CH283800A - Motorisch angetriebene Kegelaufstell- und Kugelrückgabeeinrichtung bei Kegelbahnen. - Google Patents

Motorisch angetriebene Kegelaufstell- und Kugelrückgabeeinrichtung bei Kegelbahnen.

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CH283800A
CH283800A CH283800DA CH283800A CH 283800 A CH283800 A CH 283800A CH 283800D A CH283800D A CH 283800DA CH 283800 A CH283800 A CH 283800A
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CH
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cones
cone
ball
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Rihm-Wernli August
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Rihm Wernli August
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Description


  Motorisch angetriebene     Kegelaufatell-    und     Kugelrückgabeeinrichtung    bei Kegelbahnen.    Bekannt sind Einrichtungen     obgenannter     Art, wobei das Hochheben und Senken der  Kegel durch einen Schlitten     bewirkt    wird, der  an der     Decke    der Kegelbahn angebracht. ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist.  eine     Kegelaufstell-und        Kug;elrückgabeeinrieh-          tun":    mit     11otorantrieb    bei Kegelbahnen.  



  Auf beiliegender     Zeiehnung    ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt; es zeigt:       Fig.    1 einen vertikalen Längsschnitt durch  die     Einriehtung,          Fig.    2 einen     Quersehnitt    durch die Kegel  liebevorrichtung,       Fig.3    von vorn die     Kugelrückgabevor-          richtung    und       Fig.    4 in grösserem     Massstab    den Kegel  lialt.er in Draufsicht.  



  Die elektrischen Steuerleitungen sind nicht  eingezeichnet.  



  Quer zur     Längsriehtung    der Kegelbahn  und in bestimmtem Abstand vom Boden der  letzteren ist gemäss den     Fig.    1 und 2 eine An  triebswelle 1 einer Kegelhebevorrichtung in  nicht     gezeiehneter    Weise drehbar gelagert.  Auf dieser Welle sitzt ein Schneckenrad 12c,  das mit einer Schnecke 12 kämmt. Letztere  sitzt, fest; auf der vertikalen Welle eines an der       Rüekwand    der Kegelbahn     abgestützten    um  steuerbaren Elektromotors 13. Auf der An  triebswelle 1 sind für jeden der neun     Kegel    7  zwei Führungsrollen 3 gelagert, zwischen wel  chen je ein Antriebsrad 2 fest. auf der -Welle  sitzt.

   In jedem Antriebsrad ist eine Mitneh-         nierrolle    5     (Fig.    1 und 2) gelagert. Die ge  nannten Rollen     und        Räder    sind in einen  Blechmantel 6 eingeschlossen. Auf der Blech  mantel-Oberseite ist. eine Welle gelagert., die       Aufwickelrollen    10 trägt., an     -welchen    die einen  Enden von     anderends    an den Kegeln 7 befe  stigten Hebeseilen 4     befestigt    sind. Jeder  Rolle 10 ist eine Stellvorrichtung 11 zugeord  net, mittels welcher die Seillänge für jeden  Kegel 7 eingestellt werden kann.

   Sind die  Kegel 7 im Ries, also gesenkt.     (Fig.    1), so füh  ren die Seile 4 von den Rollen 10 um die       Mitnehmerrollen    5 über Leitrollen 9 durch       entspreeliende    Öffnungen in zwei mit. Abstand  übereinander angeordneten Führungsplatten  8 nach unten, wobei die obere Platte die Hub  höhe der Kegel begrenzt, während die untere  zur Führung der Kegel in deren obern     End-          lage    bestimmt ist. Die Seile 4 sind in dieser  Stellung der Kegel 7 derart lose, dass die letz  teren umfallen können.

   Sollen die Kegel 7  aufgestellt werden, so wird der Motor 13  derart in Betrieb gesetzt, dass die Welle 1 und  somit die Antriebsräder 2 mit ihren     Mitneh-          merrollen    5 in Richtung des Pfeils A     (Fig.    1)  gedreht werden.

   Die Hubhöhe der Kegel 7,  die in ihrer obern Endlage durch Führungs  öffnungen in der untern Platte 8 über ihrem  Rufstellplatz gehalten werden, ist.     derart    ge  wählt,     da.ss    die Antriebsräder 2 bzw. die     3Iit-          nehmerrollen    5 sich zum vollständigen An  liegen der Kegel 7     tun    einen Winkel von an  nähernd 320  drehen     müssen.    Die Rollen 5  nehmen bei     angehobenen    Kegeln 7 somit. die      in     Fig.    1 gestrichelt gezeichnete Lage ein, wo  bei die gebildeten Seilschlaufen auf den Füh  rungsrollen 3 aufliegen.

   Sobald diese Stellung  der Hebevorrichtung erreicht ist, wird der  Elektromotor 13 durch nicht.     gezeichnete    Mit  tel automatisch umgesteuert, so     da.ss    die An  triebsräder 2 und     Mitnehmerrollen    5 in ihre  Ausgangslage zurückgedreht werden. Beim  Erreichen dieser Stellung wird der Motor 13  durch nicht gezeichnete Mittel automatisch  abgestellt.

   Beim genannten Zurückdrehen der  Antriebsräder 2 bleiben die Seile 4     unter    der       Wirkung    ihres Eigengewichtes unter     Bildung     von Schlaufen     4ca        (Fig.1)    etwas hinter den       Mitnehmerrollen    5 zurück     und    bilden so die  für das Umfallen der Kegel 7 erforderliche  Seilreserve. Der beschriebene Vorgang kann  nun wiederholt werden.  



  Zwischen den beiden Führungsplatten 8       ist.    eine Vorrichtung zum wahlweisen Fest  halten der einzelnen Kegel 7 in der angeho  benen Stellung vorgesehen. Jedem Kegel 7  ist eine Fanggabel 14 dieser Vorrichtung zu  geordnet. Diese Fanggabel besitzt einen un  tern     Gabelarm,    auf welchem sich der Kegel  kopf     abstützen    kann     (Fig.1)    und einen obern  Anschlagarm und ist     um    einen Zapfen     14n          schwenkbar.    Der     Anschlagarm    15 ist     zum    Zu  sammenwirken mit einem Gegenhaken 16 be  stimmt.

   Der letztere     ist    um einen Zapfen 17       schwenkbar    und ist gelenkig mit dem Magnet  kern einer Magnetspule     17a    verbunden. Eine  Feder 18 belastet den Haken 16 im Sinne  eines     Verschwenkens    nach oben. Beim Heben  des Kegels 7     stösst    der Kegelkopf gegen den       Anschlagarm    des Gabelhebels 14     und    drückt  diesen nach oben, wobei sich sein Gabelarm  um den Kegelhals legt. Soll nun dieser Kegel 7  in seiner angehobenen Stellung gehalten wer  den, so wird der nicht gezeichnete Stromkreis  der Spule     17a    geschlossen.

   Dadurch wird der  Magnetkern und somit der Gegenhaken 16  entgegen der Wirkung der Feder 18 nach un  ten gezogen und mit dem Haken 15 in Ein  griff gebracht. Ein     Verschwenken    des Gabel  hebels 14 und somit ein Senken des Kegels 7  ist demzufolge so lange nicht möglich, als der  genannte Stromkreis geschlossen ist; wird die-         ser    unterbrochen, so     versehwenkt    die Feder 18  den Haken 16 nach oben; der Gabelhebel     1-1     wird dadurch freigegeben und der Kegel 7  kann sich unter der     Wirkung    seines Eigen  gewichtes senken.  



  Für den     Kugelrücktransport    ist. am Ende  der Kegelbahn eine     Kugelrüekgabev        orrich-          tung    vorgesehen. Den     Abschluss    der Bahn bil  det eine Rinne 19, in welche die Kugel 20  rollt. Die Rinne 19 ist dabei derart gewölbt,       (Fig.l    und 3), dass die Kugel stets an die  gleiche Stelle rollt.

   Die     genannte    Vorrichtung  besitzt ferner zwei miteinander     verbundene     vertikal schwenkbare Fangarme 21, die an der       Seitenwand    der Bahn mittels Kugelgelenken  so befestigt sind,     da.ss    sie um einen bestimmten  Betrag     auseinandergespreizt    werden können.  In ihrer Ruhelage befinden. sich die Arme 21  in der in     Fig.    3 gestrichelt. gezeichneten Lage.

    Durch die lose ineinander gleitenden Verbin  dungsrohre     21a.    ist. ein Seil 24 geführt, das  über Leitrollen an den, beiden Fangarmen 21  nach oben führt und mit. seinen beiden Enden  je am Ende eines     Kurbelarmes        ?5    befestigt.  ist. Die Kurbelarme 25 sitzen fest auf einer  Welle 28, die über ein     Sehneekenrad    27 und  eine Schnecke     27a,    durch einen Elektromotor  26     antreibbar    ist. An einer     Seitenwand    der  Bahn ist. eine mit ihrem freien Ende in die  Rinne 19 ragende Kontaktplatte 30 vorgese  hen, die mittels eines Scharniers 31 schwenk  bar aufgehängt ist.

   Hinter der Platte 30 ist  ein     Auslösesehalter    29 vorgesehen, der zum  Einschalten der Stromkreise der Elektro  motoren 13 und 26 dient. Fällt nun die Kugel  20 in die Rinne 19, so schlägt, sie vorerst ge  gen die Platte 30, wodurch die beiden     lIo-          toren    13 und 36 in Betrieb gesetzt werden.  Der Motor 13 bewirkt dabei das Aufstellen  der Kegel wie vorangehend beschrieben. Der  Motor 36 treibt über das Getriebe     27a,    27  die Welle 28 in Richtung des Pfeils B. Die  sich in einer gegenüber der in     Fig.    3 gezeich  neten Stellung um 180  gedrehten Lage be  findlichen Arme 25     senken    sich dabei, wo  durch auch die am Seil 24 hängenden Fang  arme 21 gesenkt werden.

   Der am Seil 24 wir  kende Zug der Arme 21 bewirkt ein solches           Ineinanderschieben    der Rohre     2,1a,    dass die  Arme '?1 parallel zueinander liegen. Die  Kugel 20 ist in der     Zwischenzeit    an die tiefste  Rinne 19 gerollt. Die Fangarme 21 treffen  in der Folge auf diese Kugel, während sich  die Kurbelarme 25 bis in ihre unterste Lage       (Fig.    3) weiterdrehen. Dadurch wird das Seil  <U>24</U> entspannt und die Arme 21 können sieh  unter der     Wirkung    ihres Eigengewichtes  spreizen, wobei sie seitlich über die Kugel nach  unten gleiten.

   Sobald die Arme 21 ihre un  terste Lage einnehmen, hat sich auch das  Seil 21 wieder gespannt und drückt die Arme  21 wieder in ihre     Parallellage.    Beim Weiter  drehen der Arme 25 werden in der Folge die  Arme 21 mit der auf ihnen liegenden Kugel 20  gehoben. Erreichen die Arme 25 wieder ihre  obere Endlage, so wird der Motor 36 durch  nicht gezeichnete Mittel automatisch abge  stellt. In der obern     Endla--e    der Arme 21 rollt  die     Kugel    20 selbsttätig aus diesen Armen in  eine     nieht    gezeichnete     Kugelrückgaberinne     und die Einrichtung ist. für einen weiteren       Arbeitsgang    bereit.  



  Die Einrichtung könnte auch von einer  am Standort der Spieler angeordneten Schalt  anlage aus gesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorisch angetriebene Kegelaufstell- und Kugelrüekgabeeinriehtunb bei Kegelbahnen, gekennzeichnet durch eine Kegelaufstellvor- richtung mit einer durch einen Elektromotor anzutreibenden Welle, auf welcher für jeden Kegel zwei Führungsrollen und ein zwischen den letzteren angeordnetes Antriebsrad ange ordnet ist, das eine Mitnehmerrolle trägt, um welche ein am entsprechenden Kegel zu be festigendes Seil geschlungen ist,
    wobei die An triebsräder zwecks Hebens der Kegel mittels der Seile um einen Winkel von annähernd 320 in beiden Drehrichtungen drehbar sind, das Ganze derart, dass beim Drehen der An triebsräder im einen Drehsinn zwecks Hebens der Kegel, die Mitnehmerrollen die Seile auf die Führungsrollen aufwickeln, während beim Drehen der Antriebsräder in der andern Rieh- tung zwecks Senkens der Kegel auf den Füh rungsrollen eine das Umfallen der Kegel er möglichende freie Seilschlaufe verbleibt,
    und ferner gekennzeichnet durch eine Kugelrück- gabevorrichtung mit motorisch anzutreiben den, vertikal schwenkbaren Kugelfangarmen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Führungs rollen und Antriebsräder in einem Blechman tel angeordnet sind, und dass die Seile von den Mit.nehmerrollen über Leitrollen durch Öffnungen zweier über dem Ries mit Abstand übereinander angeordneter Führungsplatten führen, wovon die .
    obere die Hubhöhe der Kegel begrenzt, während die untere zur Füh rung der Kegel in deren obern Endlage be stimmt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine elektromagnetisch zu betätigende Vorrichtung zum wahlweisen Festhalten der einzelnen Kegel in ihrer obern Endlage vor gesehen ist. 3.
    Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dacTurch gekenn zeichnet. dass die Fangarme der Kugelrück- gUbevorrichtung mittels Kugelgelenken an einer Seitenwand der Einrichtung begrenzt spreizbar angelenkt und mittels eines mit sei nen Enden an drehbaren Kurbelarmen be festigten Seils vertikal verschwenkbar sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektromotor der Kegelhebevorrichtung sowie ein Elektro motor der Kugelrückgabev orriehtung durch Schliessen eines durch eine Kontaktplatte zu betätigenden Schalters in Betrieb gesetzt wer den, welche Kontaktplatte durch die Kugel zu betätigen ist.
CH283800D 1950-04-05 1950-04-05 Motorisch angetriebene Kegelaufstell- und Kugelrückgabeeinrichtung bei Kegelbahnen. CH283800A (de)

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CH283800D CH283800A (de) 1950-04-05 1950-04-05 Motorisch angetriebene Kegelaufstell- und Kugelrückgabeeinrichtung bei Kegelbahnen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341333A1 (de) * 1988-05-13 1989-11-15 Dieter Blum Vorrichtung zum automatischen Aufstellen von an Seilen befestigten Kegeln
DE19649863A1 (de) * 1996-12-02 1998-06-04 Gerhard Lorch Vorrichtung zum Heben von Kugeln sowie Kugelrückbringanlage für eine Bowling- oder Kegelbahn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341333A1 (de) * 1988-05-13 1989-11-15 Dieter Blum Vorrichtung zum automatischen Aufstellen von an Seilen befestigten Kegeln
DE19649863A1 (de) * 1996-12-02 1998-06-04 Gerhard Lorch Vorrichtung zum Heben von Kugeln sowie Kugelrückbringanlage für eine Bowling- oder Kegelbahn

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