CH164251A - Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk. - Google Patents

Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk.

Info

Publication number
CH164251A
CH164251A CH164251DA CH164251A CH 164251 A CH164251 A CH 164251A CH 164251D A CH164251D A CH 164251DA CH 164251 A CH164251 A CH 164251A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
calculating machine
switching
switching mechanism
slides
disks
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Brunsviga-M Aktiengesellschaft
Original Assignee
Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co Ag filed Critical Brunsviga Maschinenwerke Grimme Natalis & Co Ag
Publication of CH164251A publication Critical patent/CH164251A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/08Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root
    • G06C15/16Multiplying or dividing devices; Devices for computing the exponent or root having stepped-toothed actuating drums, e.g. Thomas type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description


      Rechenmasehine    mit einer Einrichtung zur     Rüekübertragung    des Ergebnisses  in das     Schaltwerk.       Zur Berechnung von Produkten mit meh  reren Faktoren und zur Lösung anderer Auf  gaben ohne Neueinstellung der Zwischener  gebnisse ist es bekannt, Rechenmaschinen,  deren     Schaltwerk    nach dem Sprossenrad  system gebaut ist, mit einer     Einrichtung    zu  versehen, die die unmittelbare mechanische       Übertragung    eines im     Hauptzählwerk    errech  neten Ergebnisses durch Löschung desselben  in das     Einstellwerk    ermöglicht.

   Ferner sind  Einrichtungen bekannt, bei denen die im  Hauptzählwerk errechnete Zahl in die Ein  stelltastatur gedrückt wird, wobei aber die       Federn    der Einstelltasten überwunden wer  den müssen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine       Rechenmaschine    mit einer Einrichtung zur  Rückübertragung des Ergebnisses in das  Schaltwerk, das axial bewegliche Schaltschei  ben besitzt, bei der durch Betätigung einer       Übertragungshandhabe    die in einem Zählwerk  befindliche, durch     Abgreifschieber        abgegriffene       Zahl durch Einstellschieber ohne Beeinflus  sung der in der Ruhelage sich befindenden  Einstellorgane (zum Beispiel Tasten usw.) in  das Schaltwerk fest eingestellt wird; das  Ganze derart, dass mit dieser Zahl Multipli  kationen und weitere Rechnungen (zum Bei  spiel Additionen und Subtraktionen) ausge  führt werden können.  



  Diese Rechenmaschine kann derart ausge  bildet sein, dass deren Bauweise einfach und  die Bedienung leicht und sicher ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausübungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar und  zeigt in       Abb.    1 einen Längsschnitt nach der Linie  1-1 in     Abb.    2 durch dasselbe, das als Ein  stellorgane Tasten und für jede Dekade zwei  Schaltscheiben; eine mit vier gestaffelten und  eine mit fünf einfachen Zähnen besitzt;       Abb.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie 2-2 in     Abb.    1, wobei jedoch einige  über der Schnittebene liegende, zum Ver-           ständnis    der dargestellten Maschine wesent  liche Teile gezeichnet sind;       Abb.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie  3-3 in     Abb.    1;

         Abb.    4 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie 4 - 4 in ,     Abb.    1, wobei ebenfalls  einige über der Schnittlinie liegende, zum  Verständnis der Maschine wesentliche Teile  gezeichnet sind;       Abb.    5 zeigt zwei     Abgreifräder.     



  Auf der Grundplatte 1 stehen die     (Ate-          häusewände    2, in denen die Hauptwelle 3  der Rechenmaschine gelagert ist. Auf der  Hauptwelle 3 befinden sich für jede Dekade  je zwei Schaltscheiben, und zwar je eine  Schaltscheibe 4 mit vier gestaffelten Zähnen  und je eine Schaltscheibe     5-mit    fünf einfa  chen Zähnen. Die Schaltscheiben 4 und 5  werden heim Einstellen axial gegeneinander  geschoben und arbeiten dann entweder beide  nacheinander oder eine allein auf Zwischen  räder 6, die ihrerseits in Ziffernräder 7 des  Hauptzählwerkes eingreifen. Die     Zehnerüber-          tragungsvorrichtung    ist der Übersichtlichkeit  wegen nicht dargestellt.

   Das Einstellen der  Zahlen geschieht durch Tasten, von denen in  der Zeichnung nur die mit 1, 8 und 9 be  zeichneten Tasten dargestellt sind. Alle Tasten  haben zwei Schrägflächen 8 und 9     (Abb.    3),  durch die Schwinghebel 10 und 11 eingestellt  werden, welche sich um Zapfen 12 drehen.  Durch die Schwinghebel 10 werden die Schalt  scheiben 4 in vier verschiedene Arbeitsstel  lungen eingestellt, und zwar so, dass entweder  nur ein Zahn, zwei Zähne, drei Zähne oder  vier Zähne auf die Zwischenräder 6 arbeiten,  während die Schwinghebel 11 die Schalt  scheiben . 5 nur in eine     Arbeitsstellung    brin  gen, in der jeweils alle fünf Zähne mit dem  zugehörigen     Zwischenrade    6 kämmen.

   Das  Einstellen der Zahlen 1 - 9 in das Schalt  werk geschieht in der Weise, dass die Zahlen  1 - 4 durch die Schaltscheibe 4 allein, die  Zahl 5 durch die Schaltscheibe 5 allein und  die Zahlen 6-9 durch beide Schaltscheiben  zusammen eingestellt werden. Zu diesem  Zweck befinden sich an den Tasten Schräg  flächen 8     und-    9, die auf Ansätze 13 der    Schwinghebel wirken. hie     A".;itze        1:>        >ind     an den Schwinghebeln mehr oder weniger  weit seitwärts gebogen, und zwar an den  Schwinghebeln 10 für die Ziffern 1 und 6  um einen Schritt, bei den Ziffern 2 und 7 um  zwei Schritte, bei den Ziffern 3 und 8 um  drei Schritte und bei den     Ziffern    4 und 9 um  vier Schritte.

   Dagegen sind die Ansätze 13  an den Schwinghebeln 11 für die Zahlen  5 - 9 nur um je einen Schritt seitwärts ge  bogen. Die Schwinghebel machen also seit  liche Schwingbewegungen entsprechend den  gedrückten Tasten und übertragen die Bewe  gung auf die Schaltscheiben 4 und 5 entgegen  dem Druck je einer Feder 14, die zwischen  den beiden Schaltscheiben liegt. Die auf der  Zeichnung der Deutlichkeit wegen zu gross  gezeichneten Federn 14 sind derart angeordnet  und ausgebildet, dass jeweils beide einander  zugeordneten Schaltscheiben gleichzeitig in  den Bereich des zugehörigen Zwischenrades 7  verschoben werden können. Die Tasten sind  in bekannter Weise in der gedrückten Lage  durch eine Tastensperre 15 gehalten.

   Wird  durch Druck auf die Löschtaste 16 diese  Tastensperre 15 mittelst des Kammes 17  ausgehoben, so gehen die Schaltscheiben 4  und 5 durch die Feder 14 in ihre Ruhelage  zurück.  



  Zur mechanischen Übertragung des in den       Ziffernrädern    7 des     Hauptzählwerkes    errech  neten Ergebnisses in das     Schaltwerk    sind auf  der Achse 18 Zahnräder 19 angeordnet, die  sich mit den     Ziffernrädern    7 drehen. Mit den  Zahnrädern 19 sind durch die Nabe 20 je  zwei Stufenscheiben 21 und 22     (Abb.    4 und  5) verbunden. Die Stufenscheiben 21 haben  je fünf Stufen für die Zahlen 0-4 und 5-9,  während die Stufenscheiben 22 nur je zwei  Stufen für die Zahlen 0 - 4 und 5 - 9 be  sitzen. Den Stufenscheiben gegenüber liegen       Abgreifschieber    23 und 24, an denen Federn  25 angreifen, die sich in gespanntem Zustande  befinden.

   In der Ruhelage sind die     Abgreif-          schieber    durch die Stifte 26 auf der Welle 27,  an der der Handgriff 28, der unter der Wir  kung der kräftigen Feder 29 steht, festge  halten. Wird der Handgriff 28 nach vorn ge-      zogen, so werden die     Abgreifschieber    freige  geben und die Federn 25 ziehen diese gegen  die Stufenscheiben 21 und 22. An jedem Ab  greifschieber sind am andern Ende nach unten  stehende Stäbe 30 angenietet, die gegen  Stifte 31 der Einstellschieber 32 und 33  stossen. Die Einstellschieber 32 und 33 wer  den durch Federn 34 nach hinten gezo  gen, so dass die Stifte 31 in der Ruhelage an  den     Stäben    30 der     Abgreifschieber    anliegen.

    Die Einstellschieber 32 haben je vier Zahn  lücken und die Einstellschieber 33 je eine  Zahnlücke, in die Blattfedern 35, welche an  der Welle 36 befestigt sind, eingreifen     kön-          neir.    Werden also durch Vorziehen des Hand  griffes 28 die     Abgreifschieber    (23, 24) nach  vorn gezogen, so werden auch die Einstell  schieber 32 und 33 nach vorn gedrückt. Wird  aber der Handgriff 28 zurückgelegt     bezw.     durch die Feder 29 zurückgezogen, so gehen  die     Abgreifschieber    23 und 24 durch die auf  sie wirkenden Stifte 26 mit zurück, nicht  aber die Einstellschieber 32 und 33, da diese  durch die     Blattfedern    35 in der eingestellten  Lage festgehalten sind.

   Die Einstellschieber  32 und 33 stossen beim Einstellen gegen die  Schrägflächen 37 und 38 der Schwinghebel  10 und 11 und stellen durch diese die Schalt  scheiben 4 und 5 ein. Die Tastatur bleibt  dabei unberührt. Durch Drehen der Haupt  welle 3 kann mit dem zurückübertragenen  Ergebnis ebenso weitergerechnet werden, wie  mit einer durch die Tasten eingestellten Zahl.  



  Es ist ohne weiteres möglich, die Schwing  hebel zu verlängern und noch andere Schräg  flächen anzuordnen, die durch eine gleiche       Rückübertragungsvorrichtung    vor andern Zähl  werken, zum Beispiel vom Umdrehungszähl  werk, aus eingestellt werden können.  



  Soll das durch die     Rückübertragungsein-          richtung    in das Schaltwerk eingestellte Er  gebnis gelöscht werden, so wird ebenso wie  bei einer durch die Tastatur eingestellten  Zahl die Löschtaste 16 gedrückt. Die Lösch  taste 16 besitzt am untern Ende eine Schräg  fläche 39, die die Stange 40 entgegen der    Wirkung der     Feder    41 nach hinten schiebt  und die Welle 36 verdreht, wodurch die Blatt  federn 35 aus den Zahnlücken der Einstell  schieber 32 und 33 herausgehen und diese  freigeben, die durch die Federn 34 in ihre  Ruhelage zurückkehren.  



  Wenn bei Betätigung des Handgriffes 28  zur Rückübertragung noch Zahlen durch die.  Tastatur im Schaltwerk eingestellt sind, so  könnte nach Vollendung der Rückübertragung  eine falsche Zahl erscheinen. Um dies zu  vermeiden, ist vorgesehen, dass bei Beginn  der Bewegung des Handgriffes 28 zuerst die  Tastatur gelöscht wird. Dies geschieht da  durch, dass einer der auf der Welle 27 des  Handgriffes 28 sitzenden Stifte 26 gegen eine       Stange    42 drückt, welche mittelst der Schräg  fläche 43 den Kamm 17 verschiebt, der seiner  seits wieder, wie oben beschrieben, die Tasten  sperre 15 auslöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk und mit axial beweglichen Schalt scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung einer Übertragungshandhabe die in einem Zählwerk befindliche; durch Abgreif- schieber (23, 24) abgegriffene Zahl durch Ein stellschieber (32, 33) ohne Beeinflussung der in der Ruhelage sich befindenden Einstell organe in das Schaltwerk fest eingestellt wird, das Ganze derart, dass mit dieser Zahl Multiplikationen und weitere Rechnungen ausgeführt werden können.
    UNTERANSPRUCH Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beim Zurückgehen der Übertragungshandhabe die Abgreifschie- ber (23, 24) in ihre Ruhelage zurückgedrückt, die Einstellschieber (32, 33) aber in ihrer ein gestellten Lage durch eine Sperre gehalten werden.
CH164251D 1932-08-15 1932-08-15 Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk. CH164251A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH164251T 1932-08-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164251A true CH164251A (de) 1933-09-30

Family

ID=4417256

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164251D CH164251A (de) 1932-08-15 1932-08-15 Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH164251A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE578683C (de) Rechenmaschine mit Rueckuebertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk
DE907836C (de) Zehntastenrechenmaschine mit verschiebbarem Antriebswerk
CH164251A (de) Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk.
CH208976A (de) Rechenmaschine.
AT134020B (de) Rechenmaschine mit Rückübertragung des Ergebnisses in das Schaltwerk.
DE653524C (de) Addierwerkseinrueckvorrichtung fuer verschiedene Gangarten bei Registrierkassen, Buchungs- und Rechenmaschinen
DE937021C (de) Vierspezies-Rechenmaschine
DE509079C (de) Antriebwerk fuer Rechenmaschinen
DE450415C (de) Rechenmaschine mit einem dauernd laufenden Motor und einem Satz Multiplikatortasten
DE889999C (de) Nullanschlagsmechanismus fuer die Betragstastenschieber in Buchungs- und aehnlichen Maschinen
DE476689C (de) Rechenmaschine
DE379705C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen u. dgl.
AT39669B (de) Rechenmaschine.
DE681953C (de) Multiplikationsmaschine
AT130797B (de) Rechenmaschine.
DE177299C (de)
AT125354B (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine.
DE596732C (de) Tastwerk einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer ausrueckbaren Kupplung zwischen (Blank-) Matrizenausloesetasten und der Keilspatienausloesetaste
AT107672B (de) Rechenmaschine.
DE578344C (de) Rechenmaschine
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE401646C (de) Rechenmaschine
AT133726B (de) Registrierkasse, Rechen- oder Buchungsmaschine.
DE452760C (de) Rotierende Volltastatur fuer Rechenmaschinen mit einstellbaren Antriebszaehnen
DE879620C (de) Antriebsvorrichtung fuer das Umdrehungszaehlwerk von Rechenmaschinen u. dgl.