CH164315A - Transformator. - Google Patents
Transformator.Info
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Description
Transformator. Es sind Transformatoren bekannt, die eine Vorrichtung zwischen ihren Wicklungen aufweisen, die infolge :der vom Belastungs strom in dem Raum zwischen den Wicklun gen entwickelten Wärme derart in Arbeit gesetzt wird, dass ein im Primärkreis liegen der Kontakt unterbrochen wird.
Man erhält eine sehr einfache Bauart, wenn in dem Raum zwischen den Wicklun- r;en ein Metallstreifen angeordnet wird, der mittelst einer wärmeleitenden Verbindung mit einer im Primärkreis liegenden Lötstelle verbunden ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform äieser bekannten Bauart weist die Vorrich tung einen Metallstreifen auf, dessen aua dem Transformator herausragendes Ende mindestens eine Aussparung besitzt, in wel- eher ein im Primärkreis liegender, elektrisch leitender Körper aus leicht schmelzbarem Stoff unter .der Wirkung einer Feder, zweck- nfig einer Schraubenfeder, öderen eines Ende um den zwischen den Schenkeln lie- ;
enden Teil des Körpers gelegt ist, fest gehalten wird.
In der Praxis ergab sich bei einer der artigen Vorrichtung oft der Übelstand, dass der Primärkreis nicht nur infolge der vom Belastungsstrom entwickelten Wärme, son- ,dern auch schon bei unbelastetem Transfor mator unterbrochen wurde. Es wurde fest gestellt, dass die Ursache dieses Übelstandes in der geringen mechanischen Festigkeit des Schmelzkörpers gelegen war; infolgedessen konnte die Sehraübenfeder den Schmelzkör per, auch ohne dass ,dieser vom Belastungs strom erhitzt wurde, zerreissen.
Die Erfindung hat den Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen.
Bei dem Transformator nach der Erfin dung, der ebenfalls einen zwischen den Wicklungen angeordneten Metallstreifen auf weist, dessen aus dem Transformator her ausragendes Ende mindestens eine Ausspa rung besitzt, in welcher ein elektrisch lei tender, im Primärkreis des Transformators liegender Körper unter der Wirkung einer Feder steht, besteht der obererwähnte Kör per aus mindestens zwei, mittelst eines leicht schmelzbaren Stoffes miteinander verbun denen Metallteilen, von denen ein Teil in .der Aussparung des Metallstreifens liegt, wäh rend um einen andern Teil das eine Ende einer Feder gelegt ist.
Durch diese Bauart wird erreicht, dass die für -die Unterbrechung des Primärkreises vorgesehenen Metallteile mechanisch sehr stark sein können, da nun die Feder nicht mehr an der Lötstelle selbst angreift, wie das bei den bisher verwende ten Vorrichtungen der Fall ist, sondern an einem Metallteil, der mittelst eines leicht schmelzbaren Stoffes an einen andern Metall teil angelötet ist.
Ausserdem kann man ,die Vorrichtung so ausführen, .dass die Lötstelle auf Schub und nicht auf Zug beansprucht wird, so dass die Gefahr der Kontaktunterbrechungen infolge mechanischer Schwingungen, auch bei un belastetem Transformator, praktisch ausge schlossen ist.
Eine Ausführungsform des Transforma tors nach ider Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist ein .Schnitt durch den Trans formator unter Weglassung einiger Teile; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 dar, und Fi.g. 3 und 4 zeigen zwei Ansichten eines Einzelteils & ,r Temperatursicherung.
In :den Fi.g. 1 und 2 bezeichnet 1 den Transformatorkern und 2 einen aus Isolier stoff bestehenden Zylinder, auf dem die Pri märwicklung 3 und die Sekundärwicklung 4 angeordnet sind. Selbstverständlich können ausser den genannten Wicklungen, abhängig von dem Gerät, in welchem der Transforma tor verwendet wird, noch andere Wicklungen vorhanden sein.
In dem Raum zwischen,den Wicklungen ist ein doppeltgefalteter Metall streifen 5 ungeordnet, der gegen die Wick lungen durch eine Hülle 6 isoliert ist. Die aus der Transformatorwicklung herausragen den Enden .dieses Metallstreifens sind mit Aussparungen 7 versehen und in ,diesen Aus- sparungen ist ein mit Flanschen 8 versehener Metallteil 9 angeordnet.
Dadurch, dass die Schenkel ,des Metallstreifens, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ein wenig nach aussen ge'bo- gen sind, liegen ,sie federnd an den Flanschen 8 an, so dass der Metallteil 9 in den Ausspa rungen festgeklemmt ist. Mit .den Flanschen 8 sind mit Hilfe eines leicht schmelzbaren Lötmittels 10 die Enden 11 eines Bügels 12 verbunden. Um den obern Teil 13 .des Bü gels ist das Ende 14 einer Schraubenfeder 15 gelegt, .deren anderes Ende 16 (Fig. 2) an einer auf dem gern isoliert befestigten Stütze 17 befestigt ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Primärwicklung, der Streifen 5, die Metall teile 9 und 12 und die Feder 15 in Reihe geschaltet, so dass die Lötstelle 10 nicht nur durch die zwischen der Primär- und der Se kundärwicklung entstehende Wärme, son dern auch durch .die von dem Primärstrom entwickelte Stromwärme erhitzt werden kann. Bei Erwärmung auf eine für den Transformator schädliche Temperatur wer den die Lötstellen 10 weich, so .dass die Fe der 1.5 imstande ist, die Metallteile 9 und 12 voneinander zu trennen.
Der von der Primär wicklung, dem Streifen, den Metallteilen und der Feder gebildete Stromkreis wird infolge dessen auf sichere Weise unterbrochen. Die Vorrichtung kann dadurch wieder betriebs bereit gemacht werden, -dass ein neuer Schmelzkörper, .der aus idem mit Flanschen versehenen Metallteil 9 und dem daran be festigten Bügel 12 besteht, in den Ausspa- rungen 7 angebracht und das Federende 14 wieder um Iden obern Teil 13 des Bügels ge legt wird.
Um zu verhindern, dass beim Losspringen der Feder diese mit dem Transformatorkern in Berührung kommt, wodurch ein Kurz schluss entstehen könnte, ist diese Feder von einer Hülse 18 aus Isolierstoff umgeben, arus der sie im entspannten Zustand nicht her ausragt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH; Transformator mit einem zwischen den Wicklungen angeordneten Metallstreifen, dessen aus dem Transformator herausragen des Ende mindestens eine Aussparung be sitzt, in welcher ein unter :der Wirkung einer Feder stehender, elektrisch leitender, in dem Primärkreis des Transformators lie gender Körper festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, .dass :der Körper aus minde stens zwei mittelst eines leicht schmelzbaren Materials miteinander verbundenen Metall teilen besteht, von denen ein Teil in der Aussparung des Metallstreifens liegt, wäh rend um einen andern Teil :das Ende der Feder gelegt ist, so dass bei Durchschmelzen des schmelzbaren Materials die Teile des Körpers durch die Wirkung der Feder von einander ,getrennt werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Transformator nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, @dass die Lötstelle derart angebracht ist, dass das Lot auf Schub beansprucht ist. ?.. Transformator nach Patentanspruch, bei dem der im Primärkreis liegende Körper nur aus zwei Metallteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass -der eine Teil mit seitlich aus ,der Aussparung .des Metall streifens hervorragenden Flanschen ver sehen ist, an denen :die Enden des als Bü gel ausgeführten andern Metallteils an gelötet sind. < ?.Transformator nach Patentanspruch, da- !durch gekennzeichnet, .dass der Metallstrei fen aus einem doppeltgefalteten Streifen besteht, und dass mindestens einer der Schenkel in der Nähe der Aussparung so gebogen ist, dass der mit Flanschen ver sehene Metallteil in der Aussparung fest geklemmt bleibt, wenn die Federverbin dung gelöst ist. 4. Transformator, wie in,der Zeichnung dar gestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE164315X | 1931-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164315A true CH164315A (de) | 1933-09-30 |
Family
ID=5684258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164315D CH164315A (de) | 1931-09-01 | 1932-07-01 | Transformator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164315A (de) |
-
1932
- 1932-07-01 CH CH164315D patent/CH164315A/de unknown
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