CH164375A - Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum auf mechanischem Wege. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum auf mechanischem Wege.

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CH164375A
CH164375A CH164375DA CH164375A CH 164375 A CH164375 A CH 164375A CH 164375D A CH164375D A CH 164375DA CH 164375 A CH164375 A CH 164375A
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CH
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brush
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gas
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English (en)
Inventor
Schoenheyder Van Deurs J Arent
Schroeder Einar
Original Assignee
Deurs Jan Arent Schoenheyder V
Schroeder Einar
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Description


      Vorriehtunh    zur Erzeugung von     Sehaura    auf mechanischem Wege.    Es wurde bereits vorgeschlagen, Schaum  auf     meehanisehem    Wege dadurch zu     erzeu-          ;en,    dass eine schaumbildende Flüssigkeit  und ein Gas durch einen Behälter geleitet  wird, welcher lose gelagerte Kleinkörper  oder quer zur     Strömungsrichtung    und dicht.

    nebeneinander     angeordnete    Drähte oder  Drahtnetze enthält, welche ein inniges Ver  mischen     rler        Flüssigkeit        und    des     Gases    be  wirken, bevor     erstere    aus dem Behälter  strömt.

   Es wurde ferner vorgeschlagen, eine       gleichartigo        Verteilung    des Gases in der  Flüssigkeit dadurch zu bewerkstelligen,     da.ss     das Gas durch einen porösen Körper in die  Flüssigkeit     eindrinai     Den bisher     bekannten    Vorrichtungen er  wähnter Art haftet der Übelstand an, dass  sie im     Ctebrauch    sehr leicht verstopft wer  den, weil     Unreinigkeiten    sich im porösen  Körper oder in den Drahtnetzen lagern.

   Dies  ist besonders dort der Fall, wo man darauf  angewiesen ist, staubhaltiges Gas zu verwen-    den oder das den Hauptbestandteil erwähn  ter Flüssigkeit bildende Wasser Wasser  läufen.     Seen    und     dergleichen    zu entnehmen.  Wenn auch     dieses    Wasser durch ein     Filter     geleitet wird, so wird man aus praktischen  Gründen kein Filter zur Anwendung bringen  können, das genügend dicht ist, um alle     Un-          reinigkeiten    zurückhalten zu können, welche  die Drahtnetze oder die porösen Körper ver  stopfen könnten, welch letztere in .der Regel  nur in Vorrichtungen zur Anwendung ge  langen,

   in     welchen    auch umdrehende Rühr  organe vorgesehen sind, die das Gas in die  Flüssigkeit einpeitschen.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Vorrichtung obenerwähnter Art, in wel  cher in der Flüssigkeit oder im Gas etwa  vorhandene feste     Unreinigkeiten    verhältnis  mässig geringer Grösse, gegebenenfalls nach  dem dieselben ein Filter angemessener, nicht  zu grosser Dichtheit passiert haben, keine  Verstopfung verursachen können. Zu diesem      Zweck ist die Vorrichtung in an sich     be-          kannter    Weise als ein     rohrähnlicher    Behäl  ter ausgeführt, .der wenigstens über einen  Teil des Strömungsweges der Flüssigkeit  und des Gases in dem Behälter mit eng  nebeneinander und quer zum Strömungs  wege angeordneten Drähten gefüllt ist.

   Diese  Drähte überdecken erfindungsgemäss den       Durchströmungsquers:chnitt    des Behälters       ganz.    Dabei besteht mindestens ein Teil der  Drähte aus elastischem Material und ist     mit-          telst    Tragorganen zu einer Bürste vereinigt,  wobei die freien Enden der Drähte an den  ihnen benachbarten Teilen der Vorrichtung  anliegen.

   Im Falle von mehreren Bürsten  können dieselben nebeneinander oder in einer  Reihe angeordnet sein, wobei die freien En  den der zum Beispiel aus     Metall    oder einem  sonstigen zweckmässigen Material ausgeführ  ten elastischen Bürstendrähte gegen die In  nenseite .des Behälters und - falls mehrere  Bürsten nebeneinander angeordnet sind   auch gegen die Bürstendrähte einer angren  zenden Bürste anliegen. Die Erfindung ist  in nachstehender Beschreibung der in der       Zeichnung    gezeigten Ausführungsbeispiele  erläutert.  



       Abb.    1 zeigt eine Vorrichtung in per  spektivischer Darstellung, teilweise im  Längsschnitt;       Abb.    2 bis 8 zeigen     ,schematisch    Quer  schnitte     .durch    verschiedene Ausführungs  formen der von den Drähten gebildeten  Bürsten.  



  a ist ein länglicher, zylindrischer Behäl  ter, welcher an beiden Enden eine Flansche  oder einen Kragen b aufweist, mittelst des  sen der Behälter an anstossende Rohrleitun  gen     .dicht        angeschlossen    werden kann, so  dass in bekannter Weise eine schaumbildende  Flüssigkeit und ein Gas unter Druck durch  ,das -eine Ende des Behälters hinein und  durch das andere Ende desselben hinaus  geleitet werden kann, um in eine angren  zende, nicht gezeigte Rohrleitung, einen  Schlauch oder dergleichen hineingeführt zu  werden. Der Behälter kann gegebenenfalls  ein Stück dieser Rohrleitung bilden, und es    ist für die Erfindung als solche     belanglos,     ob der Behälter mit einer Längsachse wag  recht, senkrecht oder geneigt angeordnet ist.

    In den Behälter a ist bei dem in     Abb.    1  gezeigten Ausführungsbeispiel eine zylin  drische Bürste c eingesetzt, welche aus einer  zentral im rohrförmigen Behälter a angeord  neten Stange d mit .darauf in bekannter  Weise befestigten, radial gerichteten Dräh  ten aus Metall oder einem sonstigen geeig  neten Material besteht; das Biegebeanspru  chungen gegenüber eine gewisse Elastizität.  besitzt.

   Die     Stange    d, die, wie gezeigt,  zum Beispiel durch Zusammenwinden     zweier     Metalldrähte hergestellt sein kann, endet in  eine Auge e, durch welches eine Stange f  geführt ist, die in beliebiger geeigneter  Weise an den Seitenwandungen des Behäl  ters befestigt wird oder gegen Vorsprünge  an der Innenseite des Behälters a .derart an  liegt, dass die von der Stange d und den auf  derselben angeordneten Drähten gebildete       zylindrischo    Bürste sich während des Be  triebes der Vorrichtung nicht in der durch  den Pfeil angegebenen Strömungsrichtung  .der Flüssigkeit und des Gases verschieben  kann.  



  Die freien Enden der     Bürstendrähte    lie  gen gegen .die Innenseite des Behälters a an.  Falls die der Länge nach durch den Behälter  geleitete Flüssigkeit oder das Gas feste     Un-          reinigkeiten    enthält, werden dieselben die  Bürstendrähte so weit in die     Strömungsrich-          tung    biegen,     .dass    die festen Körper .durch  den Behälter a längs der Innenseite der  Wandung desselben befördert werden., ohne       .dass    die Bürstendrähte .dies zu hindern ver  mögen.

   Wenn .die     Unreinigkeiten    passiert  sind, bewegen sich die Bürstendrähte wie  der     rückwärts        und    hindern eine direkte       Durchströmung    der Flüssigkeit     und    des  Ganges längs der Innenseite des Behälters a  zwischen dieser Innenseite und den äussern       Enden    der Bürsten, weshalb das Gas und  die Flüssigkeit stets gezwungen sein wer  den, die zwischen den Drähten vorhandenen  Zwischenräume zu durchströmen.

   Hierdurch  wird ein sehr     wirkungsvolles    Vermischen      des Gases und der Flüssigkeit zwecks Bil  dung einer homogenen Dispersion bei     deut     im Behälter vorhandenen Druck bewerkstel  ligt, welcher gewöhnlich bedeutend höher  ist als der atmosphärische Druck, zum Bei  spiel zwischen 2 und 1.0     Atm.    Wenn die  Dispersion den Behälter a, zum Beispiel  durch einen an eine Flansche auf dem Hin  terende des Behälters befestigten, nicht ge  zeigten Schlauch verlässt, wird der in der  Dispersion     vorhandene    Druck allmählich       %verringert    werden, wodurch die Dispersion  allmählich expandiert und schaumförmig  wird, wenn sie den Schlauch oder dergleichen  v     erlässt.     



  Bei .dem in     Abb.    1 gezeigten     Ausfüh-          ritngsbeispiel    sind sämtliche Drähte auf  einem gemeinsamen Tragorgan, nämlich der  Stange     d,    angeordnet und bilden eine zylin  drische Bürste ähnlicher Form wie die  eines bürstenförmigen Flaschenreinigers. Die  Drähte können jedoch auch in anderer  zweckmässiger Weise, zum Beispiel wie in       Abb.    2 gezeigt, gesammelt sein, wo der mitt  lere Teil der Drähte Drahtnetz     g    innerhalb  eines Rahmens     la        bildet,    welche letzterer als  Tragorgan für radial gerichtete Drähte i  dient.

   Letztere bilden zusammen eine ring  förmige Bürste, deren Drähte mit ihren  freien Enden dicht an die Innenseite des  Behälters a schliessen. Bei dem in     Abb.    3  gezeigten Ausführungsbeispiel sind die  Drähte zu zwei Bürsten zusammengestellt,  und zwar einer ringförmigen Bürste<I>h, i</I> mit  einem ringförmigen Tragorgan h und einer  im letzteren angeordneten, zylindrischen  Bürste c mit einem zentral im Behälter     a     angeordneten Tragorgan d ähnlicher Art wie  des in     Abb.    1 gezeigten.  



  Bei den in     Abb.    4 und 5 gezeigten Aus  führungsbeispielen sind die Drähte zu drei  Bürsten mit den Tragorganen h zusammen  gestellt. Die Drähte der drei Bürsten liegen  mit ihren freien Enden teils gegen die In  nenseite des Behälters a und teils gegen die  freien Enden .der Drähte einer anstossenden  Bürste an, und zwar längs der durch punk  tierte Linien     1r    angegebenen Flächen. Bei    dem in     Abb.    4 gezeigten Ausführungsbei  spiel sind die Tragorgane     h    quer zur Strö  mungsrichtung durch den Behälter angeord  net, während sie bei dem in     Abb.    5 gezeig  ten Ausführungsbeispiel in Richtung der  Strömung angeordnet sind.  



  Bei .dem in     Abb.    6 gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel werden drei nebeneinander an  geordnete zylindrische Bürsten c der     in          Abb.    1 gezeigten Art zur Anwendung ge  bracht, und der Behälter weist eine den  Bürsten angepasste Form auf. Die Drähte  der verschiedenen Bürsten .stossen auch hier  längs der punktierten Linien aneinander an.  



  Bei dem in     Abb.    7 gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel sind die Bürstendrähte an  deren Mitte am Tragorgan h befestigt, und  bei dem in     Abb.    8 gezeigten Ausführungs  beispiel sind die Drähte auf zwei Trag  organe     da        verteilt,    an deren Mitte die Drähte  befestigt sind. In allen gezeigten Fällen  wird der     Durchströmungsquerschnitt    des Be  hälters von den Drähten .der Bürsten voll  kommen ausgefüllt.  



  Es ist einleuchtend, dass die durch die  Drähte und deren Tragorgane     gebildeten     Bürsten von anderer beliebiger Form als ge  rade der an der Zeichnung gezeigten     ,sein          können,    wenn nur die Form des Behälters     a     genau der Form der Bürsten angepasst wird,  so dass letztere die     Durchströmungsfläche     des Behälters über die ganze Länge oder  einen Teil der Länge des Behälters vollkom  men ausfüllen.  



  Die Bürsten können zum Beispiel, wie  in     Abb.    9 schematisch angedeutet, krumm  oder so lang sein, dass sie, wenn die Bürste  in den röhrenförmigen     Behälter    a eingesetzt       wird,    und die Bürstendrähte sich dadurch  gegen die Innenseite anlegen, die in     Abb.    9  gezeigte, gegenüber der Strömungsrichtung       P    der Dispersion gebogene Stellung ein  nehmen.  



  Die Bürste c     kann    anstatt     zylindrisch     zu sein, konisch sein, wobei naturgemäss das  Gefäss entsprechend konisch ausgebildet ist,  zum Beispiel derart, dass seine Querschnitts  fläche gegen das Ablaufende zunimmt, und           anstatt    einem     Behälter    oder einem Rohr mit  geraden oder krummen     Begrenzungsflächen          angepasst    zu sein, kann die Bürste einem  Behälter mit polygonalem     Querschnitt    an  gepasst sein.  



  Ferner kann .die Bürste, zum Beispiel  wenn der Behälter     ca    ein krummes Rohr  stück ist, krumm sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum auf mechanischem Wege dadurch, dass eine schaumbildende Flüssigkeit und ein Gas un ter Druck durch einen rohrähnlichen Behäl ter geleitet werden, der, wenigstens über einen Teil des Strömungsweges der Flüssig,- ]zeit und des Gases;
    in demselben mit eng nebeneinander und quer zum Strömungswege angeordneten Drähten gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der den ganzen Durchströmungsquerschnitt über- deckenden Drähte aus elastischem Material besteht und mittelst Tragorganen zu einer Bürste vereinigt ist, wobei die freien Enden der Drähte an den ihnen benachbarten Tei len der Vorrichtung anliegen.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bürste durch eine zylindrische Metalldrahtbürste mit einem zentral in derselben angeordneten Tragorgan für die Drähte gebildet ist, wel che Bürste im Behälter derart lherausnehm- bar festgehalten ist, dass ihre Verschiebung durch die den Behälter durchströmende Flüssigkeit und das Gas verhindert, dagegen das Herausnehmen derselben durch .das Ein laufende des Behälters ermöglicht ist.
CH164375D 1932-02-16 1932-07-01 Vorrichtung zur Erzeugung von Schaum auf mechanischem Wege. CH164375A (de)

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