Vorriehtunh zur Erzeugung von Sehaura auf mechanischem Wege. Es wurde bereits vorgeschlagen, Schaum auf meehanisehem Wege dadurch zu erzeu- ;en, dass eine schaumbildende Flüssigkeit und ein Gas durch einen Behälter geleitet wird, welcher lose gelagerte Kleinkörper oder quer zur Strömungsrichtung und dicht.
nebeneinander angeordnete Drähte oder Drahtnetze enthält, welche ein inniges Ver mischen rler Flüssigkeit und des Gases be wirken, bevor erstere aus dem Behälter strömt.
Es wurde ferner vorgeschlagen, eine gleichartigo Verteilung des Gases in der Flüssigkeit dadurch zu bewerkstelligen, da.ss das Gas durch einen porösen Körper in die Flüssigkeit eindrinai Den bisher bekannten Vorrichtungen er wähnter Art haftet der Übelstand an, dass sie im Ctebrauch sehr leicht verstopft wer den, weil Unreinigkeiten sich im porösen Körper oder in den Drahtnetzen lagern.
Dies ist besonders dort der Fall, wo man darauf angewiesen ist, staubhaltiges Gas zu verwen- den oder das den Hauptbestandteil erwähn ter Flüssigkeit bildende Wasser Wasser läufen. Seen und dergleichen zu entnehmen. Wenn auch dieses Wasser durch ein Filter geleitet wird, so wird man aus praktischen Gründen kein Filter zur Anwendung bringen können, das genügend dicht ist, um alle Un- reinigkeiten zurückhalten zu können, welche die Drahtnetze oder die porösen Körper ver stopfen könnten, welch letztere in .der Regel nur in Vorrichtungen zur Anwendung ge langen,
in welchen auch umdrehende Rühr organe vorgesehen sind, die das Gas in die Flüssigkeit einpeitschen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung obenerwähnter Art, in wel cher in der Flüssigkeit oder im Gas etwa vorhandene feste Unreinigkeiten verhältnis mässig geringer Grösse, gegebenenfalls nach dem dieselben ein Filter angemessener, nicht zu grosser Dichtheit passiert haben, keine Verstopfung verursachen können. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung in an sich be- kannter Weise als ein rohrähnlicher Behäl ter ausgeführt, .der wenigstens über einen Teil des Strömungsweges der Flüssigkeit und des Gases in dem Behälter mit eng nebeneinander und quer zum Strömungs wege angeordneten Drähten gefüllt ist.
Diese Drähte überdecken erfindungsgemäss den Durchströmungsquers:chnitt des Behälters ganz. Dabei besteht mindestens ein Teil der Drähte aus elastischem Material und ist mit- telst Tragorganen zu einer Bürste vereinigt, wobei die freien Enden der Drähte an den ihnen benachbarten Teilen der Vorrichtung anliegen.
Im Falle von mehreren Bürsten können dieselben nebeneinander oder in einer Reihe angeordnet sein, wobei die freien En den der zum Beispiel aus Metall oder einem sonstigen zweckmässigen Material ausgeführ ten elastischen Bürstendrähte gegen die In nenseite .des Behälters und - falls mehrere Bürsten nebeneinander angeordnet sind auch gegen die Bürstendrähte einer angren zenden Bürste anliegen. Die Erfindung ist in nachstehender Beschreibung der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele erläutert.
Abb. 1 zeigt eine Vorrichtung in per spektivischer Darstellung, teilweise im Längsschnitt; Abb. 2 bis 8 zeigen ,schematisch Quer schnitte .durch verschiedene Ausführungs formen der von den Drähten gebildeten Bürsten.
a ist ein länglicher, zylindrischer Behäl ter, welcher an beiden Enden eine Flansche oder einen Kragen b aufweist, mittelst des sen der Behälter an anstossende Rohrleitun gen .dicht angeschlossen werden kann, so dass in bekannter Weise eine schaumbildende Flüssigkeit und ein Gas unter Druck durch ,das -eine Ende des Behälters hinein und durch das andere Ende desselben hinaus geleitet werden kann, um in eine angren zende, nicht gezeigte Rohrleitung, einen Schlauch oder dergleichen hineingeführt zu werden. Der Behälter kann gegebenenfalls ein Stück dieser Rohrleitung bilden, und es ist für die Erfindung als solche belanglos, ob der Behälter mit einer Längsachse wag recht, senkrecht oder geneigt angeordnet ist.
In den Behälter a ist bei dem in Abb. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eine zylin drische Bürste c eingesetzt, welche aus einer zentral im rohrförmigen Behälter a angeord neten Stange d mit .darauf in bekannter Weise befestigten, radial gerichteten Dräh ten aus Metall oder einem sonstigen geeig neten Material besteht; das Biegebeanspru chungen gegenüber eine gewisse Elastizität. besitzt.
Die Stange d, die, wie gezeigt, zum Beispiel durch Zusammenwinden zweier Metalldrähte hergestellt sein kann, endet in eine Auge e, durch welches eine Stange f geführt ist, die in beliebiger geeigneter Weise an den Seitenwandungen des Behäl ters befestigt wird oder gegen Vorsprünge an der Innenseite des Behälters a .derart an liegt, dass die von der Stange d und den auf derselben angeordneten Drähten gebildete zylindrischo Bürste sich während des Be triebes der Vorrichtung nicht in der durch den Pfeil angegebenen Strömungsrichtung .der Flüssigkeit und des Gases verschieben kann.
Die freien Enden der Bürstendrähte lie gen gegen .die Innenseite des Behälters a an. Falls die der Länge nach durch den Behälter geleitete Flüssigkeit oder das Gas feste Un- reinigkeiten enthält, werden dieselben die Bürstendrähte so weit in die Strömungsrich- tung biegen, .dass die festen Körper .durch den Behälter a längs der Innenseite der Wandung desselben befördert werden., ohne .dass die Bürstendrähte .dies zu hindern ver mögen.
Wenn .die Unreinigkeiten passiert sind, bewegen sich die Bürstendrähte wie der rückwärts und hindern eine direkte Durchströmung der Flüssigkeit und des Ganges längs der Innenseite des Behälters a zwischen dieser Innenseite und den äussern Enden der Bürsten, weshalb das Gas und die Flüssigkeit stets gezwungen sein wer den, die zwischen den Drähten vorhandenen Zwischenräume zu durchströmen.
Hierdurch wird ein sehr wirkungsvolles Vermischen des Gases und der Flüssigkeit zwecks Bil dung einer homogenen Dispersion bei deut im Behälter vorhandenen Druck bewerkstel ligt, welcher gewöhnlich bedeutend höher ist als der atmosphärische Druck, zum Bei spiel zwischen 2 und 1.0 Atm. Wenn die Dispersion den Behälter a, zum Beispiel durch einen an eine Flansche auf dem Hin terende des Behälters befestigten, nicht ge zeigten Schlauch verlässt, wird der in der Dispersion vorhandene Druck allmählich %verringert werden, wodurch die Dispersion allmählich expandiert und schaumförmig wird, wenn sie den Schlauch oder dergleichen v erlässt.
Bei .dem in Abb. 1 gezeigten Ausfüh- ritngsbeispiel sind sämtliche Drähte auf einem gemeinsamen Tragorgan, nämlich der Stange d, angeordnet und bilden eine zylin drische Bürste ähnlicher Form wie die eines bürstenförmigen Flaschenreinigers. Die Drähte können jedoch auch in anderer zweckmässiger Weise, zum Beispiel wie in Abb. 2 gezeigt, gesammelt sein, wo der mitt lere Teil der Drähte Drahtnetz g innerhalb eines Rahmens la bildet, welche letzterer als Tragorgan für radial gerichtete Drähte i dient.
Letztere bilden zusammen eine ring förmige Bürste, deren Drähte mit ihren freien Enden dicht an die Innenseite des Behälters a schliessen. Bei dem in Abb. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Drähte zu zwei Bürsten zusammengestellt, und zwar einer ringförmigen Bürste<I>h, i</I> mit einem ringförmigen Tragorgan h und einer im letzteren angeordneten, zylindrischen Bürste c mit einem zentral im Behälter a angeordneten Tragorgan d ähnlicher Art wie des in Abb. 1 gezeigten.
Bei den in Abb. 4 und 5 gezeigten Aus führungsbeispielen sind die Drähte zu drei Bürsten mit den Tragorganen h zusammen gestellt. Die Drähte der drei Bürsten liegen mit ihren freien Enden teils gegen die In nenseite des Behälters a und teils gegen die freien Enden .der Drähte einer anstossenden Bürste an, und zwar längs der durch punk tierte Linien 1r angegebenen Flächen. Bei dem in Abb. 4 gezeigten Ausführungsbei spiel sind die Tragorgane h quer zur Strö mungsrichtung durch den Behälter angeord net, während sie bei dem in Abb. 5 gezeig ten Ausführungsbeispiel in Richtung der Strömung angeordnet sind.
Bei .dem in Abb. 6 gezeigten Ausfüh rungsbeispiel werden drei nebeneinander an geordnete zylindrische Bürsten c der in Abb. 1 gezeigten Art zur Anwendung ge bracht, und der Behälter weist eine den Bürsten angepasste Form auf. Die Drähte der verschiedenen Bürsten .stossen auch hier längs der punktierten Linien aneinander an.
Bei dem in Abb. 7 gezeigten Ausfüh rungsbeispiel sind die Bürstendrähte an deren Mitte am Tragorgan h befestigt, und bei dem in Abb. 8 gezeigten Ausführungs beispiel sind die Drähte auf zwei Trag organe da verteilt, an deren Mitte die Drähte befestigt sind. In allen gezeigten Fällen wird der Durchströmungsquerschnitt des Be hälters von den Drähten .der Bürsten voll kommen ausgefüllt.
Es ist einleuchtend, dass die durch die Drähte und deren Tragorgane gebildeten Bürsten von anderer beliebiger Form als ge rade der an der Zeichnung gezeigten ,sein können, wenn nur die Form des Behälters a genau der Form der Bürsten angepasst wird, so dass letztere die Durchströmungsfläche des Behälters über die ganze Länge oder einen Teil der Länge des Behälters vollkom men ausfüllen.
Die Bürsten können zum Beispiel, wie in Abb. 9 schematisch angedeutet, krumm oder so lang sein, dass sie, wenn die Bürste in den röhrenförmigen Behälter a eingesetzt wird, und die Bürstendrähte sich dadurch gegen die Innenseite anlegen, die in Abb. 9 gezeigte, gegenüber der Strömungsrichtung P der Dispersion gebogene Stellung ein nehmen.
Die Bürste c kann anstatt zylindrisch zu sein, konisch sein, wobei naturgemäss das Gefäss entsprechend konisch ausgebildet ist, zum Beispiel derart, dass seine Querschnitts fläche gegen das Ablaufende zunimmt, und anstatt einem Behälter oder einem Rohr mit geraden oder krummen Begrenzungsflächen angepasst zu sein, kann die Bürste einem Behälter mit polygonalem Querschnitt an gepasst sein.
Ferner kann .die Bürste, zum Beispiel wenn der Behälter ca ein krummes Rohr stück ist, krumm sein.