinden der Kegel seine Höchst lage einnimmt und die Kugeln an die Rückführbahn abgibt. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum An treiben der Aufzugswelle ein Elektro motor vorgesehen ist, dessen Schalter durch eine Zugleine mit dem Spieler standort verbunden ist.B. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach Ab stellen des Elektromotors die Welle unter dem Eigengewicht der Kegel einen Rück lauf ausführt und dadurch die Kegel bei gebremster Antriebsscheibe an ihren richtigen Standort abstellt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH164233D CH164233A (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Kegelbahnanlage mit mechanischer Kegelstellvorrichtung und Vorrichtung zum selbsttätigen Rückleiten der Kugel nach dem Spielerstandort. |
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1932
- 1932-11-23 CH CH164233D patent/CH164233A/de unknown
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